mir ist schlecht. alles läuft irgendwie.
das wochenende hab ich vertrödelt. aber überlebt. quasi die ganze zeit mit mir selbst gerungen. hab auch allein (ganz allein in der wohnung) geschlafen. bin nicht durchgedreht. hab aber viel geheult. und mich furchtbar gefühlt, die meiste zeit.
heute morgen zahnarzt, ohne spritze, hat nicht weh getan, aber sie hat mir nicht den zahn gemacht, wegen dem ich hin bin, sondern den daneben plombiert. muss sie also nächste woche drauf nochmal ansprechen. (wir hatten irgendwie ein missverständnis. aber meine güte. wo karies ist, muss karies sowieso weg.) war jedenfalls ok.
der einzige scheiß heute: dass mir seit ner stunde schlecht ist. so, als ob mir kotze im hals steht und dort vor sich hinblubbert. ekelhaft. und dabei hab ich nur so ein halbes brötchen gefrühstückt und vorhin joghurt getrunken. an sich nichts schlimmes. :/
ach und ich hab keine lust zu schreiben, ... ich bin ein großer großer überriesiger giesgram derzeit. meine letzten 24jahr-tage werden noch KATASTROPHAL und ...
nein, alles ist einfach scheiße.
Montag, 30. Mai 2011
Donnerstag, 26. Mai 2011
mittwoch auf donnerstag.
ich schaff grad keine ausführlichkeiten.
gestern durch den tag gerast, stress, fluchtmöglichkeiten ausgeschlagen, inkompetent ein referat gehalten, einfach gemacht... obwohl mein hirn leer war und weglaufen die einzige logische variante war.
abends kam dann die angst, mit übelkeit und zugeschnürtem hals im gepäck, ich hab mich kaum irritieren lassen (es war schon scheiße, aber ich hab halt gemacht, was ich machen sollte), bin zu spät ins bett und dort noch eine stunde herumgelegen und mich scheiße gefühlt, weil übel, weil gefühl, mir kriecht etwas aus dem hals. irgendwann bin ich dann weggedämmert, hatte einfach keine kraft zum wachbleiben mehr. hab mir gestern die ganze zeit gesagt, es ist ein wunder, wenn du heute wieder aufwachst & ich bin aufgewacht und der erste gedanke (hab ich aber derzeit öfter) war: oh schau, du bist ja echt noch am leben.
ich hab ja eh keine wahl. was kommt, das kommt.
aber ein riesiges unbehagen ist meine welt.
heute ist die übelkeit noch immer da, ich hab trotzdem gerade was gegessen - hab ja gestern auch wenig gegessen. arbeite jetzt und später bin ich mal wieder bei einer psychotante, die mich wahrscheinlich nicht ausreden lässt und wahrscheinlich mein dilemma mit ADs nicht kapiert und die einzige möglichkeit darin sieht.
sollte ich positiv überrascht werden, schreibe ich darüber.
die letzten tage mit 24 fühlen sich elendsscheiße an. innen drin bin ich 89.
gestern durch den tag gerast, stress, fluchtmöglichkeiten ausgeschlagen, inkompetent ein referat gehalten, einfach gemacht... obwohl mein hirn leer war und weglaufen die einzige logische variante war.
abends kam dann die angst, mit übelkeit und zugeschnürtem hals im gepäck, ich hab mich kaum irritieren lassen (es war schon scheiße, aber ich hab halt gemacht, was ich machen sollte), bin zu spät ins bett und dort noch eine stunde herumgelegen und mich scheiße gefühlt, weil übel, weil gefühl, mir kriecht etwas aus dem hals. irgendwann bin ich dann weggedämmert, hatte einfach keine kraft zum wachbleiben mehr. hab mir gestern die ganze zeit gesagt, es ist ein wunder, wenn du heute wieder aufwachst & ich bin aufgewacht und der erste gedanke (hab ich aber derzeit öfter) war: oh schau, du bist ja echt noch am leben.
ich hab ja eh keine wahl. was kommt, das kommt.
aber ein riesiges unbehagen ist meine welt.
heute ist die übelkeit noch immer da, ich hab trotzdem gerade was gegessen - hab ja gestern auch wenig gegessen. arbeite jetzt und später bin ich mal wieder bei einer psychotante, die mich wahrscheinlich nicht ausreden lässt und wahrscheinlich mein dilemma mit ADs nicht kapiert und die einzige möglichkeit darin sieht.
sollte ich positiv überrascht werden, schreibe ich darüber.
die letzten tage mit 24 fühlen sich elendsscheiße an. innen drin bin ich 89.
Mittwoch, 25. Mai 2011
dienstag auf mittwoch.
gestern nachmittag war richtig fein. es war zwar zu heiß, mir war schwindlig usw... aber ich hab viel mit einer studienkollegin geredet, wir waren oft draußen rauchen,... dann noch im seminar sitzen, ohne panik nach hause fahren (mit angst vor der angst, aber mei...) - zuhause dann doch ein bisschen versumpfen, abends lange mit der hausübung herumschlagen, total fertig ins bett -
komisch schlafen, kann mich erinnern, in der nacht aufgewacht zu sein, durchs offene fenster hats gestürmt in der wohnung, ich hab einen schokokeks gegessen (so ... im halbschlaf ;) ) und angst gehabt und dann doch einfach wieder eingeschlafen -
heute hab ich eine minipräsentation auf französisch, die muss ich noch vorbereiten :(
und in der früh im bus zur arbeit hatte ich ein nettes gespräch mit einer älteren dame
komisch schlafen, kann mich erinnern, in der nacht aufgewacht zu sein, durchs offene fenster hats gestürmt in der wohnung, ich hab einen schokokeks gegessen (so ... im halbschlaf ;) ) und angst gehabt und dann doch einfach wieder eingeschlafen -
heute hab ich eine minipräsentation auf französisch, die muss ich noch vorbereiten :(
und in der früh im bus zur arbeit hatte ich ein nettes gespräch mit einer älteren dame
Dienstag, 24. Mai 2011
dienstagvormittag -
angst. gestern herumfliegende angst am abend; angst vorm schlafengehen; angst vor diesem langsamsterben-bewusstseinsverlieren-einschlafen - dann guter schlaf... um aufzuwachen, aufzustehen und sich weiterzuquälen. das bewusstsein des sichquälenmüssens liegt wie ein krokodil vor mir, wenn ich in der früh die augen aufmache.
immer mehr bauchweh, richtige bauchkrämpfe in der straßenbahn zur uni. panik. rücken, seiten, brust tun mir weh. (das ist mal wieder so eine richtige höhepunktsphase gerade... gibt ja auch bessere phasen.)
das seminar ist entfallen (ich hab mich ein bissl beruhigt, weil mit anderen menschen reden) - iced chai latte mit kollegin trinken gegangen (und zur uniwahl) ... bisschen nervös, aber ok.
sitze grad an unsrem institut mit laptop rum, es geht... bin noch bis abends in der uni. hab einiges zu erledigen, noch leichte bauchkrämpfe... mal sehen.
seit sonntag vermiss ich meinen freund mehr denn je. und davon gibts keine heilung :( und es ist so absolut keine lösung in sicht. ich will ein leben mit ihm, jede nacht neben ihm schlafen, ihn bei mir haben... aber... es geht nicht. :(
immer mehr bauchweh, richtige bauchkrämpfe in der straßenbahn zur uni. panik. rücken, seiten, brust tun mir weh. (das ist mal wieder so eine richtige höhepunktsphase gerade... gibt ja auch bessere phasen.)
das seminar ist entfallen (ich hab mich ein bissl beruhigt, weil mit anderen menschen reden) - iced chai latte mit kollegin trinken gegangen (und zur uniwahl) ... bisschen nervös, aber ok.
sitze grad an unsrem institut mit laptop rum, es geht... bin noch bis abends in der uni. hab einiges zu erledigen, noch leichte bauchkrämpfe... mal sehen.
seit sonntag vermiss ich meinen freund mehr denn je. und davon gibts keine heilung :( und es ist so absolut keine lösung in sicht. ich will ein leben mit ihm, jede nacht neben ihm schlafen, ihn bei mir haben... aber... es geht nicht. :(
Montag, 23. Mai 2011
Kurzer Montagsabriss...
* viel zu früh aufgestanden, viel zu früh in der Arbeit gewesen (seltsam)
* Zahnarzttermin ausgemacht - Montag in einer Woche, in der Früh (gruselig)
* mein Vater hat mich informiert, dass meine Mutter erneut in der Stadt ist - war bei ihm in der Firma am Empfang ;) ... hier vor der Tür gottseidank nicht und - ich hab mich ganz allein nach Hause getraut.
* die ganze Zeit doofe Brustschmerzen - gestern 5 Minuten lang ganz krass gehabt, so krass, dass ich die MItbewohnerin alarmiert habe... ist im Brustkorb direkt unter der linken Brust... schon sehr gruselig. und fühlt sich an, als würden Igel durch Kanäle laufen... jetzt hab ich das zeitweise, nicht arg, aber öfter... und spür es im Rücken auch. Ich rede mir die ganze Zeit ein, dass es nur Verspannungen sind und kämpfe gegen die Panik, die das als Einladung sieht... Spür das immer leicht beim Atmen -.-
* plus Bauchschmerzen... menstruöse Bauchschmerzen. Scheiße, aber ok.
* bin jetzt allein zu Hause und versuche eben wie gesagt, nicht in Panik auszubrechen. Gleich hock ich mich mit Hausübung und Milchkaffee auf den Balkon. Es kann doch nicht sein, dass ich so jung sterbe. Das ist doch unmöglich *kopfschüttel* *mirselbstgutzured*
* Zahnarzttermin ausgemacht - Montag in einer Woche, in der Früh (gruselig)
* mein Vater hat mich informiert, dass meine Mutter erneut in der Stadt ist - war bei ihm in der Firma am Empfang ;) ... hier vor der Tür gottseidank nicht und - ich hab mich ganz allein nach Hause getraut.
* die ganze Zeit doofe Brustschmerzen - gestern 5 Minuten lang ganz krass gehabt, so krass, dass ich die MItbewohnerin alarmiert habe... ist im Brustkorb direkt unter der linken Brust... schon sehr gruselig. und fühlt sich an, als würden Igel durch Kanäle laufen... jetzt hab ich das zeitweise, nicht arg, aber öfter... und spür es im Rücken auch. Ich rede mir die ganze Zeit ein, dass es nur Verspannungen sind und kämpfe gegen die Panik, die das als Einladung sieht... Spür das immer leicht beim Atmen -.-
* plus Bauchschmerzen... menstruöse Bauchschmerzen. Scheiße, aber ok.
* bin jetzt allein zu Hause und versuche eben wie gesagt, nicht in Panik auszubrechen. Gleich hock ich mich mit Hausübung und Milchkaffee auf den Balkon. Es kann doch nicht sein, dass ich so jung sterbe. Das ist doch unmöglich *kopfschüttel* *mirselbstgutzured*
Sonntag, 22. Mai 2011
schreiben gegen die angst.
das wochenende war so lala. ich hatte einen - hier sagt man so schön - "auszucker" gestern, wo die räder im kopf mir durchgehen, ich habe geschrieen, ich hab quasi mit dem freund schluss gemacht - aber wegen der dramatik. und weil es die einzige möglichkeit ist in der situation mit der situation umzugehen: alles auf die spitze zu treiben.
die angst ist noch da. klar.
ich bin dennoch heute mit ihm eine stunde radfahren gewesen - aus meinem sicherheitsradius raus. und vorhin bin ich vom bahnhof am anderen ende der stadt statt mit der ubahn mit der schnellbahn heimgefahren. beides gleich scheiße. wusste ohnehin, dass ich panik bekomme (einerseits wegen dem weg und dann, weil auch nach dazukommt - ohne ihn zurück... )
habs überlebt. bin da. fühl mich noch immer scheiße.
meine klaren, aber auch meine wischiwaschigedanken rasen hier nur herum. ich bin kein stück weiter, werds auch so bald nicht sein, aber ich tue halt das, was ich kann: irgendwie weitermachen. (und dabei beneid ich immerzu alle anderen, die unbeschwert leben. mir bleibt nur die erinnerung. und es ist komisch, weil ja im endeffekt nichts weiter passiert, als dass sich psychoscheiße ansammelt und im kopf durch eine decke bricht. und dann ist die welt nicht mehr so, wie sie einmal war. verrückt. )
die angst ist noch da. klar.
ich bin dennoch heute mit ihm eine stunde radfahren gewesen - aus meinem sicherheitsradius raus. und vorhin bin ich vom bahnhof am anderen ende der stadt statt mit der ubahn mit der schnellbahn heimgefahren. beides gleich scheiße. wusste ohnehin, dass ich panik bekomme (einerseits wegen dem weg und dann, weil auch nach dazukommt - ohne ihn zurück... )
habs überlebt. bin da. fühl mich noch immer scheiße.
meine klaren, aber auch meine wischiwaschigedanken rasen hier nur herum. ich bin kein stück weiter, werds auch so bald nicht sein, aber ich tue halt das, was ich kann: irgendwie weitermachen. (und dabei beneid ich immerzu alle anderen, die unbeschwert leben. mir bleibt nur die erinnerung. und es ist komisch, weil ja im endeffekt nichts weiter passiert, als dass sich psychoscheiße ansammelt und im kopf durch eine decke bricht. und dann ist die welt nicht mehr so, wie sie einmal war. verrückt. )
Freitag, 20. Mai 2011
warten
gestern war ein furchtbarer, seltsamer tag. so vom gefühl her. ich - erschöpft vom aufstehen an, jede bewegung hat mich so viel kraft gekostet, auch das denken. essen ging. ich hab verhältnismäßig viel gegessen, viel süßes, einen ziellosen heißhunger gehabt. (und ich schieb es eigentlich darauf, dass hoffentlich bald die mens kommt. ich warte.)
und gleichzeitig so viel leere, alles langweilig, nichts hat mich tangiert... das leben sinnlos. grausliches gefühl.
jetzt warte ich noch immer.
aber heute nachmittag ist wenigstens therapie.
und ich hab beschlossen, mich zu überwinden und mir einen zahnarzttermin auszumachen. (hab letzten herbst nach einigen terminen aufgehört, obwohl noch was zu machen war, weil ich es angsttechnisch mit schluckproblemen & betäubung einfach nicht gepackt hab. aber jetzt hab ich im hintersten unteren zahn so ein grausliches loch, dessen scharfe kanten mir die zunge aufscheuern -.- es muss was gemacht werden. )
und gleichzeitig so viel leere, alles langweilig, nichts hat mich tangiert... das leben sinnlos. grausliches gefühl.
jetzt warte ich noch immer.
aber heute nachmittag ist wenigstens therapie.
und ich hab beschlossen, mich zu überwinden und mir einen zahnarzttermin auszumachen. (hab letzten herbst nach einigen terminen aufgehört, obwohl noch was zu machen war, weil ich es angsttechnisch mit schluckproblemen & betäubung einfach nicht gepackt hab. aber jetzt hab ich im hintersten unteren zahn so ein grausliches loch, dessen scharfe kanten mir die zunge aufscheuern -.- es muss was gemacht werden. )
Mittwoch, 18. Mai 2011
der versuch einer vollständigkeit.
die montagsgeschichte: die muttergeschichte.
ich hab eine mutter. meine eltern haben sich scheiden lassen, als ich 1 war. sorgerecht war bei meinem vater; meine mutter hatte kein besuchsrecht - gutachten vom kinderpsychiater, es wäre schädlich für mich. meine mutter ist bipolar. erzählungen gibt es, dass sie in meinem ersten lebensjahr depressiv war; mich in meiner kotze und kacke liegen hat lassen; mich in der straßenbahn und in fremden häusern einfach vergessen hat. (zur kompletterzählung: ich hatte eine zwillingsschwester, die 16 tage nach der geburt gestorben ist - hab ich selbst erst rausgekriegt, als ich 12 war.)
meine kindheit war von den schlimmen erzählungen meiner eltern (und damit meine ich IMMER meinen vater + seine langjährige partnerin) geprägt; vom davonlaufen/verstecken vor meiner mutter - mal stand sie stundenlang vor unsrer wohnungstür und hat drauf eingehämmert; mal kam sie in der schule vorbei - die lehrer waren eingeweiht und haben versucht, sie von mir fernzuhalten.
als kind checkt man gar nichts. das mutterbild in meinem kopf war das meiner eltern - eine hexe, ich hätte es bei ihr schlecht. (jetzt im nachhinein: vermutlich nicht weit von der wahrheit entfernt.) aber... ich kann mich an viele viele abende erinnern, wo ich im bett lag und geheult hab, weil ich mir eine mutter gewünscht habe. weil ich es doch nicht verstanden habe.
in der pubertät kam nach und nach der zweifel auf, dass die erzählungen meiner eltern nur IHRE sicht sind; dass es nicht die ganze wahrheit sein kann. hab mir daraufhin vorgenommen, meine mutter kennenzulernen.
ich hatte dann - nach matura und auszug - mein katastrophenjahr (kiffen, schulden, räumungsklage) und nach diesem jahr kam quasi als guter schicksalsstreich das angebot, die alte wohnung (miete viel billiger) meiner großmutter mütterlicherseits zu übernehmen. was auch - beim amt - einige zusammentreffen mit meiner mutter notwendig gemacht habe. das war mein versuch. mein erster und einziger und letzter. ich wurde nach diesem gutwilligen kontaktversuch mit anrufen bombardiert und wenn ich nicht 24/7 kontaktierbar war - manische phase meiner mutter, juhu - wurde ich aufs übelste beschimpft und bedroht. ich war eine stunde lang die gute, geliebte tochter und die stunde drauf war ich die tochter, der man tod & elend wünscht. (das ist heute noch so - es besteht zwar kein kontakt von meiner seite aus, aber ihre briefe erreichen mich. einer nett, einer bitterböse. so - dass ich zwischen schuld und zorn hin- und hergerissen bin)
ich habe mir dann selbst gesagt, dass ich mir das nicht antun muss. a) die frau hat viel viel scheiße in ihrem leben gemacht b) ich kenne diese frau im prinzip nicht - auch wenn sie mich mal rausgepresst hat c) ich lass mich nicht jeden tag von fremden menschen fertigmachen, wenn ich nicht muss
seit mittlerweile 5 jahren ist die lage so, dass von mir kein mucks kommt - von ihr kommen in ihren manischen phasen viele briefe - mein vater informiert sie ab und zu über die größten veränderungen in meinem leben (er hasst sie - aber seit einigen jahren, seit es ihm auch nicht mehr gesundheitlich blendend geht, versucht er, ein wenig harmonie in die geschichte zu bekommen. versteht aber vollkommen, dass ich ihr gegenüber abblocke. )
noch dazu muss ich sagen: sie wohnt seit etlichen jahren sicher gute 100 km von hier entfernt, autolos. das hat mich davor bewahrt, sie randalierend vor der tür zu haben - auch wenn ich bei jedem klingeln hier herzklopfen kriege und die möglichkeit eben nicht ausschließe.
und montag:
rufen mich studienkollegen an und schreiben mir eine mail, dass am vormittag meine mutter am uniinstitut gewesen wäre. mittenrein in ein seminar geplatzt, nach mir gefragt, mit sekt und schokolade in händen, manisch eben... verrückt eben... peinlich eben.
schlimmer war, dass ich nur 2 stunden später auch dorthin sollte, um eine prüfung zu schreiben. (eigentlich wollte ich ja auch noch lernen... tzja... ) -
dank der netten hilfe meiner kollegen haben wir es dann so gedeichselt, dass ihr gesagt wurde, ich wäre krank und würde heute sicher nicht mehr auf die uni kommen - sie ist dann irgendwann (da war ich schon vorm institut!) abgedampft und wir sind beim hintereingang rein.
und beim nachhausegehen hab ich noch warten müssen, bis meine kollegin & mitbewohnerin mit ihren terminen fertig war, und wir gemeinsam heim können - damit sie zuerst schauen geht, ob meine mutter eh nicht vor der tür steht.
hab mich am abend auch nicht mehr raus getraut.
es ist aber zu keinem zusammenstoß gekommen. aber die nerven! und dieser urkonflikt in mir drin!
und... zusammenhanglos oder nicht: seit dienstag ist die krasse panik wieder da.
ich bin am dienstag schon mit panik zum sprachkurs gefahren, hab mich dann kurz beruhigt und dann gings zum essen - da ging es volle kanone los: schlimme, schlimme panikattacke, die ich - gegenüber den unwissenden - unterdrücken musste.
danach bin ich irgendwie nach hause gehetzt, es war aber ganz ganz übel. hab auch ewig zum runterkommen gebraucht.
heute wieder... die ganze zeit auf- und abschwellend. essen ist verdammt schwierig. aber auch immer wenn ich unterwegs bin, habe ich das gefühl, meine atmung funktioniert nicht mehr richtig. und dazu all diese gefühle... diese angst, dieses dezentralisieren, diese komische weltsicht.
und mein körper, der irrsinnig angespannt ist seit montag, alles tut weh, alles ist erschöpft und schlafen hilft auch nicht.
bislang hab ich es aber ohne xanor geschafft und bin nirgends davongelaufen. irgendwie geht es ja weiter. die therapiestunde, die diesmal am freitag ist, brauche ich aber sehr.
ich hatte gehofft, schon viel weiter zu sein, aber es fühlt sich noch immer so schlimm an wie die letzten monate. und die hoffnung, dass es ein leben nach der angst gibt... gibt es die?
ich hab eine mutter. meine eltern haben sich scheiden lassen, als ich 1 war. sorgerecht war bei meinem vater; meine mutter hatte kein besuchsrecht - gutachten vom kinderpsychiater, es wäre schädlich für mich. meine mutter ist bipolar. erzählungen gibt es, dass sie in meinem ersten lebensjahr depressiv war; mich in meiner kotze und kacke liegen hat lassen; mich in der straßenbahn und in fremden häusern einfach vergessen hat. (zur kompletterzählung: ich hatte eine zwillingsschwester, die 16 tage nach der geburt gestorben ist - hab ich selbst erst rausgekriegt, als ich 12 war.)
meine kindheit war von den schlimmen erzählungen meiner eltern (und damit meine ich IMMER meinen vater + seine langjährige partnerin) geprägt; vom davonlaufen/verstecken vor meiner mutter - mal stand sie stundenlang vor unsrer wohnungstür und hat drauf eingehämmert; mal kam sie in der schule vorbei - die lehrer waren eingeweiht und haben versucht, sie von mir fernzuhalten.
als kind checkt man gar nichts. das mutterbild in meinem kopf war das meiner eltern - eine hexe, ich hätte es bei ihr schlecht. (jetzt im nachhinein: vermutlich nicht weit von der wahrheit entfernt.) aber... ich kann mich an viele viele abende erinnern, wo ich im bett lag und geheult hab, weil ich mir eine mutter gewünscht habe. weil ich es doch nicht verstanden habe.
in der pubertät kam nach und nach der zweifel auf, dass die erzählungen meiner eltern nur IHRE sicht sind; dass es nicht die ganze wahrheit sein kann. hab mir daraufhin vorgenommen, meine mutter kennenzulernen.
ich hatte dann - nach matura und auszug - mein katastrophenjahr (kiffen, schulden, räumungsklage) und nach diesem jahr kam quasi als guter schicksalsstreich das angebot, die alte wohnung (miete viel billiger) meiner großmutter mütterlicherseits zu übernehmen. was auch - beim amt - einige zusammentreffen mit meiner mutter notwendig gemacht habe. das war mein versuch. mein erster und einziger und letzter. ich wurde nach diesem gutwilligen kontaktversuch mit anrufen bombardiert und wenn ich nicht 24/7 kontaktierbar war - manische phase meiner mutter, juhu - wurde ich aufs übelste beschimpft und bedroht. ich war eine stunde lang die gute, geliebte tochter und die stunde drauf war ich die tochter, der man tod & elend wünscht. (das ist heute noch so - es besteht zwar kein kontakt von meiner seite aus, aber ihre briefe erreichen mich. einer nett, einer bitterböse. so - dass ich zwischen schuld und zorn hin- und hergerissen bin)
ich habe mir dann selbst gesagt, dass ich mir das nicht antun muss. a) die frau hat viel viel scheiße in ihrem leben gemacht b) ich kenne diese frau im prinzip nicht - auch wenn sie mich mal rausgepresst hat c) ich lass mich nicht jeden tag von fremden menschen fertigmachen, wenn ich nicht muss
seit mittlerweile 5 jahren ist die lage so, dass von mir kein mucks kommt - von ihr kommen in ihren manischen phasen viele briefe - mein vater informiert sie ab und zu über die größten veränderungen in meinem leben (er hasst sie - aber seit einigen jahren, seit es ihm auch nicht mehr gesundheitlich blendend geht, versucht er, ein wenig harmonie in die geschichte zu bekommen. versteht aber vollkommen, dass ich ihr gegenüber abblocke. )
noch dazu muss ich sagen: sie wohnt seit etlichen jahren sicher gute 100 km von hier entfernt, autolos. das hat mich davor bewahrt, sie randalierend vor der tür zu haben - auch wenn ich bei jedem klingeln hier herzklopfen kriege und die möglichkeit eben nicht ausschließe.
und montag:
rufen mich studienkollegen an und schreiben mir eine mail, dass am vormittag meine mutter am uniinstitut gewesen wäre. mittenrein in ein seminar geplatzt, nach mir gefragt, mit sekt und schokolade in händen, manisch eben... verrückt eben... peinlich eben.
schlimmer war, dass ich nur 2 stunden später auch dorthin sollte, um eine prüfung zu schreiben. (eigentlich wollte ich ja auch noch lernen... tzja... ) -
dank der netten hilfe meiner kollegen haben wir es dann so gedeichselt, dass ihr gesagt wurde, ich wäre krank und würde heute sicher nicht mehr auf die uni kommen - sie ist dann irgendwann (da war ich schon vorm institut!) abgedampft und wir sind beim hintereingang rein.
und beim nachhausegehen hab ich noch warten müssen, bis meine kollegin & mitbewohnerin mit ihren terminen fertig war, und wir gemeinsam heim können - damit sie zuerst schauen geht, ob meine mutter eh nicht vor der tür steht.
hab mich am abend auch nicht mehr raus getraut.
es ist aber zu keinem zusammenstoß gekommen. aber die nerven! und dieser urkonflikt in mir drin!
und... zusammenhanglos oder nicht: seit dienstag ist die krasse panik wieder da.
ich bin am dienstag schon mit panik zum sprachkurs gefahren, hab mich dann kurz beruhigt und dann gings zum essen - da ging es volle kanone los: schlimme, schlimme panikattacke, die ich - gegenüber den unwissenden - unterdrücken musste.
danach bin ich irgendwie nach hause gehetzt, es war aber ganz ganz übel. hab auch ewig zum runterkommen gebraucht.
heute wieder... die ganze zeit auf- und abschwellend. essen ist verdammt schwierig. aber auch immer wenn ich unterwegs bin, habe ich das gefühl, meine atmung funktioniert nicht mehr richtig. und dazu all diese gefühle... diese angst, dieses dezentralisieren, diese komische weltsicht.
und mein körper, der irrsinnig angespannt ist seit montag, alles tut weh, alles ist erschöpft und schlafen hilft auch nicht.
bislang hab ich es aber ohne xanor geschafft und bin nirgends davongelaufen. irgendwie geht es ja weiter. die therapiestunde, die diesmal am freitag ist, brauche ich aber sehr.
ich hatte gehofft, schon viel weiter zu sein, aber es fühlt sich noch immer so schlimm an wie die letzten monate. und die hoffnung, dass es ein leben nach der angst gibt... gibt es die?
Dienstag, 17. Mai 2011
dienstagabend -
ein horrorabend. so weit weg von der welt.
alles unerträglich. alles zuviel.
später mehr. irgendwie geht es ja immer weiter. hoffentlich.
alles unerträglich. alles zuviel.
später mehr. irgendwie geht es ja immer weiter. hoffentlich.
dienstagmorgen -
der gestrige tag war ultimativ nervig; das schlimmstbefürchtetste ist dann doch wieder nicht eingetreten (soviel zu meiner theorie!!!), aber nervlich anstrengend war es... und so tief ins fleisch gehend; weil ur-gefühle betroffen waren.
(ich erzähl vielleicht bei zeiten... es ist eine lange geschichte)
jeeedenfalls bin ich mit einbruch der dunkelheit immer panischer geworden: druck im kopf, in den ohren (wie beim fliegen), das gefühl, dass haut&skelett zu klein für mich sind; dass ich meinen körper sprengen will; schmerzen an seltsamen stellen (zB schlüsselbein) und immer mehr angst die aufgestiegen ist. dazu schwindel, aber nicht so ein alles-dreht-sich-schwindel, sondern einfach so ein unsicherheitsgefühl. alles in allem: eine riesige panikattacke kam da auf mich zugelaufen. (ich erinnere mich, ich habe auch "fieber" gemessen und kam auf 35,8 ... so hab ich mich auch gefühlt... blutdruck down, aber herzklopfen usw)
und ich hab das glück gehabt, genau dann abgelenkt zu werden. RICHTIG GUT abgelenkt zu werden. das hat mich gerettet.
im bett später war dieser komische einschlaf-schwindel, den ich seit monaten häufiger hab, wieder da... dieses bemerken, dass man selbst das bewusstsein verliert... und meine katzen sind auf mir und unter meiner decke rumgeturnt.
heute ist mein rahmentag ganz ruhig: das einzige, was ich wirklich muss (und auch das muss ich nicht extrem) ist am abend zu einer veranstaltung und dann zum sprachkurs zu gehen - und nach dem sprachkurs gehen wir essen, weil es das letzte mal ist.
ansonsten ist geplant: in die städt. bibliothek, bücher retournieren; einkaufen; überfällige mails schreiben; für die uni lesen & recherchieren; kleingeld auf die bank bringen (ich hab hier glaub ich schon 5 kg centmünzen angesammelt ;) und ich mag diese münzzähler-lärmmonster! :) ) - ein bisschen putzen und aufräumen hier würde auch nicht schaden -
(ich erzähl vielleicht bei zeiten... es ist eine lange geschichte)
jeeedenfalls bin ich mit einbruch der dunkelheit immer panischer geworden: druck im kopf, in den ohren (wie beim fliegen), das gefühl, dass haut&skelett zu klein für mich sind; dass ich meinen körper sprengen will; schmerzen an seltsamen stellen (zB schlüsselbein) und immer mehr angst die aufgestiegen ist. dazu schwindel, aber nicht so ein alles-dreht-sich-schwindel, sondern einfach so ein unsicherheitsgefühl. alles in allem: eine riesige panikattacke kam da auf mich zugelaufen. (ich erinnere mich, ich habe auch "fieber" gemessen und kam auf 35,8 ... so hab ich mich auch gefühlt... blutdruck down, aber herzklopfen usw)
und ich hab das glück gehabt, genau dann abgelenkt zu werden. RICHTIG GUT abgelenkt zu werden. das hat mich gerettet.
im bett später war dieser komische einschlaf-schwindel, den ich seit monaten häufiger hab, wieder da... dieses bemerken, dass man selbst das bewusstsein verliert... und meine katzen sind auf mir und unter meiner decke rumgeturnt.
heute ist mein rahmentag ganz ruhig: das einzige, was ich wirklich muss (und auch das muss ich nicht extrem) ist am abend zu einer veranstaltung und dann zum sprachkurs zu gehen - und nach dem sprachkurs gehen wir essen, weil es das letzte mal ist.
ansonsten ist geplant: in die städt. bibliothek, bücher retournieren; einkaufen; überfällige mails schreiben; für die uni lesen & recherchieren; kleingeld auf die bank bringen (ich hab hier glaub ich schon 5 kg centmünzen angesammelt ;) und ich mag diese münzzähler-lärmmonster! :) ) - ein bisschen putzen und aufräumen hier würde auch nicht schaden -
Montag, 16. Mai 2011
gesetzmäßigkeiten -
immer das, wovor man sich nicht fürchtet und woran man nicht denkt, trifft ein.
solche ereignisse bekräftigen nur mein magisches denken, dass ich an möglichst alles denken muss und möglichst alles fürchten - damit es nicht eintritt.
scheiß mit reis.
heute ist ein aufregender tag und mein puls explodiert und das liegt nicht an mir sondern an den umständen -
abends mehr... -.-
solche ereignisse bekräftigen nur mein magisches denken, dass ich an möglichst alles denken muss und möglichst alles fürchten - damit es nicht eintritt.
scheiß mit reis.
heute ist ein aufregender tag und mein puls explodiert und das liegt nicht an mir sondern an den umständen -
abends mehr... -.-
montagmorgen.
geh ich also weiterhin durch diese hölle. unruhige nacht gehabt, träume, das haus am land, streitigkeiten zwischen blonden menschen, erdbeeren und himbeeren in der wiese.
schmerzen fangen zum frühstück an, rippen, bauch, rücken. angst kommt. angst begleitet mich. fühle mich erschöpft. ohne kondition. weiß nicht, wie meine kondition zurückkommen soll. habe ja das gefühl, alles überfordert meinen körper. traue dem gefühl mehr als allgemeinen aussagen. vielleicht ein fehler, aber ich glaube zu 100% logisch nachvollziehbar. wenn ich hunger habe und 10 menschen mir sagen, dass ich keinen hunger habe, habe ich trotzdem noch hunger.
bin gerade übelst außer atem gekommen wegen den treppen hier. immerhin haben während der zeit, wo sich herz & atmung beruhigen mussten, die schmerzenden stellen nicht weh getan. kann also nicht so schlimm sein.
-
schmerzen fangen zum frühstück an, rippen, bauch, rücken. angst kommt. angst begleitet mich. fühle mich erschöpft. ohne kondition. weiß nicht, wie meine kondition zurückkommen soll. habe ja das gefühl, alles überfordert meinen körper. traue dem gefühl mehr als allgemeinen aussagen. vielleicht ein fehler, aber ich glaube zu 100% logisch nachvollziehbar. wenn ich hunger habe und 10 menschen mir sagen, dass ich keinen hunger habe, habe ich trotzdem noch hunger.
bin gerade übelst außer atem gekommen wegen den treppen hier. immerhin haben während der zeit, wo sich herz & atmung beruhigen mussten, die schmerzenden stellen nicht weh getan. kann also nicht so schlimm sein.
-
Sonntag, 15. Mai 2011
sonntag -
unwohlfühlen. autofahren. zugfahren. zugfahren war ok: über yoga sprechende frauen... prima ablenkung... ich war so genervt von ihnen, dass ich keine angst hatte.
essen macht mir im moment wieder mehr probleme, ne stunde nach ner mahlzeit bin ich zum wegschmeißen, dann wird es langsam immer besser.
in der ubahn nachhause hätte ich keine angst gehabt, wenn ich nicht meine mystische person gesehen hätte: ein penner, der hier in der gegend bei mir wohl "wohnt" und dem ich seit über einem halben jahr ständig begegne - der kerl ist total abgefuckt. und immer wieder seh ich ihn in dem ubahnwaggon, mit dem ich fahre - DABEI FAHR ICH SO SELTEN UBAHN! und die stadt ist eigentlich groß. für mich ist der zufall also schon viel zu... esoterisch. ich träume mittlerweile auch schon von dem kerl, weil er mich so beschäftigt. (und... ich würd ihm gerne helfen - wenn das was brächte - trau mich aber nicht, ihn anzusprechen, weil er so etwas tierhaftes schon an sich hat... und ich angst habe, er könnte austicken. )
und heute abend jetzt zuhause hab ich mich an skype-videotelefonie gemacht und wurde dabei auch aufgezeichnet *grusel* jetzt fürchte ich mich vor dem endergebnis. ich bin wohl nicht geschaffen für die öffentlichkeit. aber... angenehm, mal eine andere angst als die todesangst zu spüren ;)
also... trotz allem... ich bin hier, aufgekratzt, muss noch lernen, schreibe die ganze zeit (so gehört sich das^^) und wenn ich nicht gestorben bin, dann lebe ich noch heute.
essen macht mir im moment wieder mehr probleme, ne stunde nach ner mahlzeit bin ich zum wegschmeißen, dann wird es langsam immer besser.
in der ubahn nachhause hätte ich keine angst gehabt, wenn ich nicht meine mystische person gesehen hätte: ein penner, der hier in der gegend bei mir wohl "wohnt" und dem ich seit über einem halben jahr ständig begegne - der kerl ist total abgefuckt. und immer wieder seh ich ihn in dem ubahnwaggon, mit dem ich fahre - DABEI FAHR ICH SO SELTEN UBAHN! und die stadt ist eigentlich groß. für mich ist der zufall also schon viel zu... esoterisch. ich träume mittlerweile auch schon von dem kerl, weil er mich so beschäftigt. (und... ich würd ihm gerne helfen - wenn das was brächte - trau mich aber nicht, ihn anzusprechen, weil er so etwas tierhaftes schon an sich hat... und ich angst habe, er könnte austicken. )
und heute abend jetzt zuhause hab ich mich an skype-videotelefonie gemacht und wurde dabei auch aufgezeichnet *grusel* jetzt fürchte ich mich vor dem endergebnis. ich bin wohl nicht geschaffen für die öffentlichkeit. aber... angenehm, mal eine andere angst als die todesangst zu spüren ;)
also... trotz allem... ich bin hier, aufgekratzt, muss noch lernen, schreibe die ganze zeit (so gehört sich das^^) und wenn ich nicht gestorben bin, dann lebe ich noch heute.
Samstag, 14. Mai 2011
samstagsnotizen
zwischen leben und tod:
so fühl ich mich. nicht lebendig, nicht tot. weil ich noch dinge sehe, weil ich noch hier in meinem käfig stecke; aber gleichzeitig bin ich nicht da; so viel anders als all die anderen - schwer zu beschreiben. grauzone.
& ein wandernder schmerz:
ich befinde das für meine krankheit. ich hab einen schmerz, der sich in meinem körper hin und herzieht, aber nie an einem ort gleich ist. ich hab mal ne stunde bauchweh, dann zwanzig minuten augenweh, kurz kopfweh, dann zahnweh, dann rückenweh... alles durch, wobei einiges öfter vorkommt als anderes. aber irgendein schmerz ist immer da - und wie der wandert! das ist ein wahnsinn. ich stell es mir schon als kleines flauschknäuel vor, ein bisschen wie diese kohlehüpferlis in dem einen studio-ghibli-film, nur größer.
mit meiner letzten amazonlieferung ist ein oshobuch gekommen, über angst, so als einstieg, es klingt mir sehr vernünftig - obwohl ich allem esoterischen (und religiösen) prinzipiell zuerst sehr abgeneigt bin. aber osho lesen, ich glaub, das kann ich. zumal ich letzte woche nur ein paar seiten gelesen hab, es mir aber die ganze zeit durch den kopf geht: wenn du angst vor dem tod hast, hast du noch nicht gelebt. also... das nicht mehr fürchten vor dem tod setzt voraus, dass man WIRKLICH lebt. ich weiß zwar nicht, was ich hier die ganze zeit mach *pfeif* (so viel zur esoterik!) - aber... irgendwie durchdringt mich das schon und ich halt mich dran fest.
auch, dass alles unsicher ist und durch diese unsicherheiten zu laufen erst das richtige leben ist. -
und, btw., die hintergrundinfos zu osho (bislang hab ich nur den wikipediaeintrag geschafft) sind ja auch interessant.
ich bin noch in ungarn (bis morgen nachmittag), hab heut noch nicht viel getan, außer beifahrerin beim autofahren zu sein, in einem krankenhaus rumzusitzen (er hat seinen vater besucht) (und dabei ein gespräch auf ungarisch mit nem alten kerl geführt... äh... naja ich hab die ganze zeit versucht auszudrücken, dass ich nix versteh und er hat halt weitergeredet :D ) ... und jetzt bin ich in besitz einer erdbeere von ikea. also einer plüscherdbeere. sie heißt caocao (also c als z ausgesprochen) und gehört jetzt zu mir. eigentlich hätt ich gern den brokkoli gehabt, aber der war ausverkauft. :(
ach, ich will den plüschbrokkoli von ikea!!!!!!!!!! :(
so fühl ich mich. nicht lebendig, nicht tot. weil ich noch dinge sehe, weil ich noch hier in meinem käfig stecke; aber gleichzeitig bin ich nicht da; so viel anders als all die anderen - schwer zu beschreiben. grauzone.
& ein wandernder schmerz:
ich befinde das für meine krankheit. ich hab einen schmerz, der sich in meinem körper hin und herzieht, aber nie an einem ort gleich ist. ich hab mal ne stunde bauchweh, dann zwanzig minuten augenweh, kurz kopfweh, dann zahnweh, dann rückenweh... alles durch, wobei einiges öfter vorkommt als anderes. aber irgendein schmerz ist immer da - und wie der wandert! das ist ein wahnsinn. ich stell es mir schon als kleines flauschknäuel vor, ein bisschen wie diese kohlehüpferlis in dem einen studio-ghibli-film, nur größer.
mit meiner letzten amazonlieferung ist ein oshobuch gekommen, über angst, so als einstieg, es klingt mir sehr vernünftig - obwohl ich allem esoterischen (und religiösen) prinzipiell zuerst sehr abgeneigt bin. aber osho lesen, ich glaub, das kann ich. zumal ich letzte woche nur ein paar seiten gelesen hab, es mir aber die ganze zeit durch den kopf geht: wenn du angst vor dem tod hast, hast du noch nicht gelebt. also... das nicht mehr fürchten vor dem tod setzt voraus, dass man WIRKLICH lebt. ich weiß zwar nicht, was ich hier die ganze zeit mach *pfeif* (so viel zur esoterik!) - aber... irgendwie durchdringt mich das schon und ich halt mich dran fest.
auch, dass alles unsicher ist und durch diese unsicherheiten zu laufen erst das richtige leben ist. -
und, btw., die hintergrundinfos zu osho (bislang hab ich nur den wikipediaeintrag geschafft) sind ja auch interessant.
ich bin noch in ungarn (bis morgen nachmittag), hab heut noch nicht viel getan, außer beifahrerin beim autofahren zu sein, in einem krankenhaus rumzusitzen (er hat seinen vater besucht) (und dabei ein gespräch auf ungarisch mit nem alten kerl geführt... äh... naja ich hab die ganze zeit versucht auszudrücken, dass ich nix versteh und er hat halt weitergeredet :D ) ... und jetzt bin ich in besitz einer erdbeere von ikea. also einer plüscherdbeere. sie heißt caocao (also c als z ausgesprochen) und gehört jetzt zu mir. eigentlich hätt ich gern den brokkoli gehabt, aber der war ausverkauft. :(
ach, ich will den plüschbrokkoli von ikea!!!!!!!!!! :(
wochenends.
ich bin doch nach ungarn gefahren. ohne zu wollen. aus unterbewusster notwendigkeit heraus. oder: weil eh alles egal ist.
die angst hat mich durch die stadt gejagt und durch die länder. die angst ist da. ich bin halbtot: die gefühle sind weg, sonst. und keine bewusste entscheidung für irgendwas möglich. einfach... tee trinken und abwarten.
fühle mich aber unterbewusst, als würde ich stärker: aber stärker werden involviert: im moment keine schwäche zulassen können, da es den prozess behindert. und diese fehlende schwäche... da fehlt dann ganz viel. da verachte ich die menschheit.
die angst hat mich durch die stadt gejagt und durch die länder. die angst ist da. ich bin halbtot: die gefühle sind weg, sonst. und keine bewusste entscheidung für irgendwas möglich. einfach... tee trinken und abwarten.
fühle mich aber unterbewusst, als würde ich stärker: aber stärker werden involviert: im moment keine schwäche zulassen können, da es den prozess behindert. und diese fehlende schwäche... da fehlt dann ganz viel. da verachte ich die menschheit.
Donnerstag, 12. Mai 2011
ich bin müde.
ich bin seit einigen tagen entsetzlich müde. vom moment an, in dem ich aufwache, bis zum einschlafen, könnte mir auch vorstellen, in der nacht müde zu sein, nur kriege ich das nicht mit.
ich bin zu müde, um mich um irgendwas zu kümmern - zu müde für mein aussehen bin ich schon länger; müdigkeit für den haushalt ist so ein auf und ab. ich bin zu müde um zu fühlen und ich bin zu müde um mehr als traurig zu sein, bei dem was gerade hier passiert und den bach runter geht. ich will von der zukunft nichts wissen und um über vergangenheit und gegenwart nachzudenken fehlt mir die kraft.
manchmal bin ich sogar zu müde, um panik zu haben: wofür, es lohnt sich eh nicht. was gibt es noch zu verlieren?
ich bin zu müde, um mich um irgendwas zu kümmern - zu müde für mein aussehen bin ich schon länger; müdigkeit für den haushalt ist so ein auf und ab. ich bin zu müde um zu fühlen und ich bin zu müde um mehr als traurig zu sein, bei dem was gerade hier passiert und den bach runter geht. ich will von der zukunft nichts wissen und um über vergangenheit und gegenwart nachzudenken fehlt mir die kraft.
manchmal bin ich sogar zu müde, um panik zu haben: wofür, es lohnt sich eh nicht. was gibt es noch zu verlieren?
Mittwoch, 11. Mai 2011
mittwoch.
6 stunden schulung. mit bus & 2 ubahnen hin; in der mittagspause schnell geburtstagsgeschenke kaufen; neben allem auch noch französisch lernen.
dann zum komparatistikinstitut; eine stunde übrig zum lernen (und angst kriegen); prüfung (dafür, dass ich so schlecht vorbereitet war, lief es gar nicht schlecht - aber mal sehen, wie bewertet wird)
heimfahren... der panik nahe. war auch schon halb 6 dann. total fertig sein, körperlich, und in herz & kopf. ein schlechtes gewissen haben, falls es doch nicht zur geburtstagsfeier um 9 mitten in der stadt geht... dann... gottseidank das geburtstagskind auf fb anquatschen (eigentlich um anzumelden, dass man nicht kommt) - und es ist abgesagt. stein vom herzen. armes geburtstagskind, aber beruhigte s.
die latente angst ist noch da, ich bin noch immer sehr fertig - und fühl mich gefühlstaub, grad, was die sache mit meinem freund angeht... ich fühl mich, als hätt ich nicht die kraft, rüberzufahren und... ach, keine ahnung - es ist mir gerade egal & das macht mir ein bisschen angst. ich kämpf hier allein gegen meine dämonen & das ist mein leben jetzt. ich hab aufgegeben, für was besseres zu kämpfen; ich bin halt hier und tue mein bestes. (schreiben gegen die angst, zum beispiel.) -
die liebe ist so weit weg. vermutlich, weil ich unterbewusst einfach angst habe, enttäuscht zu werden. und das bin ich so oft in letzter zeit.
und zum körperlichen...
magenprobleme nach wie vor (ich habs heute auch wieder gar nicht zur apotheke geschafft) - diese scheußlichen brustschmerzen, wo es sich anfühlt, als würden kleine igelfische in bahnen durch den brustkorb schwimmen (... = herz = angst! ;) ), schmerzen in händen und armen. und der arme rücken auch verspannt wie nix, was mich aber nicht wundert, da ich gestern und heute mit schwerem gepäck die ganze zeit rumgelaufen bin.
dann zum komparatistikinstitut; eine stunde übrig zum lernen (und angst kriegen); prüfung (dafür, dass ich so schlecht vorbereitet war, lief es gar nicht schlecht - aber mal sehen, wie bewertet wird)
heimfahren... der panik nahe. war auch schon halb 6 dann. total fertig sein, körperlich, und in herz & kopf. ein schlechtes gewissen haben, falls es doch nicht zur geburtstagsfeier um 9 mitten in der stadt geht... dann... gottseidank das geburtstagskind auf fb anquatschen (eigentlich um anzumelden, dass man nicht kommt) - und es ist abgesagt. stein vom herzen. armes geburtstagskind, aber beruhigte s.
die latente angst ist noch da, ich bin noch immer sehr fertig - und fühl mich gefühlstaub, grad, was die sache mit meinem freund angeht... ich fühl mich, als hätt ich nicht die kraft, rüberzufahren und... ach, keine ahnung - es ist mir gerade egal & das macht mir ein bisschen angst. ich kämpf hier allein gegen meine dämonen & das ist mein leben jetzt. ich hab aufgegeben, für was besseres zu kämpfen; ich bin halt hier und tue mein bestes. (schreiben gegen die angst, zum beispiel.) -
die liebe ist so weit weg. vermutlich, weil ich unterbewusst einfach angst habe, enttäuscht zu werden. und das bin ich so oft in letzter zeit.
und zum körperlichen...
magenprobleme nach wie vor (ich habs heute auch wieder gar nicht zur apotheke geschafft) - diese scheußlichen brustschmerzen, wo es sich anfühlt, als würden kleine igelfische in bahnen durch den brustkorb schwimmen (... = herz = angst! ;) ), schmerzen in händen und armen. und der arme rücken auch verspannt wie nix, was mich aber nicht wundert, da ich gestern und heute mit schwerem gepäck die ganze zeit rumgelaufen bin.
Dienstag, 10. Mai 2011
dienstagabend
war mit dem rad in der post.
und jetzt vorhin im sprachkurs.
hinfahrt: ok, bisschen mulmig.
dort: fein, wie immer ... war jetzt auch schon das vorletzte mal (juhu... dann dienstagabend frei... so gern ich dort bin, es ist immer so eine überwindung, hinzugehen, weil ich abends einfach schon müde bin und dann noch mal durch die stadt fahren muss)
rückfahrt: mehr panik. weil - ich ja jedes mal bis jetzt panik hatte. straßenbahnfahren war mühsam, hab so sehr auf meinen hals achten müssen. - der schlimmste teil des weges, die 10 minuten zu fuß zur wohnung... hab ich mich mit gewalt abgelenkt. musik gehört, an klagenfurt gedacht und neue texte im kopf entstehen lassen.
zuhause gabs noch ne weile nachwehen und jetzt ist mir ein bisschen übel (hungrig, aber wollt wegen der angst nix essen (angst + beleidigter magen = auf jeden fall beschwerden nach dem essen) und auch, weils sonst schon so spät war, hab also nur 2 fruchtzwerge gegessen)
jetzt gehts langsam ins bett...
und morgen auf ein neues -
(seminar mitten in der stadt fast den ganzen tag; französischprüfung, auf die ich NULL vorbereitet bin ;) - hab einfach NULL lust zu lernen; kurz nach hause & dann geburtstagsparty von ner lieben freundin... ufff. )
und jetzt vorhin im sprachkurs.
hinfahrt: ok, bisschen mulmig.
dort: fein, wie immer ... war jetzt auch schon das vorletzte mal (juhu... dann dienstagabend frei... so gern ich dort bin, es ist immer so eine überwindung, hinzugehen, weil ich abends einfach schon müde bin und dann noch mal durch die stadt fahren muss)
rückfahrt: mehr panik. weil - ich ja jedes mal bis jetzt panik hatte. straßenbahnfahren war mühsam, hab so sehr auf meinen hals achten müssen. - der schlimmste teil des weges, die 10 minuten zu fuß zur wohnung... hab ich mich mit gewalt abgelenkt. musik gehört, an klagenfurt gedacht und neue texte im kopf entstehen lassen.
zuhause gabs noch ne weile nachwehen und jetzt ist mir ein bisschen übel (hungrig, aber wollt wegen der angst nix essen (angst + beleidigter magen = auf jeden fall beschwerden nach dem essen) und auch, weils sonst schon so spät war, hab also nur 2 fruchtzwerge gegessen)
jetzt gehts langsam ins bett...
und morgen auf ein neues -
(seminar mitten in der stadt fast den ganzen tag; französischprüfung, auf die ich NULL vorbereitet bin ;) - hab einfach NULL lust zu lernen; kurz nach hause & dann geburtstagsparty von ner lieben freundin... ufff. )
dienstag.
viel rumgefahren. gefühlszustand solala.
in der früh auf die uni - kurs - dann zur uno, wo wir aber nicht in eine veranstaltung konnten und quasi umsonst hingefahren sind (mit zwei studienkollegen... das ubahnfahren war also ok ;) ) - dann bin ich zur internistin gefahren, war aber viel zu früh dran, bin rumgelaufen, war in der buchhandlung & dann beim chinesen und hab mir gemüsereis geholt und die chinesen dort genervt (ich merk schon richtig, wie ich es gar nicht tun will, aber irgendeine böse kraft in mir macht es... die chinesen immer gleich auf chinesisch anreden, ob sie denn aus china sind und von welchem ort ;) ) (das ist wahrscheinlich die rache meines unterbewusstseins, weil mich ja in china auch millionen von chinesen gefragt haben, wo ich her komm)
hab ein bisschen was gegessen davon, bin dann noch lang bei der internistin im wartezimmer gesessen (war 20 minuten zu früh und sie hat mich so 25 minuten zu spät drangenommen)
wegen dem magen passiert mir jetzt nix, es hat sie anscheinend nicht sonderlich erstaunt, sie hat mir nur was aufgeschrieben, was ich mir noch aus der apotheke holen soll. allerdings ist sie, wie ich vom "beim essen alles im hals spüren" erzählt hab, aufgesprungen und hat meinen hals abgetastet - sie hat beim letzten mal schon gemeint, ich hätt einen dicken wiener hals. jetzt meinte sie so "na, ein kleines kröpferl haben sie schon" - und ich hab jetzt eine überweisung zum schilddrüsenultraschall. (hm... wenn das durch ist, kann man das hoffentlich wenigstens ausschließen - der normale schilddrüsenwert beim blut war ja in ordnung, obwohl das ne vermutung von mir war - ich kann ja auch wenig essen & nix abnehmen usw usf... )
und, weil ich ihr erzählt hab, dass mein "harn nach frankfurter würstel riecht" (ja, ist mir aufgefallen ;) ), noch eine überweisung zur genaueren untersuchung vom harn... whatever. ich wollte sie eigentlich einfach nur fragen, ob das normal ist. sie meint so, das kann schon sein, wegen bakterien usw...
und wenn ich die ergebnisse von den zwei sachen hab (mal schauen, wann ich die unterbringe), soll ich wieder zu ihr.
& von ihr bin ich dann direkt heimgefahren, bin jetzt zuhause, mach mal gar nix (sollte lernen^^ ) und warte, bis ich wieder los muss, zum sprachkurs. (und vielleicht fahr ich noch mit dem rad zur post... weiß nicht... bin grad faul... )
in der früh auf die uni - kurs - dann zur uno, wo wir aber nicht in eine veranstaltung konnten und quasi umsonst hingefahren sind (mit zwei studienkollegen... das ubahnfahren war also ok ;) ) - dann bin ich zur internistin gefahren, war aber viel zu früh dran, bin rumgelaufen, war in der buchhandlung & dann beim chinesen und hab mir gemüsereis geholt und die chinesen dort genervt (ich merk schon richtig, wie ich es gar nicht tun will, aber irgendeine böse kraft in mir macht es... die chinesen immer gleich auf chinesisch anreden, ob sie denn aus china sind und von welchem ort ;) ) (das ist wahrscheinlich die rache meines unterbewusstseins, weil mich ja in china auch millionen von chinesen gefragt haben, wo ich her komm)
hab ein bisschen was gegessen davon, bin dann noch lang bei der internistin im wartezimmer gesessen (war 20 minuten zu früh und sie hat mich so 25 minuten zu spät drangenommen)
wegen dem magen passiert mir jetzt nix, es hat sie anscheinend nicht sonderlich erstaunt, sie hat mir nur was aufgeschrieben, was ich mir noch aus der apotheke holen soll. allerdings ist sie, wie ich vom "beim essen alles im hals spüren" erzählt hab, aufgesprungen und hat meinen hals abgetastet - sie hat beim letzten mal schon gemeint, ich hätt einen dicken wiener hals. jetzt meinte sie so "na, ein kleines kröpferl haben sie schon" - und ich hab jetzt eine überweisung zum schilddrüsenultraschall. (hm... wenn das durch ist, kann man das hoffentlich wenigstens ausschließen - der normale schilddrüsenwert beim blut war ja in ordnung, obwohl das ne vermutung von mir war - ich kann ja auch wenig essen & nix abnehmen usw usf... )
und, weil ich ihr erzählt hab, dass mein "harn nach frankfurter würstel riecht" (ja, ist mir aufgefallen ;) ), noch eine überweisung zur genaueren untersuchung vom harn... whatever. ich wollte sie eigentlich einfach nur fragen, ob das normal ist. sie meint so, das kann schon sein, wegen bakterien usw...
und wenn ich die ergebnisse von den zwei sachen hab (mal schauen, wann ich die unterbringe), soll ich wieder zu ihr.
& von ihr bin ich dann direkt heimgefahren, bin jetzt zuhause, mach mal gar nix (sollte lernen^^ ) und warte, bis ich wieder los muss, zum sprachkurs. (und vielleicht fahr ich noch mit dem rad zur post... weiß nicht... bin grad faul... )
Montag, 9. Mai 2011
montag -
tag 4 ohne wahnsinnspanik.
in der früh war die angst noch am stärksten.
essen war ein bisschen schwierig.
dann hat mich gottseidank mein chef abgelenkt, weil er mich grad, als ich gehen wollte, noch genervt hat ;)
bin also in solala-stimmung auf die uni gefahren, hab zwar zwischendrin ein paar mal gedacht "jetzt fallst du bestimmt tot um", aber irgendwie hatte ich nicht wirklich angst. eher so ein leichtes ungutes gefühl.
vor der uni eine kollegin getroffen, kurz geredet - der unterricht war nicht so langweilig wie sonst (aber auch langweilig) - und meine engsten kollegen waren heute nicht mal da... und ich hab mich im unterricht fast ganz normal gefühlt! (obwohl ich, wenn sie da waren (sicherheit) auch oft angst gehabt hab.. )
heimfahrt war ein bisschen gruseliger, meine eine seite hat angefangen weh zu tun - arm, schulter, rücken... dann auch noch so im mitten des rücken (herz!!! KLAR :D ) ... ein bisschen angst hab ich da schon bekommen.
bin heimgekommen, mitbewohnerin war da, hab ihr kurz vom rücken erzählt und ihr gesagt, dass es wahrscheinlich nur von meiner tasche kommt ;) sie hat mir zugestimmt... und gut wars.
wir saßen heute viel im wohnzimmer rum, stimmung war aber schon besser.
und vorm sonnenuntergang bin ich noch ne runde raus mit dem rad & einkaufen gefahren.
und jetzt abends war auch... ruhig... auf skype mit dem freund chatten, so halbhalb fernsehgucken... bissl was essen ... fertig.
ich wills ja nicht verschreien. aber es ist ganz nett. wenn ich in mich reinhör, find ich noch die unterschiedlichen schmerzen, aber ich fühl mich trotzdem ruhiger... vielleicht baut mein nervensystem auf? ;)
und ich mach mir schon richtig gedanken, was ich morgen der internistin erzählen soll, wenn ich mich doch fast pudelwohl fühle ;)
in der früh war die angst noch am stärksten.
essen war ein bisschen schwierig.
dann hat mich gottseidank mein chef abgelenkt, weil er mich grad, als ich gehen wollte, noch genervt hat ;)
bin also in solala-stimmung auf die uni gefahren, hab zwar zwischendrin ein paar mal gedacht "jetzt fallst du bestimmt tot um", aber irgendwie hatte ich nicht wirklich angst. eher so ein leichtes ungutes gefühl.
vor der uni eine kollegin getroffen, kurz geredet - der unterricht war nicht so langweilig wie sonst (aber auch langweilig) - und meine engsten kollegen waren heute nicht mal da... und ich hab mich im unterricht fast ganz normal gefühlt! (obwohl ich, wenn sie da waren (sicherheit) auch oft angst gehabt hab.. )
heimfahrt war ein bisschen gruseliger, meine eine seite hat angefangen weh zu tun - arm, schulter, rücken... dann auch noch so im mitten des rücken (herz!!! KLAR :D ) ... ein bisschen angst hab ich da schon bekommen.
bin heimgekommen, mitbewohnerin war da, hab ihr kurz vom rücken erzählt und ihr gesagt, dass es wahrscheinlich nur von meiner tasche kommt ;) sie hat mir zugestimmt... und gut wars.
wir saßen heute viel im wohnzimmer rum, stimmung war aber schon besser.
und vorm sonnenuntergang bin ich noch ne runde raus mit dem rad & einkaufen gefahren.
und jetzt abends war auch... ruhig... auf skype mit dem freund chatten, so halbhalb fernsehgucken... bissl was essen ... fertig.
ich wills ja nicht verschreien. aber es ist ganz nett. wenn ich in mich reinhör, find ich noch die unterschiedlichen schmerzen, aber ich fühl mich trotzdem ruhiger... vielleicht baut mein nervensystem auf? ;)
und ich mach mir schon richtig gedanken, was ich morgen der internistin erzählen soll, wenn ich mich doch fast pudelwohl fühle ;)
Abonnieren
Posts (Atom)