wir reden hier ja nicht über gefühle. über welche gefühle sollten wir auch reden?
deswegen jetzt halt mal die penible aufzeichnung dieses normalen dienstags.
7.15 aufstehen, kaffee, zigaretten, wc, duschen, brot für freund fertigmachen
8.00 wäsche in die waschmaschine, dann noch rauchen, selbst 2 scheiben toastbrot essen, 2 äpfel schälen, schneiden und essen. aufräumen, tasche packen, tassen abwaschen.
9.30 ungeduldig auf die waschmaschine warten. wäsche abhängen. internet surfen.
10.00 wäsche endlich aufhängen. fertig machen. (schuhe, jacke, computer einpacken).
10.20 aus dem haus, bus, straßenbahn fahren; mit einer freundin smsen, dass wir uns um punkt vor der bibliothek treffen
10.45 apfelschnecke beim bäcker kaufen
10.55 sms schreiben, dann noch kurz zum supermarkt, kaffee und mineralwasser kaufen
11.10 die freundin (m.) kommt, wir reden für fast eine stunde draußen, dazwischen fängt es zu regnen an, wir stehen unter einem dach, ich trinke meinen kaffee, rauche, esse dann meine apfelschnecke, wir reden viel übers fliegen. sie gibt mir ein buch, wo eine kurzgeschichte mit relevantem thema drin ist.
12.00 ich bin oben im pausenraum am institut, (kurzes gespräch mit x., die im kurs am mittwoch ist) schreibe noch schnell die schriftzeichen für den kurs ab.
12.20 ich gehe rüber, um 12.30 fängt der kurs an.
13.15 - pause, eine rauchen, aufs klo
14.30 zweiter kurs zu ende, wieder zum supermarkt in begleitung von r., kaufe ein gefülltes croissant und einen smoothie.
bis 15.00 sitzen wir draußen auf einer bank mit einem freund von r., reden und essen
15.00 - ca. 16.00 bibliothek, ich verzieh mich in die korea-abteilung, nachdem in den anderen teilen alles besetzt ist (kurzes gespräch mit k.), schreibe mir sachen aus einem historisch-wiss. buch ab, surfe. werfe einen kurzen blick auf die koreanischen wörterbücher. finde ein jobangebot, dass mich reizt.
16.00 rauchpause, r. ist auch kurz draußen und noch ein paar andere kollegen kommen
- 16.50 bibliothek, aber ohne laptop und zwischen den china-regalen, suche ein bisschen in der literatur herum, rede lange mit g., sitze zwischen regalen und schaue wahllos in bücher rein
16.50 packe meine sachen, gebe schlüssel zurück und gehe aus dem campus raus um zigaretten zu kaufen und geld von der bank zu holen. gehe am rückweg in den dm und kaufe reiswaffeln, eine bananenfruchtschnitte und ein kleines mineral.
17.00 treffe k. vorm institut, rauche zwei zigaretten (die meisten zigaretten erwähn ich ja gar nicht^^) und rede lang mit ihr, erzähle ihr klatsch und tratsch und schäm mich dabei ein bisschen
17.30 bin ich wieder im pausenraum, treffe wieder auf r., wir reden, ich esse reiswaffeln, lese ein bisschen im buch.
um 18.00 geh ich dann wieder auf eine zigarette und dann in den (mini)hörsaal
18.15 bis 20 uhr eine vorlesung, viel mitschreiben und nebenbei recherchieren und ein bisschen frei surfen
danach s. bei der straßenbahnhaltestelle, wir fahren zwei drittel des weges gemeinsam
von 20.20 bis 20.35 muss ich dann allein auf den bus warten
bus, zur haustür, heimkommen.
abendessen, tv, handy spielen, katzen kraulen, freund kraulen, rauchen, hier, jetzt. so.
irgendwie kommts mir vor, ich hab heute die ganze zeit nur getratscht.^^ war wahrscheinlich so. morgen muss ich fleißiger sein.
(morgen: arbeit von 8.30-13.30, dann entweder kurz heim (weil pakete von post abholen, schaff ich sonst nie wg öffnungszeiten) oder gleich zur uni, von 4-6 kurs und dann zur physiotherapeutin. dann heim und er ist weg. :( )
Dienstag, 22. Mai 2012
Montag, 21. Mai 2012
everyday is exactly the same II
(irgendwie spinnt blogspot bei langen einträgen und ich kann nicht schreiben, wenn ich es nicht gleichzeitig sehe und scrollen geht nicht)
was ich noch will:
nach b1 und b2 fahren mit l.
nach b3 fahren zwecks der recherche und vielleicht ein ausflug irgendwohin, wo ich es noch nicht kenne, ich will noch immer sehr nach stralsund, einfach so. (b1 budapest, b2 bratislava, b3 berlin)
und dann habe ich b. schon vorgewarnt, dass ich mir - gut, es ist auch meine letzte chance, altersrabattsbedingt - eine sommerfahrkarte für ö. besorgen will, er soll das auch tun, und dann fahren wir kreuz und quer.
was dann ab herbst ensteht, steht in den sternen, so halbhalb bekomme ich mit, dass es gut wäre, wenn ich noch ein halbes jahr meine arbeit beibehalten würde (personalwechsel, da sollten doch ein paar leute bleiben^^) - außerdem werde ich noch mindestens ein semester zum abschließen brauchen.
und dann hoffe ich, dass sich irgendwas findet. vorausgesetzt, ich bin da noch da.
was ich noch will:
nach b1 und b2 fahren mit l.
nach b3 fahren zwecks der recherche und vielleicht ein ausflug irgendwohin, wo ich es noch nicht kenne, ich will noch immer sehr nach stralsund, einfach so. (b1 budapest, b2 bratislava, b3 berlin)
und dann habe ich b. schon vorgewarnt, dass ich mir - gut, es ist auch meine letzte chance, altersrabattsbedingt - eine sommerfahrkarte für ö. besorgen will, er soll das auch tun, und dann fahren wir kreuz und quer.
was dann ab herbst ensteht, steht in den sternen, so halbhalb bekomme ich mit, dass es gut wäre, wenn ich noch ein halbes jahr meine arbeit beibehalten würde (personalwechsel, da sollten doch ein paar leute bleiben^^) - außerdem werde ich noch mindestens ein semester zum abschließen brauchen.
und dann hoffe ich, dass sich irgendwas findet. vorausgesetzt, ich bin da noch da.
everyday is exactly the same I
wie sehr ich es hasse, hier festzuhängen -
es kommt mir schon zu lange vor, ich vertu mich immer: ich bin noch nicht mal ganze 2 jahre zurück, aber die waren so lang, ich bin so sehr gealtert... und das, ohne zu leben. prima.
ich sollte schön langsam auf den stress scheißen und wirklich nur das tun, was ich will - sofern es natürlich finanziell geht. (china... fuck. heute in der laune, dass ich heulen könnte, wenn ich von anderen reisenden höre - )
in zwei wochen bin ich auch schon viel älter. ich spekuliere grad auch ein bisschen rum, was ich da anstellen will, es gibt so viel, was ich in letzter zeit nicht gemacht habe und vielleicht - mit überwindung tun wollen würde. platz nummer eins: riesenrad fahren. und das ist so scheiß hoch, dass ich auch ohne angststörung mich da oben angeschissen hab (vor allem knapp bevor man ganz oben ist, dann guckt man hoch und es wird einem schummrig, wenn man über die kappe fährt) - dabei bin ich mit 4 jahren das erste mal riesenrad gefahren, ich bin also eigentlich trainiert. und deswegen überkommt es mich von zeit zu zeit. und verdammt, wenn ich 26 werde, will ich einfach noch mal.
-> http://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Riesenrad
was ich sonst noch will: sushi essen, mehr ins kino, mehr zu literatursachen, einen nachmittag alleine einkaufen gehen (auf die angststraßen, weiter weg), zeit für mich haben (ha, schwierig^^), geisterbahn fahren & so kinderfreundliches zeug (will ich schon die ganze zeit, konnte mich aber nie zum geldausgeben bewegen... aber vielleicht mach ich echt eine praterparty am geburtstagswochenende)
ach und im sommer, ich will den sommer unbedingt erleben:
nach k. fahren und an der großen literaturparty ein bisschen teilhaben, den c. endlich kennenlernen (ehrfurcht) und schaun, ob mich kennengelernte noch erkennen. (das passt dann auch wieder ganz gut zum vorhaben, malina noch mal zu lesen, noch ist es nicht angekommen, ich hab die kommentierte ausgabe bestellt)
es kommt mir schon zu lange vor, ich vertu mich immer: ich bin noch nicht mal ganze 2 jahre zurück, aber die waren so lang, ich bin so sehr gealtert... und das, ohne zu leben. prima.
ich sollte schön langsam auf den stress scheißen und wirklich nur das tun, was ich will - sofern es natürlich finanziell geht. (china... fuck. heute in der laune, dass ich heulen könnte, wenn ich von anderen reisenden höre - )
in zwei wochen bin ich auch schon viel älter. ich spekuliere grad auch ein bisschen rum, was ich da anstellen will, es gibt so viel, was ich in letzter zeit nicht gemacht habe und vielleicht - mit überwindung tun wollen würde. platz nummer eins: riesenrad fahren. und das ist so scheiß hoch, dass ich auch ohne angststörung mich da oben angeschissen hab (vor allem knapp bevor man ganz oben ist, dann guckt man hoch und es wird einem schummrig, wenn man über die kappe fährt) - dabei bin ich mit 4 jahren das erste mal riesenrad gefahren, ich bin also eigentlich trainiert. und deswegen überkommt es mich von zeit zu zeit. und verdammt, wenn ich 26 werde, will ich einfach noch mal.
-> http://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Riesenrad
was ich sonst noch will: sushi essen, mehr ins kino, mehr zu literatursachen, einen nachmittag alleine einkaufen gehen (auf die angststraßen, weiter weg), zeit für mich haben (ha, schwierig^^), geisterbahn fahren & so kinderfreundliches zeug (will ich schon die ganze zeit, konnte mich aber nie zum geldausgeben bewegen... aber vielleicht mach ich echt eine praterparty am geburtstagswochenende)
ach und im sommer, ich will den sommer unbedingt erleben:
nach k. fahren und an der großen literaturparty ein bisschen teilhaben, den c. endlich kennenlernen (ehrfurcht) und schaun, ob mich kennengelernte noch erkennen. (das passt dann auch wieder ganz gut zum vorhaben, malina noch mal zu lesen, noch ist es nicht angekommen, ich hab die kommentierte ausgabe bestellt)
Samstag, 19. Mai 2012
ach, fuck.
jetzt fällt es mir wieder ein:
warum alles so schwer sein soll. weil es das ist. grad husten und erstickangst, bla, und dann noch ne sms lesen von wegen "komme später" hock also hier allein rum und muss allein klarkommen (ah und nächste woche hab ich auch noch ein paar tolle tage allein vor mir -.- )
warum ich die sonne meide. sonnenbrand -.- wangen, nase, stirn... und etwas, das wie das wu-tang-clan-zeichen aussieht auf meinem dekolleté :P oh mann. ich dachte schon vorhin: was, kackst du jetzt ab, dass du so rot anläufst?? - bis ich drauf gekommen bin, dass es ja von der sonne ist.
warum alles so schwer sein soll. weil es das ist. grad husten und erstickangst, bla, und dann noch ne sms lesen von wegen "komme später" hock also hier allein rum und muss allein klarkommen (ah und nächste woche hab ich auch noch ein paar tolle tage allein vor mir -.- )
warum ich die sonne meide. sonnenbrand -.- wangen, nase, stirn... und etwas, das wie das wu-tang-clan-zeichen aussieht auf meinem dekolleté :P oh mann. ich dachte schon vorhin: was, kackst du jetzt ab, dass du so rot anläufst?? - bis ich drauf gekommen bin, dass es ja von der sonne ist.
überwindung, geheimallergie, bla.
so, langsam zeichnet sich ein muster ab bei meinen hals-nasen-dings-bums. (es fühlt sich wie entzündet an, wie schleimhäute geschwollen und das jeden tag am vormittag... bzw. wenn ich mal draußen war.) - vielleicht bin ich allergisch? nicht so ganz und gar und ich war noch nie wirklich auf nur irgendwas allergisch, aber wer weiß? es ist einfach seltsam, dass es jeden tag kommt und geht und sich so manifestiert.
ansonsten hab ich heute früh mit meinem freund eine seiner freundinnen aus seiner heimatstadt vom zug abgeholt, sie war das erste mal in w., deswegen sind wir nach schönbrunn gefahren und dort herumgelaufen, auch zur gloriette rauf... schönbrunn, wo ich das letzte mal ne feine himmel-so-weit-panikattacke hatte, aber heute wars ok. dann noch ein bisschen rumlaufen, zum prater fahren, bei mcdo ein kleines mittagessen holen und vorm riesenrad essen. und bis auf diesen fake-allergie-scheiß ging auch alles gut.
jetzt war ich daheim, weil die 2 noch auf fahrrädern losgezogen sind (wir haben nur 2) und bin noch kurz einkaufen gegangen. und sollte jetzt langsam mit was produktivem anfangen.
ansonsten hab ich heute früh mit meinem freund eine seiner freundinnen aus seiner heimatstadt vom zug abgeholt, sie war das erste mal in w., deswegen sind wir nach schönbrunn gefahren und dort herumgelaufen, auch zur gloriette rauf... schönbrunn, wo ich das letzte mal ne feine himmel-so-weit-panikattacke hatte, aber heute wars ok. dann noch ein bisschen rumlaufen, zum prater fahren, bei mcdo ein kleines mittagessen holen und vorm riesenrad essen. und bis auf diesen fake-allergie-scheiß ging auch alles gut.
jetzt war ich daheim, weil die 2 noch auf fahrrädern losgezogen sind (wir haben nur 2) und bin noch kurz einkaufen gegangen. und sollte jetzt langsam mit was produktivem anfangen.
Freitag, 18. Mai 2012
(fenstertag)
mittwoch abend haben wir noch ewig ferngesehen.
dafür donnerstag lange geschlafen, fast bis 12 oO wo ich doch immer gegen 8 aufwache, auch ohne wecker.
nichts großartiges gemacht, auch nicht groß unwohl gefühlt/gefürchtet, bis zum abend,
raus - zu einer literaturveranstaltung... und schon habe ich mich scheiße gefühlt.
war dann dort aber gut abgelenkt und hab nur üblichen hirnfickkram gehabt.
es nervt aber so sehr, dass ich draußen so viel probleme hab... es ist ja nciht so, dass ich mich eingeigelt hätte, ich bin ja jeden tag draußen... trotzdem fühle ich mich wie jemand, der aus angst nicht raus geht.
(und ich hab es eh schon mal gesagt: ich wär froh, wenn das das einzige wäre, wenn da die grenze wäre, wenn es nur die eine störung und aus wäre.... aber so multiphobisch wie ich bin -.- buäääh.)
heute: arbeit, dann uni, dann einkaufen, dann nach hause. (und in die bibliothek auf einen sprung.)
und ich begegne heute "freundinnen" die mich gestern sauber ausgeschlossen haben... wütend/traurig/übel. mir fällt ja schon auf, dasswir weniger gemeinsam unternehmen ich nicht mehr gefragt werde, aber was soll ich tun, außer ihnen zu sagen, dass ich will? ich hab in den letzten wochen 2x zu beiden gesagt, wenn sie gestern zu dem bestimmten ort gehen, will ich auf jeden fall mit. -> was ist? kein mucks von ihnen, außer abends auf facebook die statusanzeige, dass sie einen schönen tag eben an jenem ort hatten. *kotz*
dafür donnerstag lange geschlafen, fast bis 12 oO wo ich doch immer gegen 8 aufwache, auch ohne wecker.
nichts großartiges gemacht, auch nicht groß unwohl gefühlt/gefürchtet, bis zum abend,
raus - zu einer literaturveranstaltung... und schon habe ich mich scheiße gefühlt.
war dann dort aber gut abgelenkt und hab nur üblichen hirnfickkram gehabt.
es nervt aber so sehr, dass ich draußen so viel probleme hab... es ist ja nciht so, dass ich mich eingeigelt hätte, ich bin ja jeden tag draußen... trotzdem fühle ich mich wie jemand, der aus angst nicht raus geht.
(und ich hab es eh schon mal gesagt: ich wär froh, wenn das das einzige wäre, wenn da die grenze wäre, wenn es nur die eine störung und aus wäre.... aber so multiphobisch wie ich bin -.- buäääh.)
heute: arbeit, dann uni, dann einkaufen, dann nach hause. (und in die bibliothek auf einen sprung.)
und ich begegne heute "freundinnen" die mich gestern sauber ausgeschlossen haben... wütend/traurig/übel. mir fällt ja schon auf, dass
Mittwoch, 16. Mai 2012
f-tag.
und f-tage sind etwas gutes, das hab ich ja schon letzten mittwoch geschrieben. die tage, an denen ich das seminar beim lieblingsprof habe. auch wenn es heute nur die halbe zeit war, zu kurz, weil ich allein war (die zweite kursteilnehmerin ist nicht aufgetaucht und ja, ich kenne so spärlich besuchte kurse nur von ihm, normal ist das nicht) und wir nur meinen text flüchtig besprochen haben (die kurzgeschichte, die ich zu lesen hatte)
also, wieder vorbei. wieder lesen bis nächste woche und dann vorfreuen dürfen.
jetzt: tee trinken, mein hals ist ein arsch. ich tu jetzt einfach mal so, als würde ich mich gerade erkälten und trink tee, werd später ingwer in meinen tee hauen, bisschen obst noch extra essen und ein warmes abendessen. und nicht mehr anstrengen, was nicht schwer ist, weil ich so müde bin und mir alle muskeln weh tun.
und malina werde ich kaufen, ich kann mich nur noch nicht gerade für eine ausgabe entscheiden. und die ausgabe ist das wichtigste, wo ich es doch schon zum zweiten mal lese. (ich überlege ein bisschen wegen einer kommentierten, aber ich hab kaum erfahrung mit kommentierten ausgaben, ich befürchte, es würde mich nerven.)
also, wieder vorbei. wieder lesen bis nächste woche und dann vorfreuen dürfen.
jetzt: tee trinken, mein hals ist ein arsch. ich tu jetzt einfach mal so, als würde ich mich gerade erkälten und trink tee, werd später ingwer in meinen tee hauen, bisschen obst noch extra essen und ein warmes abendessen. und nicht mehr anstrengen, was nicht schwer ist, weil ich so müde bin und mir alle muskeln weh tun.
und malina werde ich kaufen, ich kann mich nur noch nicht gerade für eine ausgabe entscheiden. und die ausgabe ist das wichtigste, wo ich es doch schon zum zweiten mal lese. (ich überlege ein bisschen wegen einer kommentierten, aber ich hab kaum erfahrung mit kommentierten ausgaben, ich befürchte, es würde mich nerven.)
bevor ich also aufbreche.
- 2 bücher von der hauptbib verlängert, eines war schon; also drei entlehnt; eines hier in der arbeit im regal, die anderen zwei zuhause
- ich will noch die möglichkeit (vorm sterben) haben, malina noch einmal zu lesen und ich glaub ich muss es mir bestellen, weil ich denke, dass ich es nicht zuhause hab (nur gedichte, erzählungen, hörspiele, franza and so on, ausgerechnet malina nicht) -
- morgen ist ein geburtstag und nächste woche ist ein geburstag und letzte woche waren und später noch irgendwann kommt meiner und ach, auch egal: gestern hat mich wer auf 22 geschätzt, es denkt ja keiner, dass ich wirklich so alt bin^^. aber 26, bald, feuertiger.
(ja, ich red schon wieder wirr & nutzlos, ich weiß)
- seltsame stimmung, zu kalt und wind gestern und alles ist ein bisschen furchteinflößend, es ist so eine ruhe wie am totenbett, wenn ich zittern würde und altersflecken auf den handrücken hätten, ich werde mich sicher wieder so fühlen
- ich will noch zeit für den roman haben, ich hab die letzten tage klein weitergeschrieben, es ist noch nicht viel da, gar nicht, außer in meinem kopf, aber ich arbeite daran, es da rauszukriegen, es ist so schwierig, als würd es bergauf über mauern gehen, der kaugummi will nicht raus aus dem hirn, obwohl mir so klar ist, was das für ein roman ist (ja, der, von dem ich schon seit 2 jahren rede)
ich will einen warmen tee. :(
- 2 bücher von der hauptbib verlängert, eines war schon; also drei entlehnt; eines hier in der arbeit im regal, die anderen zwei zuhause
- ich will noch die möglichkeit (vorm sterben) haben, malina noch einmal zu lesen und ich glaub ich muss es mir bestellen, weil ich denke, dass ich es nicht zuhause hab (nur gedichte, erzählungen, hörspiele, franza and so on, ausgerechnet malina nicht) -
- morgen ist ein geburtstag und nächste woche ist ein geburstag und letzte woche waren und später noch irgendwann kommt meiner und ach, auch egal: gestern hat mich wer auf 22 geschätzt, es denkt ja keiner, dass ich wirklich so alt bin^^. aber 26, bald, feuertiger.
(ja, ich red schon wieder wirr & nutzlos, ich weiß)
- seltsame stimmung, zu kalt und wind gestern und alles ist ein bisschen furchteinflößend, es ist so eine ruhe wie am totenbett, wenn ich zittern würde und altersflecken auf den handrücken hätten, ich werde mich sicher wieder so fühlen
- ich will noch zeit für den roman haben, ich hab die letzten tage klein weitergeschrieben, es ist noch nicht viel da, gar nicht, außer in meinem kopf, aber ich arbeite daran, es da rauszukriegen, es ist so schwierig, als würd es bergauf über mauern gehen, der kaugummi will nicht raus aus dem hirn, obwohl mir so klar ist, was das für ein roman ist (ja, der, von dem ich schon seit 2 jahren rede)
ich will einen warmen tee. :(
scheißmitreis
mir gehts noch immer schlecht: hals ist zu, hals brennt, lunge brennt.
vorher mit dem chef geredet, einfach so, ein bisschen ablenkung, im endeffekt hats nichts gebracht.
ich will jetzt nicht durch die stadt fahren müssen :( scheiße...
vorher mit dem chef geredet, einfach so, ein bisschen ablenkung, im endeffekt hats nichts gebracht.
ich will jetzt nicht durch die stadt fahren müssen :( scheiße...
es ist so schwierig. immer durch die tage hangeln, glauben, dass es bald alles so unnötig geworden ist. die ganze zeit würge ich herum beim essen, weil ich nicht mehr essen kann. mein hals ist permanent zu; atmen ist schwierig, halsweh, verspannung, angst.
gestern so erdrückt gewesen - ein bisschen rausgepresstes weinen, weil mir die ganze zeit so elend ist und weil ich so brav meine maske trage, man könnte meinen, es wäre nichts, aber ich sterbe jede sekunde mehr. weinen ging auch nur, wegen zugefügter schmerzen, aber das mache ich auch sehr brav, es ist heute null rückstand zu erkennen. (zigarettenglut, 2-3mm von der haut entfernt, aushalten.)
ach.
gestern so erdrückt gewesen - ein bisschen rausgepresstes weinen, weil mir die ganze zeit so elend ist und weil ich so brav meine maske trage, man könnte meinen, es wäre nichts, aber ich sterbe jede sekunde mehr. weinen ging auch nur, wegen zugefügter schmerzen, aber das mache ich auch sehr brav, es ist heute null rückstand zu erkennen. (zigarettenglut, 2-3mm von der haut entfernt, aushalten.)
ach.
Montag, 14. Mai 2012
wochenendrevü
samstag:
lange aufstehen; einkaufen weiter entfernt; heim; lesen; putzen (viel); schlafen, in etwa.
sonntag:
aufstehen; lesen, lesen, lesen; streit/diskussion mit freund; schluckauf; zu den eltern fahren, panik; seltsames gefühl; heimfahren: angst vor später nacht & niemand mehr auf der straße außer zwielichtigen; lang nicht einschlafen können, eine gute stunde im dämmerzustand verbringen, an der schwelle zum schlaf; sehr seltsam, mein freund konnte auch lang nicht schlafen.
eltern: über meine mutter geredet, weil sie gerade wieder beginnt, "aktiv" zu sein. (wie ein scheiß vulkan, ja.) den winter über hat sie "geschlafen", jetzt fängt sie an mit briefen und telefonanrufen. ich muss mich wappnen. vor briefen, in denen sie mir den tod wünscht und der möglichkeit, dass sie plötzlich vor mir steht (wohnung, uni, alles schon gehabt.) ich will nicht. sie soll dort in der versenkung bleiben, wo sie lebt.
das thema wurde angeschnitten, dass seitens meiner mutter die ganze familie verrückt ist/war. großmutter manisch-depressiv, im hohen alter aber nicht auffällig; mutter manisch-depressiv; onkel hatte anscheinend auch irgendwas in richtung depression. hihihi. und wie erblich vorbelastet!!! hab gestern den spinnerten gedanken gesponnen, dass ich deswegen so kaputt/zerrissen bin, weil ich die rein kranke natur der mutterfamilie und die rationale natur meines vater in mir trage und auszutragen habe, so fühle ich mich ja: die eine gestörte seite und die andere (auch gestörte) seite, die meint, dass ich mich nicht so deppert aufführen soll, bitteschön.
heute:
arbeit, dann zur uni fahren, bib, nehme ich an oder sonst wo hinsetzen: lesen, lernen; am abend eine vorlesung und dann theater.
morgen:
bib, uni, uni, bib, wie immer, am abend noch mal uni
mittwoch:
arbeit, bib, uni, wie immer
donnerstag:
feiertag (sehr schön), vielleicht freunde treffen, abends zu einer lesung
freitag:
arbeit, uni, wie immer
fällige aufgaben dieser woche:
bücher in die bib zurückbringen
koreanisch-hüs machen & abgeben
text für mi noch ein bisschen besser vorbereiten (20 seiten in traditioneller schrift (langzeichen + von oben nach unten, sehr mühsam zu lesen), aber ich habs fertiggelesen *stolz*)
1. seminararbeit fertig schreiben, ganz fertig!
2. seminararbeit zu schreiben beginnen
recherche für ma-arbeit aufnehmen
lange aufstehen; einkaufen weiter entfernt; heim; lesen; putzen (viel); schlafen, in etwa.
sonntag:
aufstehen; lesen, lesen, lesen; streit/diskussion mit freund; schluckauf; zu den eltern fahren, panik; seltsames gefühl; heimfahren: angst vor später nacht & niemand mehr auf der straße außer zwielichtigen; lang nicht einschlafen können, eine gute stunde im dämmerzustand verbringen, an der schwelle zum schlaf; sehr seltsam, mein freund konnte auch lang nicht schlafen.
eltern: über meine mutter geredet, weil sie gerade wieder beginnt, "aktiv" zu sein. (wie ein scheiß vulkan, ja.) den winter über hat sie "geschlafen", jetzt fängt sie an mit briefen und telefonanrufen. ich muss mich wappnen. vor briefen, in denen sie mir den tod wünscht und der möglichkeit, dass sie plötzlich vor mir steht (wohnung, uni, alles schon gehabt.) ich will nicht. sie soll dort in der versenkung bleiben, wo sie lebt.
das thema wurde angeschnitten, dass seitens meiner mutter die ganze familie verrückt ist/war. großmutter manisch-depressiv, im hohen alter aber nicht auffällig; mutter manisch-depressiv; onkel hatte anscheinend auch irgendwas in richtung depression. hihihi. und wie erblich vorbelastet!!! hab gestern den spinnerten gedanken gesponnen, dass ich deswegen so kaputt/zerrissen bin, weil ich die rein kranke natur der mutterfamilie und die rationale natur meines vater in mir trage und auszutragen habe, so fühle ich mich ja: die eine gestörte seite und die andere (auch gestörte) seite, die meint, dass ich mich nicht so deppert aufführen soll, bitteschön.
heute:
arbeit, dann zur uni fahren, bib, nehme ich an oder sonst wo hinsetzen: lesen, lernen; am abend eine vorlesung und dann theater.
morgen:
bib, uni, uni, bib, wie immer, am abend noch mal uni
mittwoch:
arbeit, bib, uni, wie immer
donnerstag:
feiertag (sehr schön), vielleicht freunde treffen, abends zu einer lesung
freitag:
arbeit, uni, wie immer
fällige aufgaben dieser woche:
bücher in die bib zurückbringen
koreanisch-hüs machen & abgeben
text für mi noch ein bisschen besser vorbereiten (20 seiten in traditioneller schrift (langzeichen + von oben nach unten, sehr mühsam zu lesen), aber ich habs fertiggelesen *stolz*)
1. seminararbeit fertig schreiben, ganz fertig!
2. seminararbeit zu schreiben beginnen
recherche für ma-arbeit aufnehmen
Freitag, 11. Mai 2012
schrecken an jeder straßenecke, gratis.
haha. ich hab vorhin grad beim nachhause gehen geglaubt, ich muss ersticken, mein hals war zu von so nem schleimbrocken, rausgehustet (uääääh), reflexhaft, mich dann nicht mehr explizit nachschauen getraut (was das genau war) und jetzt ist mir schlecht und ich kann kaum atmen.^^ so lob ich mir das. -.- lalala angst lalala
bla.
körper: immer noch nicht besser, immer noch das gefühl, ich baue so ab; das ist verrückt: in dieser jugendlichen, dehnbaren haut, mit vitaminen und schlaf und flüssigkeit versorgt; warum scheiße ich mich so an? aber immer wieder denke ich: ich kann nicht atmen, ich kann nicht atmen. und so müde, muskeln, die bei bewegung verkrampfen; mein auge schmerzt jetzt auch (ich nehme an, vom wind oder von schminke, ein minimales gerstenkorn) - die dame mit dem hund, der moritz heißt, heute wieder im bus gesehen (ich war zu spät dran); sie ist dialyse-patientin und sehr alt, aber noch mobil; auf ihren armen, unter dieser großen ausgeleierten haut sind schwellungen, als wären eier an ihren muskeln dran. und sie hat keine angst. und sie sieht nicht so jämmerlich aus.
kopf: ha, ha ha. so viel sturm, aber immer nur das gleiche. wenn wenigstens aus dem ganzen scheiß ein wortfeuerwerk entspringen würde, aber nein: jeglicher input verläuft im sumpf/treibsand und kommt nimmermehr zu tage.
alltag: müde, darf ich; die woche war nicht allzu unproduktiv, es ist schon freitag, ich DARF müde sein, ich darf nachlassen. heute nachmittag noch koreanisch, danach ist mir nicht, aber mal sehen, wie ich mitkomme.
für das wochenende viel vor, zu viel; ich bin so müde, i could sleep for a thousand years
kopf: ha, ha ha. so viel sturm, aber immer nur das gleiche. wenn wenigstens aus dem ganzen scheiß ein wortfeuerwerk entspringen würde, aber nein: jeglicher input verläuft im sumpf/treibsand und kommt nimmermehr zu tage.
alltag: müde, darf ich; die woche war nicht allzu unproduktiv, es ist schon freitag, ich DARF müde sein, ich darf nachlassen. heute nachmittag noch koreanisch, danach ist mir nicht, aber mal sehen, wie ich mitkomme.
für das wochenende viel vor, zu viel; ich bin so müde, i could sleep for a thousand years
Donnerstag, 10. Mai 2012
schnitzel.
ich funktioniere heute gut. muss ich anmerken. arbeiten erledigt, nicht alle, aber viel mehr als sonst.
weiß aber trotzdem nicht, wohin mit mir. immerhin nur noch 1-2 stunden hier und dann nach hause. abendprogramm noch offen. (am schönsten wäre natürlich zuhause)
wirre gedanken im kopf.
von einem orang-utan geträumt, der aus seinem gehege im zoo ausbricht, schwupps, über die mauer und schon bin ich weggelaufen, weil ich mich so fürchtete. (zuerst aus dem affenhaus raus, eine glastür; dann zum zooausgang gestrebt) - immer wieder die gefährlichen tiere in den träumen, sigmund freud hätt seine hetz mit mir.
mich gerade an das seltsame gespräch von gestern mit der mb erinnert, ich sage immer, eine von unsren lektoren ist uuuur depressiv (sie macht wirklich immer das depressivste gesicht, dass ich kenne. :D so als würde sie sich gleich aufknüpfen.) mb meint, sie ist nicht depressiv, sie wäre nur frustriert. mb meint, sie kann das beurteilen, weil sie ja selbst depressiv war und man kann dann nicht mehr lächeln. ich sage, ich WEIß, dass es auch geht, also lächeln bei depression. (das ist das stinkende arschloch der welt: weil man masken trägt, wird man verkannt.) - ich wollt nicht streiten, aber ich war knapp davor. sie regt mich so auf mit ihrem "ich weiß es und du weißt es nicht", "ich war ernsthaft krank und du bist es nicht"... hab ich glaub ich eh schon öfters erwähnt. als ich mein knie gebrochen hatte/gips, hat sie dauernd nur von ihrem ex-gips erzählt... à la: das ist ein lercherlschas, was du hast, meines war viel schlimmer. (gott, ich hasse so leute und selbst bin ich kaum besser.)
weiß aber trotzdem nicht, wohin mit mir. immerhin nur noch 1-2 stunden hier und dann nach hause. abendprogramm noch offen. (am schönsten wäre natürlich zuhause)
wirre gedanken im kopf.
von einem orang-utan geträumt, der aus seinem gehege im zoo ausbricht, schwupps, über die mauer und schon bin ich weggelaufen, weil ich mich so fürchtete. (zuerst aus dem affenhaus raus, eine glastür; dann zum zooausgang gestrebt) - immer wieder die gefährlichen tiere in den träumen, sigmund freud hätt seine hetz mit mir.
mich gerade an das seltsame gespräch von gestern mit der mb erinnert, ich sage immer, eine von unsren lektoren ist uuuur depressiv (sie macht wirklich immer das depressivste gesicht, dass ich kenne. :D so als würde sie sich gleich aufknüpfen.) mb meint, sie ist nicht depressiv, sie wäre nur frustriert. mb meint, sie kann das beurteilen, weil sie ja selbst depressiv war und man kann dann nicht mehr lächeln. ich sage, ich WEIß, dass es auch geht, also lächeln bei depression. (das ist das stinkende arschloch der welt: weil man masken trägt, wird man verkannt.) - ich wollt nicht streiten, aber ich war knapp davor. sie regt mich so auf mit ihrem "ich weiß es und du weißt es nicht", "ich war ernsthaft krank und du bist es nicht"... hab ich glaub ich eh schon öfters erwähnt. als ich mein knie gebrochen hatte/gips, hat sie dauernd nur von ihrem ex-gips erzählt... à la: das ist ein lercherlschas, was du hast, meines war viel schlimmer. (gott, ich hasse so leute und selbst bin ich kaum besser.)
Mittwoch, 9. Mai 2012
lichtblick.
(und keine sonnenhunde.)
ich mag den mittwoch, verdammt, ich mag ihn. weil ich einen kurs beim lieblingsprof habe. nur einmal die woche, die kurze zeit, aber trotzdem. fantastisch. er fordert so verdammt viel und die meiste zeit blamiere ich mich auch, aber trotzdem... das ist etwas, das mich bewegt. (ja, ich schwärme auch ein bisschen. und ich bin sehr froh, dass es ihn gibt. weil so meine romantische vorstellung vom studium ;) ist, dass da zumindest eine person sein muss, die einem viel motivation & inspiration gibt, die ein vorbild ist, die intellektuell so hoch oben sitzt, dass man in ehrfurcht erstarren will und gleichzeitig ist da sympathie. das wollt ich mir mal von der seele reden, weil das schon ein thema ist, das mich im moment beschäftigt)
(zumal ich in den letzten semestern immer fast allein in seinem kurs sitze; letztes und dieses semester sind wir nur zu zweit; und meine abschlussarbeit betreut er auch.)
ich hab ein bisschen an stärke/stabilität gewonnen im lauf des tages, einfach, weil ich zu tun hatte und vermutlich auch, weil ich mich darauf gefreut habe; und natürlich weil mein körper mich heute nicht so sehr gefickt hat (ein bisschen beinschmerzen sind noch da; kopfschmerzen+verspannung, aber erträglich)
ich geh jetzt lesen...
ich mag den mittwoch, verdammt, ich mag ihn. weil ich einen kurs beim lieblingsprof habe. nur einmal die woche, die kurze zeit, aber trotzdem. fantastisch. er fordert so verdammt viel und die meiste zeit blamiere ich mich auch, aber trotzdem... das ist etwas, das mich bewegt. (ja, ich schwärme auch ein bisschen. und ich bin sehr froh, dass es ihn gibt. weil so meine romantische vorstellung vom studium ;) ist, dass da zumindest eine person sein muss, die einem viel motivation & inspiration gibt, die ein vorbild ist, die intellektuell so hoch oben sitzt, dass man in ehrfurcht erstarren will und gleichzeitig ist da sympathie. das wollt ich mir mal von der seele reden, weil das schon ein thema ist, das mich im moment beschäftigt)
(zumal ich in den letzten semestern immer fast allein in seinem kurs sitze; letztes und dieses semester sind wir nur zu zweit; und meine abschlussarbeit betreut er auch.)
ich hab ein bisschen an stärke/stabilität gewonnen im lauf des tages, einfach, weil ich zu tun hatte und vermutlich auch, weil ich mich darauf gefreut habe; und natürlich weil mein körper mich heute nicht so sehr gefickt hat (ein bisschen beinschmerzen sind noch da; kopfschmerzen+verspannung, aber erträglich)
ich geh jetzt lesen...
ängstlich; schmerzen; müde, verspannt - wie immer also.
gestern abend hab ich mich dann mit dem sterben abgefunden, wäre fast eingeschlafen, bin aber immer von kopfgeräuschen aufgeweckt worden - einmal ganz extrem, als eine horde männer gelacht hat (so als wäre es mindestens im zimmer nebenan). freund gefragt, ob er was gehört hat. nein, natürlich nicht. gruselig.
dann wieder länger zum einschlafen gebraucht, doch.
heute am weg ein bisschen hoffnung, träumen, - aber schon jetzt bin ich wieder zu müde und will nicht mehr. die sonne nervt mich auch. andere menschen nerven. ich nerve. ich will eine pause. aber ich weiß, würde ich zuhause im bett liegen, wäre das auch nicht erholsam. immer weiter auf der ich-weiß-nicht-wie-es-weitergeht-schiene.
immer weiter. was bleibt denn übrig.
gestern abend hab ich mich dann mit dem sterben abgefunden, wäre fast eingeschlafen, bin aber immer von kopfgeräuschen aufgeweckt worden - einmal ganz extrem, als eine horde männer gelacht hat (so als wäre es mindestens im zimmer nebenan). freund gefragt, ob er was gehört hat. nein, natürlich nicht. gruselig.
dann wieder länger zum einschlafen gebraucht, doch.
heute am weg ein bisschen hoffnung, träumen, - aber schon jetzt bin ich wieder zu müde und will nicht mehr. die sonne nervt mich auch. andere menschen nerven. ich nerve. ich will eine pause. aber ich weiß, würde ich zuhause im bett liegen, wäre das auch nicht erholsam. immer weiter auf der ich-weiß-nicht-wie-es-weitergeht-schiene.
immer weiter. was bleibt denn übrig.
Dienstag, 8. Mai 2012
stille. schmerzen.
es könnten einige denken, dass mit mir etwas nicht stimmt.
ich habe seit einem knappen jahr nicht mehr mit m. geredet, also über skype. diesen samstag ist m.s geburtstag. aber m. redet auch nicht mit mir. und, trotzdem, ich liebe m. (und wünsche mir immerzu, die möglichkeit zu haben, nach w. zu fliegen, das auf der anderen seite der welt liegt und m. zu umarmen. gemeinsam bier trinken, shaokao essen usw.)
ich reagiere seit einiger zeit nicht mehr auf l., die sich auch auf der anderen seite der welt befindet, die ich liebe und auch beneide/bewundere. ich will, aber ich schaffe es einfach nicht. vielleicht weil ich das gefühl habe, sie wäre ohnehin zu fern, jetzt.
und: mit den menschen, die ich tagsüber treffe, führe ich sinnlose gespräche. mitstudenten: blödsinn kommt aus meinem mund. authoritätspersonen: blabla kommt aus meinem mund. freund: jammern kommt aus meinem mund. gott... und... ich kann mich nicht mal mehr drauf ausreden, dass ich eben ein verbalidiot bin, weil ich in letzter zeit so wenig schreibe, dass ichs so oder so bin.
heute einer mitstudentin von der magersucht erzählt, einfach, weil ich genervt war von ihren abnehmplänen. mein mund hat einfach geplappert, mein verstand hat versucht, sich dazwischenzuschalten, aber irgendwie ist es nicht besser geworden. keine ahnung, was sie jetzt denkt. ich musste ihr ja auch unbedingt auf die nase reiben, dass ich einmal 30 kilo weniger gewogen habe. dumm, einfach.
ansonsten: den tag als dummes kleines hypochonderscheißerchen verbracht. mein linkes bein streikt, schmerzen innen drin, mein knie fühlt sich verdreht an, und meine füße werden ab und zu ein bisschen taub. es könnte schließlich alles schlimme sein. bla. wenn mein tag nicht schlimm genug ist, helf ich eben nach. wenn mein leben nicht dämlich genug ist, bla...
wenn mich jetzt etwas dahinraffen sollte: es ist nicht glamourös, aber besser verdient hätte ich es wohl nicht. (heute ist mein tipp nummer 1 eine lungenembolie, weil ich ja sicherlich eine thrombose im bein habe^^)
aber scheiße einfach: warum hat es mich nicht dahingerafft, als ich noch auf dem höhepunkt meiner geistigen fähigkeiten war?
warum bin ich nicht damals wirklich einfach im flugzeug zu den sternen geflogen und in der dingsbumssphäre verglüht?
körperarena
(weil hier der kampf wieder einmal ausgetragen wird)
ich bin gestern dann doch durch die stadt gekommen. und die gute physio hat mir, statt sich um mein bein zu kümmern, um meinen nacken/schultern/hals gekümmert, weil ich ihr gesagt habe, dass ich kopfweh hatte. war sehr fein. nach ner halben stunde bearbeitung war die verspannung noch immer da^^ und das kopfweh auch, aber ich hab mich gleich weniger tot gefühlt... weniger schwindel, wie ein mensch wieder.
war dann trotzdem zuhause; und ruhig; kopfweh -
und heute ist der schmerz weitergewandert, räkelt sich jetzt statt in der rechten in der linken kopfhälfte, mein bein und meine unteren rückenmuskeln fühlen sich an, als wären sie geschlagen - oder halb gelähmt; seltsame schmerzen - und hoffentlich vergeht das ohne einen größeren zusammenstoß.
(die art von schmerz erinnert mich zu sehr an den schmerz, bei dem sich einmal der muskel im rücken total verkrampft hat und ich nicht mehr gehen konnte. und nicht mehr die arme heben. sprich, den ganzen körper außer gefecht gesetzt. wo dann nur noch ne spritze irgendwie geholfen hat.
fuck biomüllkörper^^)
ich bin gestern dann doch durch die stadt gekommen. und die gute physio hat mir, statt sich um mein bein zu kümmern, um meinen nacken/schultern/hals gekümmert, weil ich ihr gesagt habe, dass ich kopfweh hatte. war sehr fein. nach ner halben stunde bearbeitung war die verspannung noch immer da^^ und das kopfweh auch, aber ich hab mich gleich weniger tot gefühlt... weniger schwindel, wie ein mensch wieder.
war dann trotzdem zuhause; und ruhig; kopfweh -
und heute ist der schmerz weitergewandert, räkelt sich jetzt statt in der rechten in der linken kopfhälfte, mein bein und meine unteren rückenmuskeln fühlen sich an, als wären sie geschlagen - oder halb gelähmt; seltsame schmerzen - und hoffentlich vergeht das ohne einen größeren zusammenstoß.
(die art von schmerz erinnert mich zu sehr an den schmerz, bei dem sich einmal der muskel im rücken total verkrampft hat und ich nicht mehr gehen konnte. und nicht mehr die arme heben. sprich, den ganzen körper außer gefecht gesetzt. wo dann nur noch ne spritze irgendwie geholfen hat.
fuck biomüllkörper^^)
Montag, 7. Mai 2012
noch immer in der bib, in einer dreiviertelstunde sperrt sie zu: ich muss aber eh noch zum supermarkt, etwas zu essen holen und getränke. mir gehts noch immer so dreckig. schwindelig hoch zehn. und ich spür da was, kopfwehtechnisch, von den schultern/nacken rauf in die stirn; hinter die augen, es blitzt ... migräne würde ich sagen, wüsste ich das so gut; zumindest stell ich mir das so vor: langsam geht es mir immer schlechter, dann bricht der kopfschmerz aus; dann heißt es leiden und aushalten (schmerzmittel sind für die leute, die eine andere weltsicht haben); dann wird es besser, dann kann es wieder normal sein. ein bisschen wünsch ich mir das jetzt sogar, weil dann wüsste ich wenigstens, woran ich bin... so ist mir nur so wahnsinnig schwindelig, ich kann kaum auf irgendwas fokussieren, alles schaukelt herum vor meinen augen. und regnen soll es, vielleicht würde das auch helfen. fuck, einfach.
also: bald brech ich auf und dann muss ich mich zusammenreißen, gehen, tragen; und keine angst haben vorm zusammenbrechen. (ich bin immerhin noch nie zusammengebrochen, egal wie schwindlig mir war: woher kommt also diese vorstellung?)
also: bald brech ich auf und dann muss ich mich zusammenreißen, gehen, tragen; und keine angst haben vorm zusammenbrechen. (ich bin immerhin noch nie zusammengebrochen, egal wie schwindlig mir war: woher kommt also diese vorstellung?)
müde, ich bin so müde. sitze gerade in der bib und lese für mittwoch das tagebuch eines chin. schriftstellers. (und das ist auch nicht gerade sehr erfrischend)
immerhin hab ich es hierher geschafft, aus der arbeit; ich bin noch immer so wackelig auf den beinen, so ängstlich. so gefangen in einer blase aus körperkleinigkeiten. (aber gut, alternative hatte ich nicht wirklich: keiner zuhause und wegen bauarbeiten ist das wasser den ganzen nachmittag abgedreht -.- deswegen bin ich überhaupt hier - bis 5 kann ich noch hier rum sitzen, dann fahr ich richtung nach hause zur physio und dann glaube ich, werde ich einmal wieder fürs improtheater absagen... so müde wie ich bin :/
aber fast irgendwie selbst schuld: erst gegen 1 ins bett gekommen, das ist in den letzten tagen konsequent später geworden, zu beginn wars 10, 11 uhr (und um 7 aufstehen) - jetzt ist um 7.20 aufstehen schon hart.
also doch wieder: tagsüber müde werden, früher schlafen, früher aufstehen.
mir ist schwindlig :/ allein wenn ich meinen körper ausstrecke, kriege ich das gefühl im kopf, als wäre ich zu schnell aufgestanden. ich geh dann langsam was trinken und eine rauchen, glaub ich.
immerhin hab ich es hierher geschafft, aus der arbeit; ich bin noch immer so wackelig auf den beinen, so ängstlich. so gefangen in einer blase aus körperkleinigkeiten. (aber gut, alternative hatte ich nicht wirklich: keiner zuhause und wegen bauarbeiten ist das wasser den ganzen nachmittag abgedreht -.- deswegen bin ich überhaupt hier - bis 5 kann ich noch hier rum sitzen, dann fahr ich richtung nach hause zur physio und dann glaube ich, werde ich einmal wieder fürs improtheater absagen... so müde wie ich bin :/
aber fast irgendwie selbst schuld: erst gegen 1 ins bett gekommen, das ist in den letzten tagen konsequent später geworden, zu beginn wars 10, 11 uhr (und um 7 aufstehen) - jetzt ist um 7.20 aufstehen schon hart.
also doch wieder: tagsüber müde werden, früher schlafen, früher aufstehen.
mir ist schwindlig :/ allein wenn ich meinen körper ausstrecke, kriege ich das gefühl im kopf, als wäre ich zu schnell aufgestanden. ich geh dann langsam was trinken und eine rauchen, glaub ich.
Sonntag, 6. Mai 2012
abende nicht vor nächten loben -
gestern ist es dann beim einschlafen über mich gekommen. übel, zugedrückter hals, angst, -
heute ist es geblieben. ich werde also seit gestern abend permanent gewürgt. heute war mir dazu noch irrsinnig schwindlig, miese laune, keine kraft. alles ein scheißdreck. das würgen ist aber das schlimmste.
und nicht mal heulen hilft dagegen, das ist kein druck, den man abbauen könnte.
& ich denk schon wieder nur positiv und hoffe, dass es morgen beim aufwachen (immer vorausgesetzt ich wache morgen noch auf) weg ist und ich wieder von mo-fr auf hochtouren laufen kann/darf.
ansonsten sieht es soweit so aus, wenn ich das schaffe:
mo: arbeit, bibliothek, physiotherapie, theater. also von 8 bis 22 uhr, ohne nennenswerte pausen.
di: arbeitsbesuch, bibliothek, unterricht, bibliothek; 9 bis 18 uhr
mi: arbeit, bibliothek, unterricht; 8 bis 19 uhr
do: arbeit, eventuell bibliothek, aber vielleicht auch direkt nach hause (je nachdem 8 bis 14 oder 8 - open end)
fr: arbeit, unterricht, 8 bis 17 uhr
wochenende: freunde vom freund sind da, keine rückzugssicherheitszone, stress, muss also unter der woche auch noch putzen.
dazu noch unter der woche: seminararbeiten schreiben, schreiben, recherchieren, lernen, einkaufen (ständig, irgendwas ist immer aus und wenn kein brot zuhause ist, sitz ich dann den nächsten halben tag ohne essen da^^ (weil ich mir ja in der früh frühstück mache und erst in der arbeit esse und unterwegs keine zeit zum kaufen habe. der freund kriegt immer ein besseres frühstück gemacht und isst es noch zuhause, aber das schaffe ich nicht in der kurzen zeit.), wäsche waschen, lesen, ...
hihi... wenigstens will ich beim arbeiten durchdrehen und nicht beim deppert angstgelähmtrumsitzen so wie jetzt.
heute ist es geblieben. ich werde also seit gestern abend permanent gewürgt. heute war mir dazu noch irrsinnig schwindlig, miese laune, keine kraft. alles ein scheißdreck. das würgen ist aber das schlimmste.
und nicht mal heulen hilft dagegen, das ist kein druck, den man abbauen könnte.
& ich denk schon wieder nur positiv und hoffe, dass es morgen beim aufwachen (immer vorausgesetzt ich wache morgen noch auf) weg ist und ich wieder von mo-fr auf hochtouren laufen kann/darf.
ansonsten sieht es soweit so aus, wenn ich das schaffe:
mo: arbeit, bibliothek, physiotherapie, theater. also von 8 bis 22 uhr, ohne nennenswerte pausen.
di: arbeitsbesuch, bibliothek, unterricht, bibliothek; 9 bis 18 uhr
mi: arbeit, bibliothek, unterricht; 8 bis 19 uhr
do: arbeit, eventuell bibliothek, aber vielleicht auch direkt nach hause (je nachdem 8 bis 14 oder 8 - open end)
fr: arbeit, unterricht, 8 bis 17 uhr
wochenende: freunde vom freund sind da, keine rückzugssicherheitszone, stress, muss also unter der woche auch noch putzen.
dazu noch unter der woche: seminararbeiten schreiben, schreiben, recherchieren, lernen, einkaufen (ständig, irgendwas ist immer aus und wenn kein brot zuhause ist, sitz ich dann den nächsten halben tag ohne essen da^^ (weil ich mir ja in der früh frühstück mache und erst in der arbeit esse und unterwegs keine zeit zum kaufen habe. der freund kriegt immer ein besseres frühstück gemacht und isst es noch zuhause, aber das schaffe ich nicht in der kurzen zeit.), wäsche waschen, lesen, ...
hihi... wenigstens will ich beim arbeiten durchdrehen und nicht beim deppert angstgelähmtrumsitzen so wie jetzt.
Samstag, 5. Mai 2012
ein vorzeigbarer samstag.
wertungssystem und so scheiß. ich glaube, ich war heute ein guter normaler mensch. in diesen seltsamen maßstäben, die ich dann doch im hinterkopf habe... und für mich seltsamen menschen war es dann doch nicht so schlecht: ich vergesse immer, wie ich reisen liebe und wie es mich lebendig macht; sinn gibt. ich würde immerzu reisen, wenn ich könnte, ... aber reisen benötigt geld. (klar, es gibt utopische entwürfe: aber wenn man die sicherheit braucht, medizinisch versorgt zu sein; immer zu essen zu haben; sich nicht in unglückliche situationen unbedingt dauernd reintheatern zu müssen... usw bla.. ) - ich bin zB in china irre billig gereist, oft in der hardseat-zugklasse (billigste tickets), in billigen hotels abgestiegen, immerzu relativ billiges essen, kaum taxifahren - und es ist trotzdem so viel geld draufgegangen.
zurück zu heute: im prinzip war es keine große reise, 1 stunde zug, vielleicht 100 km - und dann in einer kleinen stadt herumlaufen, bubble tea trinken (viel zu viel^^ - eine freundin von mir hat in eben der stadt ihren eigenen laden aufgemacht!), dann in ein kunstmuseum... herumstreunen, durch den regen laufen und abends wieder heim und vom nahen bahnhof dann doch auch zufuß nach hause... und das alles ohne großer panik. (ein bisschen angstanflüge, wegen dem zeug im bubbletea^^ ich vermeide es immer, weil ich schiss habe, zu ersticken, wenn ich so kügelchen ansauge (ja, dämlich^^), aber diesmal hab ich alle aufgegessen^^ stressig, aber ... :D (ja, dämlich, wirklich^^ aber es hat mich auf trab gehalten)
und jetzt bin ich zuhause, schaue mir einen indischen film an und dann lese ich weiter - morgen sollte ich mich um unisachen kümmern.
zurück zu heute: im prinzip war es keine große reise, 1 stunde zug, vielleicht 100 km - und dann in einer kleinen stadt herumlaufen, bubble tea trinken (viel zu viel^^ - eine freundin von mir hat in eben der stadt ihren eigenen laden aufgemacht!), dann in ein kunstmuseum... herumstreunen, durch den regen laufen und abends wieder heim und vom nahen bahnhof dann doch auch zufuß nach hause... und das alles ohne großer panik. (ein bisschen angstanflüge, wegen dem zeug im bubbletea^^ ich vermeide es immer, weil ich schiss habe, zu ersticken, wenn ich so kügelchen ansauge (ja, dämlich^^), aber diesmal hab ich alle aufgegessen^^ stressig, aber ... :D (ja, dämlich, wirklich^^ aber es hat mich auf trab gehalten)
und jetzt bin ich zuhause, schaue mir einen indischen film an und dann lese ich weiter - morgen sollte ich mich um unisachen kümmern.
Freitag, 4. Mai 2012
und noch mehr überleben -
heute wirklich die meiste zeit geglaubt, ich würde draufgehen. vormittags halsweh bekommen, dann heiß-kalt-schübe... mit schwitzen, danach zehn minuten eiskalte hände, danach wieder schwitzen... ich hatte keinen schimmer ob mir kalt oder warm war. gleichzeitig so ein seltsamer schwindel, die luft zu dick zum atmen, der himmel zu schwer, bewegungen zu anstrengend. und trotzdem hab ich einen schritt nach dem andern gemacht, noch einkaufen, eine straßenbahn, aussteigen, noch eine zweite straßenbahn, zur uni laufen: dann gottseidank gesellschaft bekommen, abgelenkt gewesen und gut wars...
am anfang im kurs hatte ich noch ein bisschen den nostalgischen schiss von wegen "wenn jetzt eine panikattacke kommt, blamier ich mich vor 5 profs/lektoren" (waren heute alle versammelt)... weil es mir heute ähnlich dreckig ging wie zu beginn des horrors - langsam ist es echt lang her und da merke ich eigentlich, dass es sich doch verändert hat. dass ich eigentlich viel besser klar komme als vorletzten herbst oder letzten frühling... wo ich wirklich dauernd in ganz akuter todesangst war, die ganze zeit dachte, ich kippe um...
trotzdem war der tag nicht der feinste... ich hab geschwiegen und wäre am liebsten verschwunden, ich konnte es nicht ertragen, dass ich anschaubar war...
trotzdem in den pausen mit den kollegen geredet, den einen prof angeredet, ob ich die seminararbeit auch noch nächste woche abgeben darf (offizielle frist ist vorbei, aber ja klar darf ich noch) und den anderen prof an eine email erinnert.
und dann nach hause fahren (in begleitung der mitbewohnerin, also viel tratschen) und einkaufen und noch mal einkaufen
(hm, ^^ als würd ich nix andres machen. nein, einkaufen untertags heißt schlicht, dass ich mir mittagessen und getränke organisiere (und zigaretten) und/oder gelegenheitskäufe (heute zB tee aus dem bioladen, das hatte ich schon länger vor und der ist genau neben meiner arbeitsstelle) und dann später noch zum dm wegen kosmetikkram und katzenfutter und später noch in den normalen supermarkt für die ganzen sachen für 2 leute & wochenende & kommende woche.)
am abend habe ich noch rumgestresst, essen gekocht, davor waren wir uns kurz den zirkus ansehen (es gibt lamas, kamele (sehr viele), esel, pferde, ponys, zwergponys, gänse, einen hund, viele ziegen, ein paar verschiedene sorten kühe...
so - und jetzt müde, noch immer ein bisschen angstgefickt, mein oberkörper ist nämlich im arsch, ich hoffe, es sind nur die muskeln, ab und zu reißt es mich her, wenn ich atme, also so ein stechen durch den ganzen brustkorb, als würd sich da reflexartig was zusammenziehen...
jetzt: den letzten kram zusammenräumen, lesen, schlafen.
am anfang im kurs hatte ich noch ein bisschen den nostalgischen schiss von wegen "wenn jetzt eine panikattacke kommt, blamier ich mich vor 5 profs/lektoren" (waren heute alle versammelt)... weil es mir heute ähnlich dreckig ging wie zu beginn des horrors - langsam ist es echt lang her und da merke ich eigentlich, dass es sich doch verändert hat. dass ich eigentlich viel besser klar komme als vorletzten herbst oder letzten frühling... wo ich wirklich dauernd in ganz akuter todesangst war, die ganze zeit dachte, ich kippe um...
trotzdem war der tag nicht der feinste... ich hab geschwiegen und wäre am liebsten verschwunden, ich konnte es nicht ertragen, dass ich anschaubar war...
trotzdem in den pausen mit den kollegen geredet, den einen prof angeredet, ob ich die seminararbeit auch noch nächste woche abgeben darf (offizielle frist ist vorbei, aber ja klar darf ich noch) und den anderen prof an eine email erinnert.
und dann nach hause fahren (in begleitung der mitbewohnerin, also viel tratschen) und einkaufen und noch mal einkaufen
(hm, ^^ als würd ich nix andres machen. nein, einkaufen untertags heißt schlicht, dass ich mir mittagessen und getränke organisiere (und zigaretten) und/oder gelegenheitskäufe (heute zB tee aus dem bioladen, das hatte ich schon länger vor und der ist genau neben meiner arbeitsstelle) und dann später noch zum dm wegen kosmetikkram und katzenfutter und später noch in den normalen supermarkt für die ganzen sachen für 2 leute & wochenende & kommende woche.)
am abend habe ich noch rumgestresst, essen gekocht, davor waren wir uns kurz den zirkus ansehen (es gibt lamas, kamele (sehr viele), esel, pferde, ponys, zwergponys, gänse, einen hund, viele ziegen, ein paar verschiedene sorten kühe...
so - und jetzt müde, noch immer ein bisschen angstgefickt, mein oberkörper ist nämlich im arsch, ich hoffe, es sind nur die muskeln, ab und zu reißt es mich her, wenn ich atme, also so ein stechen durch den ganzen brustkorb, als würd sich da reflexartig was zusammenziehen...
jetzt: den letzten kram zusammenräumen, lesen, schlafen.
überlebenüberleben -
alle wege hingekriegt, wenn auch knapp vorm todesängstigen& weinen, ein bisschen feuchte augen zeitweise.
prüfung gemacht, war leicht, hätte alles wissen müssen, hab aber eben zu wenig gelernt gehabt
im kurs dann einmal ausführlich wortgemeldet, mich gescheit gefühlt, das geht dort aber leicht (weil es nicht mein hauptfach ist, sondern nur so ein nebenbeiliteraturwissenschaftsdingsbums. als mensch, der sprachen mit schriftzeichen versteht (und davon auch noch mehrere) ist man dort irgendwie hoch im kurs zeitweise^^) (ich red mir ja auch wieder alles klein, typisch.)
beim heimfahren wieder halb abgekratzt, volle straßenbahn, zuviele gerüche zuviele seltsame menschen einfach schlicht ZU VIEL -
trotzdem heim geschafft.
neben unsrem zuhause hat gerade ein zirkus seine zelte aufgeschlagen, also wirklich: gleich neben der haustüre. und irgendwie ist das toll, aber natürlich, es wäre ja nicht ich: der gedanke, dass die einen tiger haben und der ausbricht... ^^ - einer meiner beliebtesten & bekanntesten alpträume, freilaufende tiger.
(in den nächsten tagen möchte ich übrigens die situation begutachten. und tiere streicheln. und die geheimen tiger & löwen finden. wäre sehr excited, wären da wirklich welche. huuu. dann sind es nicht mehr die gespenster in der nacht, sondern die tiger, die übers gerüst hereinkommen. spaßhalber schon gesagt, ich nehm jetzt immer nen beutel whiskas mit aufm weg zum bus.)
(ach... ich red heute zu viel.)
gestern war ich dann um halb 9 zuhause (endlich... um kurz nach 8 geh ich ja ausm haus.) und bin 2,3 stunden noch immer nicht runtergekommen, nervös, gestresst, -
dann ins bett, ein paar seiten stephen king lesen ("die arena"... nostalgie! hab in meiner kindheit/jugend irrsinnig viel stephen king gelesen und mich gefürchtet und so viel in meinem kopf gebunkert davon. und auch, wenn ich doch recht anspruchsvoll geworden bin ich sachen literatur: ich find ihn verdammt gut. und die arena beweist es mir erst recht wieder.)
- und dann schlafen, wirr träumen, aufwachen... mit viel überwindung gleich duschen/haare waschen, zusammenpacken, frühstück machen, kaffee, und.. arbeit.
heute wird es wieder ein langer tag, aber aufgrund von glücklichen umständen habe ich wenigstens eine verdammte pause zwischen arbeit und uni. und dann uni bis abends.
und morgen möchte ich eigentlich aufs land fahren... mal sehen.
prüfung gemacht, war leicht, hätte alles wissen müssen, hab aber eben zu wenig gelernt gehabt
im kurs dann einmal ausführlich wortgemeldet, mich gescheit gefühlt, das geht dort aber leicht (weil es nicht mein hauptfach ist, sondern nur so ein nebenbeiliteraturwissenschaftsdingsbums. als mensch, der sprachen mit schriftzeichen versteht (und davon auch noch mehrere) ist man dort irgendwie hoch im kurs zeitweise^^) (ich red mir ja auch wieder alles klein, typisch.)
beim heimfahren wieder halb abgekratzt, volle straßenbahn, zuviele gerüche zuviele seltsame menschen einfach schlicht ZU VIEL -
trotzdem heim geschafft.
neben unsrem zuhause hat gerade ein zirkus seine zelte aufgeschlagen, also wirklich: gleich neben der haustüre. und irgendwie ist das toll, aber natürlich, es wäre ja nicht ich: der gedanke, dass die einen tiger haben und der ausbricht... ^^ - einer meiner beliebtesten & bekanntesten alpträume, freilaufende tiger.
(in den nächsten tagen möchte ich übrigens die situation begutachten. und tiere streicheln. und die geheimen tiger & löwen finden. wäre sehr excited, wären da wirklich welche. huuu. dann sind es nicht mehr die gespenster in der nacht, sondern die tiger, die übers gerüst hereinkommen. spaßhalber schon gesagt, ich nehm jetzt immer nen beutel whiskas mit aufm weg zum bus.)
(ach... ich red heute zu viel.)
gestern war ich dann um halb 9 zuhause (endlich... um kurz nach 8 geh ich ja ausm haus.) und bin 2,3 stunden noch immer nicht runtergekommen, nervös, gestresst, -
dann ins bett, ein paar seiten stephen king lesen ("die arena"... nostalgie! hab in meiner kindheit/jugend irrsinnig viel stephen king gelesen und mich gefürchtet und so viel in meinem kopf gebunkert davon. und auch, wenn ich doch recht anspruchsvoll geworden bin ich sachen literatur: ich find ihn verdammt gut. und die arena beweist es mir erst recht wieder.)
- und dann schlafen, wirr träumen, aufwachen... mit viel überwindung gleich duschen/haare waschen, zusammenpacken, frühstück machen, kaffee, und.. arbeit.
heute wird es wieder ein langer tag, aber aufgrund von glücklichen umständen habe ich wenigstens eine verdammte pause zwischen arbeit und uni. und dann uni bis abends.
und morgen möchte ich eigentlich aufs land fahren... mal sehen.
Donnerstag, 3. Mai 2012
egalegal
*gleich koreanischzwischenprüfung muss ich dazusagen ich habe nix gelernt? ich habe nix gelernt, nein, ich bin sogar da gesessen und hab ein paar sachen abgeschrieben und immer in der stunde begreife ich und vokabel tauchen auf und flüchten wieder; aber ich habe nicht gelernt, es ist nicht mein schwerpunkt, es soll nie mein schwerpunkt sein, trotzdem ist es eine prüfung; eine prüfung ist immer eine prüfung. ich will zumindest kein totalblackout vokabeltechnisch haben.
* angst taucht auf in kleinen mengen, ich sage nicht, sie sind bewältigbar, aber ich wedle sie weg; ich schiebe sie unter teppich; ich verstecke sie hinter dem heizkörper: da ist meine beengte brust, da ist mein herz, das komisch klopft; immerhin weiß ich noch von beidem
* noch immer keine anrufe getätigt, ich habe das gefühl, es gäbe noch mehr rechtfertigung danach; egal, es wird kommen, irgendwann, wenn ich mehr zeit habe, wenn ich alt bin; dann wird die therapeutin verstorben sein und die nummer einem reisverkäufer gehören; dann werde ich eben reis bestellen, gottverdammt.
* ich sollte dies und jenes; ich bin eine kleine maschine, die das immer abspult, im gespräch mit kommilitonen; ich sollte und die eine seminararbeit und die andere seminararbeit und jetzt sagt mein prof sogar, ich soll wegfahren und im ausland recherchieren (von welchem geld? von welcher zeit? haha.), aber egal, dann werde ich im sommer eben nach berlin fahren; staatsbibliothek und suchen, es klingt aufregend, aber es ist etwas, dass ich aus meinem herzfleisch schneiden muss: mein gottverdammtes geld, das ich nicht habe (zugfahrt? vielleicht bei freunden, bekannten schlafen, so viele hab ich in berlin nicht, gar nicht, eigentlich) und essen, das muss ich überall. und eigentlich will ich nach china; aber ich bin hier eingemauert... alle um mich fliegen wieder weg, ich weiß nicht, woher die alle das geld haben, ich bin schon wieder im minus, ... ich kaufe keine kleidung, ich gehe nicht aus, ich bezahle das nötigste und kaufe normal essen ein, meistens für 2 allerdings, weil wir zu 2t sind und jetzt habe ich seit letztem freitag noch eine haushaltsversicherung und eine unfallversicherung, das ist gut und vernünftig, und kostet natürlich geld (ich gehe arbeiten, ich verdiene geld; alle anderen verdienen aber mehr: das ist aber nur logisch in meiner welt, oder? mehr verdiene ich schließlich nicht!) - die unfallversicherung versichert mich, wenn ich sterbe oder verunfalle und dann invalid bin, die vorstellung gibt es in meinem kopf (und ja natürlich, ich habe im gespräch angemerkt, dass ich ein bisschen psychisch gaga bin aber da ich ja arbeiten gehe und so, bin ich ein normaler mensch, ich kann also versichert werden, auch wenn ich so oft an blöde sachen denke); also jedenfalls massig geld für den fall, dass ich im arsch bin (und nein hier gibt es keine logische konsequenz - aber ich befürchte eben, ich kann noch tiefer fallen als ich bin: und dann wäre GAR KEIN geld mehr da. für diesen fall ist also hiermit vorgesorgt. und selbst für einen knochenbruch würde ich geld kriegen, das ist natürlich blöd, dass ich mir davor schon den knochen gebrochen hatte und nichts bekommen habe, sondern allein gelassen wurde und arbeiten durfte und mir jetzt immer selbst sagen muss: du warst ja 5 wochen krank quasi, klar, dass du da keine seminararbeiten geschrieben hast und du bist ja arbeiten gegangen trotzdem und wie viel hättest du noch machen sollen bitteschön... aber immer wieder sagt mir dann die stimme im kopf: du trottel, hast du den gips am bein oder am kopf gehabt? es hätte dich nicht vom schreiben abhalten sollen, es ist nur deine faulheit -
nichts zu der angst: die angst ist meine privatangelegenheit, ich bin ein vollwertiger, normaler, verantwortungstragender mensch in arbeit, uni und freundeskreis, deswegen werde ich auch immer mehr missachtet, weil ich natürlich nichts mehr auf die reihe bekomme.
und zurück:
* ich sollte schreiben verdammt, immer wieder, dauernd, ich schreibe es immer und tue es nicht: weil ich müde bin, weil ich gelähmt bin, weil mir ein 12-stunden-tag reicht und ich hätte gerne einen 50 stunden tag, aber ohne diese müdigkeit und ich will weinen und hab keine zeit dazu und immer wenn ich einen halben tag im bett liege, könnte ich mich dafür umbringen und es macht mich noch schwächer und trauriger und verdammter... ach fuck, ich bin einfach nur müde. und ich halte durch. ich gehe arbeiten, ich gehe zur uni, ich gehe in die bib, ich gehe einkaufen, ich gehe frühstück machen, ich gehe mich duschen, ich gehe radfahren, ich gehe müll runterbringen, ich gehe eine rauchen, ich kann noch, es geht noch, es tut nur so weh.
ich will nach china, ich will reisen, ich will anerkennung, ich will dünn sein (tatsächlich... auch wenns banaler scheiß ist, aber ich bin mir so sehr zu viel), ich will zeit zum philosophieren und schreiben haben, ich will das schreiben genießen, ich will alkohol genießen können, ich will nicht alle zwei tage kopfschmerzen haben und sowieso und überhaupt.
ich katze beiße mich die ganze zeit in den schweif und wundere mich, dass es weh tut. na klar.
egal: jetzt ein bisschen koreanisch lernen und dann prüfung und dann kurz in die bib und dann in einen kurs und dann nach hause, dann gntm schauen und dabei so gelähmt sein vielleicht noch einkaufen zwischendrin und dann schlafen und dann um 7 auf frühstück machen rauchen kaffee duschen arbeiten bla... schweif, katze, umfall.
* angst taucht auf in kleinen mengen, ich sage nicht, sie sind bewältigbar, aber ich wedle sie weg; ich schiebe sie unter teppich; ich verstecke sie hinter dem heizkörper: da ist meine beengte brust, da ist mein herz, das komisch klopft; immerhin weiß ich noch von beidem
* noch immer keine anrufe getätigt, ich habe das gefühl, es gäbe noch mehr rechtfertigung danach; egal, es wird kommen, irgendwann, wenn ich mehr zeit habe, wenn ich alt bin; dann wird die therapeutin verstorben sein und die nummer einem reisverkäufer gehören; dann werde ich eben reis bestellen, gottverdammt.
* ich sollte dies und jenes; ich bin eine kleine maschine, die das immer abspult, im gespräch mit kommilitonen; ich sollte und die eine seminararbeit und die andere seminararbeit und jetzt sagt mein prof sogar, ich soll wegfahren und im ausland recherchieren (von welchem geld? von welcher zeit? haha.), aber egal, dann werde ich im sommer eben nach berlin fahren; staatsbibliothek und suchen, es klingt aufregend, aber es ist etwas, dass ich aus meinem herzfleisch schneiden muss: mein gottverdammtes geld, das ich nicht habe (zugfahrt? vielleicht bei freunden, bekannten schlafen, so viele hab ich in berlin nicht, gar nicht, eigentlich) und essen, das muss ich überall. und eigentlich will ich nach china; aber ich bin hier eingemauert... alle um mich fliegen wieder weg, ich weiß nicht, woher die alle das geld haben, ich bin schon wieder im minus, ... ich kaufe keine kleidung, ich gehe nicht aus, ich bezahle das nötigste und kaufe normal essen ein, meistens für 2 allerdings, weil wir zu 2t sind und jetzt habe ich seit letztem freitag noch eine haushaltsversicherung und eine unfallversicherung, das ist gut und vernünftig, und kostet natürlich geld (ich gehe arbeiten, ich verdiene geld; alle anderen verdienen aber mehr: das ist aber nur logisch in meiner welt, oder? mehr verdiene ich schließlich nicht!) - die unfallversicherung versichert mich, wenn ich sterbe oder verunfalle und dann invalid bin, die vorstellung gibt es in meinem kopf (und ja natürlich, ich habe im gespräch angemerkt, dass ich ein bisschen psychisch gaga bin aber da ich ja arbeiten gehe und so, bin ich ein normaler mensch, ich kann also versichert werden, auch wenn ich so oft an blöde sachen denke); also jedenfalls massig geld für den fall, dass ich im arsch bin (und nein hier gibt es keine logische konsequenz - aber ich befürchte eben, ich kann noch tiefer fallen als ich bin: und dann wäre GAR KEIN geld mehr da. für diesen fall ist also hiermit vorgesorgt. und selbst für einen knochenbruch würde ich geld kriegen, das ist natürlich blöd, dass ich mir davor schon den knochen gebrochen hatte und nichts bekommen habe, sondern allein gelassen wurde und arbeiten durfte und mir jetzt immer selbst sagen muss: du warst ja 5 wochen krank quasi, klar, dass du da keine seminararbeiten geschrieben hast und du bist ja arbeiten gegangen trotzdem und wie viel hättest du noch machen sollen bitteschön... aber immer wieder sagt mir dann die stimme im kopf: du trottel, hast du den gips am bein oder am kopf gehabt? es hätte dich nicht vom schreiben abhalten sollen, es ist nur deine faulheit -
nichts zu der angst: die angst ist meine privatangelegenheit, ich bin ein vollwertiger, normaler, verantwortungstragender mensch in arbeit, uni und freundeskreis, deswegen werde ich auch immer mehr missachtet, weil ich natürlich nichts mehr auf die reihe bekomme.
und zurück:
* ich sollte schreiben verdammt, immer wieder, dauernd, ich schreibe es immer und tue es nicht: weil ich müde bin, weil ich gelähmt bin, weil mir ein 12-stunden-tag reicht und ich hätte gerne einen 50 stunden tag, aber ohne diese müdigkeit und ich will weinen und hab keine zeit dazu und immer wenn ich einen halben tag im bett liege, könnte ich mich dafür umbringen und es macht mich noch schwächer und trauriger und verdammter... ach fuck, ich bin einfach nur müde. und ich halte durch. ich gehe arbeiten, ich gehe zur uni, ich gehe in die bib, ich gehe einkaufen, ich gehe frühstück machen, ich gehe mich duschen, ich gehe radfahren, ich gehe müll runterbringen, ich gehe eine rauchen, ich kann noch, es geht noch, es tut nur so weh.
ich will nach china, ich will reisen, ich will anerkennung, ich will dünn sein (tatsächlich... auch wenns banaler scheiß ist, aber ich bin mir so sehr zu viel), ich will zeit zum philosophieren und schreiben haben, ich will das schreiben genießen, ich will alkohol genießen können, ich will nicht alle zwei tage kopfschmerzen haben und sowieso und überhaupt.
ich katze beiße mich die ganze zeit in den schweif und wundere mich, dass es weh tut. na klar.
egal: jetzt ein bisschen koreanisch lernen und dann prüfung und dann kurz in die bib und dann in einen kurs und dann nach hause, dann gntm schauen und dabei so gelähmt sein vielleicht noch einkaufen zwischendrin und dann schlafen und dann um 7 auf frühstück machen rauchen kaffee duschen arbeiten bla... schweif, katze, umfall.
Montag, 30. April 2012
zeit verschwenden #4956
tagesabläufe.
morgens gut; früh, funktionell. pausen; musik.
später verläuft sich das ganze: in schmerzen; angst; angst vor schmerzen. in luftstarren; gedankenlähmung; ablenkung. schlafen, träumen, produktiv.
ich bin hintennach mit der arbeit, lerne aber, lerne gerne, aber maximal für 5 minuten. ich lese, lese viel und lange, lese aber so, als würde ich am stand laufen. (murakami, untergrundkrieg. für eine hypochondrische ängstlerin die perfekte lektüre, alle zehn minuten stelle ich mir vor, sarinvergiftungssymptome zu haben.)
gestern an den fluss gefahren, es fühlt sich gut an; es fühlt sich vor allem lernbar an: da ist der hohe turm, vor dem es mir immer schon schwindelt, dann sitzt man am gras; ist so nah am boden und oben drüber so viel himmel, der einen verschlucken kann. aber ich gewöhne mich daran. auch wenn ich möglichst nur auf gras/wasser schaue.
schlafen funktioniert, weil beschützt.
die hitze nervt.
und fernweh, viel zu viel fernweh.
ich müsste mich so anstrengen, um in der nächsten zeit die sachen auf den weg zu bringen, die mich in einem jahr weiterbringen können - warum gerade jetzt? ich hätte so gerne eine pause, und dann... aber nein: weiter, weiter.
letzte woche hab ich mich auch noch selbst der erniedrigung ausgeliefert, gespräch mit dem prof über die arbeiten, es war furchtbar, ich kann kaum sprechen und wenn, dann fühlt es sich so dumm an. (und das ist nicht nur der subjektive eindruck. objektiv war das auch beim besten willen eine lächerliche vorstellung.)
aber scheinbar gefällt mir diese erniedrigung ein bisschen.
morgens gut; früh, funktionell. pausen; musik.
später verläuft sich das ganze: in schmerzen; angst; angst vor schmerzen. in luftstarren; gedankenlähmung; ablenkung. schlafen, träumen, produktiv.
ich bin hintennach mit der arbeit, lerne aber, lerne gerne, aber maximal für 5 minuten. ich lese, lese viel und lange, lese aber so, als würde ich am stand laufen. (murakami, untergrundkrieg. für eine hypochondrische ängstlerin die perfekte lektüre, alle zehn minuten stelle ich mir vor, sarinvergiftungssymptome zu haben.)
gestern an den fluss gefahren, es fühlt sich gut an; es fühlt sich vor allem lernbar an: da ist der hohe turm, vor dem es mir immer schon schwindelt, dann sitzt man am gras; ist so nah am boden und oben drüber so viel himmel, der einen verschlucken kann. aber ich gewöhne mich daran. auch wenn ich möglichst nur auf gras/wasser schaue.
schlafen funktioniert, weil beschützt.
die hitze nervt.
und fernweh, viel zu viel fernweh.
ich müsste mich so anstrengen, um in der nächsten zeit die sachen auf den weg zu bringen, die mich in einem jahr weiterbringen können - warum gerade jetzt? ich hätte so gerne eine pause, und dann... aber nein: weiter, weiter.
letzte woche hab ich mich auch noch selbst der erniedrigung ausgeliefert, gespräch mit dem prof über die arbeiten, es war furchtbar, ich kann kaum sprechen und wenn, dann fühlt es sich so dumm an. (und das ist nicht nur der subjektive eindruck. objektiv war das auch beim besten willen eine lächerliche vorstellung.)
aber scheinbar gefällt mir diese erniedrigung ein bisschen.
Mittwoch, 25. April 2012
unten
so: kopfschmerzen
mo: arbeit, einkaufen, radfahren, physiotherapie, ab dem späten nachmittag kopfschmerzen
di: uni, lernen, test, bibliothek, bauchschmerzen, schwindlig, ganz schnell ganz tief runter rutschen, am heimweg weinen, zuhause so unendlich leer und sinnlos
immer früh schlafen, früh aufstehen. in der früh hat das leben noch ein bisschen logik, am nachmittag verliert es die. dann ist alles nur beweis für meine biomülligkeit.
ich hoffe halt, es wird wieder besser.
gestern war schon eine spitze, ein bisschen wut hat mich immer zu gepackt und ich hab herumgeflucht, so dass andere leute sich angesprochen gefühlt haben. (war aber nur allgemein an die welt gerichtet) - und dann weinen und streiten, weil ich nach hilfe suche und keine krieg, nur provokation und keine aufmerksamkeit.
immerhin hab ich wieder angefangen, chinesische serien zu schauen. mach ich immer, wenn ich keine einzige möglichkeit habe, irgendetwas anderes gut zu finden. das ist der letzte rettungsanker. weil ich sonst nicht wüsste, was ich tun sollte. (mir fehlt ja auch die kraft, aktiv zu hassen, es ist immer nur so ein deppertes selbstmitleidsgefühl.)
mo: arbeit, einkaufen, radfahren, physiotherapie, ab dem späten nachmittag kopfschmerzen
di: uni, lernen, test, bibliothek, bauchschmerzen, schwindlig, ganz schnell ganz tief runter rutschen, am heimweg weinen, zuhause so unendlich leer und sinnlos
immer früh schlafen, früh aufstehen. in der früh hat das leben noch ein bisschen logik, am nachmittag verliert es die. dann ist alles nur beweis für meine biomülligkeit.
ich hoffe halt, es wird wieder besser.
gestern war schon eine spitze, ein bisschen wut hat mich immer zu gepackt und ich hab herumgeflucht, so dass andere leute sich angesprochen gefühlt haben. (war aber nur allgemein an die welt gerichtet) - und dann weinen und streiten, weil ich nach hilfe suche und keine krieg, nur provokation und keine aufmerksamkeit.
immerhin hab ich wieder angefangen, chinesische serien zu schauen. mach ich immer, wenn ich keine einzige möglichkeit habe, irgendetwas anderes gut zu finden. das ist der letzte rettungsanker. weil ich sonst nicht wüsste, was ich tun sollte. (mir fehlt ja auch die kraft, aktiv zu hassen, es ist immer nur so ein deppertes selbstmitleidsgefühl.)
Montag, 23. April 2012
kopfweh weg, neuer tag neue woche neuer start, bla. irrsinnig viel zu tun, morgen eine prüfung, muss heute lernen, vormittag arbeit, abend physiotherapie, will mich mehr bewegen, muss schreiben usw usf.
ich hab gerade herausgefunden, dass ich dunkelgrün wald/see-farben marmorierte sachen mag und will jetzt sowas. (schuhe, kleidung, notizbuch, irgendwas in der farbe.)
außerdem eine kleine kaffeemaschine und einen coolen reiskocher. (im sommer, wenn ich das geld habe, wird das angeschafft.) und vor dem sommer noch einen kleinen neuen ipod. (heute ist ein ich-will-dinge-tag, ich muss mich wohl vor amazon hüten.)
ich hab gerade herausgefunden, dass ich dunkelgrün wald/see-farben marmorierte sachen mag und will jetzt sowas. (schuhe, kleidung, notizbuch, irgendwas in der farbe.)
außerdem eine kleine kaffeemaschine und einen coolen reiskocher. (im sommer, wenn ich das geld habe, wird das angeschafft.) und vor dem sommer noch einen kleinen neuen ipod. (heute ist ein ich-will-dinge-tag, ich muss mich wohl vor amazon hüten.)
Sonntag, 22. April 2012
warum ich meine mitbewohnerin hasse, an solchen tagen.
und das muss auch gleich mal raus mit dem wut auf die welt:
* weil sie mich allein lässt, wenn sie genau weiß, dass ich nicht klar komme und sich null drum schert. und spaß hat, obwohl sie eigentlich auch anderes zu tun hätte und dann an all den anderen tagen sich bei mir beschwert, dass sie soviel stress hat.
* weil sie abends ewig am klo sitzt. (ich würd öfters gern was sagen, weil ich immer wieder warten muss... ich würd ihr auch gern sagen, wenn sie nicht ne halbe stunde über ihrer scheiße thronen würde und erst nachher kurz vorm rausgehen erst spülen würde, dann würd es auch nicht so stinken.)
* weil sie schuld daran hat, dass meine lieblingsschüssel kaputt ist, weil sie mein lieblingshäferl zerstört hat, weil sie einige meiner anderen geschirrsachen und töpfe geschrottet hat. ohne sich dafür zu entschuldigen. für sie sind das gebrauchsgegenstände, für mich war das meine lieblingstasse aus paris. und wenn sie mir jemals mein allerallerlieblingshäferl aus china zerstören würde, ich schwöre, ich mache ALL ihr geschirr kaputt.
* weil sie nicht abwaschen kann. alles ist fettig und dreckig nachher, ich hab ihr zugesehen, sie wäscht mit bloßen händen ab. ohne schwamm. kein wunder. ich wasche sehr oft doppelt ab, also ihr bereits abgewaschenes nochmal. oder fische fettige teller oder besteck mit essensresten aus den kästen.
* weil sie kaum putzt im rest der wohnung. zimmer ja, küche meistens, aber das klo hab ich sie noch nie putzen gesehen. und sie ist immer extrem liebenswert, wenn sie mir erklärt, sie habe grad eine blasenentzündung oder vielleicht ist es auch ein pilz... dreimal dürft ihr raten, wer dann die toilette dauernd putzt.
staubsauger hatte sie noch nie in der hand.
* weil sie so scheißegoistisch ist. als ich mein gipsbein hatte, hat sie herablassend von ihrem gipsfuß und bänderrissen erzählt. hab ich schmerzen, erzählt sie von viel größeren schmerzen. als meine panikattacken anfingen und dauernd ins krankenhaus lief, hat sie von ihren "selbstmordversuchen" in der pubertät erzählt. habe ich grad was dringendes für die uni zu erledigen, hat sie garantiert tausend mal mehr stress. und dauernd erklärt sie mir, wie dringend sie nach uniabschluss arbeiten muss, weil es ja so schlimm ist, dass sie jetzt vom geld ihrer eltern lebt. ... das erzählt sie einer, die sich neben dem studieren selbst erhalten muss. lol.
* weil sie es jeden tag schafft, den badezimmerspiegel zu verschmieren und verspritzen. ich hab es ein paar mal ausprobiert... um den spiegel so schnell so dreckig zu machen wie sie, muss ich sehr energisch mti nem mund voller zahnpasta direkt auf den spiegel spucken. (natürlich putzt sie nicht.. bzw. manchmal "putzt" sie es und dann hat der spiegel einen dreckschleier, weil sie es nur verschmiert)
* weil sie öfters ihr essen in der küche unabhängig von ihr selbst kochen will. sprich: töpfe auf den herd, weggehen, in ihrem zimmer ewig telefonieren und hoffen, dass sich das essen von selbst kocht. wenn ich nicht wachsam wäre, hätten wir schon ein paar mal feuer gehabt hier.
usw usf.
* weil sie mich allein lässt, wenn sie genau weiß, dass ich nicht klar komme und sich null drum schert. und spaß hat, obwohl sie eigentlich auch anderes zu tun hätte und dann an all den anderen tagen sich bei mir beschwert, dass sie soviel stress hat.
* weil sie abends ewig am klo sitzt. (ich würd öfters gern was sagen, weil ich immer wieder warten muss... ich würd ihr auch gern sagen, wenn sie nicht ne halbe stunde über ihrer scheiße thronen würde und erst nachher kurz vorm rausgehen erst spülen würde, dann würd es auch nicht so stinken.)
* weil sie schuld daran hat, dass meine lieblingsschüssel kaputt ist, weil sie mein lieblingshäferl zerstört hat, weil sie einige meiner anderen geschirrsachen und töpfe geschrottet hat. ohne sich dafür zu entschuldigen. für sie sind das gebrauchsgegenstände, für mich war das meine lieblingstasse aus paris. und wenn sie mir jemals mein allerallerlieblingshäferl aus china zerstören würde, ich schwöre, ich mache ALL ihr geschirr kaputt.
* weil sie nicht abwaschen kann. alles ist fettig und dreckig nachher, ich hab ihr zugesehen, sie wäscht mit bloßen händen ab. ohne schwamm. kein wunder. ich wasche sehr oft doppelt ab, also ihr bereits abgewaschenes nochmal. oder fische fettige teller oder besteck mit essensresten aus den kästen.
* weil sie kaum putzt im rest der wohnung. zimmer ja, küche meistens, aber das klo hab ich sie noch nie putzen gesehen. und sie ist immer extrem liebenswert, wenn sie mir erklärt, sie habe grad eine blasenentzündung oder vielleicht ist es auch ein pilz... dreimal dürft ihr raten, wer dann die toilette dauernd putzt.
staubsauger hatte sie noch nie in der hand.
* weil sie so scheißegoistisch ist. als ich mein gipsbein hatte, hat sie herablassend von ihrem gipsfuß und bänderrissen erzählt. hab ich schmerzen, erzählt sie von viel größeren schmerzen. als meine panikattacken anfingen und dauernd ins krankenhaus lief, hat sie von ihren "selbstmordversuchen" in der pubertät erzählt. habe ich grad was dringendes für die uni zu erledigen, hat sie garantiert tausend mal mehr stress. und dauernd erklärt sie mir, wie dringend sie nach uniabschluss arbeiten muss, weil es ja so schlimm ist, dass sie jetzt vom geld ihrer eltern lebt. ... das erzählt sie einer, die sich neben dem studieren selbst erhalten muss. lol.
* weil sie es jeden tag schafft, den badezimmerspiegel zu verschmieren und verspritzen. ich hab es ein paar mal ausprobiert... um den spiegel so schnell so dreckig zu machen wie sie, muss ich sehr energisch mti nem mund voller zahnpasta direkt auf den spiegel spucken. (natürlich putzt sie nicht.. bzw. manchmal "putzt" sie es und dann hat der spiegel einen dreckschleier, weil sie es nur verschmiert)
* weil sie öfters ihr essen in der küche unabhängig von ihr selbst kochen will. sprich: töpfe auf den herd, weggehen, in ihrem zimmer ewig telefonieren und hoffen, dass sich das essen von selbst kocht. wenn ich nicht wachsam wäre, hätten wir schon ein paar mal feuer gehabt hier.
usw usf.
ach, suderlaune, überhaupt. fühle mich wie ein wunder schwamm. fühle mich so entzündet. fuck. ja, mein kopfweh verändert sich pausenlos, das ist das gute daran, da bleibt ein rest hoffnung (nämlich, dass es in ein paar stunden erträglich ist, endlich) - es baut sich auch langsam auf, in der früh gings noch, mittags wurd es unerträglich bis jetzt... wandert aber vom hinterkopf/nacken über die stirn nach vorne zu augen und zähnen und schläfe. bin noch nicht konzentrationsfähig.
gestern bin ich bis nachts nach eins allein gelassen worden. das darf man nicht. man darf mich nicht allein lassen. ich hätte gerne einen behindertenausweis dafür. oder eine zuständige behörde. ich hab mich kaum wbewegt nach 9 uhr abends, aufs klo gehen war jedes mal ein abenteuer und ein messer hatte ich immer in griffweite (kam auch aufs klo mit)
und heut ist wieder so ein tag, wo ich reflektiere und mir denke, wie arg das ist, dass ich arbeiten gehe und mein studium abschließen will, wo ich eigentlich so gar nicht lebensfähig bin... aber ich bin so scheißgut im verstecken. es glaubt mir ja niemand, dass ich große probleme habe. ich muss nur vernünftig bleiben. ich muss an hoffnung glauben. ich darf es nicht überhand nehmen lassen. fürchten bis zum fast sterben ja, aber bitte nicht aktiv sterben wollen. weil ja zu wenige warnzeichen da waren. ha. weil ich ja noch immer nur eine scheißluxustherapie habe, die ich mir selbst zahlen kann, wo die therapeutin sich nicht schert, wo ich bleibe. weil ich ja nur luxusprobleme hab. weil es mir ja eigentlich gut geht. weil ich alles ja alleine bewältigen kann. scheiß arschlochwelt. und später wundern...
gestern bin ich bis nachts nach eins allein gelassen worden. das darf man nicht. man darf mich nicht allein lassen. ich hätte gerne einen behindertenausweis dafür. oder eine zuständige behörde. ich hab mich kaum wbewegt nach 9 uhr abends, aufs klo gehen war jedes mal ein abenteuer und ein messer hatte ich immer in griffweite (kam auch aufs klo mit)
und heut ist wieder so ein tag, wo ich reflektiere und mir denke, wie arg das ist, dass ich arbeiten gehe und mein studium abschließen will, wo ich eigentlich so gar nicht lebensfähig bin... aber ich bin so scheißgut im verstecken. es glaubt mir ja niemand, dass ich große probleme habe. ich muss nur vernünftig bleiben. ich muss an hoffnung glauben. ich darf es nicht überhand nehmen lassen. fürchten bis zum fast sterben ja, aber bitte nicht aktiv sterben wollen. weil ja zu wenige warnzeichen da waren. ha. weil ich ja noch immer nur eine scheißluxustherapie habe, die ich mir selbst zahlen kann, wo die therapeutin sich nicht schert, wo ich bleibe. weil ich ja nur luxusprobleme hab. weil es mir ja eigentlich gut geht. weil ich alles ja alleine bewältigen kann. scheiß arschlochwelt. und später wundern...
autounfall, zusehen.
ich hab so dummes zeug in meiner leseliste. echt. ich könnt kotzen. die leute schlagen. ihnen sagen, wie dumm sie sind. (mach ich nicht, ist ja klar. ok; mach ich, anonym.)
ich würd gern sagen, dass es mich echt nicht wundert, dass das kein leben mehr sein soll.
ich schäme mich, sie noch in der leseliste zu haben.
aber ich kann einfach nicht wegschauen.
(und das betrifft jetzt übrigens keine, wo ich relativ häufig kommentiere. wenn ich kommentier mein ich es ehrlich - und wenn ich nicht kommentier heißt das entweder, dass es so langweilig/pathetisch ist, dass ich keinen bezug dazu aufbauen kann oder dass ich nur was böses dazu zu sagen hätte... )
ich hab so dummes zeug in meiner leseliste. echt. ich könnt kotzen. die leute schlagen. ihnen sagen, wie dumm sie sind. (mach ich nicht, ist ja klar. ok; mach ich, anonym.)
ich würd gern sagen, dass es mich echt nicht wundert, dass das kein leben mehr sein soll.
ich schäme mich, sie noch in der leseliste zu haben.
aber ich kann einfach nicht wegschauen.
(und das betrifft jetzt übrigens keine, wo ich relativ häufig kommentiere. wenn ich kommentier mein ich es ehrlich - und wenn ich nicht kommentier heißt das entweder, dass es so langweilig/pathetisch ist, dass ich keinen bezug dazu aufbauen kann oder dass ich nur was böses dazu zu sagen hätte... )
fuckitfuckitfuckit
ich soll das leben genießen, ha. 5 tage angst + stress, gefolgt von 1 tag angst+panik, gefolgt von 1 tag schlimmsten kopfschmerzen + panik. leck mich welt, echt. was soll ich so vom leben haben?
ich will schreien und meinen kopf an die wand schlagen. tu ich nicht. würde noch mehr weh tun. scheiß hurenkörper. es tut alles so weh. ich hab die kopfschmerzen jetzt 1x die woche. hurenscheißfick. den ganzen tag. ich kann nichts tun, obwohl ich es so notwendig hätte.
ich will schreien und meinen kopf an die wand schlagen. tu ich nicht. würde noch mehr weh tun. scheiß hurenkörper. es tut alles so weh. ich hab die kopfschmerzen jetzt 1x die woche. hurenscheißfick. den ganzen tag. ich kann nichts tun, obwohl ich es so notwendig hätte.
Samstag, 21. April 2012
samstag
ausgeschlafen, bewegungsunfähig, löcher ausfüllend.
am vormittag hab ich noch am hoffnung geglaubt, jetzt nicht mehr. alles was ich tun kann ist die zeit weiterzubringen. sekunden totschlagen. essen, asiatische serien, musik, lesen. fuck.
am vormittag hab ich noch am hoffnung geglaubt, jetzt nicht mehr. alles was ich tun kann ist die zeit weiterzubringen. sekunden totschlagen. essen, asiatische serien, musik, lesen. fuck.
Freitag, 20. April 2012
ein herz als stein. ja, ich dachte schon, das würde weh tun. tut es auch. ich weiß nicht, wie ich heute schlafen soll, ich weiß nicht, wie ich diese stunden rumkriegen soll, so viele, ich weiß nicht, wie ich das vorher ausgehalten habe, tagelang, wochenlang, ich versteh das panische rumgeheule von vorher, aber ich kann es nicht mehr, nicht ausgetrocknet, dieser plastikbeutelwasser hat jetzt eine betonummantelung und deswegen fühlt sich wahrscheinlich mein herz als stein, der weh tut. da ist etwas, aber es darf nicht raus.
und ja, all das hängt wahrscheinlich zusammen, in letzter zeit bin ich einfach nur ein arsch; schwer auszuhalten, immer beschäftigt, nie offen, nie gefühlvoll, wahrscheinlich, wie auch: wenn alles begraben werden muss, weil es sonst unkraut ist und beim umschneiden/jäten noch viel mehr weh tun kann -
(zyklisch ist der scheiß auch, mein ganzes leben kommt mir vor wie ein weg, auf dem ich mir in kleinen abständen selbst tiefe gruben grabe, dann hineinfalle - ich bin sehr dumm - und dann lange, sehr lange brauche, um hinaus zu kommen, um sofort wieder eine grube zu graben, weil ich nichts anderes kann.
keine anrufe erledigt diese woche, ich hab noch immer nur die theoretische psychotante, die mich vermutlich schon vergessen hat, aber ich werde sie brauchen, ich brauche sie, weil sie einer der arbeiter ist, die diesem scheiß betontank das ventil aufmachen können, nicht, dass sie befugt wäre, ich würde sie nicht befugen, aber es ist eine möglichkeit und irgendwo muss es raus und wenn nicht bei einer psychotante, die ich bezahle, wo dann? aber anrufen muss ich nächste woche einmal und mir nach diesen monaten endlich mal wieder einen termin ausmachen -.-
ich bin so dumm. ich weiß. ich lebe nicht.
und ja, all das hängt wahrscheinlich zusammen, in letzter zeit bin ich einfach nur ein arsch; schwer auszuhalten, immer beschäftigt, nie offen, nie gefühlvoll, wahrscheinlich, wie auch: wenn alles begraben werden muss, weil es sonst unkraut ist und beim umschneiden/jäten noch viel mehr weh tun kann -
(zyklisch ist der scheiß auch, mein ganzes leben kommt mir vor wie ein weg, auf dem ich mir in kleinen abständen selbst tiefe gruben grabe, dann hineinfalle - ich bin sehr dumm - und dann lange, sehr lange brauche, um hinaus zu kommen, um sofort wieder eine grube zu graben, weil ich nichts anderes kann.
keine anrufe erledigt diese woche, ich hab noch immer nur die theoretische psychotante, die mich vermutlich schon vergessen hat, aber ich werde sie brauchen, ich brauche sie, weil sie einer der arbeiter ist, die diesem scheiß betontank das ventil aufmachen können, nicht, dass sie befugt wäre, ich würde sie nicht befugen, aber es ist eine möglichkeit und irgendwo muss es raus und wenn nicht bei einer psychotante, die ich bezahle, wo dann? aber anrufen muss ich nächste woche einmal und mir nach diesen monaten endlich mal wieder einen termin ausmachen -.-
ich bin so dumm. ich weiß. ich lebe nicht.
gestern geschafft, von zuhause aus nochmal allein durch die ganze stadt zu fahren für ne diskussion und wieder zurück. ein nettes mädchen kennengelernt, mich beruhigt, fast dran geglaubt, dass alles normal werden kann.
abends druck. so viel müssen.
ansonsten les ich im moment viel zu viel onlinezeitung, twitter etc. die ganze woche über schon die norwegensache, seit gestern die unibrenntsache. (sich die chronologie der ereignisse auf der institutsseite anzusehen, ist erschütternd; trotzdem denke ich, dass kasperltheater noch weniger zu irgendwas führen würde. konstruktive vorschläge wären halt ein hit. aber so involviert bin ich nicht, dass ich mich dran beteiligen würd.)
heute wieder den ganzen tag stress: arbeit, uni, noch mehr uni bis abends. ohne pausen. aber egal. ah und dann ist er weg, übers wochenende. ich bin nicht ganz allein, aber ich fürcht mich trotzdem davor. werden wieder längere nächte.
abends druck. so viel müssen.
ansonsten les ich im moment viel zu viel onlinezeitung, twitter etc. die ganze woche über schon die norwegensache, seit gestern die unibrenntsache. (sich die chronologie der ereignisse auf der institutsseite anzusehen, ist erschütternd; trotzdem denke ich, dass kasperltheater noch weniger zu irgendwas führen würde. konstruktive vorschläge wären halt ein hit. aber so involviert bin ich nicht, dass ich mich dran beteiligen würd.)
heute wieder den ganzen tag stress: arbeit, uni, noch mehr uni bis abends. ohne pausen. aber egal. ah und dann ist er weg, übers wochenende. ich bin nicht ganz allein, aber ich fürcht mich trotzdem davor. werden wieder längere nächte.
Donnerstag, 19. April 2012
am arsch. so unten. was wäre ein lichtblick??
- und mein körper ist im einklang mit meiner seele. ha. klingt schön, oder? nur, dass sich schmerz/lähmung auch auf meinen körper überträgt, mein rücken fängt an zu blockieren, muskeln verkrampfen. vielleicht verwandle ich mich in einen stein.
ich will nach hause, tagelang schlafen, wissen, dass ich nichts muss.
nicht all die anforderungen und keiner davon entsprechen können. dreck, ich.
- und mein körper ist im einklang mit meiner seele. ha. klingt schön, oder? nur, dass sich schmerz/lähmung auch auf meinen körper überträgt, mein rücken fängt an zu blockieren, muskeln verkrampfen. vielleicht verwandle ich mich in einen stein.
ich will nach hause, tagelang schlafen, wissen, dass ich nichts muss.
nicht all die anforderungen und keiner davon entsprechen können. dreck, ich.
Mittwoch, 18. April 2012
scheißtag -
aber wenigstens nicht in großem stil. nichts, was eine unmittelbare katastrophe in meinem leben wäre. immerhin.
* ein freund einer freundin ist gestern gestorben, ich hab heute mit ihr geredet, ihr geht es dementsprechend.
* mein professor ist heute nicht an der uni aufgetaucht, obwohl ich mich die ganze woche wegen dem kurs gestresst hab und mich aber auch gefreut hatte, ihn wieder zu sehen.
* war also umsonst an der uni, hab mich irrsinnig über dumme kindergartenstudenten geärgert, die dumme gespräche führen ("für welche kurse muss ich am wenigsten lernen, die nehm ich"... bla. ) und nur den ganzen tag bei zu lauter musik am campus herumlungern. (ja, ich weiß, ich bin spießig. aber es gibt eben orte, um party zu machen und zu chillen; und es gibt orte, um zu lernen.)
* meine kopfhörer sind kaputt gegangen.
* hab mir an einem beschissenen wasserhahn fast die hände verbrüht.
* nur ungute gespräche geführt, vom gefühl her
* busse und straßenbahnen nach der reihe verpasst
* überhaupt alles und jeden gehasst
* flasche umgeworfen, sauerei aufputzen müssen
* noch immer keine nachrichten, noch immer kein einziges gutes scheißding
* ein freund einer freundin ist gestern gestorben, ich hab heute mit ihr geredet, ihr geht es dementsprechend.
* mein professor ist heute nicht an der uni aufgetaucht, obwohl ich mich die ganze woche wegen dem kurs gestresst hab und mich aber auch gefreut hatte, ihn wieder zu sehen.
* war also umsonst an der uni, hab mich irrsinnig über dumme kindergartenstudenten geärgert, die dumme gespräche führen ("für welche kurse muss ich am wenigsten lernen, die nehm ich"... bla. ) und nur den ganzen tag bei zu lauter musik am campus herumlungern. (ja, ich weiß, ich bin spießig. aber es gibt eben orte, um party zu machen und zu chillen; und es gibt orte, um zu lernen.)
* meine kopfhörer sind kaputt gegangen.
* hab mir an einem beschissenen wasserhahn fast die hände verbrüht.
* nur ungute gespräche geführt, vom gefühl her
* busse und straßenbahnen nach der reihe verpasst
* überhaupt alles und jeden gehasst
* flasche umgeworfen, sauerei aufputzen müssen
* noch immer keine nachrichten, noch immer kein einziges gutes scheißding
-
die nächte machen mir sorgen. erstens, weil es für mich so unverständlich ist, dieses schlafen und diese dunkelheit und dieser zyklus, der sich daraus ergibt. ich versuche mich anzupassen, so gut es geht. (ich schlafe durch, von mitternacht bis halb 8 früh) - aber es hat so sehr den beigeschmack etwas seltsamem. als würde ich mich verkleiden. vielleicht weil ich immer nie an den nächsten tag glaube.
im moment strenge ich mich an, normal zu funktionieren. mit menschen reden, arbeiten, arbeiten. ich weiß nicht, wo das wieder hinführen wird, aber besser als zittern und weinen ist es.
im moment strenge ich mich an, normal zu funktionieren. mit menschen reden, arbeiten, arbeiten. ich weiß nicht, wo das wieder hinführen wird, aber besser als zittern und weinen ist es.
Dienstag, 17. April 2012
arbeit und angst.
eigentlich keine schlechte mischung. heute den ganzen tag auf der uni verbracht. vorm weggehen ein bisschen panik gehabt, es lief aber. in der bib und im unterricht und draußen immer gut abgelenkt gewesen. heimweg ok, wenn auch mit kleinen panikanschubsern. jetzt... ich fühl mich ein wenig fahrig (gestresst) und hab ab und zu die angst, die mir auf die schulter klopft. mein magen spinnt, mein ganzes verdauungsdings ja schon seit einiger zeit; ich huste viel, hab stress mit meinem hals (alles von der angst gemacht, nix verkühlt) - mein rücken ist ohnehin ständig verspannt, gestern hatte ich wieder das tolle kopfweh, aber heute gehts derweilen.
ablenkung ist verdammt gut. auch wenn es mich in zweifel wirft, weil ich nie genug weiß und nie genug tue.
ablenkung ist verdammt gut. auch wenn es mich in zweifel wirft, weil ich nie genug weiß und nie genug tue.
Montag, 16. April 2012
beschäftigungstherapie
gestern den ganzen tag abwechselnd abgelenkt & übersetzt, am abend war ich tatsächlich mit der übersetzung fertig. (ist für einen wettbewerb, heute ist einsendeschluss und wenn ich mit dem arbeitskram fertig bin am späten nachmittag, wird das aufgegeben!)
dafür eine veranstaltung versäumt, weil ich auch akut bauchschmerzen und durchfall hatte. (war also gut, nicht hinzugehen... mich plagen aber gewissensmonster, weil jene menschen, die ich dort getroffen hätte, auch immer gut mit gewissensmonstern arbeiten...)
heute vormittag endlich was lang aufgeschobenes fertig gemacht, jetzt ein bisschen weitermachen & organisationskram - dann in die stadt fahren für ein arbeitstreffen.
später: post, einkaufen und mich zuhause in die uni-arbeit schmeißen. das ist der plan.
wie es mir dabei geht: viel druck, den ich überall spüre (warum werde ich wohl magenschmerzen haben, again), abwechselnd zwischen absolutem selbstzweifel und hoffnung/motivation. eine bekannte vorhin hier getroffen und seltsam mit ihr geredet - ich verlerne das, smalltalk, normal. bäh.
immerhin glaube ich noch an wunder, das kann ich noch -
und was ich sonst die woche erledigen müsste:
koreanisch nachlernen (ich bin so inkonsequent), hausübungen
seminar vorbereiten
seminararbeiten, masterarbeit; übersetzen, schreiben, recherche
psychotante anrufen (ich hab es noch immer nicht getan - seit anfang februar ist schweigen.. auch irgendwie eine belastung, weil ich nicht weiß, ob ich mich nicht sehr falsch verhalte... ich hab mich ja am anfang entschuldigt wegen dem gipsbein, dazwischen hat sie sich noch mal gemeldet und ich hab geschwiegen, weil ich telefonieren hasse - und seither gar nichts mehr (außer, dass ich wenig zeit dafür hätte) )
zahnarzttermin ausmachen (der gesichts/kopf/zahnscheiß quält noch immer...)
mich endlich mal wieder um die literatur kümmern
dafür eine veranstaltung versäumt, weil ich auch akut bauchschmerzen und durchfall hatte. (war also gut, nicht hinzugehen... mich plagen aber gewissensmonster, weil jene menschen, die ich dort getroffen hätte, auch immer gut mit gewissensmonstern arbeiten...)
heute vormittag endlich was lang aufgeschobenes fertig gemacht, jetzt ein bisschen weitermachen & organisationskram - dann in die stadt fahren für ein arbeitstreffen.
später: post, einkaufen und mich zuhause in die uni-arbeit schmeißen. das ist der plan.
wie es mir dabei geht: viel druck, den ich überall spüre (warum werde ich wohl magenschmerzen haben, again), abwechselnd zwischen absolutem selbstzweifel und hoffnung/motivation. eine bekannte vorhin hier getroffen und seltsam mit ihr geredet - ich verlerne das, smalltalk, normal. bäh.
immerhin glaube ich noch an wunder, das kann ich noch -
und was ich sonst die woche erledigen müsste:
koreanisch nachlernen (ich bin so inkonsequent), hausübungen
seminar vorbereiten
seminararbeiten, masterarbeit; übersetzen, schreiben, recherche
psychotante anrufen (ich hab es noch immer nicht getan - seit anfang februar ist schweigen.. auch irgendwie eine belastung, weil ich nicht weiß, ob ich mich nicht sehr falsch verhalte... ich hab mich ja am anfang entschuldigt wegen dem gipsbein, dazwischen hat sie sich noch mal gemeldet und ich hab geschwiegen, weil ich telefonieren hasse - und seither gar nichts mehr (außer, dass ich wenig zeit dafür hätte) )
zahnarzttermin ausmachen (der gesichts/kopf/zahnscheiß quält noch immer...)
mich endlich mal wieder um die literatur kümmern
Samstag, 14. April 2012
Freitag, 13. April 2012
wie es laufen soll.
(die pläne. das grundgerüst im kopf; das selbstaufknüpfseil um den hals, peitsche, zuckertraum, all das.)
* ein übersetzungswochenende im mai
* seminararbeiten fertigschreiben, abgeben
* masterarbeit vorantreiben
* anfang juli für einen tag oder zwei aus land fahren aus schönen gründen
* mai, juni, juli literarischen scheiß fertigmachen und einreichen
* bis herbst etwas herzeigbares literarisches haben, aufgrund dessen was mich die ganze letzte zeit herumtreibt
* über den sommer für die sprachprüfung lernen
* verreisen, je weiter, desto besser - und am besten in unbekannte länder
* seminararbeit schreiben
* herbst: sprachprüfung, masterarbeit fertigmachen, masterprüfung
* anderen besseren oder zweiten kleinen job finden
* früchte der arbeit ernten
das plagt mich alles auch den ganzen tag, jeden tag. ob es klappt, wie es klappt, ob gar nix davon klappt und ich noch mehr ein bündel selbstmitleid sein werde, je später es wird.
weil es auf jeden einzelnen tag ankommt. und ich mich mehr und mehr dahin schleppe und weniger an mich glaube.
das schlimme ist, dass nach all diesem ein großes fragezeichen steht... die zukunft verläuft sich immer mehr, ich werde älter und planloser. vor ein paar jahren hab ich zumindest gewusst, wie es in die nächsten jahre weitergeht... jetzt: bis nächsten winter. weiter nicht - ich kann das beste hoffen und das schlimmste befürchten.
die unterschwellige möglichkeit zu sterben.
ich hasse das, wie es immer mitschwingt.
jede minute kann die letzte sein.
na klar. ich hab mir tausend mal das gegenteil bewiesen. nichts in mir glaubt es.
nichts in mir glaubt, das recht zu haben, fünfzig zu werden. oder sonst etwas. oder doch: ein ganz klein wenig hoffnung - das ist das, was die angst schmerzhaft macht. weil die hoffnung immer die ist, auf der herumgeprügelt wird.
und ich überlege: was mit meinem kram, der offen herumliegt. angst, von früher, verräterisches zeug liegen gelassen zu haben. meine eltern haben mir beigebracht, das alles mit scham besetzt ist. meine schmutzwäsche. meine persönlichen aufzeichnungen. sachen, die einfach nicht von allen ecken aus approved sind.
verrückt -
egal, konzentration, konzentration.
mein internet spinnt übrigens heute, baut seiten nicht richtig auf, kann nicht kommentieren etc etc. gespenster gespenster.
jede minute kann die letzte sein.
na klar. ich hab mir tausend mal das gegenteil bewiesen. nichts in mir glaubt es.
nichts in mir glaubt, das recht zu haben, fünfzig zu werden. oder sonst etwas. oder doch: ein ganz klein wenig hoffnung - das ist das, was die angst schmerzhaft macht. weil die hoffnung immer die ist, auf der herumgeprügelt wird.
und ich überlege: was mit meinem kram, der offen herumliegt. angst, von früher, verräterisches zeug liegen gelassen zu haben. meine eltern haben mir beigebracht, das alles mit scham besetzt ist. meine schmutzwäsche. meine persönlichen aufzeichnungen. sachen, die einfach nicht von allen ecken aus approved sind.
verrückt -
egal, konzentration, konzentration.
mein internet spinnt übrigens heute, baut seiten nicht richtig auf, kann nicht kommentieren etc etc. gespenster gespenster.
Donnerstag, 12. April 2012
regenerierung
oder ein versuch. bin verwundbar.
vormittags im büro den computer angestiert. nicht viel gekonnt. müde, sehr müde. so getan, als wäre alles normal. (arbeitsberg häuft sich und ich hoffe, dass endlich mal das können zurückkommt. verdammt.)
nachmittags nach hause, ein bisschen herumgewuselt, ganz vernünftig gewesen, physiotherapietermin gehabt, davor recht müde geworden, trotzdem pünktlich hingekommen, physiotherapie war gut/hat funktioniert, ...
am heimweg dann eine leichte panikattacke, weil ich magenschmerzen hatte und das gefühl, löcher in der luftröhre zu haben (man atmet, aber es fühlt sich an, als ginge das im hals verloren. im endeffekt vermutlich irgendein softie-hyperventilier-scheiß, von wegen nicht tief durchatmen und zu viel drauf konzentrieren, aber mittendrin in der angst ein scheußliches gefühl.) gleichzeitig abendsonne und flimmerpunkte vor den augen, wegsterbgefühl. nachhause und wieder runter kommen. abend ok. gekocht, tv, genervt, aber ok. ich will jetzt schlafen, ohne angst, scheiße träumen und morgen einen besseren tag haben.
und meine träume endlich in erfüllung gehen sehen. ich arbeit nicht allzuviel daran, aber ab und zu unternehm ich dinge in richtung was-ich-erreichen-will und dann will ich depressives scheißdreckdings bitte endlich auch mal wieder eine gute reaktion bekommen. weil woher soll sonst der glauben an mich kommen - -
vormittags im büro den computer angestiert. nicht viel gekonnt. müde, sehr müde. so getan, als wäre alles normal. (arbeitsberg häuft sich und ich hoffe, dass endlich mal das können zurückkommt. verdammt.)
nachmittags nach hause, ein bisschen herumgewuselt, ganz vernünftig gewesen, physiotherapietermin gehabt, davor recht müde geworden, trotzdem pünktlich hingekommen, physiotherapie war gut/hat funktioniert, ...
am heimweg dann eine leichte panikattacke, weil ich magenschmerzen hatte und das gefühl, löcher in der luftröhre zu haben (man atmet, aber es fühlt sich an, als ginge das im hals verloren. im endeffekt vermutlich irgendein softie-hyperventilier-scheiß, von wegen nicht tief durchatmen und zu viel drauf konzentrieren, aber mittendrin in der angst ein scheußliches gefühl.) gleichzeitig abendsonne und flimmerpunkte vor den augen, wegsterbgefühl. nachhause und wieder runter kommen. abend ok. gekocht, tv, genervt, aber ok. ich will jetzt schlafen, ohne angst, scheiße träumen und morgen einen besseren tag haben.
und meine träume endlich in erfüllung gehen sehen. ich arbeit nicht allzuviel daran, aber ab und zu unternehm ich dinge in richtung was-ich-erreichen-will und dann will ich depressives scheißdreckdings bitte endlich auch mal wieder eine gute reaktion bekommen. weil woher soll sonst der glauben an mich kommen - -
Mittwoch, 11. April 2012
godzilla ansehen. fällt unter
* ist eh schon egal, ich kann mir sowieso alles imaginieren
* eigentlich sogar beruhigend im vergleich zu vielen anderen filmen. nicht die toten stehen im mittelpunkt, sondern die unbeschadet überlebenden
* muss immer daran denken, einmal gelesen zu haben, horrorfilme wären für (normale) menschen eine möglichkeit, sich mit (ur)ängsten zu konfrontieren, auf die sie normalerweise selten bzw. erst sehr spät treffen. angsttraining, quasi.
den nachmittag herinnen verbracht. keine großen ausflüge die woche. stabilisiert ein bisschen. nur ein bisschen. dunkelheit ist trotzdem bedrohlich. und der eigene körper & seine schwachstellen.
heute ist in der nähe meines arbeitsplatzes jemand gestorben. (also ein paar straßen weiter, war in den nachrichten) ... beschäftigt. andererseits sterben rundherum ohnehin jeden tag so viele menschen. im geheimen. in dieser stadt sterben jeden tag einige menschen. das ist für mich immer etwas absurd... ich hab noch nie jemanden sterben gesehen, noch nie einen toten, nur immer davon gehört/gelesen. eigentlich fällt es somit in dieselbe kategorie wie monster. es gibt sie in erzählen, aber ich habs noch nie selbst erlebt...
hm. okay, genug unsinniges geschwafel.
* ist eh schon egal, ich kann mir sowieso alles imaginieren
* eigentlich sogar beruhigend im vergleich zu vielen anderen filmen. nicht die toten stehen im mittelpunkt, sondern die unbeschadet überlebenden
* muss immer daran denken, einmal gelesen zu haben, horrorfilme wären für (normale) menschen eine möglichkeit, sich mit (ur)ängsten zu konfrontieren, auf die sie normalerweise selten bzw. erst sehr spät treffen. angsttraining, quasi.
den nachmittag herinnen verbracht. keine großen ausflüge die woche. stabilisiert ein bisschen. nur ein bisschen. dunkelheit ist trotzdem bedrohlich. und der eigene körper & seine schwachstellen.
heute ist in der nähe meines arbeitsplatzes jemand gestorben. (also ein paar straßen weiter, war in den nachrichten) ... beschäftigt. andererseits sterben rundherum ohnehin jeden tag so viele menschen. im geheimen. in dieser stadt sterben jeden tag einige menschen. das ist für mich immer etwas absurd... ich hab noch nie jemanden sterben gesehen, noch nie einen toten, nur immer davon gehört/gelesen. eigentlich fällt es somit in dieselbe kategorie wie monster. es gibt sie in erzählen, aber ich habs noch nie selbst erlebt...
hm. okay, genug unsinniges geschwafel.
dämmern -
gestern doch früher nach hause, noch draußen allein im grün gegessen und fette käfer überall. (also, schwarz und zweikirschengroß, apokalyptisch.) einkaufen und straßenbahnfahren mit hipstermädchen, die mich anstarren. (sie war so schön lächerlich. doc martens an wie frisch gekauft und noch keine zwei schritte gegangen damit und den rest aufgepudelt wie ein deutscher modeblog. und erdäpfel in der hand.) dann war da ein sonnenhund am himmel; ein viertel sonnenhalo, sehr deutlich, sehr blendend. ich wieder die einzige, die da raufschaut. (diese ignoranz.) (die menschen schauen nicht in die sonne.) (und wissen ihr lebtag nicht, dass es sonnenhunde gibt.)
(http://de.wikipedia.org/wiki/Nebensonne - sichtbar, wenn ein kleiner wolkendunstschleier über dem himmel liegt. oft in der abenddämmerung, aber auch untertags an so tagen, wo die sonne nach viel wolkenzeit durchkommt. frühlings. und herbst. wenn man zarte, hübsche wolken, federn, etcetera am himmel sieht, ist es sehr sinnvoll danach ausschau zu halten.)
nachmittags abgestorben in: bewegungslosigkeit, rückenschmerzen, kopfschmerzen, zahnschmerzen, kopfschmerzen, gesichtsschmerzen. fiebrig. müde, nicht geschlafen. gejammert, geweint wegen diesen zahnschmerzen, die furchtbares ankündigen. (finanziell unleistbare schmerzen. fuck this. als würde eines von beidem nicht schon reichen: schmerzen und jahresgehälter loswerden müssen.)
(die auflage für heute: wenn am nachmittag die zahnschmerzen wieder da sind, wird angerufen und terminvereinbart)
trotzdem noch draußen gewesen, keine weiteren sonnenhunde, nur ein bisschen bewegung. schmerzen danach noch immer schlimm. fernsehen, essen, dämmern - und weg, schlafen ging wenigstens. (irgendwas hab ich geträumt, ich kann mich nicht mehr erinnern - etwas nicht zu schlechtes)
heute der erste arbeitstag nach einer ewigkeit wie es scheint - aber es waren nur 4 tage. ich bin noch immer fertig, ich brauch noch immer pause. (hm, nein: ich wäre nur gerne auf positive art und weise von diesen schmerzen befreit.) - ich geh eine rauchen.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Nebensonne - sichtbar, wenn ein kleiner wolkendunstschleier über dem himmel liegt. oft in der abenddämmerung, aber auch untertags an so tagen, wo die sonne nach viel wolkenzeit durchkommt. frühlings. und herbst. wenn man zarte, hübsche wolken, federn, etcetera am himmel sieht, ist es sehr sinnvoll danach ausschau zu halten.)
nachmittags abgestorben in: bewegungslosigkeit, rückenschmerzen, kopfschmerzen, zahnschmerzen, kopfschmerzen, gesichtsschmerzen. fiebrig. müde, nicht geschlafen. gejammert, geweint wegen diesen zahnschmerzen, die furchtbares ankündigen. (finanziell unleistbare schmerzen. fuck this. als würde eines von beidem nicht schon reichen: schmerzen und jahresgehälter loswerden müssen.)
(die auflage für heute: wenn am nachmittag die zahnschmerzen wieder da sind, wird angerufen und terminvereinbart)
trotzdem noch draußen gewesen, keine weiteren sonnenhunde, nur ein bisschen bewegung. schmerzen danach noch immer schlimm. fernsehen, essen, dämmern - und weg, schlafen ging wenigstens. (irgendwas hab ich geträumt, ich kann mich nicht mehr erinnern - etwas nicht zu schlechtes)
heute der erste arbeitstag nach einer ewigkeit wie es scheint - aber es waren nur 4 tage. ich bin noch immer fertig, ich brauch noch immer pause. (hm, nein: ich wäre nur gerne auf positive art und weise von diesen schmerzen befreit.) - ich geh eine rauchen.
Dienstag, 10. April 2012
anhaltend.
immerzu angst, jeden tag. eine vormittagsangst, eine nachmittagsangst, eine nachtangst.
als würde ich durch eine mühle gedreht - und immer wieder was nachgeschaufelt, was an mir hängen bleibt.
immerhin, ich hab es in die bibliothek geschafft. wirklich hier bin ich aber nicht... verdammt.
als würde ich durch eine mühle gedreht - und immer wieder was nachgeschaufelt, was an mir hängen bleibt.
immerhin, ich hab es in die bibliothek geschafft. wirklich hier bin ich aber nicht... verdammt.
Montag, 9. April 2012
versuch zu normalisieren.
über eine stunde radgefahren, allerdings in der sicherheitszone.
gebacken. (und eier gefärbt.)
beim backen undefinierbar altes (scheinbar sehr altes) backpulver verwendet.
lebe noch.^^
hm.
ab morgen bin ich dann wieder ganztags auf mich allein gestellt.
gebacken. (und eier gefärbt.)
beim backen undefinierbar altes (scheinbar sehr altes) backpulver verwendet.
lebe noch.^^
hm.
ab morgen bin ich dann wieder ganztags auf mich allein gestellt.
Sonntag, 8. April 2012
unten.
gestern ganz schlimm. heute geht so.
als würde ich durch irgendeinen nebel laufen, der juckt, schmerzt und einen zu boden drückt. ich weiß nicht... ich weiß nicht, was das ist. so ein gemisch zwischen krankwerden, muskelschmerzen, großer angst, riesigen abgründen im herzen, verrückt sein, nicht existieren.
ich hab gestern den ganzen tag fast nur im bett verbracht, weil der zustand so unaushaltbar war. nichts, was ich bisher kannte.
heute hält es auch noch an, aber ich bin wieder zurück zuhause und kann mich ein wenig ablenken.
als würde ich durch irgendeinen nebel laufen, der juckt, schmerzt und einen zu boden drückt. ich weiß nicht... ich weiß nicht, was das ist. so ein gemisch zwischen krankwerden, muskelschmerzen, großer angst, riesigen abgründen im herzen, verrückt sein, nicht existieren.
ich hab gestern den ganzen tag fast nur im bett verbracht, weil der zustand so unaushaltbar war. nichts, was ich bisher kannte.
heute hält es auch noch an, aber ich bin wieder zurück zuhause und kann mich ein wenig ablenken.
Freitag, 6. April 2012
diese woche ist eine woche voller angst. ständig kommt irgendwas hoch. panik. panikattacken. unwohlsein. bedrohung. manchmal schwanke ich, manchmal der boden. manchmal bin ich mittendrin und es geht, aber meistens bin ich irgendwo sonst.
heute in der früh schon arg das gefühl gehabt. das ist neu, meistens bin ich morgens von allem verschont. krankenhaustermin gehabt, röntgenbild genau angesehen, die bruchlinie ist für mich nicht mehr zu erkennen. (es ist also gut geheilt. und ich hab keinen kh-termin mehr. nur noch die physiotherapie.)
wahrscheinlich fahre ich am wochenende weg, also heute, aber mal sehen. organisatorischer aufwand.
gestern eine deadline abgearbeitet, danach aufgedreht gewesen, gezittert, dann noch eine gute nachricht von wem anderen gehört (die nicht gut für mich ist, aber ich bin einfach mit-aufgeregt) und dann noch mehr gezittert. ein bisschen bier getrunken, angst bekommen - nachts, die geräusche und dann doch geschlafen.
mich von der nachtangst in den "scheißegal und wusch, bin ich eingeschlafen"-zustand zu bringen, ist so leicht, wenn er da ist.
heute in der früh schon arg das gefühl gehabt. das ist neu, meistens bin ich morgens von allem verschont. krankenhaustermin gehabt, röntgenbild genau angesehen, die bruchlinie ist für mich nicht mehr zu erkennen. (es ist also gut geheilt. und ich hab keinen kh-termin mehr. nur noch die physiotherapie.)
wahrscheinlich fahre ich am wochenende weg, also heute, aber mal sehen. organisatorischer aufwand.
gestern eine deadline abgearbeitet, danach aufgedreht gewesen, gezittert, dann noch eine gute nachricht von wem anderen gehört (die nicht gut für mich ist, aber ich bin einfach mit-aufgeregt) und dann noch mehr gezittert. ein bisschen bier getrunken, angst bekommen - nachts, die geräusche und dann doch geschlafen.
mich von der nachtangst in den "scheißegal und wusch, bin ich eingeschlafen"-zustand zu bringen, ist so leicht, wenn er da ist.
Mittwoch, 4. April 2012
kleinigkeiten.
die physiotherapeutin hat mich wegen meiner x-beine genervt. dass die nicht so sein sollen. dass das nicht gesund ist. dass das nicht angeboren sondern angewöhnt ist. ich war wütend, beschämt und angeekelt. still, ich hab meine zunge festgehalten. (ja, verdammt, ich habe gerne x-beine. ich stehe gerne mit durchgestreckten beinen, die zehen nach innen gerichtet, ich sitz auch gern so da - knie beisammen, unterschenkel nach außen. na und? leck mich doch... )
(und... folgeschäden? was ist dann mit der angst, dem rauchen, meinen furchtbaren zähnen? ich werde an wichtigeren stellen vorher abgefuckt sein, bevors zu meinen gelenken geht. und selbst wenn: ich kann damit leben. es tut ja jetzt auch weh. das ist in ordnung. es gibt schlimmere schmerzen in meinem leben.)
und dann: dieser spiegel da in ihrem zimmer. und ich soll mich da anschauen, bei den übungen, die pyjamahose über die knie raufgerollt. mir wurde richtig schlecht. ich war so verdammt groß. so fett.
(und sonst? ich bin viel zu hause jetzt, stimmung nicht gut, hungrig die meiste zeit, ich versuche, auf mich aufzupassen, (ich hab seit gestern eine schokoladenfreie woche, was eine immense sache ist bei meinen furchtbaren essgewohnheiten), ... nichts für panik, nichts für freude. ein tag, den ich später wieder vergessen werde...)
(und... folgeschäden? was ist dann mit der angst, dem rauchen, meinen furchtbaren zähnen? ich werde an wichtigeren stellen vorher abgefuckt sein, bevors zu meinen gelenken geht. und selbst wenn: ich kann damit leben. es tut ja jetzt auch weh. das ist in ordnung. es gibt schlimmere schmerzen in meinem leben.)
und dann: dieser spiegel da in ihrem zimmer. und ich soll mich da anschauen, bei den übungen, die pyjamahose über die knie raufgerollt. mir wurde richtig schlecht. ich war so verdammt groß. so fett.
(und sonst? ich bin viel zu hause jetzt, stimmung nicht gut, hungrig die meiste zeit, ich versuche, auf mich aufzupassen, (ich hab seit gestern eine schokoladenfreie woche, was eine immense sache ist bei meinen furchtbaren essgewohnheiten), ... nichts für panik, nichts für freude. ein tag, den ich später wieder vergessen werde...)
ängstliche tage -
gestern wieder an den montagstatort zurückgekehrt... schwierige sache, halb war ich innerlich am weglaufen, halb am herausfordern. ich bin nicht ganz durchgedreht. bin weitergefahren. hab gewartet. einkaufen, plaudern.
die gestrige angstspitze war dann stromangst:
bin mit einer freundin in einen neuen bubbletea-laden gegangen und just wie ich mich an die theke lehne, geht der strom aus. also komplett. der verkäufer sagt dann irgendsowas wie "da ist wohl jemand irgendwo falsch angekommen". und hat den schalter wieder umgelegt. kein weiterer kommentar. und ich, im kopf: krise, krise, krise. angst. was, wenn ich unter strom bin und nur irgendwo ankommen muss jetzt um einen stromschlag zu bekommen? was wenn... ich bin ja verdammte scheiße keine physikerin oder elektrikerin oder jemand mit normalem hausverstand. dafür jemand mit blühender phantasie.
die ganze zeit über hat mich die angst verfolgt und ein paar dinge auch in meinem kopf verrutschen lassen, der heimweg war irre surreal.
zuhause hatte ich dann auch erst mal deswegen vor dem händewaschen angst^^ aber irgendwann hab ich gemerkt, dass sich nichts mehr tut.
heute ist ein bisschen restangst über. (was, wenn es nur kleine schäden angerichtet hat, die ich nicht merke, aber dann tödlich sind, wenn noch etwas dazukommt? blabla...)
aber egal. das ist mein leben. mit diesem kopf voller scheiße muss ich klarkommen.
heute arbeit, dann physiotherapie, dann übersetzen.
die gestrige angstspitze war dann stromangst:
bin mit einer freundin in einen neuen bubbletea-laden gegangen und just wie ich mich an die theke lehne, geht der strom aus. also komplett. der verkäufer sagt dann irgendsowas wie "da ist wohl jemand irgendwo falsch angekommen". und hat den schalter wieder umgelegt. kein weiterer kommentar. und ich, im kopf: krise, krise, krise. angst. was, wenn ich unter strom bin und nur irgendwo ankommen muss jetzt um einen stromschlag zu bekommen? was wenn... ich bin ja verdammte scheiße keine physikerin oder elektrikerin oder jemand mit normalem hausverstand. dafür jemand mit blühender phantasie.
die ganze zeit über hat mich die angst verfolgt und ein paar dinge auch in meinem kopf verrutschen lassen, der heimweg war irre surreal.
zuhause hatte ich dann auch erst mal deswegen vor dem händewaschen angst^^ aber irgendwann hab ich gemerkt, dass sich nichts mehr tut.
heute ist ein bisschen restangst über. (was, wenn es nur kleine schäden angerichtet hat, die ich nicht merke, aber dann tödlich sind, wenn noch etwas dazukommt? blabla...)
aber egal. das ist mein leben. mit diesem kopf voller scheiße muss ich klarkommen.
heute arbeit, dann physiotherapie, dann übersetzen.
Dienstag, 3. April 2012
allein herumfahren (& so)
ich möcht es nur kurz aufzeichnen.
dass ich in der arbeit sitze, jetzt auf der uni, dazwischen zu hause, einkaufen gehe und... fast normal bin. und dann fahre ich einmal weiter weg, quasi nicht in den sicheren bahnen, sondern irgendwohin, wo ich vielleicht ein paar mal im jahr bin (früher öfter), wo ich ubahn fahren muss, wo so viele menschen sind... und schon trifft mich der schlag.
gestern bin ich mitten in die stadt gefahren, um mir endlich mein koreanischbuch zu holen, von einer studentin, billiger als im geschäft. bus - ok. ubahn - ok, sogar relativ lustig, weil ich sie im letzten moment erwischt habe und dann durch die ganze ubahn durchgegangen bin. (well.. hätte ich wohl nicht tun sollen, das hat meinen puls schon raufgebracht.)
dann am ziel angekommen, warten: rausgehen. und da ist dieser weite weite himmel über mir. und dieser nahe boden. und meine beine dazwischen, zwischen dem boden und meinem gehirn und über meinem gehirn ist schon gar nichts mehr. plötzlich fühlt sich alles fremd an, bewegt man das eigene bein, den arm, ... es ist so seltsam. es fühlt sich dann alles falsch an. und ich fühl mich ein bisschen, als würde mich der himmel auf den boden drücken. (wie früher in den träumen, nur dass ich da echt am boden am rücken lag und nicht aufstehen konnte)
ich merk also wie es losgeht. und nein - ich kann nichts tun, außer durchzuhalten und nicht durchzudrehen. von außen seh ich ganz normal aus. hab ich in spiegelungen überprüft. ein bisschen ein steinernes gesicht (das ich momentan sowieso habe), aber: gar kein problem. keine geisteskrankheit von außen zu sehen.
aber innen drinnen... ich weiß nicht, ob ich sterbe, ob ich einfach zerplatze, ob ich auf ein kleines würfelchen zusammengedrückt werde, ob ob... nicht einmal vorstellen kann ich es mir, aber ein riesengroßes unwohlgefühl und die angst, die sind da.
ich habe also durchgehalten und mit der studentin dann auch noch ein paar minuten normal geplaudert. ab in die straßenbahn nach hause und: versuchen, runterzukommen. musik hören, lesen ging nicht, hab ich versucht, das hat aber der panik alle schranken runtergerissen. also nach draußen schauen, menschen, fassaden, details. und auch die menschen in der straßenbahn.
dann... fünfzehn minuten warten auf den bus nach hause. ich werde noch immer erdwärts gedrückt, die luft wird schwerer, schwerer zu atmen. ich gehe im kreis und konzentrier mich drauf. irgendwann kommt der bus.
und zuhause schaff ich es sogar noch auf den letzten metern musik zu hören, und zu hause... es geht. langsam geht das alles weg.
abends war wieder die übliche - nicht so schlimme - nachtangst. (er ist ja hier bei mir.) es kommt mir dann alles unsicher vor, es kann alles passieren. irgendwie habe ich immer das gefühl, es würde draußen vor den fenstern die welt untergehen und ich müsste aufpassen, dass ich es nicht verpasse und ohne vorwarnung am arsch bin.
und dann: geschlafen und morgens nicht aufstehen wollen. was ja eigentlich ein gutes zeichen ist.
der tag ist soweit heute ganz gut verlaufen, außer viel hetzerei, schlepperei und ein schmerzendes knie (also mehr als sonst... es tut nämlich permanent weh, das wird wohl noch eine weile so bleiben, aber ich merke es auch gleich, wenn ich es noch stärker belaste... )
in einer halben stunde geht es jetzt dann gleich nochmal ans ubahnfahren in unbekannte bekannte welten. und dann einkaufen & kochen mit freunden. und nicht durchdrehen.^^
dass ich in der arbeit sitze, jetzt auf der uni, dazwischen zu hause, einkaufen gehe und... fast normal bin. und dann fahre ich einmal weiter weg, quasi nicht in den sicheren bahnen, sondern irgendwohin, wo ich vielleicht ein paar mal im jahr bin (früher öfter), wo ich ubahn fahren muss, wo so viele menschen sind... und schon trifft mich der schlag.
gestern bin ich mitten in die stadt gefahren, um mir endlich mein koreanischbuch zu holen, von einer studentin, billiger als im geschäft. bus - ok. ubahn - ok, sogar relativ lustig, weil ich sie im letzten moment erwischt habe und dann durch die ganze ubahn durchgegangen bin. (well.. hätte ich wohl nicht tun sollen, das hat meinen puls schon raufgebracht.)
dann am ziel angekommen, warten: rausgehen. und da ist dieser weite weite himmel über mir. und dieser nahe boden. und meine beine dazwischen, zwischen dem boden und meinem gehirn und über meinem gehirn ist schon gar nichts mehr. plötzlich fühlt sich alles fremd an, bewegt man das eigene bein, den arm, ... es ist so seltsam. es fühlt sich dann alles falsch an. und ich fühl mich ein bisschen, als würde mich der himmel auf den boden drücken. (wie früher in den träumen, nur dass ich da echt am boden am rücken lag und nicht aufstehen konnte)
ich merk also wie es losgeht. und nein - ich kann nichts tun, außer durchzuhalten und nicht durchzudrehen. von außen seh ich ganz normal aus. hab ich in spiegelungen überprüft. ein bisschen ein steinernes gesicht (das ich momentan sowieso habe), aber: gar kein problem. keine geisteskrankheit von außen zu sehen.
aber innen drinnen... ich weiß nicht, ob ich sterbe, ob ich einfach zerplatze, ob ich auf ein kleines würfelchen zusammengedrückt werde, ob ob... nicht einmal vorstellen kann ich es mir, aber ein riesengroßes unwohlgefühl und die angst, die sind da.
ich habe also durchgehalten und mit der studentin dann auch noch ein paar minuten normal geplaudert. ab in die straßenbahn nach hause und: versuchen, runterzukommen. musik hören, lesen ging nicht, hab ich versucht, das hat aber der panik alle schranken runtergerissen. also nach draußen schauen, menschen, fassaden, details. und auch die menschen in der straßenbahn.
dann... fünfzehn minuten warten auf den bus nach hause. ich werde noch immer erdwärts gedrückt, die luft wird schwerer, schwerer zu atmen. ich gehe im kreis und konzentrier mich drauf. irgendwann kommt der bus.
und zuhause schaff ich es sogar noch auf den letzten metern musik zu hören, und zu hause... es geht. langsam geht das alles weg.
abends war wieder die übliche - nicht so schlimme - nachtangst. (er ist ja hier bei mir.) es kommt mir dann alles unsicher vor, es kann alles passieren. irgendwie habe ich immer das gefühl, es würde draußen vor den fenstern die welt untergehen und ich müsste aufpassen, dass ich es nicht verpasse und ohne vorwarnung am arsch bin.
und dann: geschlafen und morgens nicht aufstehen wollen. was ja eigentlich ein gutes zeichen ist.
der tag ist soweit heute ganz gut verlaufen, außer viel hetzerei, schlepperei und ein schmerzendes knie (also mehr als sonst... es tut nämlich permanent weh, das wird wohl noch eine weile so bleiben, aber ich merke es auch gleich, wenn ich es noch stärker belaste... )
in einer halben stunde geht es jetzt dann gleich nochmal ans ubahnfahren in unbekannte bekannte welten. und dann einkaufen & kochen mit freunden. und nicht durchdrehen.^^
Montag, 2. April 2012
interessantes interview.
"Ugrešić: Die Karaokekultur drängt uns, via Twitter, Facebook, Internet, Websites und Textnachrichten Spuren zu hinterlassen, und verschafft uns dadurch die Möglichkeit, an unseren eigenen Pyramiden und Grabsteinen zu arbeiten, solange wir noch leben. Sie bestätigt uns, dass wir leben und tröstet uns damit, dass wir auch nach dem Tod noch weiterleben – zumindest für eine Weile."
hier: http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=1605
hier: http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=1605
das wochenende -
fahrt raus mit den fremden. ich bin irgendwie lang nicht mehr auto gefahren, hinfahrt hat geflasht. (all die lkws auf der autobahn -.-) - während der rückfahrt hatte ich mich aber fast daran gewöhnt. (well... wenigstens eine angst lässt nach, wenn man sich an sie gewöhnt. früher kannte ich das so im flugzeug: zuerst angst, dann egal. jetzt geht das meiste nicht mehr weg, bis ich vollkommen fertig bin und dann ist es nur eine verschnaufpause)
drüben war ich fast die ganze zeit im haus - außer den rauchpausen - auch abends ohne ihn, angst: dunkelheit, geräusche und rundherum ist der wald.
gestern abend zurück, auch wieder ein bisschen nachtangst, weil mir die wohnung so ungewohnt war.
die woche steh ich noch auf wackeligen beinen. der freund arbeitet jetzt immer ganztags. ich halbtags. die nachmittage hab ich für besorgungen und uni-arbeiterei, aber eben relativ frei - relativ unsicher. aber vielleicht kriech ich eh noch irgendwo unter, wo ich mich behütet fühl. (uni, bib, etc)
drüben war ich fast die ganze zeit im haus - außer den rauchpausen - auch abends ohne ihn, angst: dunkelheit, geräusche und rundherum ist der wald.
gestern abend zurück, auch wieder ein bisschen nachtangst, weil mir die wohnung so ungewohnt war.
die woche steh ich noch auf wackeligen beinen. der freund arbeitet jetzt immer ganztags. ich halbtags. die nachmittage hab ich für besorgungen und uni-arbeiterei, aber eben relativ frei - relativ unsicher. aber vielleicht kriech ich eh noch irgendwo unter, wo ich mich behütet fühl. (uni, bib, etc)
Freitag, 30. März 2012
müde; städtewechsel
sorry, dass ich auf die rückmeldungen noch nicht antworte, ich komme schlicht nicht dazu - lesen ja, aber antworten... danke euch auf jeden fall. (speziell der anonymen... immerhin ist der sinn des blogs damit ein bisschen mehr erfüllt :) )
ich gehe jetzt von der arbeit auf die uni, später gehts im auto eines fremden menschens ins ausland/in seine stadt (der freund hat es so entschieden, der zug ist ihm zu teuer. well. ich hoffe nur, die katastrophenbilder in meinem kopf gehen weg. abgesehen von milchmädchenstatistik wär es mir auch viel lieber, wenn, dann im zug zu sterben. nicht in einem von *weißnichtwievielenschlagmichtot*-autounfällen am tag. )
die letzten nächte hab ich komageschlafen, kaum geträumt, kaum erholsam, immerhin kein aufstehen in der nacht, aber dafür unglückliches aufwachen morgens - gestern mit einem furchtbaren schrecken, heute einfach... aufstehunfreudig.
(es regnet, es ist kalt. ich bin komplett fertig und hätt gern mal ferien. hahahaha, es SIND ja ferien ab nächster woche -.- ich werde es nur nicht bemerken. nicht wirklich. )
ich bin ein ganz klein wenig überfällig, die ganze woche war pms-mies, mir ist auch schwindlig und alles mögliche... ich will einfach nur, dass es weggeht. ich schäm mich so sehr für mich selbst, bin mir selbst zu viel und dazu noch ängstlich.
ein klein wenig angst davor hab ich jetzt auch, wie jetzt die stadt für mich wirkt. es ist nicht mehr seine stadt, es ist nicht mehr mein ziel, vielleicht ist es jetzt schon ein fremdes monster geworden, das meine konkurrenz ist. (oder vielleicht schließt das pms-monster denkvorgänge verkehrt rum an im kopf.)
aber verändern wird es sich. ich häng so sehr an städten, ich bin ihnen immer irgendwie emotional verbunden (wie andre leute mit andren leuten halt^^. ), also wird sich das wohl auch auf unsere beziehung auswirken. also von mir und der fremden-bekannten stadt
ich gehe jetzt von der arbeit auf die uni, später gehts im auto eines fremden menschens ins ausland/in seine stadt (der freund hat es so entschieden, der zug ist ihm zu teuer. well. ich hoffe nur, die katastrophenbilder in meinem kopf gehen weg. abgesehen von milchmädchenstatistik wär es mir auch viel lieber, wenn, dann im zug zu sterben. nicht in einem von *weißnichtwievielenschlagmichtot*-autounfällen am tag. )
die letzten nächte hab ich komageschlafen, kaum geträumt, kaum erholsam, immerhin kein aufstehen in der nacht, aber dafür unglückliches aufwachen morgens - gestern mit einem furchtbaren schrecken, heute einfach... aufstehunfreudig.
(es regnet, es ist kalt. ich bin komplett fertig und hätt gern mal ferien. hahahaha, es SIND ja ferien ab nächster woche -.- ich werde es nur nicht bemerken. nicht wirklich. )
ich bin ein ganz klein wenig überfällig, die ganze woche war pms-mies, mir ist auch schwindlig und alles mögliche... ich will einfach nur, dass es weggeht. ich schäm mich so sehr für mich selbst, bin mir selbst zu viel und dazu noch ängstlich.
ein klein wenig angst davor hab ich jetzt auch, wie jetzt die stadt für mich wirkt. es ist nicht mehr seine stadt, es ist nicht mehr mein ziel, vielleicht ist es jetzt schon ein fremdes monster geworden, das meine konkurrenz ist. (oder vielleicht schließt das pms-monster denkvorgänge verkehrt rum an im kopf.)
aber verändern wird es sich. ich häng so sehr an städten, ich bin ihnen immer irgendwie emotional verbunden (wie andre leute mit andren leuten halt^^. ), also wird sich das wohl auch auf unsere beziehung auswirken. also von mir und der fremden-bekannten stadt
Mittwoch, 28. März 2012
kurzes durchdreh-update.
keine zeit für nichts. morgens bin ich froh, wenn ich soviel gehirn zusammenkratzen kann, alles sinnvolle einzupacken, nichts zu vergessen. dann arbeit, arbeit, uni, uni, erledigen, phsyiotherapie, einkaufen, bibliotheken, veranstaltungen - ob ich erst um 22 uhr oder um 19 uhr heimkomme, es macht kaum unterschied, danach bin ich wie gelähmt und kann weder mein gehirn anstrengen, noch geschirr abwaschen...
seit vorgestern auch eine furchtbare angst-beklemmungs-scheiß-dings im körper; in der luft; das sind wohl die hormone, früher war es einfach nur schlechte laune, jetzt ist es die hölle. pms setzt panik frei. und macht mich zum allerletzten dreck. gestern geheult und fast zigaretten am arm ausgedrückt. (ich bin ja sehr zahm und wehleidig. mir reicht der schmerz, wenn die glut ein paar millimeter von der haut entfernt ist.)
ich komm kaum zum essen und doch ess ich unterbrochen, sonst würd ich vermutlich auch nicht den ganzen tag durchhalten können. (ekel, logisch. also vor mir, dem körper.)
zeit die psychotante anzurufen etc hab ich natürlich auch nicht.
gleichzeitig wird das zukunftsloch immer größer und näher. masterabschluss und dann... die vision, dass ich in irgendwelchen unterbezahlten sekretariatsarbeiten mein leben versemmeln werde, wird immer klarer.
seit vorgestern auch eine furchtbare angst-beklemmungs-scheiß-dings im körper; in der luft; das sind wohl die hormone, früher war es einfach nur schlechte laune, jetzt ist es die hölle. pms setzt panik frei. und macht mich zum allerletzten dreck. gestern geheult und fast zigaretten am arm ausgedrückt. (ich bin ja sehr zahm und wehleidig. mir reicht der schmerz, wenn die glut ein paar millimeter von der haut entfernt ist.)
ich komm kaum zum essen und doch ess ich unterbrochen, sonst würd ich vermutlich auch nicht den ganzen tag durchhalten können. (ekel, logisch. also vor mir, dem körper.)
zeit die psychotante anzurufen etc hab ich natürlich auch nicht.
gleichzeitig wird das zukunftsloch immer größer und näher. masterabschluss und dann... die vision, dass ich in irgendwelchen unterbezahlten sekretariatsarbeiten mein leben versemmeln werde, wird immer klarer.
Sonntag, 25. März 2012
leben ist etwas zu seltsames.
ich kann es schlicht nicht begreifen. das existieren.
und ich rede jetzt nicht von den bienchenblümchen-phrasen à la "welchen sinn hat das leben?"
sondern ich stoße mich schon daran, dass alles so ist wie es ist, dass das mit dem atmen und dem bewegen und dem drumherum sein muss.
dass ich in meinem kopf sitze und in den anderen köpfen andere ichs.
beklemmung in der brust, die ganze zeit, wie angst, die festsitzt und wächst. unwohlsein. ich könnte mir übergroße monster draußen vorstellen und tausend tode hier drinnen. das einzige, was mir ein roter faden (zum festhalten) ist, ist das geschriebene. (die literatur.)
und was "im echten", im sichtbaren leben passiert: so viel, dass ich in letzter zeit oft nah am weinen bin, weil ich nicht weiß, wie ich alles zeitlich unterbringen soll. letzte woche war horror, stress von morgens bis abends, zuhause nur schlafen oder lähmungszustände.
gestern bei familienfeier verbracht, die ganze zeit nur an die verschwendete zeit gedacht.
heute immerhin irgendwie so verbracht, dass ich mich nicht ganz für die verschwendung hasse. (recherchiert, hausübung gemacht, geputzt, ein bisschen radgefahren)
morgen geht es schon wieder weiter mit von-früh-bis-spät-keine-pause. und zwischendurch muss ich überlegen, ob ich gleich mit dem freund am freitag mitfahre oder einen tag drauf alleine. hat beides vor- und nachteile. wobei... im moment überwiegt das gefühl, am liebsten keine sekunde von ihm getrennt sein zu wollen (und eigentlich bin ich das tagsüber fast die ganze zeit schon) - aber zumindest keine nacht ohne ihn verbringen zu wollen...
mal sehen.
ich kann es schlicht nicht begreifen. das existieren.
und ich rede jetzt nicht von den bienchenblümchen-phrasen à la "welchen sinn hat das leben?"
sondern ich stoße mich schon daran, dass alles so ist wie es ist, dass das mit dem atmen und dem bewegen und dem drumherum sein muss.
dass ich in meinem kopf sitze und in den anderen köpfen andere ichs.
beklemmung in der brust, die ganze zeit, wie angst, die festsitzt und wächst. unwohlsein. ich könnte mir übergroße monster draußen vorstellen und tausend tode hier drinnen. das einzige, was mir ein roter faden (zum festhalten) ist, ist das geschriebene. (die literatur.)
und was "im echten", im sichtbaren leben passiert: so viel, dass ich in letzter zeit oft nah am weinen bin, weil ich nicht weiß, wie ich alles zeitlich unterbringen soll. letzte woche war horror, stress von morgens bis abends, zuhause nur schlafen oder lähmungszustände.
gestern bei familienfeier verbracht, die ganze zeit nur an die verschwendete zeit gedacht.
heute immerhin irgendwie so verbracht, dass ich mich nicht ganz für die verschwendung hasse. (recherchiert, hausübung gemacht, geputzt, ein bisschen radgefahren)
morgen geht es schon wieder weiter mit von-früh-bis-spät-keine-pause. und zwischendurch muss ich überlegen, ob ich gleich mit dem freund am freitag mitfahre oder einen tag drauf alleine. hat beides vor- und nachteile. wobei... im moment überwiegt das gefühl, am liebsten keine sekunde von ihm getrennt sein zu wollen (und eigentlich bin ich das tagsüber fast die ganze zeit schon) - aber zumindest keine nacht ohne ihn verbringen zu wollen...
mal sehen.
Dienstag, 20. März 2012
langweilige tage.
(mich wundert es ja nicht, dass ich so gestört bin und dass das öfters ausbricht, dafür, dass ich mich so unterfordert fühle - )
aufstehen, morgenrituale, wäsche waschen, geschirr abwaschen, einen brief schreiben, die post fertig machen, müll runtertragen, zur post, zur uni, ein bisschen vokabel lernen, 2 kurse, in der bib sitzen und übersetzen, mittagessen draußen mit freund, wieder zurück in die bib, übersetzen, zwischendurch rauchen gehen, heimfahren, dm-einkauf, aufs sofa -
(ich mag dienstag eigentlich sehr. die drei stunden, die ich am nachmittag nur in der bib herumhocken kann. eigentlich wünschte ich mir, ich könnte die ganzen 7 stunden öffnungszeit ausnützen, aber ich bin zu faul, um ganz früh hinzukommen. und ja, die 2 kurse.)
jetzt sollte ich noch weiter übersetzen.
mir was wegen den texten morgen überlegen.
morgen dann: arbeit, uni, lesung.
zur ärztin sollte ichs auch noch irgendwann die woche schaffen, wegen einer korrekten überweisung für die physio.
aufstehen, morgenrituale, wäsche waschen, geschirr abwaschen, einen brief schreiben, die post fertig machen, müll runtertragen, zur post, zur uni, ein bisschen vokabel lernen, 2 kurse, in der bib sitzen und übersetzen, mittagessen draußen mit freund, wieder zurück in die bib, übersetzen, zwischendurch rauchen gehen, heimfahren, dm-einkauf, aufs sofa -
(ich mag dienstag eigentlich sehr. die drei stunden, die ich am nachmittag nur in der bib herumhocken kann. eigentlich wünschte ich mir, ich könnte die ganzen 7 stunden öffnungszeit ausnützen, aber ich bin zu faul, um ganz früh hinzukommen. und ja, die 2 kurse.)
jetzt sollte ich noch weiter übersetzen.
mir was wegen den texten morgen überlegen.
morgen dann: arbeit, uni, lesung.
zur ärztin sollte ichs auch noch irgendwann die woche schaffen, wegen einer korrekten überweisung für die physio.
Montag, 19. März 2012
erste physiotherapie gehabt. ganz nette dame. ganz unstressig. bissl teuer, aber mit viel glück krieg ich alles von der KK zurück.
mein bezirk ist soweit angstfrei. und obwohl ich da jetzt in letzter zeit so viel zeit verbracht hab, ist das krankenhaus vollkommen gefühlsbefreit, also der anblick. (die physiotherapie ist dort gleich um die ecke.)
jetzt bin ich müde, wir sollten aber noch mal raus und quer durch die stadt auf die uni für's erste mal in einer kleinen netten gruppe improtheater spielen. ich hoff, ich kann mich motivieren rauszufahren & ich hoff, die angst überfällt mich nicht. (das tut sie ja eh an sich gern, wenn ich mich gestresst fühl... und das fühl ich mich. zuviel zu tun & zu wenig erholung.)
meine psychotherapeutin sollt ich auch endlich mal wieder anschreiben, ... uff. war ja die letzten wochen komplett funkstille. und jetzt mal schaun, wann ich noch dafür zeit habe...
mein bezirk ist soweit angstfrei. und obwohl ich da jetzt in letzter zeit so viel zeit verbracht hab, ist das krankenhaus vollkommen gefühlsbefreit, also der anblick. (die physiotherapie ist dort gleich um die ecke.)
jetzt bin ich müde, wir sollten aber noch mal raus und quer durch die stadt auf die uni für's erste mal in einer kleinen netten gruppe improtheater spielen. ich hoff, ich kann mich motivieren rauszufahren & ich hoff, die angst überfällt mich nicht. (das tut sie ja eh an sich gern, wenn ich mich gestresst fühl... und das fühl ich mich. zuviel zu tun & zu wenig erholung.)
meine psychotherapeutin sollt ich auch endlich mal wieder anschreiben, ... uff. war ja die letzten wochen komplett funkstille. und jetzt mal schaun, wann ich noch dafür zeit habe...
-
der cloverfield-scheiß verfolgt. naja. aber nicht schlimm. ich fühl mich gut beschützt, nachts.
ein paar zeilen zum roman geschrieben. festgestellt, woran es liegt, dass der roman in meinem kopf existiert (in 100 verschiedenen versionen, anstrengend.), aber nicht digital/auf papier. scheiß minderwertigkeitsgefühl.
ein paar zeilen zum roman geschrieben. festgestellt, woran es liegt, dass der roman in meinem kopf existiert (in 100 verschiedenen versionen, anstrengend.), aber nicht digital/auf papier. scheiß minderwertigkeitsgefühl.
Sonntag, 18. März 2012
zitatschnipsel zum aufheben -
am meisten für mich selbst, gerade gefunden - der unsterblichen seele stimm ich natürlich nicht zu, aber es ist trotzdem eine verdammt feine aussage:
Heller: Nach jahrzehntelangem Reflektieren und unzähligen Bemühungen, mir selbst und der Welt auf den Grund zu gehen, glaube ich, es geht darum, dass unsere unsterbliche Seele in einem sterblichen Körper auf einem Planeten, dessen Spezialität die Polarität ist, menschliche Abenteuer erfährt. Es ist ein intensives, häufig beunruhigendes und angstbeladenes Studium, das wir nicht schwänzen sollten.
(aus einem interview mit andre heller, hier: http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=1593 )
Heller: Nach jahrzehntelangem Reflektieren und unzähligen Bemühungen, mir selbst und der Welt auf den Grund zu gehen, glaube ich, es geht darum, dass unsere unsterbliche Seele in einem sterblichen Körper auf einem Planeten, dessen Spezialität die Polarität ist, menschliche Abenteuer erfährt. Es ist ein intensives, häufig beunruhigendes und angstbeladenes Studium, das wir nicht schwänzen sollten.
(aus einem interview mit andre heller, hier: http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=1593 )
-
und gestern wieder ein schönerer tag, ein hoffnungstag. (einer der sagt: du musst nur mitten durch die scheiße durch, du überlebst alles, es geht.)
allein durch die stadt gefahren, dann einkaufen mit freunden, am abend mit eben jenen koreanisch gekocht und uno gespielt.
(heute ist so ein bisschen ein durchhängertag, kopfweh - ich hab gestern einen radler getrunken, der erste alkohol seit einem monat. vertrag anscheinend GAR NIX mehr.)
allein durch die stadt gefahren, dann einkaufen mit freunden, am abend mit eben jenen koreanisch gekocht und uno gespielt.
(heute ist so ein bisschen ein durchhängertag, kopfweh - ich hab gestern einen radler getrunken, der erste alkohol seit einem monat. vertrag anscheinend GAR NIX mehr.)
Samstag, 17. März 2012
der vorteil des zusammenlebens -
sich mitten in der nacht arge horrorsachen anschauen trauen. heilige scheiße. und kaum dazu distanz aufzubauen, die angst läuft mit. (macht aber trotzdem irgendwie spaß. hm, gestern cloverfield geschaut und das ist verdammt gut...)
Freitag, 16. März 2012
mittendrin
gestern ein anstrengender tag. arbeit bis 2, dann ein mittagssnack im park; heimfahren, kaffee & schokolade; zur straßenbahnstation laufen; proseminar (und dabei auffallen, weil man als einzige ein referat über ein buch halten will, das nicht auf der offiziellen liste steht); abendssnack unter sternen und bäumen am campus; straßenbahn&ubahn fahren; eine freundin wiedersehen, neue leute kennenlernen; englischsprachiges improtheater (als publikum, neu für mich, aber spannend/verdammt gut); heimfahren -
mit angst in brust&rücken; bauchweh, das zu magenkrämpfen ausgeartet ist bis am späten abend (unregelmäßiges essen; zuwenig; pausenlos unterwegs sein) -
im bett war ich eigentlich dann schon so müde, dass ich schlafen gehen hätte sollen - haben dann doch aber noch eine halbe stunde männliche und weibliche vornamen durchbesprochen... also zweisprachig, ob es die vornamen im anderen land auch gibt, welche blöd klingen, etc. sehr meditativ.
trotz des unwohlseins permanent... eigentlich ein guter tag.
mit angst in brust&rücken; bauchweh, das zu magenkrämpfen ausgeartet ist bis am späten abend (unregelmäßiges essen; zuwenig; pausenlos unterwegs sein) -
im bett war ich eigentlich dann schon so müde, dass ich schlafen gehen hätte sollen - haben dann doch aber noch eine halbe stunde männliche und weibliche vornamen durchbesprochen... also zweisprachig, ob es die vornamen im anderen land auch gibt, welche blöd klingen, etc. sehr meditativ.
trotz des unwohlseins permanent... eigentlich ein guter tag.
Dienstag, 13. März 2012
im warmen leben.
jetzt hat der freund meldezettel, konto und einen 2jährigen telefonvertrag (hm, standard, immerhin.). ich habe kaum mehr nachtangst, nur ab und zu phantastische einfälle. (und anflüge von schlaflosigkeit; was aber wohl eher davon kommt, dass ich zuviel schlafe und zu früh schlafen gehen möchte - )
wenig angst, auch wenn ich noch panikattacken wegen kleinem scheiß haben kann. aber auch: einrosten, die emotionen sind auch weg. ein großer teil zumindest. egal. noch kann ich sagen, dass ich einfach jetzt noch durch die schmerzen durch will.
mein bein ist horror, auch wenn ich es immer mehr bewegen kann - und gefühlt bin ich den ganzen tag unterwegs - nach 5 wochen schonung ist das schon anstrengend. der knoten im bauch ist noch IMMER da, obwohl der blaue fleck schon fast weg ist. manchmal vergess ich ihn, aber wenn ich dran denk... nicht gut. (und meine hausärztin ist grad auf urlaub. hab mir meine physiotherapieüberweisung (noch muss ich eine suchen) von einem älteren herrn abgeholt, von dem ich meinen bauch nicht betastet haben möchte.)
und immerhin: ablenkung (auch wenn es langsam wieder richtung stress tendiert), viele menschen sehen (freundliche, bekannte - und seltsame fremde gestalten unterwegs), gute lektüre trotzdem weiterhin... und langsam passieren hier auch dinge, einladungen zu dingens, so etwas wie parties in kürze, ...
ich würde mir nur wünschen, dass ich mich tagsüber mehr konzentrieren kann, abends umso müder/erschöpfter bin - und dass diese phase auch vorbeigeht.
lieber runter UND hoch, als festgefahren sein, ein bisschen wie - abwesend sein.
wenig angst, auch wenn ich noch panikattacken wegen kleinem scheiß haben kann. aber auch: einrosten, die emotionen sind auch weg. ein großer teil zumindest. egal. noch kann ich sagen, dass ich einfach jetzt noch durch die schmerzen durch will.
mein bein ist horror, auch wenn ich es immer mehr bewegen kann - und gefühlt bin ich den ganzen tag unterwegs - nach 5 wochen schonung ist das schon anstrengend. der knoten im bauch ist noch IMMER da, obwohl der blaue fleck schon fast weg ist. manchmal vergess ich ihn, aber wenn ich dran denk... nicht gut. (und meine hausärztin ist grad auf urlaub. hab mir meine physiotherapieüberweisung (noch muss ich eine suchen) von einem älteren herrn abgeholt, von dem ich meinen bauch nicht betastet haben möchte.)
und immerhin: ablenkung (auch wenn es langsam wieder richtung stress tendiert), viele menschen sehen (freundliche, bekannte - und seltsame fremde gestalten unterwegs), gute lektüre trotzdem weiterhin... und langsam passieren hier auch dinge, einladungen zu dingens, so etwas wie parties in kürze, ...
ich würde mir nur wünschen, dass ich mich tagsüber mehr konzentrieren kann, abends umso müder/erschöpfter bin - und dass diese phase auch vorbeigeht.
lieber runter UND hoch, als festgefahren sein, ein bisschen wie - abwesend sein.
Sonntag, 11. März 2012
ohne.
die letzten zwei tagen waren recht schön. na, eine erfahrung reicher.
der gips wurde mir mit 2 linien runtergesägt, das bein anzusehen war mir noch ekliger als ich es mir vorgestellt hatte (hatte etwas von einer leiche... oder zumindest jemanden, der sehr lange krank herumgelegen ist... im endeffekt ist es nicht so schlimm, aber auf den ersten blick wirkte für mich der unterschied so krass)
das bein zu bewegen und zu gehen damit war die erste stunde auch absolut unangenehm. hatte das gefühl, ich würde auf wolken balancieren - die muskeln rund ums knie sind ja alle schön weg gewesen, direkt über dem knie hatte ich so ne richtige mulde im oberschenkel, wo beim anderen bein die muskeln sind. mir war irrsinnig schwindlig.
seitdem ist es aber okay, ich kann - zwar nicht wunderschön - besser herumlaufen, ich kann es abwinkeln - bis zu einem gewissen grad, der aber jeden tag kleiner wird (also der winkel). und ich hab "schöne" schmerzen dabei, irrsinnig angenehme schmerzen. muskelkaterschmerzen, überdehnschmerzen, erschöpfterkörperschmerzen. mag ich.
der knoten im bauch ist noch da, spritze war am freitag die letzte dran, jetzt ist mein tagesablauf ein bisschen chaotisch geworden, weniger zum festhalten.
gestern war ich draußen, länger, es ging erstaunlich gut.
am montag muss ich mich bei meiner hausärztin wegen physiotherapie erkundigen, das wurde mir sehr ans herz gelegt. (und nachdem es die krankenkasse bezahlen muss wg. dienstunfall, ist es ja auch nicht schlimm...)
und dann wieder hinein ins "normale" leben. hoffen, halt.
hoffen, dass mich die angst mehr freigibt.
hoffen, dass ich das schaffe, was ich mir vornehme.
hoffen, dass er mir nicht davonläuft.^^
und hoffen, dass ich mein bein bald ganz normal verwenden kann. obwohl es jetzt irrsinnig schön ist, schon normal auf einem stuhl sitzen zu können, mit angewinkelten beinen im bett zu liegen etc... ich will radfahren, hüpfen, hocken, knien und im schneidersitz sitzen können.^^
ach und wenn die beine dann auch mal so aussehen würden, als wären sie von EINER person, dann wär das auch nicht schlecht.
im übrigen ist an allem jetzt auch ein bisschen ein abnehmgedanke gekoppelt: die ausrede ist jetzt weg - und langsam reicht es wirklich.
der gips wurde mir mit 2 linien runtergesägt, das bein anzusehen war mir noch ekliger als ich es mir vorgestellt hatte (hatte etwas von einer leiche... oder zumindest jemanden, der sehr lange krank herumgelegen ist... im endeffekt ist es nicht so schlimm, aber auf den ersten blick wirkte für mich der unterschied so krass)
das bein zu bewegen und zu gehen damit war die erste stunde auch absolut unangenehm. hatte das gefühl, ich würde auf wolken balancieren - die muskeln rund ums knie sind ja alle schön weg gewesen, direkt über dem knie hatte ich so ne richtige mulde im oberschenkel, wo beim anderen bein die muskeln sind. mir war irrsinnig schwindlig.
seitdem ist es aber okay, ich kann - zwar nicht wunderschön - besser herumlaufen, ich kann es abwinkeln - bis zu einem gewissen grad, der aber jeden tag kleiner wird (also der winkel). und ich hab "schöne" schmerzen dabei, irrsinnig angenehme schmerzen. muskelkaterschmerzen, überdehnschmerzen, erschöpfterkörperschmerzen. mag ich.
der knoten im bauch ist noch da, spritze war am freitag die letzte dran, jetzt ist mein tagesablauf ein bisschen chaotisch geworden, weniger zum festhalten.
gestern war ich draußen, länger, es ging erstaunlich gut.
am montag muss ich mich bei meiner hausärztin wegen physiotherapie erkundigen, das wurde mir sehr ans herz gelegt. (und nachdem es die krankenkasse bezahlen muss wg. dienstunfall, ist es ja auch nicht schlimm...)
und dann wieder hinein ins "normale" leben. hoffen, halt.
hoffen, dass mich die angst mehr freigibt.
hoffen, dass ich das schaffe, was ich mir vornehme.
hoffen, dass er mir nicht davonläuft.^^
und hoffen, dass ich mein bein bald ganz normal verwenden kann. obwohl es jetzt irrsinnig schön ist, schon normal auf einem stuhl sitzen zu können, mit angewinkelten beinen im bett zu liegen etc... ich will radfahren, hüpfen, hocken, knien und im schneidersitz sitzen können.^^
ach und wenn die beine dann auch mal so aussehen würden, als wären sie von EINER person, dann wär das auch nicht schlecht.
im übrigen ist an allem jetzt auch ein bisschen ein abnehmgedanke gekoppelt: die ausrede ist jetzt weg - und langsam reicht es wirklich.
Donnerstag, 8. März 2012
hab jetzt fleißig mails geschrieben, um mich für heute und für morgen zu entschuldigen. seltsame mails, bescheidene, unterwürfige mails, obwohl ich eine verdammt gute ausrede habe, diese woche nicht auf die uni zu gehen. immerhin: 50% hab ich trotzdem durchgedrückt. zur veranstaltung heute abend WILL ich unbedingt und hoffe, dass ich nicht in stücke zerfalle. mir steckt angst in den knochen, ich weiß nicht wieso und ich weiß auch nicht wirklich, wie ich damit umgehen soll.
morgen weiß ich mehr, hoffe ich. weil morgen ein tag ist, vor dem ich mich auch rational ganz normal fürchte. vielleicht löst sich morgen schon viel von selbst -
morgen weiß ich mehr, hoffe ich. weil morgen ein tag ist, vor dem ich mich auch rational ganz normal fürchte. vielleicht löst sich morgen schon viel von selbst -
weggleiten -
gestern der tag hat irgendwie bis zum abend funktioniert. mit panikattacken, aber es ging.
kaum war ich aber zuhause: kopfschmerzen, übelkeit, schwindel, frösteln, absolutes unwohlsein... ich hab mich zuerst wahnsinnig gegen das einschlafen gewehrt, weil es sich angefühlt hat, als würde ich schlicht das bewusstsein verlieren. dann bin ich doch unbemerkt eingeschlafen - vielleicht für 10, 15 minuten - oder doch eine halbe stunde? - habe kurz etwas gegessen und bin beruhigter eingeschlafen.
so kraftlos...
ich spüre das heute auch noch ein bisschen, bin aber zumindest ausgeruht. nichtsdestotrotz hab ich angst vor heute: vor dem vormittag, dem heimfahren, der spritze, der uni, der veranstaltung. es ist so viel. vielleicht zu viel. ob das wirklich davon kommt, dass es so viel mehr kraft kostet, mit einem gipsbein durch die welt zu gehen? (draußen und in der arbeit nicht richtig sitzen zu können, ständig herumzuhumpeln... )
zumindest will ich sehr auf mein sofa.
nur noch ein tag, tröstet mich der freund. stimmt: nur noch 24 stunden. dann bin ich im krankenhaus, dann geht die zeit hoffentlich zu ende, dann kann ich auch einen arzt nerven wegen dem bauchknoten, den ich noch immer habe.
kaum war ich aber zuhause: kopfschmerzen, übelkeit, schwindel, frösteln, absolutes unwohlsein... ich hab mich zuerst wahnsinnig gegen das einschlafen gewehrt, weil es sich angefühlt hat, als würde ich schlicht das bewusstsein verlieren. dann bin ich doch unbemerkt eingeschlafen - vielleicht für 10, 15 minuten - oder doch eine halbe stunde? - habe kurz etwas gegessen und bin beruhigter eingeschlafen.
so kraftlos...
ich spüre das heute auch noch ein bisschen, bin aber zumindest ausgeruht. nichtsdestotrotz hab ich angst vor heute: vor dem vormittag, dem heimfahren, der spritze, der uni, der veranstaltung. es ist so viel. vielleicht zu viel. ob das wirklich davon kommt, dass es so viel mehr kraft kostet, mit einem gipsbein durch die welt zu gehen? (draußen und in der arbeit nicht richtig sitzen zu können, ständig herumzuhumpeln... )
zumindest will ich sehr auf mein sofa.
nur noch ein tag, tröstet mich der freund. stimmt: nur noch 24 stunden. dann bin ich im krankenhaus, dann geht die zeit hoffentlich zu ende, dann kann ich auch einen arzt nerven wegen dem bauchknoten, den ich noch immer habe.
Mittwoch, 7. März 2012
die letzten tage - balance.
geht die eine angst, kommt die andere. oder umgekehrt.
weniger bzw. zuletzt gar keine nachtangst. dafür leichte panikattacken und hypochondrischer kackscheiß. den knoten im bauch + fleck hab ich noch immer. heute früh meinte ich, blut in der toilette zu sehen. (auch immer wieder herzerfrischend) mein bein ist sowieso biomüll in verpackung... kopf und rücken melden sich auch. und wenn ich unterwegs bin, ist mir abwechselnd schwindlig oder ich atme nicht richtig.
gestern war ein seltsamer tag, er ging aber vorbei & alles zu erledigende wurde erledigt.
(mittlerweile ist der freund hier schon angemeldet und hat ein bankkonto. es ist also echt ernst.)
(noch dazu verpflichte ich ihn diese woche, mich so auf 40% meiner wege zu begleiten - also zum beispiel zur uni oder zu den außertourlichen treffen. (kriege aber trotzdem panikattacken, aber immerhin bin ich nicht allein) - jetzt hab ich ja noch eine gute ausrede.)
heute noch... heute ist ein nervenquältag, ich hab heute einen kurs bei meinem masterarbeitsbetreuer, für den ich auch noch eine seminararbeit zu schreiben hab. tzja. da tritt man halt nicht gern entgegen, wenn man nix getan hat. (aber immerhin hab ich ne gute, sichtbare ausrede.wenn auch nicht die perfekte ausrede, immerhin ist der gips ja nicht am kopf.)
heute ist es also anstrengung: hinfahren arbeit heimfahren spritze hinfahren uni heimfahren.
morgen kommt dann die absolute krönung mit hinfahren-arbeit-heimfahren-spritze-hinfahren-uni-hinfahren-veranstaltung-heimfahren, aber irgendwie werd ich das auch schaffen.. hoff ich. gibt ja doch ein paar pull-faktoren.
und dann ist schon freitag. hoffnung und horror zugleich. mit dem gips kommt ja nicht gleich jeder scheiß weg. ich fürcht mich vor dem anblick und dem fühlen vom bein. vor den ersten echten gehversuchen. und davor, dass ich trotzdem noch lang weiterspritzen muss.
weniger bzw. zuletzt gar keine nachtangst. dafür leichte panikattacken und hypochondrischer kackscheiß. den knoten im bauch + fleck hab ich noch immer. heute früh meinte ich, blut in der toilette zu sehen. (auch immer wieder herzerfrischend) mein bein ist sowieso biomüll in verpackung... kopf und rücken melden sich auch. und wenn ich unterwegs bin, ist mir abwechselnd schwindlig oder ich atme nicht richtig.
gestern war ein seltsamer tag, er ging aber vorbei & alles zu erledigende wurde erledigt.
(mittlerweile ist der freund hier schon angemeldet und hat ein bankkonto. es ist also echt ernst.)
(noch dazu verpflichte ich ihn diese woche, mich so auf 40% meiner wege zu begleiten - also zum beispiel zur uni oder zu den außertourlichen treffen. (kriege aber trotzdem panikattacken, aber immerhin bin ich nicht allein) - jetzt hab ich ja noch eine gute ausrede.)
heute noch... heute ist ein nervenquältag, ich hab heute einen kurs bei meinem masterarbeitsbetreuer, für den ich auch noch eine seminararbeit zu schreiben hab. tzja. da tritt man halt nicht gern entgegen, wenn man nix getan hat. (aber immerhin hab ich ne gute, sichtbare ausrede.wenn auch nicht die perfekte ausrede, immerhin ist der gips ja nicht am kopf.)
heute ist es also anstrengung: hinfahren arbeit heimfahren spritze hinfahren uni heimfahren.
morgen kommt dann die absolute krönung mit hinfahren-arbeit-heimfahren-spritze-hinfahren-uni-hinfahren-veranstaltung-heimfahren, aber irgendwie werd ich das auch schaffen.. hoff ich. gibt ja doch ein paar pull-faktoren.
und dann ist schon freitag. hoffnung und horror zugleich. mit dem gips kommt ja nicht gleich jeder scheiß weg. ich fürcht mich vor dem anblick und dem fühlen vom bein. vor den ersten echten gehversuchen. und davor, dass ich trotzdem noch lang weiterspritzen muss.
Dienstag, 6. März 2012
der scheißknoten unter der haut ist noch immer da. und ein blauer fleck, der größer wird... und ich grab mir selber mein loch gerade, weil ich überall hinfahre und die leute glauben dann, ein gipsbein ist ein zuckerllutschen - und schauen gar nicht, ob ich bequem sitze oder irgendwas in reichweite ist, ich muss betteln darum -.- scheiß. das bein schmerzt den ganzen tag. gestern wegen der weiten fahrt auch noch eine schöne erstickungspanikatacke bekommen, viel angst, ungewohntes adrenalin im körper, gefühl vom freien fall -
heute ist ein einfacherer tag gottseidank - vormittags raus, um 2 zurück. aber das erste mal wirklich auf die uni -.-
heute ist ein einfacherer tag gottseidank - vormittags raus, um 2 zurück. aber das erste mal wirklich auf die uni -.-
Sonntag, 4. März 2012
+
zusätzlich: ein kleiner schmerzender knubbel im bauchfett, wo ich mir gestern/vorgestern die spritze gegeben habe. super.
die letzte woche.
ich träum schon davon, dass mir chinesische krankenschwestern erklären, der gips könnte mir erst am 15.5. abgenommen werden. ich hab die fast geschlagen. war sehr handgreiflich.
wenn mir das jemand am anfang gesagt hätte, dass es anfangs noch alles ganz easy ist und dann nach und nach immer schwieriger auszuhalten. die letzte woche wird die hölle.
zudem fängt diese woche die uni an. und termine, abends, stehen an.
montag:
arbeiten bis 1. dann ein arbeitstreffen. entweder ich knall mir die spritze auf nem abgefuckten klo rein oder ich entschuldige mich und gehe früher. tendiere jetzt eher zu zweiterem. dann also eine kurze zeit zu hause und abends ein langweiliges treffen in einer entfernten gegend der stadt.
dienstag:
vormittags wahrscheinlich ein amtsgeschichterl, nichts dramatisches, dann auf zur uni, zur bibliothek und zu zwei lehrveranstaltungen bis 2. die spritzenzeit zuhause geht sich also aus. dann ausruhen.
mittwoch:
arbeit bis 1, dann nach hause, spritze undsoweiter, dann am späten nachmittag uni.
donnerstag:
arbeit bis 2, dann nach hause, spritze, dann uni am späten nachmittag und dann abends ne buchpräsentation
freitag:
krankenhaus vormittags, am nachmittag uni aber vielleicht schreib ich dem lektor, dass es sein kann, dass ich es zu anstrengend finde und mal eher zuhause stundenlang mit beinerasieren beschäftigt bin. (oder mich an diese deformierte fettmasse, die schmerzen macht, gewöhnen muss. irgendsowas. vielleicht streichel ich auch ganz verliebt mein knie, wie etwas, was man mal verloren hat und dann zufällig wiederfindet.)
ich habe diese staubige, normale angst vor dieser woche. aber ein tag nach einem tag wird wohl wie immer vergehen.
es liest sich ja nicht dramatisch, aber man muss halt bedenken:
* ich kann nicht sitzen bzw. nur so irgendwie mit meinem hintern auf der äußersten kante balancieren, dabei zieht der gips mein bein nach unten, - ist also äußerst unbequem und spätestens nach ner halben stunde schläft mir das bein ein oder ich hab extra schmerzen. vom hintern ganz zu schweigen.
* wenn ein klo nicht groß genug ist, um mein bein ausgestreckt drin zu haben, muss ich übelst balancieren. (ausprobiert: ein klo im café, die tür/wand genau fast schon bei den knien, also keinen weg, mein bein zu verstauen - da muss man sich eben mit den händen auf der klobrille abstützen und mit nem halben meter abstand irgendwie gut zielen.^^ weil auf einem abgewinkelten bein allein kann man eben nicht balancieren.)
* ich lauf draußen mit krücken rum, beine nerven also (länger stehen tut auch weh, einfach wegen dem gips), aber zusätzlich merk ichs halt an den armen und für jede scheiß bewegung (brille raufrücken, haare aus dem gesicht, zigarette, handy, taschentuch) muss ich entweder stehenbleiben oder ganz langsam gehen udn dabei beide krücken in einer hand balancieren
* ich bin generell genervt von der situation, ich halte also weniger aus
* draußen: die blicke und die kommentare von menschen. von leuten, die ich kenne, ist es ok, auch wenn es mich nervt, zum 100. mal zu erklären, wie und warum; aber bei fremden... kotz.
(und an der uni darf ich es nächste woche sicher noch 200x erklären. oder ich häng mir ein schild um.)
ich hab immer mehr schmerzen im bein - an den rückseiten (thromboseangstfutter), an den vorderseiten, am knie. alles wär ok, aber bitte keine thrombose. bitte nicht.
nein, stimmt nicht, alles wär nicht ok. ich will, dass mein knie in ordnung ist, das röntgen am freitag in ordnung, der gips weg und alles wieder normal und erträglicher werden kann.
wenn mir das jemand am anfang gesagt hätte, dass es anfangs noch alles ganz easy ist und dann nach und nach immer schwieriger auszuhalten. die letzte woche wird die hölle.
zudem fängt diese woche die uni an. und termine, abends, stehen an.
montag:
arbeiten bis 1. dann ein arbeitstreffen. entweder ich knall mir die spritze auf nem abgefuckten klo rein oder ich entschuldige mich und gehe früher. tendiere jetzt eher zu zweiterem. dann also eine kurze zeit zu hause und abends ein langweiliges treffen in einer entfernten gegend der stadt.
dienstag:
vormittags wahrscheinlich ein amtsgeschichterl, nichts dramatisches, dann auf zur uni, zur bibliothek und zu zwei lehrveranstaltungen bis 2. die spritzenzeit zuhause geht sich also aus. dann ausruhen.
mittwoch:
arbeit bis 1, dann nach hause, spritze undsoweiter, dann am späten nachmittag uni.
donnerstag:
arbeit bis 2, dann nach hause, spritze, dann uni am späten nachmittag und dann abends ne buchpräsentation
freitag:
krankenhaus vormittags, am nachmittag uni aber vielleicht schreib ich dem lektor, dass es sein kann, dass ich es zu anstrengend finde und mal eher zuhause stundenlang mit beinerasieren beschäftigt bin. (oder mich an diese deformierte fettmasse, die schmerzen macht, gewöhnen muss. irgendsowas. vielleicht streichel ich auch ganz verliebt mein knie, wie etwas, was man mal verloren hat und dann zufällig wiederfindet.)
ich habe diese staubige, normale angst vor dieser woche. aber ein tag nach einem tag wird wohl wie immer vergehen.
es liest sich ja nicht dramatisch, aber man muss halt bedenken:
* ich kann nicht sitzen bzw. nur so irgendwie mit meinem hintern auf der äußersten kante balancieren, dabei zieht der gips mein bein nach unten, - ist also äußerst unbequem und spätestens nach ner halben stunde schläft mir das bein ein oder ich hab extra schmerzen. vom hintern ganz zu schweigen.
* wenn ein klo nicht groß genug ist, um mein bein ausgestreckt drin zu haben, muss ich übelst balancieren. (ausprobiert: ein klo im café, die tür/wand genau fast schon bei den knien, also keinen weg, mein bein zu verstauen - da muss man sich eben mit den händen auf der klobrille abstützen und mit nem halben meter abstand irgendwie gut zielen.^^ weil auf einem abgewinkelten bein allein kann man eben nicht balancieren.)
* ich lauf draußen mit krücken rum, beine nerven also (länger stehen tut auch weh, einfach wegen dem gips), aber zusätzlich merk ichs halt an den armen und für jede scheiß bewegung (brille raufrücken, haare aus dem gesicht, zigarette, handy, taschentuch) muss ich entweder stehenbleiben oder ganz langsam gehen udn dabei beide krücken in einer hand balancieren
* ich bin generell genervt von der situation, ich halte also weniger aus
* draußen: die blicke und die kommentare von menschen. von leuten, die ich kenne, ist es ok, auch wenn es mich nervt, zum 100. mal zu erklären, wie und warum; aber bei fremden... kotz.
(und an der uni darf ich es nächste woche sicher noch 200x erklären. oder ich häng mir ein schild um.)
ich hab immer mehr schmerzen im bein - an den rückseiten (thromboseangstfutter), an den vorderseiten, am knie. alles wär ok, aber bitte keine thrombose. bitte nicht.
nein, stimmt nicht, alles wär nicht ok. ich will, dass mein knie in ordnung ist, das röntgen am freitag in ordnung, der gips weg und alles wieder normal und erträglicher werden kann.
Freitag, 2. März 2012
die schlimmste krise durchgestanden für den tag; hoffe ich.
spritze - diesmal wenigstens tiefer als sonst; sehr viel psychischer und auch mechanischer widerstand. nach dem stechen dachte ich eigentlich, es wäre fein gelungen, später ist aber doch auch wieder blut rausgekommen. (unfähig)
jetzt der cappuccino, draußen frühlingswetter, ich griesgrämig. egal. es geht immer irgendwie weiter.
aber langsam wünschte ich mir, ich hätte im februar den gips am kopf statt am bein gehabt. ständig werde ich bemitleidet, man erwartet aber trotzdem volle leistung von mir. dankeschön fürs vertrauen, ihr perversen verrückten. es nervt... also entweder bin ich bemitleidenswert/krank/out of order oder ich bin voll leistungsfähig. kleiner tipp: zweiteres nicht. geht und maßregelt eure eigenen sklaven.
spritze - diesmal wenigstens tiefer als sonst; sehr viel psychischer und auch mechanischer widerstand. nach dem stechen dachte ich eigentlich, es wäre fein gelungen, später ist aber doch auch wieder blut rausgekommen. (unfähig)
jetzt der cappuccino, draußen frühlingswetter, ich griesgrämig. egal. es geht immer irgendwie weiter.
aber langsam wünschte ich mir, ich hätte im februar den gips am kopf statt am bein gehabt. ständig werde ich bemitleidet, man erwartet aber trotzdem volle leistung von mir. dankeschön fürs vertrauen, ihr perversen verrückten. es nervt... also entweder bin ich bemitleidenswert/krank/out of order oder ich bin voll leistungsfähig. kleiner tipp: zweiteres nicht. geht und maßregelt eure eigenen sklaven.
gipskoller
die letzten drei tage: hölle. ständig bin ich mir des gipses viel zu sehr bewusst, er drückt, mein bein schmerzt, mein bein ist schwer, mein bein ist zu warm, mein bein ist zu kalt, es kratzt, ... das alles füttert die thromboseangst, ich fürchte mich, trotz spritzen sowas zu kriegen; ich fürchte, die spritzen nicht richtig gesetzt zu haben; ...
ich würde mir den gips gern runterreißen, und die jungs haben das gut gemacht, dass ich das nicht kann. (beim spalt-liegegips hätt ichs ja schaffen können.)
es nervt so sehr. und noch eine verdammte woche...
ich habs satt... toleranzgrenze erreicht.
ich würde mir den gips gern runterreißen, und die jungs haben das gut gemacht, dass ich das nicht kann. (beim spalt-liegegips hätt ichs ja schaffen können.)
es nervt so sehr. und noch eine verdammte woche...
ich habs satt... toleranzgrenze erreicht.
Donnerstag, 1. März 2012
und ist einmal die angst vor einbrechern weg
kommt eben wieder die angst vor einer thrombose/lungenembolie
hallo panikattacke... sich von sich selbst entfernen, nicht mehr richtig atmen können, herzklopfen - hallo hallo.
ich wusste ja schon gar nicht mehr, wie sich das anfühlt.
mein freund ist noch nicht da, gefühlstechnisch bin ich sehr knapp am abgrund, es stresst mich alles (arbeit - ist objektiv auch einfach irre stressig gerade; mein scheißbein; die situation hier; die aussicht auf das neue semester) -
ach, fuck. noch ein abend, noch eine nacht. noch eine angst.
bitte lass mir nix passieren -
bis morgen noch.
und dann bin ich wieder in sicherheit.
ich will einfach nicht sterben, wenn er nicht da ist.
deswegen hab ich angst, wenn er nicht da ist.
und weniger, wenn er da ist.
auch in den träumen kommt es oft vor, dass ich angst habe zu sterben/sterben muss und er nicht bei mir ist und das das größte problem ist -
kommt eben wieder die angst vor einer thrombose/lungenembolie
hallo panikattacke... sich von sich selbst entfernen, nicht mehr richtig atmen können, herzklopfen - hallo hallo.
ich wusste ja schon gar nicht mehr, wie sich das anfühlt.
mein freund ist noch nicht da, gefühlstechnisch bin ich sehr knapp am abgrund, es stresst mich alles (arbeit - ist objektiv auch einfach irre stressig gerade; mein scheißbein; die situation hier; die aussicht auf das neue semester) -
ach, fuck. noch ein abend, noch eine nacht. noch eine angst.
bitte lass mir nix passieren -
bis morgen noch.
und dann bin ich wieder in sicherheit.
ich will einfach nicht sterben, wenn er nicht da ist.
deswegen hab ich angst, wenn er nicht da ist.
und weniger, wenn er da ist.
auch in den träumen kommt es oft vor, dass ich angst habe zu sterben/sterben muss und er nicht bei mir ist und das das größte problem ist -
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