langsam: verarscht.
heute früh nach allem zum zahnarzt gegangen: ich sage ohrenschmerzen, sie fühlt nach, drückt und fragt, wo es weh tut. unterkiefer also. weisheitszahn. der weisheitszahn muss vorher raus (wurde mir ja schon angekündigt, mitsamt letztem backenzahn und komplikation, weil so verdammt dicht am nerv) - ich bin aber für eine wurzelspitzenresektion oben da. wieso weisheitszahn unten? ich bekomme angst: das ist noch eine spur größer, als befürchtet.
aber sie geht weg, sie telefoniert - sie macht das nämlich nicht, sie schickt mich ins ambulatorium.
ich fahre also durch die stadt, weiß aber schon, dass mir heute nichts mehr blüht außer voruntersuchungen.
in der ambulanz dann nochmal ein rundumröntgen und ein termin für ein ct. ct am mittwoch, in der früh. (kein wort über meinen knoten ist gefallen, aber meine hoffnung: wenn es was schlimmes ist, sollte man das ja am ct sehen.)
und: frühester termin für weisheitszahn-op (weil das kein normaler zahnarzt sondern ein chirurg macht) - anfang september.
ha. hahaha.
-.-
mir bleibt jetzt also nichts anderes übrig, als mit dem momentanen stand, der momentanen körperverfassung weiterzumachen und mich in die arbeit zu schmeißen. besser wird es nämlich nicht, maximal schlimmer.
Montag, 1. Juli 2013
Sonntag, 30. Juni 2013
(sonntag)
bin noch im ausland; wir haben den zug verpasst und müssen auf den nächsten warten; werden also sehr spät auch heimkommen.
der tag gestern war hölle und erstaunlicherweise habe ich ihn doch recht bewusst durchlebt. hatte aber auch richtige panikattacken, kopfweh, körperteile die taub wurden, übelkeit usw.
heute fühl ich mich noch immer recht erschlagen, der fokus ist aber wieder auf das kiefer gerückt: der knoten, die anspannung, die zähne, die ohrenschmerzen.
morgen früh habe ich den zahnarzttermin, die op und mittlerweile träume ich auch schon davon, weil es halt so ... ausufernd ist, die befürchtungen. ich hoffe, dass alles gut geht. ich hoffe es so sehr.
was ich mir aber noch dringender wünsche: dass in der kommenden zeit (<2 wochen) jemand mir sagen kann, was dieser knoten im kiefer/ohr ist und wie man es löst.
(meine große befürchtung: was schlimmes, das herausschneiden zwingend macht. mein wunsch: etwas, das von selbst weggeht, nicht schlimm ist - oder maximal mit nochmal antibiotika weggeht. bittebittebitte. aber die angst macht mich echt sehr verrückt)
und auf der anderen seite der tatendrang und ich würde gern ohne die schwarzen wolken reinstarten mit allem; die sachen tun, die ich muss (masterarbeit, proseminararbeiten, lernen) und die sachen tun, die ich gerne (mal seit ewigkeiten wieder) tun will - mehr draußen sein, herumfahren, dinge tun.
und ich hab schiss, dass mir nichts überbleibt, als die nächste zeit mit einem coolpack an der wange heulend im bett zu bleiben. und maximal zur arbeit zu gehen.
der tag gestern war hölle und erstaunlicherweise habe ich ihn doch recht bewusst durchlebt. hatte aber auch richtige panikattacken, kopfweh, körperteile die taub wurden, übelkeit usw.
heute fühl ich mich noch immer recht erschlagen, der fokus ist aber wieder auf das kiefer gerückt: der knoten, die anspannung, die zähne, die ohrenschmerzen.
morgen früh habe ich den zahnarzttermin, die op und mittlerweile träume ich auch schon davon, weil es halt so ... ausufernd ist, die befürchtungen. ich hoffe, dass alles gut geht. ich hoffe es so sehr.
was ich mir aber noch dringender wünsche: dass in der kommenden zeit (<2 wochen) jemand mir sagen kann, was dieser knoten im kiefer/ohr ist und wie man es löst.
(meine große befürchtung: was schlimmes, das herausschneiden zwingend macht. mein wunsch: etwas, das von selbst weggeht, nicht schlimm ist - oder maximal mit nochmal antibiotika weggeht. bittebittebitte. aber die angst macht mich echt sehr verrückt)
und auf der anderen seite der tatendrang und ich würde gern ohne die schwarzen wolken reinstarten mit allem; die sachen tun, die ich muss (masterarbeit, proseminararbeiten, lernen) und die sachen tun, die ich gerne (mal seit ewigkeiten wieder) tun will - mehr draußen sein, herumfahren, dinge tun.
und ich hab schiss, dass mir nichts überbleibt, als die nächste zeit mit einem coolpack an der wange heulend im bett zu bleiben. und maximal zur arbeit zu gehen.
Freitag, 28. Juni 2013
(freitag)
meine letzten tage: hölle.
in der früh aufstehen, in die arbeit fahren, bis (spät) nachmittags arbeiten, dann weiter oder nach hause und lernenlernenlernen, um mitternacht schlafen gehen, davor schon stundenlang sehr zittrig sein.
dazwischen angst und panik, wenn die anspannung nachgelassen hat. immer wieder der knoten, der mir einfällt; das verderben, das so nahe scheint. (befürchtungen... kein vergleich mit dem gefühl, dass einen wirklich genau selbst etwas schlimmes, etwas absolut schlimmes, betrifft. ich will diese ekelhafte angst weghaben, diese eine.)
heute auch bis nach 3 in der arbeit gewesen, dann auf die uni gefahren, gelernt, die prüfung: naja. vielleicht bin ich durchgekommen, auf jeden fall werde ich sie im herbst noch mal machen, denn: sehr schlecht.
danach spontan mit den freundinnen ins koreanische restaurant gegangen; auch da - die anspannung fällt weg, die angst schlägt zu.
heute tagsüber aber eine gute nachricht bekommen, an der ich mich festhalte: eine bewerbung hat funktioniert.
(und natürlich kopfgespenst: was, wenn mich angst oder krankheit nicht diese chance wahrnehmen lassen??)
morgen früh fahren wir ins ausland und kommen sonntag abend zurück. ich bin da überhaupt nicht fit dafür, es wird - bestenfalls - ein wochenende mit schmerzen und angst.
und montag dann der zahnarzttermin.
nur höllen, die mich erwarten.
mähmähmähmähmäh -
in der früh aufstehen, in die arbeit fahren, bis (spät) nachmittags arbeiten, dann weiter oder nach hause und lernenlernenlernen, um mitternacht schlafen gehen, davor schon stundenlang sehr zittrig sein.
dazwischen angst und panik, wenn die anspannung nachgelassen hat. immer wieder der knoten, der mir einfällt; das verderben, das so nahe scheint. (befürchtungen... kein vergleich mit dem gefühl, dass einen wirklich genau selbst etwas schlimmes, etwas absolut schlimmes, betrifft. ich will diese ekelhafte angst weghaben, diese eine.)
heute auch bis nach 3 in der arbeit gewesen, dann auf die uni gefahren, gelernt, die prüfung: naja. vielleicht bin ich durchgekommen, auf jeden fall werde ich sie im herbst noch mal machen, denn: sehr schlecht.
danach spontan mit den freundinnen ins koreanische restaurant gegangen; auch da - die anspannung fällt weg, die angst schlägt zu.
heute tagsüber aber eine gute nachricht bekommen, an der ich mich festhalte: eine bewerbung hat funktioniert.
(und natürlich kopfgespenst: was, wenn mich angst oder krankheit nicht diese chance wahrnehmen lassen??)
morgen früh fahren wir ins ausland und kommen sonntag abend zurück. ich bin da überhaupt nicht fit dafür, es wird - bestenfalls - ein wochenende mit schmerzen und angst.
und montag dann der zahnarzttermin.
nur höllen, die mich erwarten.
mähmähmähmähmäh -
Mittwoch, 26. Juni 2013
(mittwoch)
in der bibliothek; seltsam wie wenig sich ändert - nur leerer wird es. aber ich könnte meinen hier bin ich vor ein paar wochen. bin ich aber nicht. weine mehr, bin froher über das weinen, weil so wenigstens etwas rauskommt: wenn ich weine, spüre ich das kiefergelenk nicht mehr. wenn ich weine, verschwimmt sowieso alles und mir kann gar nicht schwindlig sein, weil die ganze welt schwindlig ist, keine klaren linien, kein oben und unten, nur so ein wasserfilm.
heute wieder viel zu viele stunden in der arbeit (wie die ganze letzte zeit), jedes mal ein paar minuten an etwas anderes denken = an furchtbares denken, explodierendes selbstmitleid.
heute wieder viel zu viele stunden in der arbeit (wie die ganze letzte zeit), jedes mal ein paar minuten an etwas anderes denken = an furchtbares denken, explodierendes selbstmitleid.
Dienstag, 25. Juni 2013
(dienstag)
knoten nach wie vor da, leichte schmerzen; druck im kiefer, angst. mäh. wieviele wochen mich das jetzt schon fickt. und eine woche muss ich noch warten, bis was passiert: ob dann alles gut wird? eher nicht. der untere weisheitszahn muss dann ja auch noch raus, wenn ich das drücken richtig interpretiere, dann wohl auch bald. die zahnärztin hat prophezeit, dass der letzte backenzahn da mit raus muss, weil sonst der weisheitszahn nicht rausoperiert werden kann (das hatte ich schon oben bei einem weisheitszahn ... dauernd verlier ich also die gesunden backenzähne) - elend, reinstes elend, diese scheißzahngeschichten. (die postantibiotika-pilze sind auch noch da. die zunge schmerzt aber nicht, wenigstens.)
vorletzte prüfung für das semester hinter mich gebracht, in der früh: mit angst hingefahren, mit angst zurückgefahren - nicht wegen der prüfung, sondern halt ... überhaupt. herzklopfen, weil herzklopfen.
am freitag dann die letzte prüfung, dafür muss ich noch ordentlich lernen: letzte nacht hab ich schon geträumt, dass ich nichts kann. - (und dann kam im traum eine prüfung, wo man nur die falsche variante rausstreichen musste - aber beide varianten waren gleich. und französisch.)
nächstes wochenende dann im ausland, wegen einer hochzeit von bekannten.
am wochenende waren gäste da.
heute kommen wieder gäste und bleiben bis samstag, sie nehmen uns dann mit.
ich bin überfordert, sehr, mit allem.
ich warte jetzt schon jahre darauf, dass irgendetwas gut wird, dass ich irgendwann aufatmen kann, dass alles läuft. nichts. anstrengung um anstrengung: vergebens.
vorletzte prüfung für das semester hinter mich gebracht, in der früh: mit angst hingefahren, mit angst zurückgefahren - nicht wegen der prüfung, sondern halt ... überhaupt. herzklopfen, weil herzklopfen.
am freitag dann die letzte prüfung, dafür muss ich noch ordentlich lernen: letzte nacht hab ich schon geträumt, dass ich nichts kann. - (und dann kam im traum eine prüfung, wo man nur die falsche variante rausstreichen musste - aber beide varianten waren gleich. und französisch.)
nächstes wochenende dann im ausland, wegen einer hochzeit von bekannten.
am wochenende waren gäste da.
heute kommen wieder gäste und bleiben bis samstag, sie nehmen uns dann mit.
ich bin überfordert, sehr, mit allem.
ich warte jetzt schon jahre darauf, dass irgendetwas gut wird, dass ich irgendwann aufatmen kann, dass alles läuft. nichts. anstrengung um anstrengung: vergebens.
Sonntag, 23. Juni 2013
(sonntag)
die schwarzen körperkackwolken hängen über mir, ich kann sie nicht abschütteln: mein kiefer, das schmerzt; mein knoten im mund, der pilz auf der zunge (brennen und hinten auf der zunge weißes gewächs, dazu eingerissene mundwinkel) usw usf. - jede minute denk ich dran bzw. merk es auch einfach.
manchmal werden mir körperhälften taub oder fühlen sich nicht richtig an. die hälfte meiner hände schläft mir seit gestern leicht ein, über die nerven am ellbogen, ich stütze mich zu oft damit auf - gestern im bett hab ich mich nur einmal umgedreht und schon hat mir der halbe arm gekribbelt: immer die letzten zwei finger, das sind die nerven. aber es stört, es stört so sehr.
und es ist alles so im argen. der körper ist mir nur aufhänger.
immer, wenn ich an die alten träume denke, schluchze ich ein paar mal trocken, ein tsunamiheulen, das rauswill und nicht kann. ich weine china noch immer hinterher, ich weine, weil ich jetzt weder geld noch mut habe bzw. hätte. vielleicht komme ich nie wieder dorthin.
vielleicht komm ich auch nie an die anderen plätze, die ich sehen will. vielleicht werde ich ein kleines kurzes trauriges leben lang noch hier eingesperrt sein und krankheiten googeln.
ich kann auch nicht schreiben, auch wenn ich es versuche: das eigene ist so dermaßen nichtig, das für die uni so dermaßen falsch.
mein kopf ist eine wohnung, in die eingebrochen wurde und alles ist durcheinander, angegriffen, angetatscht von fremden, zu fremdem geworden.
ich will weinen und ich kann nicht.
kann nur zittern und in meine handhöhle atmen.
manchmal werden mir körperhälften taub oder fühlen sich nicht richtig an. die hälfte meiner hände schläft mir seit gestern leicht ein, über die nerven am ellbogen, ich stütze mich zu oft damit auf - gestern im bett hab ich mich nur einmal umgedreht und schon hat mir der halbe arm gekribbelt: immer die letzten zwei finger, das sind die nerven. aber es stört, es stört so sehr.
und es ist alles so im argen. der körper ist mir nur aufhänger.
immer, wenn ich an die alten träume denke, schluchze ich ein paar mal trocken, ein tsunamiheulen, das rauswill und nicht kann. ich weine china noch immer hinterher, ich weine, weil ich jetzt weder geld noch mut habe bzw. hätte. vielleicht komme ich nie wieder dorthin.
vielleicht komm ich auch nie an die anderen plätze, die ich sehen will. vielleicht werde ich ein kleines kurzes trauriges leben lang noch hier eingesperrt sein und krankheiten googeln.
ich kann auch nicht schreiben, auch wenn ich es versuche: das eigene ist so dermaßen nichtig, das für die uni so dermaßen falsch.
mein kopf ist eine wohnung, in die eingebrochen wurde und alles ist durcheinander, angegriffen, angetatscht von fremden, zu fremdem geworden.
ich will weinen und ich kann nicht.
kann nur zittern und in meine handhöhle atmen.
Freitag, 21. Juni 2013
(freitag)
überlebt. gestern: arbeit (aug war da recht schlimm; hitze aber fast noch schlimmer), prüfung (schwierig), kh-augenambulanz (langes warten, endergebnis aber recht gut), zuhause (kopfweh)
die augenärztin hat die verletzung zwar noch sehen können, bzw. die narbe, wie sie gesagt hat, aber es war schon recht gut verheilt (nach 24 stunden - schön.)
ein bisschen spür ich es noch, ein bisschen rosa ist das aug noch, aber nix gegen die letzten zwei tage (gestern=ziemlich rotes, tränendes auge) -
und, wieder einmal: krankenhäuser sind furchtbar. furchtbarfurchtbarfurchtbar. die architektur, die atmosphäre, die menschen... bedrückend.
heute: arbeit, dann einkaufen und nach hause. wahrscheinlich nicht zur uni, es ist zu heiß. dafür zuhause lernen.
die augenärztin hat die verletzung zwar noch sehen können, bzw. die narbe, wie sie gesagt hat, aber es war schon recht gut verheilt (nach 24 stunden - schön.)
ein bisschen spür ich es noch, ein bisschen rosa ist das aug noch, aber nix gegen die letzten zwei tage (gestern=ziemlich rotes, tränendes auge) -
und, wieder einmal: krankenhäuser sind furchtbar. furchtbarfurchtbarfurchtbar. die architektur, die atmosphäre, die menschen... bedrückend.
heute: arbeit, dann einkaufen und nach hause. wahrscheinlich nicht zur uni, es ist zu heiß. dafür zuhause lernen.
Donnerstag, 20. Juni 2013
(donnerstag)
hm, zu blöd zum leben.
bin gestern mit der ecke von einem papier ins aug gefahren, als ich mir beim zahnarzt die brille wieder aufgesetzt habe. seit gestern abend: tut weh, tränt. dachte, das wird über nacht besser, bin mit einem suppenden auge aufgewacht. ziemlich rot. also augenarzt. haha.
***
frühstücksausflug, zu einer nahen augenärztin: würde nicht gleich dran kommen, müsste lange warten. also doch in die arbeit fahren. (und danach die prüfung.) - und dann gehts in die spitalsaugenambulanz. hurra. war ich noch nie. wird sicher lustig. ^^ lerne ja gerne dazu, am besten mit eigenen erfahrungen.
(meine fresse, ich bin wirklich so dämlich: das auge beim zahnarzt mit papier verletzen, beim stiegensteigen die kniescheibe brechen usw usf. dreamteam mit freund, der sich ja vor einiger zeit eine gräte in den hals gespießt hat (und dann auch in der spitalsambulanz war) - )
bin gestern mit der ecke von einem papier ins aug gefahren, als ich mir beim zahnarzt die brille wieder aufgesetzt habe. seit gestern abend: tut weh, tränt. dachte, das wird über nacht besser, bin mit einem suppenden auge aufgewacht. ziemlich rot. also augenarzt. haha.
***
frühstücksausflug, zu einer nahen augenärztin: würde nicht gleich dran kommen, müsste lange warten. also doch in die arbeit fahren. (und danach die prüfung.) - und dann gehts in die spitalsaugenambulanz. hurra. war ich noch nie. wird sicher lustig. ^^ lerne ja gerne dazu, am besten mit eigenen erfahrungen.
(meine fresse, ich bin wirklich so dämlich: das auge beim zahnarzt mit papier verletzen, beim stiegensteigen die kniescheibe brechen usw usf. dreamteam mit freund, der sich ja vor einiger zeit eine gräte in den hals gespießt hat (und dann auch in der spitalsambulanz war) - )
Mittwoch, 19. Juni 2013
(mittwoch)
so, also, urlaubstag umsonst. doch keine op, weil zu heiß. klar begrüße ich das, weil ich angst habe davor. ich habe aber auch angst vor allem, was gerade in meinem kiefer passiert. spüre es ja doch die ganze zeit. entzündungsscheiße.
am ersten juli ist dann der termin angesetzt, in der hoffnung, dass es da kühler ist.
war aber wegen der mundhygiene ohnehin länger als eine stunde beim zahnarzt. danach hat sie nochmal alles angesehen.
ich hab sie auf das geschwulst angesprochen, sie hat gemeint, es hat gar nix mit den zähnen zu tun und wenn es bis zur op nicht weg ist, schickt sie mich zum chirurgen. oh, und ich meine, ich habe etwas von einem knoten murmeln gehört. sie hat dann noch gemeint, eventuell hab ich mich verletzt oder verbrannt... das ist es allerdings nicht, weil nix dergleichen passiert ist (ich kann ja sowieso nichts heißes, festes etc etc essen) - außerdem ist es definitiv unter der schleimhaut.
oh und von zeit zu zeit kriege ich hier absolut die krise, habe beim heimkommen auch schon geheult und mein film von "tumor -> was muss ich alles noch erledigen bevor ich sterbe -> selbstmord" läuft die ganze zeit im kopf ab.
werde also warten bis 1.7. - und danach noch mehr durchdrehen.
obwohl ich grad keine ahnung hab, wie es weitergeht. dadurch, dass alles noch entzündet ist, mir die op bevorsteht ( = wurzelspitzenresektion, aber es wird ja aufgeschnitten, darum der einfachheit halber: op) und ich die vielen vielen ängste wegen dem geschwür habe .... übel! absolut beschwert. zusätzlich zum normalen psychofick.
ich würd am liebsten gar nicht mehr arbeiten, zur uni, irgendwas: nur noch zusammenrollen, weinen und lesen.
versuche dem ganzen jetzt entgegenzuwirken mit dem gedankengang: nimm an, es ist wirklich das schlimmste von allem schlimmen: da hilft kein selbstmitleid. da musst du dich zusammenreißen, 150 % und tun, was alles in der wenigen zeit vorm gehen erledigt sein muss.
whoa.
hirnfick vom feinsten also hier.
****
und natürlich, das positive am hirnfick: es pusht. hab ich beim gebrochenen knie gemerkt, merk ich immer bei zahngeschichten oder wenn es mir wirklich einmal psychisch elend geht: wenn etwas eskaliert, wenn die angst unfassbar groß wird (aber keine panik. es gibt angst (= befürchtungen) und angst (panik, spürbar) ) - dann fange ich an wenigstens etwas zu tun. agieren und reagieren. ein orientierungspferd im kopf normalerweise, das zögert und schnuppert und jetzt: ein rennpferd, das einfach rennen will, die hindernisse werden kleiner. (aber im endeffekt ist es anstrengender)
- ok. verworren. ich weiß. aber ich fühl mich eben jetzt sehr angestupst. unruhig, aber positiv unruhig. werde jetzt mal einkaufen gehen (essen und zigaretten, beides kaum noch vorhanden) und am nachmittag zwar zuhause bleiben (immerhin hab ich einen URLAUBstag - und es ist wirklich zu heiß draußen) aber dafür für die uni arbeiten: lernen, schreiben, lesen.
am ersten juli ist dann der termin angesetzt, in der hoffnung, dass es da kühler ist.
war aber wegen der mundhygiene ohnehin länger als eine stunde beim zahnarzt. danach hat sie nochmal alles angesehen.
ich hab sie auf das geschwulst angesprochen, sie hat gemeint, es hat gar nix mit den zähnen zu tun und wenn es bis zur op nicht weg ist, schickt sie mich zum chirurgen. oh, und ich meine, ich habe etwas von einem knoten murmeln gehört. sie hat dann noch gemeint, eventuell hab ich mich verletzt oder verbrannt... das ist es allerdings nicht, weil nix dergleichen passiert ist (ich kann ja sowieso nichts heißes, festes etc etc essen) - außerdem ist es definitiv unter der schleimhaut.
oh und von zeit zu zeit kriege ich hier absolut die krise, habe beim heimkommen auch schon geheult und mein film von "tumor -> was muss ich alles noch erledigen bevor ich sterbe -> selbstmord" läuft die ganze zeit im kopf ab.
werde also warten bis 1.7. - und danach noch mehr durchdrehen.
obwohl ich grad keine ahnung hab, wie es weitergeht. dadurch, dass alles noch entzündet ist, mir die op bevorsteht ( = wurzelspitzenresektion, aber es wird ja aufgeschnitten, darum der einfachheit halber: op) und ich die vielen vielen ängste wegen dem geschwür habe .... übel! absolut beschwert. zusätzlich zum normalen psychofick.
ich würd am liebsten gar nicht mehr arbeiten, zur uni, irgendwas: nur noch zusammenrollen, weinen und lesen.
versuche dem ganzen jetzt entgegenzuwirken mit dem gedankengang: nimm an, es ist wirklich das schlimmste von allem schlimmen: da hilft kein selbstmitleid. da musst du dich zusammenreißen, 150 % und tun, was alles in der wenigen zeit vorm gehen erledigt sein muss.
whoa.
hirnfick vom feinsten also hier.
****
und natürlich, das positive am hirnfick: es pusht. hab ich beim gebrochenen knie gemerkt, merk ich immer bei zahngeschichten oder wenn es mir wirklich einmal psychisch elend geht: wenn etwas eskaliert, wenn die angst unfassbar groß wird (aber keine panik. es gibt angst (= befürchtungen) und angst (panik, spürbar) ) - dann fange ich an wenigstens etwas zu tun. agieren und reagieren. ein orientierungspferd im kopf normalerweise, das zögert und schnuppert und jetzt: ein rennpferd, das einfach rennen will, die hindernisse werden kleiner. (aber im endeffekt ist es anstrengender)
- ok. verworren. ich weiß. aber ich fühl mich eben jetzt sehr angestupst. unruhig, aber positiv unruhig. werde jetzt mal einkaufen gehen (essen und zigaretten, beides kaum noch vorhanden) und am nachmittag zwar zuhause bleiben (immerhin hab ich einen URLAUBstag - und es ist wirklich zu heiß draußen) aber dafür für die uni arbeiten: lernen, schreiben, lesen.
Dienstag, 18. Juni 2013
(dienstag)
ich mach mich nur noch verrückt.
das geschwulst ist noch da. die letzten zwei antibiotika gegessen. sodbrennen, halsweh. draußen über 30 grad. in den vormittagskurs bin ich gefahren, am heimweg hab ich noch einen umweg gemacht (für katzenfutter und stifte), dann wollte ich einfach nicht mehr von zuhause raus (zuhause: sicherer und vor allem auch kühler) - bin aber dann doch in den 6-8 uhr-kurs gegangen. (und war dort gut abgelenkt und recht froh, dass ich dort war.)
aber vergessen kann ich den ganzen schmarren natürlich nicht: mein kaputter körper. mein "leben". und morgen der zahnarztbesuch.
und morgen soll es wieder über 30 grad kriegen: super umstände für eine zahn-op. -.-
am donnerstag muss ich ja wieder fit sein für arbeit und test.
von der bewerbung von vor einer woche hab ich eine absage bekommen, aber ich kann es noch mal bei jemand anderem probieren, das werde ich morgen also nochmal abschicken. habe aber wenig hoffnung & es ist doch sehr schade.
von dem, was ich im märz abgeschickt habe, habe ich noch immer keine rückmeldung: es ist wohl eine stumme absage.
2011 war das letzte erfolgreiche jahr. seitdem sammel ich nur noch absagen, egal, was ich versuche: wettbewerbe, jobs, stipendien. und dabei soll ich mein sowieso zusammengeschlagenes selbstbewusstsein sanieren? mei banfa.
ich seh mich schon: hier in dieser wohnung versauern, vielleicht mit etwas glück zumindest mit fortpflanzung, drüber der straße ist gleich der kindergarten, auch eine volksschule. ich könnte also vollkommen in meiner angst aufgehen und die kinder vom balkon aus am weg beaufsichtigen. (ich kann mir das richtig vorstellen.)
- wenn ich dabei wenigstens schreiben würde, wäre das vielleicht auch was. das gäbe etwas in meiner biografie her.
(wenn es später keine biografie gibt, ist alles sinnlos)
also - das ist die alternativbio zur abenteuerbio (dass ich ins ausland gehe, blabla, erfolg, blabla)
natürlich, die schlimmste variante von allen wäre, zu sterben, bevor noch irgendetwas erreicht ist.
deswegen muss das morgen mal gut gehen. die entzündungen müssen behandelbar sein. der knoten soll verschwinden. mein kiefer heilen. ich wieder arbeitsfähig sein.
das geschwulst ist noch da. die letzten zwei antibiotika gegessen. sodbrennen, halsweh. draußen über 30 grad. in den vormittagskurs bin ich gefahren, am heimweg hab ich noch einen umweg gemacht (für katzenfutter und stifte), dann wollte ich einfach nicht mehr von zuhause raus (zuhause: sicherer und vor allem auch kühler) - bin aber dann doch in den 6-8 uhr-kurs gegangen. (und war dort gut abgelenkt und recht froh, dass ich dort war.)
aber vergessen kann ich den ganzen schmarren natürlich nicht: mein kaputter körper. mein "leben". und morgen der zahnarztbesuch.
und morgen soll es wieder über 30 grad kriegen: super umstände für eine zahn-op. -.-
am donnerstag muss ich ja wieder fit sein für arbeit und test.
von der bewerbung von vor einer woche hab ich eine absage bekommen, aber ich kann es noch mal bei jemand anderem probieren, das werde ich morgen also nochmal abschicken. habe aber wenig hoffnung & es ist doch sehr schade.
von dem, was ich im märz abgeschickt habe, habe ich noch immer keine rückmeldung: es ist wohl eine stumme absage.
2011 war das letzte erfolgreiche jahr. seitdem sammel ich nur noch absagen, egal, was ich versuche: wettbewerbe, jobs, stipendien. und dabei soll ich mein sowieso zusammengeschlagenes selbstbewusstsein sanieren? mei banfa.
ich seh mich schon: hier in dieser wohnung versauern, vielleicht mit etwas glück zumindest mit fortpflanzung, drüber der straße ist gleich der kindergarten, auch eine volksschule. ich könnte also vollkommen in meiner angst aufgehen und die kinder vom balkon aus am weg beaufsichtigen. (ich kann mir das richtig vorstellen.)
- wenn ich dabei wenigstens schreiben würde, wäre das vielleicht auch was. das gäbe etwas in meiner biografie her.
(wenn es später keine biografie gibt, ist alles sinnlos)
also - das ist die alternativbio zur abenteuerbio (dass ich ins ausland gehe, blabla, erfolg, blabla)
natürlich, die schlimmste variante von allen wäre, zu sterben, bevor noch irgendetwas erreicht ist.
deswegen muss das morgen mal gut gehen. die entzündungen müssen behandelbar sein. der knoten soll verschwinden. mein kiefer heilen. ich wieder arbeitsfähig sein.
Montag, 17. Juni 2013
(montag)
vorletzter antibiotika-tag, vorerst. schmerzen ein bisschen, das geschwür ist noch immer da (riesig, manchmal. auf jeden fall noch immer beunruhigend.)
arbeit war relativ intensiv, viel erledigt, viel extra arbeit reingekommen. urlaub für mittwoch genommen.
morgen ist dann mein uni-tag und übermorgen der zahnarzttag. (und überübermorgen der prüfungstag)
bin sehr spät erst aus der arbeit weggegangen, das 2. antibiotikum also auch erst sehr spät genommen. dazwischen draußen herumgelaufen und es für einfach befunden (aber gut, es war hier in der gegend)
am nachmittag war mir viel übel und alles hat gebrannt; die antibiotika, vermutlich.
und sonst: viel gelesen. ein neues tolles buch gefunden (und begonnen). ein bisschen für donnerstag gelernt.
morgen macht mir wirklich kopfzerbrechen: das hinfahren, heimfahren, wieder hinfahren. (heimfahren nur, um dieses antibiotikaritual durchzuführen) - und um 8 hab ich erst aus vom kurs und dieses mal darf ich nicht mehr schwänzen.
und heiß ist es auch. heiß ist immer gefährlich. (für so angezogene und leicht schwindelige menschen wie mich.)
arbeit war relativ intensiv, viel erledigt, viel extra arbeit reingekommen. urlaub für mittwoch genommen.
morgen ist dann mein uni-tag und übermorgen der zahnarzttag. (und überübermorgen der prüfungstag)
bin sehr spät erst aus der arbeit weggegangen, das 2. antibiotikum also auch erst sehr spät genommen. dazwischen draußen herumgelaufen und es für einfach befunden (aber gut, es war hier in der gegend)
am nachmittag war mir viel übel und alles hat gebrannt; die antibiotika, vermutlich.
und sonst: viel gelesen. ein neues tolles buch gefunden (und begonnen). ein bisschen für donnerstag gelernt.
morgen macht mir wirklich kopfzerbrechen: das hinfahren, heimfahren, wieder hinfahren. (heimfahren nur, um dieses antibiotikaritual durchzuführen) - und um 8 hab ich erst aus vom kurs und dieses mal darf ich nicht mehr schwänzen.
und heiß ist es auch. heiß ist immer gefährlich. (für so angezogene und leicht schwindelige menschen wie mich.)
Sonntag, 16. Juni 2013
(sonntag, 3)
weil ich unruhig bin, weil ich sonntagabende hasse (alle verpflichtungen mitschleppen, überallhin)
nächste woche:
montag: aufstehen*antibiotika, frühstück*arbeit*nach hause fahren, antibiotika*lernen, arbeiten*antibiotika*lernen*schlafen
(+ mittwoch urlaub nehmen!)
(+ in apotheke wasserstoff für die zähne kaufen, auftrag der zahnärztin)
dienstag: aufstehen*antibiotika, frühstück*kurs*nach hause fahren, antibiotika*zwei kurse*heimfahren (antibiotika sind dann aus)
mittwoch: vormittag - zahnarzttermin, übel, übel, übel, übel. wahrscheinlich die wurzelspitzenresektion. wenn mir dann nochmal antibiotika verschrieben werden, muss ich betteln, dass ich die flüssige version bekomme. * dann zuhause versuchen zu erholen, lernen
donnerstag: arbeit*uni:prüfung*???
freitag: arbeit*uni*???
samstag, sonntag: ??? - muss lernen, aber weiß nicht, wie die rahmenbedingungen sind.
was ich mir wünsche:
dass die schmerzen und dieser komische tumor ganz weggehen. dass die zahnarztsache nicht schlimm wird (keine panik, erträgliche schmerzen, betäubung aushaltbar, diagnose - dass es besser wird)
---
scheiße.
ich hab einfach das gefühl, dass mich das körperliche im ohnehin-tief noch tiefer reinreißt.
ich muss jetzt ganz schön rudern, damit die letzten uni-wochen noch irgendwie funktionieren.
(weil ich mich am liebsten verkriechen würde. will nicht herumfahren müssen, will nicht draußen sein, will nur hier sein und weiteratmen und keine angst haben müssen)
nächste woche:
montag: aufstehen*antibiotika, frühstück*arbeit*nach hause fahren, antibiotika*lernen, arbeiten*antibiotika*lernen*schlafen
(+ mittwoch urlaub nehmen!)
(+ in apotheke wasserstoff für die zähne kaufen, auftrag der zahnärztin)
dienstag: aufstehen*antibiotika, frühstück*kurs*nach hause fahren, antibiotika*zwei kurse*heimfahren (antibiotika sind dann aus)
mittwoch: vormittag - zahnarzttermin, übel, übel, übel, übel. wahrscheinlich die wurzelspitzenresektion. wenn mir dann nochmal antibiotika verschrieben werden, muss ich betteln, dass ich die flüssige version bekomme. * dann zuhause versuchen zu erholen, lernen
donnerstag: arbeit*uni:prüfung*???
freitag: arbeit*uni*???
samstag, sonntag: ??? - muss lernen, aber weiß nicht, wie die rahmenbedingungen sind.
was ich mir wünsche:
dass die schmerzen und dieser komische tumor ganz weggehen. dass die zahnarztsache nicht schlimm wird (keine panik, erträgliche schmerzen, betäubung aushaltbar, diagnose - dass es besser wird)
---
scheiße.
ich hab einfach das gefühl, dass mich das körperliche im ohnehin-tief noch tiefer reinreißt.
ich muss jetzt ganz schön rudern, damit die letzten uni-wochen noch irgendwie funktionieren.
(weil ich mich am liebsten verkriechen würde. will nicht herumfahren müssen, will nicht draußen sein, will nur hier sein und weiteratmen und keine angst haben müssen)
(sonntag, 2)
oft bewusst: kein schritt weiter.
manchmal muss ich deswegen weinen. dann vergesse ich es wieder.
ich hab noch keine strategien gegen die angst gefunden oder entwickelt oder wasweißich. einzig: manchmal taucht die angst leichter auf und manchmal nicht so leicht. und ja, wenn ich gut abgelenkt bin (also in realen träumereien und realer verzweiflung versinke), dann kommt sie nicht so leicht.
aber kommen kann sie und wenn sie kommt: ich habe keine waffe.
ich kann noch immer nicht allein gelassen werden.
nachts, über nacht gar: gar nicht. wenn mein freund nicht da ist, begebe ich mich in die obhut meiner freundin (und ich bin ihr so unendlich dankbar dafür, dass ich das darf!) - dann schlafe ich bei ihr im wohnzimmer. allein in meiner wohnung: keine chance, ich hätte die ganze nacht nur rasende panik und würde nicht schlafen (bzw. wenn, dann erst nach sonnenaufgang, für vielleicht 1-2 stunden) -
und auch so: alleine, tagsüber, in meiner wohnung: kriege ich angst. weil ich ja alleine bin, weil ich ja umfallen könnte (und tot sein). und dann kommt die angst: die arme, hände werden mir taub, es kribbelt, ich fühl mich nicht ganz da, mir wird heiß, mein herz, mir wird schwindlig, meine finger kribbeln, etc etc etc -
die wege, draußen, die ich alleine bewältigen kann, sind die, die ich dauernd fahre: von zuhause in die arbeit, von der arbeit in die uni, von der uni heim. oder auch: von der uni in die bibliothek und von dort nach hause. auch da, manchmal die angst. sicher ist es nirgends.
(ich kriege auch zuhause angst, wenn der freund daheim ist; wenn es unbedingt sein muss)
-
alle wege, die sonst wohin führen (in einkaufscenter, in restaurants, in andere städte) versuche ich soweit wie möglich nur in begleitung zu begehen. und selbst dann bekomme ich meistens angst, aber ich kann mich daran festhalten, dass jemand da ist.
es hat aber auch so schon unschöne szenen gegeben: in salzburg (letzten sommer), wie ich einfach nur noch schluchzen konnte, inmitten der ganzen touristen. und dann am weg zum bahnhof das gefühl, ich würde durch weichen teer waten. es gruselt mich, wenn ich daran zurückdenke, weil damals das sterben so nah an mir war.
oder auch, vor ca. einem jahr, als ich einkaufen war mit der freundin: wir saßen da auf der einkaufsstraße auf einer bank und ich konnte sie nur noch fragen, ob ich sterben würde, immer und immer wieder. (und ja: dafür bin ich verdammt dankbar, dass ich eine verständnisvolle freundin habe.)
-
die meiste zeit drück ich das ganze weg und lebe so vor mich hin, an den grundpfeilern einer improvisierten sicherheit. nur, wenn diese wackeln (weil zB der freund für ein paar tage wegfährt; weil ich irgendwohin allein hinmuss, ...) - dann kommt alles wieder hoch. oder natürlich, wenn es einfach so vor meine augen fällt.
die letzten tage immer wieder, weil ich draußen diese unbeschwerten sommermenschen sehe. (und ja - früher war ich auch mal unbeschwert. frei. im tun.)
- da ist so ein krasser unterschied zwischen deren welt und meiner.
und kein weg dazwischen.
und jetzt - sind es bald 3 jahre und ich hab noch keine lösung und ich leb noch immer in meiner angst und mir gehen die wege aus, damit umzugehen und -
ach,
einfach.
ich will diese jetzige meine welt nicht und ich weiß nicht, wie ich in eine andere komme. oder wie ich mich ändern könnte.
manchmal muss ich deswegen weinen. dann vergesse ich es wieder.
ich hab noch keine strategien gegen die angst gefunden oder entwickelt oder wasweißich. einzig: manchmal taucht die angst leichter auf und manchmal nicht so leicht. und ja, wenn ich gut abgelenkt bin (also in realen träumereien und realer verzweiflung versinke), dann kommt sie nicht so leicht.
aber kommen kann sie und wenn sie kommt: ich habe keine waffe.
ich kann noch immer nicht allein gelassen werden.
nachts, über nacht gar: gar nicht. wenn mein freund nicht da ist, begebe ich mich in die obhut meiner freundin (und ich bin ihr so unendlich dankbar dafür, dass ich das darf!) - dann schlafe ich bei ihr im wohnzimmer. allein in meiner wohnung: keine chance, ich hätte die ganze nacht nur rasende panik und würde nicht schlafen (bzw. wenn, dann erst nach sonnenaufgang, für vielleicht 1-2 stunden) -
und auch so: alleine, tagsüber, in meiner wohnung: kriege ich angst. weil ich ja alleine bin, weil ich ja umfallen könnte (und tot sein). und dann kommt die angst: die arme, hände werden mir taub, es kribbelt, ich fühl mich nicht ganz da, mir wird heiß, mein herz, mir wird schwindlig, meine finger kribbeln, etc etc etc -
die wege, draußen, die ich alleine bewältigen kann, sind die, die ich dauernd fahre: von zuhause in die arbeit, von der arbeit in die uni, von der uni heim. oder auch: von der uni in die bibliothek und von dort nach hause. auch da, manchmal die angst. sicher ist es nirgends.
(ich kriege auch zuhause angst, wenn der freund daheim ist; wenn es unbedingt sein muss)
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alle wege, die sonst wohin führen (in einkaufscenter, in restaurants, in andere städte) versuche ich soweit wie möglich nur in begleitung zu begehen. und selbst dann bekomme ich meistens angst, aber ich kann mich daran festhalten, dass jemand da ist.
es hat aber auch so schon unschöne szenen gegeben: in salzburg (letzten sommer), wie ich einfach nur noch schluchzen konnte, inmitten der ganzen touristen. und dann am weg zum bahnhof das gefühl, ich würde durch weichen teer waten. es gruselt mich, wenn ich daran zurückdenke, weil damals das sterben so nah an mir war.
oder auch, vor ca. einem jahr, als ich einkaufen war mit der freundin: wir saßen da auf der einkaufsstraße auf einer bank und ich konnte sie nur noch fragen, ob ich sterben würde, immer und immer wieder. (und ja: dafür bin ich verdammt dankbar, dass ich eine verständnisvolle freundin habe.)
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die meiste zeit drück ich das ganze weg und lebe so vor mich hin, an den grundpfeilern einer improvisierten sicherheit. nur, wenn diese wackeln (weil zB der freund für ein paar tage wegfährt; weil ich irgendwohin allein hinmuss, ...) - dann kommt alles wieder hoch. oder natürlich, wenn es einfach so vor meine augen fällt.
die letzten tage immer wieder, weil ich draußen diese unbeschwerten sommermenschen sehe. (und ja - früher war ich auch mal unbeschwert. frei. im tun.)
- da ist so ein krasser unterschied zwischen deren welt und meiner.
und kein weg dazwischen.
und jetzt - sind es bald 3 jahre und ich hab noch keine lösung und ich leb noch immer in meiner angst und mir gehen die wege aus, damit umzugehen und -
ach,
einfach.
ich will diese jetzige meine welt nicht und ich weiß nicht, wie ich in eine andere komme. oder wie ich mich ändern könnte.
(sonntag)
die tage sind jetzt also durchs antibiotikum strukturiert. nach dem aufstehen - vorm mittagessen (wobei das meist abendessenzeit ist am wochenende) - vorm abendessen (kurz vorm schlafengehen) - wie ich das morgen und übermorgen machen will, das muss ich noch zu ende denken: ich kann mir schwer messer + schneidbrett mit in die arbeit/auf die uni nehmen und dann mein stress-aufregungs-medikamenteness-ritual abhalten. und im vorhinein zerkleinern ist wohl auch nicht so das wahre (zumal es sich mit flüssigkeit sehr rasch auflöst, es darf also nicht nass werden)
vielleicht werde ich also doch immer zur mittagszeit nach hause fahren...
das zahnweh - und ich hoffe ich verschrei es nicht - ist auch schon besser geworden. es wird also vielleicht wirklich besser. der knoten im kiefer ist nach wie vor da -.- aber ich geh jetzt mal davon aus, dass es lymphdrüsen sind (es sind so kirschkerngroße dinger, die weh tun, im linken mundwinkel, hinter den zähnen) und mache mich, solang ich die antibiotika noch nehm (bis dienstag) mal nicht verrückt deswegen. (zumindest versuch ichs)
vielleicht werde ich also doch immer zur mittagszeit nach hause fahren...
das zahnweh - und ich hoffe ich verschrei es nicht - ist auch schon besser geworden. es wird also vielleicht wirklich besser. der knoten im kiefer ist nach wie vor da -.- aber ich geh jetzt mal davon aus, dass es lymphdrüsen sind (es sind so kirschkerngroße dinger, die weh tun, im linken mundwinkel, hinter den zähnen) und mache mich, solang ich die antibiotika noch nehm (bis dienstag) mal nicht verrückt deswegen. (zumindest versuch ichs)
Samstag, 15. Juni 2013
(samstag)
hysterieexpertin.
am nachhauseweg gestern geweint. (as usual, es sieht keiner; volle straßenbahn, weinen: keine reaktion. immer gute schlüsse auf die menschheit)
zuhause wieder die kindlichen schluchzanfälle, rot angelaufene augen vom weinen, vom hysterischen. der freund kommt viel später, bis dahin habe ich schon eine stunde lang die riesige tablette angestarrt und geheult.
irgendwann durchgerungen, den ärztenotfunk (oder wie es heißt) anzurufen, nachzufragen, was ich denn jetzt bitteschön machen soll. zermörsern, hat er gesagt.
na, ohne mörser (logisch) versucht, harte tablette.
wie wir es jetzt gerade machen: zerschneiden, in einige teile, dann im mund noch schnell zerkauen, runterspülen, mit viel viel viel viel wasser. (gestern, fehler: kaltes wasser. übelkeit. heute: kaltes wasser + heißer tee, gemeinsam, besser)
das ist vermutlich die schlechteste variante, eine tablette zu nehmen, die man als GANZES schlucken soll. aber was solls.
gestern abend bin ich dann wieder halb/ganz durchgedreht, weil ich kopfschmerzen hatte. die kopfschmerzen sind noch immer da.
ist kein leben. ganz klar.
und immer, wenn es mir so geht: von unten bis oben voll mit schmerzen; - keine hoffnung. glaube nicht, dass es einen zustand jenseits dieser ekelhaften schmerzen gibt.
am nachhauseweg gestern geweint. (as usual, es sieht keiner; volle straßenbahn, weinen: keine reaktion. immer gute schlüsse auf die menschheit)
zuhause wieder die kindlichen schluchzanfälle, rot angelaufene augen vom weinen, vom hysterischen. der freund kommt viel später, bis dahin habe ich schon eine stunde lang die riesige tablette angestarrt und geheult.
irgendwann durchgerungen, den ärztenotfunk (oder wie es heißt) anzurufen, nachzufragen, was ich denn jetzt bitteschön machen soll. zermörsern, hat er gesagt.
na, ohne mörser (logisch) versucht, harte tablette.
wie wir es jetzt gerade machen: zerschneiden, in einige teile, dann im mund noch schnell zerkauen, runterspülen, mit viel viel viel viel wasser. (gestern, fehler: kaltes wasser. übelkeit. heute: kaltes wasser + heißer tee, gemeinsam, besser)
das ist vermutlich die schlechteste variante, eine tablette zu nehmen, die man als GANZES schlucken soll. aber was solls.
gestern abend bin ich dann wieder halb/ganz durchgedreht, weil ich kopfschmerzen hatte. die kopfschmerzen sind noch immer da.
ist kein leben. ganz klar.
und immer, wenn es mir so geht: von unten bis oben voll mit schmerzen; - keine hoffnung. glaube nicht, dass es einen zustand jenseits dieser ekelhaften schmerzen gibt.
Freitag, 14. Juni 2013
(freitag, 2)
habe mich auf die uni gequält. warte auf den kurs. würde am liebsten schlafen: so müde! so schmerzen! so energielos.
fühle mich, als würde ich ganz verrotten.
natürlich: entzündung -> mein ganzer körper -> mein überleben: nicht.
immerhin die ganze zeit so schmerzen, dass eine ohnmacht/ein tod vielleicht auch nicht schlecht wären. (sicher, ganz schlecht: pfui,pfui,pfui. dennoch: eine woche schmerzen brechen menschen. könnte man meinen.)
ich will nach hause, ins bett, von nordkorea träumen (letzte nacht unter zahnschmerzen), erst aufwachen, wenn alles wieder vorbei ist.
statt dessen: kurs. heimfahren (allein, mit angst). schmerzen. zuhause auf freund warten. versuchen, das antibiotikum runterzubekommen. (ohgottohgottohgottohgott. die ich schon bei krümel erstickungsanfälle bekomme. würgereflex. das wird ein spaß.)
will schlafen.
fühle mich, als würde ich ganz verrotten.
natürlich: entzündung -> mein ganzer körper -> mein überleben: nicht.
immerhin die ganze zeit so schmerzen, dass eine ohnmacht/ein tod vielleicht auch nicht schlecht wären. (sicher, ganz schlecht: pfui,pfui,pfui. dennoch: eine woche schmerzen brechen menschen. könnte man meinen.)
ich will nach hause, ins bett, von nordkorea träumen (letzte nacht unter zahnschmerzen), erst aufwachen, wenn alles wieder vorbei ist.
statt dessen: kurs. heimfahren (allein, mit angst). schmerzen. zuhause auf freund warten. versuchen, das antibiotikum runterzubekommen. (ohgottohgottohgottohgott. die ich schon bei krümel erstickungsanfälle bekomme. würgereflex. das wird ein spaß.)
will schlafen.
(freitag)
gestern auch noch ?knoten, geschwür, monster? im mund entdeckt, hinter den backenzähnen, irgendwo dort wo die ober- und unterkiefer zusammenlaufen/+ gaumen, keine ahnung; aber auf jeden fall sehr auffällig (im vergleich zur nicht schmerzenden seite), seit gestern am durchdrehen, werde gleich - ohne termin - zum zahnarzt gehen; hab mir gestern mein ende ein paar mal ausgemalt.
immerhin erklärt es die schmerzen, aber es sagt mir halt nicht, was es ist. es kann alles sein. -
update: herumgestochert hat sie: an den überkronten backenzähnen ist unter der krone der knochen (?) entzunden; außerdem die eine wurzel - in absehbarer zeit also eine wurzelspitzenresektion. (man sieht es sehr schön am röntgenbild, die wurzel hat einen heiligenschein) -
was das hinten ist, was mich so verrückt macht, hat sie nicht erfühlt und nicht kommentiert -
antibiotika hab ich verschrieben bekommen, es wird ein spaß werden, sie zu schlucken (ich kann ja kaum etwas über stecknadelkopfgröße im ganzen schlucken) - aber vielleicht wird damit alles besser...
immerhin erklärt es die schmerzen, aber es sagt mir halt nicht, was es ist. es kann alles sein. -
update: herumgestochert hat sie: an den überkronten backenzähnen ist unter der krone der knochen (?) entzunden; außerdem die eine wurzel - in absehbarer zeit also eine wurzelspitzenresektion. (man sieht es sehr schön am röntgenbild, die wurzel hat einen heiligenschein) -
was das hinten ist, was mich so verrückt macht, hat sie nicht erfühlt und nicht kommentiert -
antibiotika hab ich verschrieben bekommen, es wird ein spaß werden, sie zu schlucken (ich kann ja kaum etwas über stecknadelkopfgröße im ganzen schlucken) - aber vielleicht wird damit alles besser...
Donnerstag, 13. Juni 2013
(donnerstag)
ich werde auch nicht klüger.
die zahnschmerzen sind noch da; ja, es ist unheimlich beunruhigend - seit samstag ununterbrochen zahnschmerzen (unterkiefer, oberkiefer, kiefergelenk - bis ins ohr), mal nicht auszuhaltend, mal schlimm. nie wirklich gut.
vermutung meinerseits: der zahn, der mir so ähnliche schmerzen schon letztes jahr beschert hat, muss wurzelbehandelt werden - und mein weisheitszahn, der noch drin ist, unten links.
sagt mein verstand. der auch sagt, gut, es ist scheiße, dass du noch bis mittwoch aushalten musst, aber wenigstens wirst du dich dann so richtig auf den zahnarzt freuen, weil du die schmerzen endlich loswirst.
und natürlich, die angst: was macht die angst? da sein. mir einreden, dass ich sterbe. dass ich müde bin, mir schwindlig ist, diese zahnschmerzen: das sind doch alles eindeutige zeichen.
und ich mittendrin: nicht nur die schmerzen, auch noch die angst. (und die übliche verzweiflung.)
4 tage muss ich noch durchhalten.
und eigentlich sollte ich mich auf alles andere konzentrieren als auf meinen körper und den hirnfick.
die zahnschmerzen sind noch da; ja, es ist unheimlich beunruhigend - seit samstag ununterbrochen zahnschmerzen (unterkiefer, oberkiefer, kiefergelenk - bis ins ohr), mal nicht auszuhaltend, mal schlimm. nie wirklich gut.
vermutung meinerseits: der zahn, der mir so ähnliche schmerzen schon letztes jahr beschert hat, muss wurzelbehandelt werden - und mein weisheitszahn, der noch drin ist, unten links.
sagt mein verstand. der auch sagt, gut, es ist scheiße, dass du noch bis mittwoch aushalten musst, aber wenigstens wirst du dich dann so richtig auf den zahnarzt freuen, weil du die schmerzen endlich loswirst.
und natürlich, die angst: was macht die angst? da sein. mir einreden, dass ich sterbe. dass ich müde bin, mir schwindlig ist, diese zahnschmerzen: das sind doch alles eindeutige zeichen.
und ich mittendrin: nicht nur die schmerzen, auch noch die angst. (und die übliche verzweiflung.)
4 tage muss ich noch durchhalten.
und eigentlich sollte ich mich auf alles andere konzentrieren als auf meinen körper und den hirnfick.
Mittwoch, 12. Juni 2013
(mittwoch)
gereizt. das zahnweh, geräusche, menschen; ich halte das kaum mehr aus.
weinen kann ich nicht, explodieren auch nicht (verlernt).
so viele wünsche sind da:
mich loswerden. die anderen loswerden.
mir einfach kräftig aufs kiefer schlagen (lassen).
ich kann nicht ich kann nicht ich kann nicht und jedes mal wenn ich das denke, wird die wunde größer, wird die wut größer. und ich kann nicht nicht ich kann nicht denken. weil ich nichts kann. weil ich die aufgaben nicht bewältige. weil ich mich verkriechen will, mich bestrafen und mir denken, zurecht, dass ich vergessen werde, dass mir nicht geholfen wird; verdientverdientverdient.
schmerzen, alles: verdientverdientverdient.
weinen kann ich nicht, explodieren auch nicht (verlernt).
so viele wünsche sind da:
mich loswerden. die anderen loswerden.
mir einfach kräftig aufs kiefer schlagen (lassen).
ich kann nicht ich kann nicht ich kann nicht und jedes mal wenn ich das denke, wird die wunde größer, wird die wut größer. und ich kann nicht nicht ich kann nicht denken. weil ich nichts kann. weil ich die aufgaben nicht bewältige. weil ich mich verkriechen will, mich bestrafen und mir denken, zurecht, dass ich vergessen werde, dass mir nicht geholfen wird; verdientverdientverdient.
schmerzen, alles: verdientverdientverdient.
Dienstag, 11. Juni 2013
(dienstag)
es tut mir leid, ich habe die sprache verloren. ich wäre eine gute anlaufstelle für - alles mögliche böse. aber nicht einmal das macht spaß, weil ich nicht spreche. man kann nicht gemein, traurig, verzweifelt ... sein, wenn man keine worte dafür hat.
am heimweg der gedanke, dass ich ja schon jahre darauf hingearbeitet habe: mich zu vernichten. dass ich angefangen habe, mich nach fernem zu sehnen: ländern, liebe. als lebensprinzip: immer das fernste greifen wollen, unterbewusst wissen, dass man nur unglücklich werden kann -> unglücklich werden, ziel erreicht.
und als ich am glücklichsten war (die monate, bevor ich nach china gefahren bin, die ersten monate in china - auch wenn ich mitunter verzweifelt war und wütend geweint habe: ich war am lebendigsten), habe ich schon auf den abgrund hingearbeitet. mein eigenes grab geschaufelt, mit träumen.
---
vermutlich lebe ich jetzt auch; ich wäre nur gerne schon dahinter und darüber hinaus - und würde zurückblicken, einschätzen können, aufatmen.
aber mittendrin ist es schlimm: ich will weinen, die ganze zeit, manchmal tue ich es, aber es ist ein kraftakt. (und ich habe das gefühl, es zu müssen, weil ich dieses wein-gefühl im bauch habe und fürchte, es richtet schaden an) -
schmerzen, immer. von außen, von vorne, von hinten, wenn ich dort wäre, würde ich sagen: pah. elendige jammerei. vorschieben von. mittendrin aber bin ich nur und staune: ich habe immer schmerzen. (aktuell sind es noch immer die zahnschmerzen - habe mir heute einen termin gemacht, für nächsten mittwoch - in einer woche... bis dahin muss ich also aushalten. und zahnarzt ist eh so eine sache: egal, in welchem zustand ich bin, es gibt immer etwas zu tun. zähne aus zuckerglas hab ich.)
-
und müde bin ich, verwirrt, gleichzeitig, unentspannbar, immer am sprung: aber kann die energie nicht kanalisieren.
---
der tag? gestern bis halb 2 nicht einschlafen können wegen extremer zahnschmerzen. (hätte ich schmerztabletten, hätte ich dann wohl sogar welche genommen). dann verschlafen, aufgestanden, kaffee, hausübung fertiggemacht (halbherzig und am letzten drücker), mich geputzt und rausgegangen, in den regen.
im ersten kurs saß ich am boden und war gelangweilt, auch wenn mich die sprache fasziniert hat: und ich fast alles verstanden habe und es eigentlich putzig fand, dass ich manche dinge so falsch höre und dann doch verifiziere (ich habe eine zeit lang das französische "orient" als "orion" gehört und habe gedacht, wie schön, dass die poeten reisen in den orion unternahmen. ich halte das ja für tragbar. der orion <3 - wäre ich ein poet, würde ich auch dorthin fahren.)
dann war ich kurz am institut und hab mein frühstückbrot gegessen, mein zahnweh geklagt und mich gleich dafür geschämt. (ich kann ja sonst nichts über mein befinden sagen. also rede ich eher über das zahnweh als über meine verzweiflung) -
dann die bibliothek: ich wusste nicht, was ich tun sollte. hab ein wenig weitergelesen, im chinesischen.
die freundin kam und wir haben geredet und mit der japanischen freundin sachen vom kurs beredet. dann geschwiegen.
später hatte ich die zwei anderen dienstagskurse: zum einen ging ich und mir ist fast das herz explodiert, weil es um eines (und ich glaube, es gibt nur dieses eine) der bücher ging, die mir zu persönlich sind, um sie an der uni zu besprechen. und zu deuten. dabei will ich die ganze zeit schreien: nein, es geht um dies, es geht um das. (und weiß, dass ich das nicht darf, weil es meine persönliche deutung ist und weil ich mich zu sehr offenbaren würde) -
den anderen kurs habe ich geschwänzt, als geschenk an mich, und bin heimgefahren.
am heimweg der gedanke, dass ich ja schon jahre darauf hingearbeitet habe: mich zu vernichten. dass ich angefangen habe, mich nach fernem zu sehnen: ländern, liebe. als lebensprinzip: immer das fernste greifen wollen, unterbewusst wissen, dass man nur unglücklich werden kann -> unglücklich werden, ziel erreicht.
und als ich am glücklichsten war (die monate, bevor ich nach china gefahren bin, die ersten monate in china - auch wenn ich mitunter verzweifelt war und wütend geweint habe: ich war am lebendigsten), habe ich schon auf den abgrund hingearbeitet. mein eigenes grab geschaufelt, mit träumen.
---
vermutlich lebe ich jetzt auch; ich wäre nur gerne schon dahinter und darüber hinaus - und würde zurückblicken, einschätzen können, aufatmen.
aber mittendrin ist es schlimm: ich will weinen, die ganze zeit, manchmal tue ich es, aber es ist ein kraftakt. (und ich habe das gefühl, es zu müssen, weil ich dieses wein-gefühl im bauch habe und fürchte, es richtet schaden an) -
schmerzen, immer. von außen, von vorne, von hinten, wenn ich dort wäre, würde ich sagen: pah. elendige jammerei. vorschieben von. mittendrin aber bin ich nur und staune: ich habe immer schmerzen. (aktuell sind es noch immer die zahnschmerzen - habe mir heute einen termin gemacht, für nächsten mittwoch - in einer woche... bis dahin muss ich also aushalten. und zahnarzt ist eh so eine sache: egal, in welchem zustand ich bin, es gibt immer etwas zu tun. zähne aus zuckerglas hab ich.)
-
und müde bin ich, verwirrt, gleichzeitig, unentspannbar, immer am sprung: aber kann die energie nicht kanalisieren.
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der tag? gestern bis halb 2 nicht einschlafen können wegen extremer zahnschmerzen. (hätte ich schmerztabletten, hätte ich dann wohl sogar welche genommen). dann verschlafen, aufgestanden, kaffee, hausübung fertiggemacht (halbherzig und am letzten drücker), mich geputzt und rausgegangen, in den regen.
im ersten kurs saß ich am boden und war gelangweilt, auch wenn mich die sprache fasziniert hat: und ich fast alles verstanden habe und es eigentlich putzig fand, dass ich manche dinge so falsch höre und dann doch verifiziere (ich habe eine zeit lang das französische "orient" als "orion" gehört und habe gedacht, wie schön, dass die poeten reisen in den orion unternahmen. ich halte das ja für tragbar. der orion <3 - wäre ich ein poet, würde ich auch dorthin fahren.)
dann war ich kurz am institut und hab mein frühstückbrot gegessen, mein zahnweh geklagt und mich gleich dafür geschämt. (ich kann ja sonst nichts über mein befinden sagen. also rede ich eher über das zahnweh als über meine verzweiflung) -
dann die bibliothek: ich wusste nicht, was ich tun sollte. hab ein wenig weitergelesen, im chinesischen.
die freundin kam und wir haben geredet und mit der japanischen freundin sachen vom kurs beredet. dann geschwiegen.
später hatte ich die zwei anderen dienstagskurse: zum einen ging ich und mir ist fast das herz explodiert, weil es um eines (und ich glaube, es gibt nur dieses eine) der bücher ging, die mir zu persönlich sind, um sie an der uni zu besprechen. und zu deuten. dabei will ich die ganze zeit schreien: nein, es geht um dies, es geht um das. (und weiß, dass ich das nicht darf, weil es meine persönliche deutung ist und weil ich mich zu sehr offenbaren würde) -
den anderen kurs habe ich geschwänzt, als geschenk an mich, und bin heimgefahren.
Montag, 10. Juni 2013
(montag)
arbeit bis nach 2; post, einkaufen, zuhause. erstmals ein wochentag ohne uni. (von der arbeit mal abgesehen)
gestern die eine bewerbung abgeschickt, sonst nichts großartig geschafft.
heute mehr motivation, aber weniger zeit. und dringende aufgaben. (hausübung bis morgen, zb. und sollte eigentlich ein buch bis morgen lesen.)
gewitterwarten.
viele anrufe, viele mails, viele pakete sogar; aber nichts weltbewegendes.
(und an solchen tagen wie heute ist die angst kaum präsent. keine panik; nur zahn- und bauchschmerzen. überhaupt, der dritte zahnschmerztag in folge, ich befürchte wieder das schlimmste - und hoffe, dass wieder eine schmerzfreie woche kommt, ich es vergesse und mir einreden darf, es wäre mein weisheitszahn, der "schiebt". (und nicht: wurzelentzündung, kiefervereiterung, was weiß ich. im juli will ich dann zum zahnarzt gehen, sowieso, aber davor, nur wenn es gar nicht mehr anders geht, weil einfach keine zeit dafür ist - immerhin hat der zahnarzt in der nacht und am wochenende ja zu.)
gestern die eine bewerbung abgeschickt, sonst nichts großartig geschafft.
heute mehr motivation, aber weniger zeit. und dringende aufgaben. (hausübung bis morgen, zb. und sollte eigentlich ein buch bis morgen lesen.)
gewitterwarten.
viele anrufe, viele mails, viele pakete sogar; aber nichts weltbewegendes.
(und an solchen tagen wie heute ist die angst kaum präsent. keine panik; nur zahn- und bauchschmerzen. überhaupt, der dritte zahnschmerztag in folge, ich befürchte wieder das schlimmste - und hoffe, dass wieder eine schmerzfreie woche kommt, ich es vergesse und mir einreden darf, es wäre mein weisheitszahn, der "schiebt". (und nicht: wurzelentzündung, kiefervereiterung, was weiß ich. im juli will ich dann zum zahnarzt gehen, sowieso, aber davor, nur wenn es gar nicht mehr anders geht, weil einfach keine zeit dafür ist - immerhin hat der zahnarzt in der nacht und am wochenende ja zu.)
Sonntag, 9. Juni 2013
(sonntag)
das einzige, was ich im moment wirklich gut kann:
die krusten aufkratzen, in den wunden stochern.
alle fünf minuten ein vergleich mit anderen, manchmal, wenn ich einfallslos bin, mit den eigenen idealen. (visionen, träumen, soll-ich)
kann nur schiefgehen, geht schief.
stück für stück verlier ich alles.
muss mir ständig eingestehen, sogar meine sprache verloren zu haben.
die, die helfen könnten, tun es nicht, wissen von nichts;
bzw. immer auffälliger, wie wurstig die ganze welt ist.
(oder, alle depressiv?)
bewundere die mädchen, die strahlen und tun. (so sollte es auch sein; nur bin ich alt und stumpf und kann weder über meine vier wände hinausgehen, noch -denken)
- denke mir aber auch: vielleicht fällt ihr auch. und dann sehen wir weiter.
die krusten aufkratzen, in den wunden stochern.
alle fünf minuten ein vergleich mit anderen, manchmal, wenn ich einfallslos bin, mit den eigenen idealen. (visionen, träumen, soll-ich)
kann nur schiefgehen, geht schief.
stück für stück verlier ich alles.
muss mir ständig eingestehen, sogar meine sprache verloren zu haben.
die, die helfen könnten, tun es nicht, wissen von nichts;
bzw. immer auffälliger, wie wurstig die ganze welt ist.
(oder, alle depressiv?)
bewundere die mädchen, die strahlen und tun. (so sollte es auch sein; nur bin ich alt und stumpf und kann weder über meine vier wände hinausgehen, noch -denken)
- denke mir aber auch: vielleicht fällt ihr auch. und dann sehen wir weiter.
Samstag, 8. Juni 2013
(samstag)
gut, ich warte nicht mehr. ich weiß aber auch nicht, was schlimmer für mich ist; warten oder nicht.
freitag: arbeit, uni, heimfahren.
samstag, also heute: aufwachen mit zahnschmerzen, doch irgendwie zusammensammeln, mit dem fahrrad (! das ich ja in letzter zeit sehr meide) zum einkaufszentrum gefahren, vatertagsgeschenk (es ist mir erst mittwoch eingefallen und unter der woche hab ich ja keine zeit zum einkaufen), dann der samstagseinkauf, jetzt ... nichts. den schreibtisch angefangen aufzuräumen, mal hier reinlesen, mal dort.
ich stoße mich an meinen wänden, an meinem nicht vorhandenen selbstwertgefühl, an meinem eigenen hass, soviel. ich kann im moment nicht arbeiten. und alle fünf minuten fällt mir etwas ein, dass mich zu einem noch grauslicherem ding macht.
schlimmer als die pubertät ist das, wirklich viel schlimmer. und wird dem gerechter als sonst was: den normen entsprechen müssen, den anderen normen entsprechen wollen, alles überflügeln und gleichzeitig ständig nur hinfallen.
27 sein und das beste, was mir einfällt, ist zu überlegen, ob ich denn den mut dazu hätte, wegzugehen, wenn meine illusion zusammenbricht.
freitag: arbeit, uni, heimfahren.
samstag, also heute: aufwachen mit zahnschmerzen, doch irgendwie zusammensammeln, mit dem fahrrad (! das ich ja in letzter zeit sehr meide) zum einkaufszentrum gefahren, vatertagsgeschenk (es ist mir erst mittwoch eingefallen und unter der woche hab ich ja keine zeit zum einkaufen), dann der samstagseinkauf, jetzt ... nichts. den schreibtisch angefangen aufzuräumen, mal hier reinlesen, mal dort.
ich stoße mich an meinen wänden, an meinem nicht vorhandenen selbstwertgefühl, an meinem eigenen hass, soviel. ich kann im moment nicht arbeiten. und alle fünf minuten fällt mir etwas ein, dass mich zu einem noch grauslicherem ding macht.
schlimmer als die pubertät ist das, wirklich viel schlimmer. und wird dem gerechter als sonst was: den normen entsprechen müssen, den anderen normen entsprechen wollen, alles überflügeln und gleichzeitig ständig nur hinfallen.
27 sein und das beste, was mir einfällt, ist zu überlegen, ob ich denn den mut dazu hätte, wegzugehen, wenn meine illusion zusammenbricht.
Donnerstag, 6. Juni 2013
(donnerstag)
äußerst seltsame nacht. bis 4 musste ich warten, dann war er da, dann konnte ich schlafen und konnte es doch nicht. mein magen hat sich nach mitternacht verabschiedet, mir war übel, alles brannte - so ist das, jedes mal, wenn ich lange aufbleibe, angespannt bin, nur noch wasser trinke und rauche.
3, 5 stunden schlaf maximal, erstaunlicherweise war ich beim aufwachen selbst nicht müde; nur fühle ich mich falsch am platz, außerirdisch, benebelt. die angst ist mit mir in die arbeit gefahren, weil ich immer nur denke: zu wenig geschlafen zu wenig geschlafen - gefahr gefahr. (stimmt ja auch. mit 3 stunden schlaf kann man keine 12 stunden- herumrenn - tage durchdrücken)
jetzt: viel arbeiten; bin einigermaßen fleißig und hab zu viel zu tun. dann uni, organisatorisch was erledigen, dann kurs, dann ein anderer kurs (vermutlich), dann heim; einkaufen, zuhause aufräumen, mich aufräumen, herumliegen und loslassen, endlich einmal, hoffentlich.
3, 5 stunden schlaf maximal, erstaunlicherweise war ich beim aufwachen selbst nicht müde; nur fühle ich mich falsch am platz, außerirdisch, benebelt. die angst ist mit mir in die arbeit gefahren, weil ich immer nur denke: zu wenig geschlafen zu wenig geschlafen - gefahr gefahr. (stimmt ja auch. mit 3 stunden schlaf kann man keine 12 stunden- herumrenn - tage durchdrücken)
jetzt: viel arbeiten; bin einigermaßen fleißig und hab zu viel zu tun. dann uni, organisatorisch was erledigen, dann kurs, dann ein anderer kurs (vermutlich), dann heim; einkaufen, zuhause aufräumen, mich aufräumen, herumliegen und loslassen, endlich einmal, hoffentlich.
Mittwoch, 5. Juni 2013
(mittwoch)
äußerst, äußerst seltsamer tag.
in der früh und am abend schau ich mir den kanal an; seltsam voll - und doch ist hier so weit weg von dem, wie es wirklich ist.
arbeit: viel getan, obwohl müde und fast unbewegliches gehirn. zur uni fahren, bib, kopieren, reden, lesen, -
dann eine halluzination (oder ein geist), nämlich f. sehen. -
bücher zurückgeben fahren, wieder zurück, mit einer freundin treffen, den kurs schwänzen, aber dann doch dafür lernen.
heimfahren noch im hellen, jetzt im dunkeln: warten.
grausames warten in der nacht. gestern, heute, zermürbend. zumal ich ohnehin schon durch den ganzen tag wanke wie nur etwas.
und auf was anderes warte ich und fühle mich dabei krank und unnormal.
in der früh und am abend schau ich mir den kanal an; seltsam voll - und doch ist hier so weit weg von dem, wie es wirklich ist.
arbeit: viel getan, obwohl müde und fast unbewegliches gehirn. zur uni fahren, bib, kopieren, reden, lesen, -
dann eine halluzination (oder ein geist), nämlich f. sehen. -
bücher zurückgeben fahren, wieder zurück, mit einer freundin treffen, den kurs schwänzen, aber dann doch dafür lernen.
heimfahren noch im hellen, jetzt im dunkeln: warten.
grausames warten in der nacht. gestern, heute, zermürbend. zumal ich ohnehin schon durch den ganzen tag wanke wie nur etwas.
und auf was anderes warte ich und fühle mich dabei krank und unnormal.
Dienstag, 4. Juni 2013
(dienstag)
langer tag vorbei. zudem bin ich heute auch früher als sonst weggegangen (und war dafür pünktlich im ersten kurs) und bin beim letzten kurs erst um 20.15 heimgegangen.
dazwischen viel herumsitzen, lesen, über gelesenes reden (in den kursen), japanisch lernen (ich, in den kursen, damit ich nicht die ganze zeit blümchen und sternchen male, weil ich mich irgendwie beschäftigen muss) -
den ganzen tag war mir recht unwohl, auf die sache warte ich auch noch immer (und male mir inzwischen schon tumore aus, die die entfernung sämtlicher betroffener körperteile veranlassen; schwanger kann ich ja nicht sein) -
angst, immer wieder; schmerzen, überall, aber zarte.
trost nur in worten; von den toten und den entfernten.
wahnsinnig viel zu tun; dabei wahnsinnig müde und komme dem ganzen nicht nach.
sehr sehr viele aufgaben in der arbeit (morgen vormittag wird spaßig/arbeitsintensiv)
sehr sehr viel im semesterendspurt zu tun (lernen, lesen)
um die ganzen schriftlichen arbeiten soll ich mich kümmern (aber ich hab null energie dafür, ich warte auf bessere tage)
am wochenende will ich eine bewerbung schreiben (für was kleines)
außerdem warte ich auf alles mögliche (es werden allerdings nur absagen kommen)
ich hätte gern mehr zeit für alles.
dazwischen viel herumsitzen, lesen, über gelesenes reden (in den kursen), japanisch lernen (ich, in den kursen, damit ich nicht die ganze zeit blümchen und sternchen male, weil ich mich irgendwie beschäftigen muss) -
den ganzen tag war mir recht unwohl, auf die sache warte ich auch noch immer (und male mir inzwischen schon tumore aus, die die entfernung sämtlicher betroffener körperteile veranlassen; schwanger kann ich ja nicht sein) -
angst, immer wieder; schmerzen, überall, aber zarte.
trost nur in worten; von den toten und den entfernten.
wahnsinnig viel zu tun; dabei wahnsinnig müde und komme dem ganzen nicht nach.
sehr sehr viele aufgaben in der arbeit (morgen vormittag wird spaßig/arbeitsintensiv)
sehr sehr viel im semesterendspurt zu tun (lernen, lesen)
um die ganzen schriftlichen arbeiten soll ich mich kümmern (aber ich hab null energie dafür, ich warte auf bessere tage)
am wochenende will ich eine bewerbung schreiben (für was kleines)
außerdem warte ich auf alles mögliche (es werden allerdings nur absagen kommen)
ich hätte gern mehr zeit für alles.
Montag, 3. Juni 2013
(montag)
arbeit, vorbei.
test 1, vorbei.
jetzt: herumsitzen, lernen.
später: test 2, lesung. bis spätabends. (dann sollte ich auch noch zuhause wäsche waschen, auch wenn es schon spät ist, weil ich morgen noch weniger dazu komme)
und jetzt:
- lernen für test 2
- buch für französisch lesen
- buch für proseminar morgen lesen
- (100 andere zu erledigende dinge, die aber nicht ganz so dringend sind)
- arbeitssachen für morgen erledigen. (im prinzip habe ich heute in der arbeit nur alles so vorbereitet, dass ich mir die arbeit mit nach hause nehmen kann... furchtbar. und im laufe des monats wird es schlimmer werden und ich muss länger in der arbeit bleiben. (und hier zusätzlich: prüfungswochen, ende des semesters) - aber jedes jahr fällt das alles zusammen und wird schlimm.
und die angst: ich habe immer wieder kurze panikanfälle. ich spüre körperteile nicht mehr oder sie fühlen sich taub an oder einfach seltsam. und dann taucht das aus dem bauch raus auf: diese schrecksekunde, die in zeitlupe abläuft. ich denke, es ist dieses gefühl: wenn man sich erschreckt und nur ganz kurz dieses riesige entsetzen hat - so kurz, dass man es erst bemerkt, weil man danach durchatmet und lacht und sich ans herz greift und sagt "jetzt habe ich mich aber erschreckt". und bei den kleinen anfällen sind diese schrecksekunden minutenlang und grausig.
test 1, vorbei.
jetzt: herumsitzen, lernen.
später: test 2, lesung. bis spätabends. (dann sollte ich auch noch zuhause wäsche waschen, auch wenn es schon spät ist, weil ich morgen noch weniger dazu komme)
und jetzt:
- lernen für test 2
- buch für französisch lesen
- buch für proseminar morgen lesen
- (100 andere zu erledigende dinge, die aber nicht ganz so dringend sind)
- arbeitssachen für morgen erledigen. (im prinzip habe ich heute in der arbeit nur alles so vorbereitet, dass ich mir die arbeit mit nach hause nehmen kann... furchtbar. und im laufe des monats wird es schlimmer werden und ich muss länger in der arbeit bleiben. (und hier zusätzlich: prüfungswochen, ende des semesters) - aber jedes jahr fällt das alles zusammen und wird schlimm.
und die angst: ich habe immer wieder kurze panikanfälle. ich spüre körperteile nicht mehr oder sie fühlen sich taub an oder einfach seltsam. und dann taucht das aus dem bauch raus auf: diese schrecksekunde, die in zeitlupe abläuft. ich denke, es ist dieses gefühl: wenn man sich erschreckt und nur ganz kurz dieses riesige entsetzen hat - so kurz, dass man es erst bemerkt, weil man danach durchatmet und lacht und sich ans herz greift und sagt "jetzt habe ich mich aber erschreckt". und bei den kleinen anfällen sind diese schrecksekunden minutenlang und grausig.
Sonntag, 2. Juni 2013
(sonntag)
gestern also der tag. vorgestern abend wollte ich ein bisschen heulen deswegen, da ist so ein trauerschleier, der kommt, aber vielleicht war das auch prämenstruell oder sonst was (vielleicht einfach normal, er ist ja oft da) -
gestern ist der tag dann aber doch im verlauf besser geworden.
vorgestern habe ich mit der post eine karte meiner mutter bekommen: entweder ist sie jetzt total hinüber (gehirn) oder was weiß ich. sie hat mir auf jeden fall alles gute zum x. geburtstag gewunschen und der war falsch. wenn nicht mal mehr die eigene mutter weiß, wie alt man wird - bin ich zu alt? ist sie zu kaputt?
(und ich hab mich erschreckt, wie ich den umschlag mit ihrer handschrift gesehen habe und geweint, ein bisschen. die wunde wird immer da sein. das ist so geschehen, als ich noch keinen einfluss drauf hatte (weil ich ein kleinkind war) und seither ist es nicht mehr reparierbar ohne größeren schaden anzurichten. wer weiß ob ich abschließen könnte, würde sie sterben. (oder dann eher die ganze zeit illusionen malen und mir ein schlechtes gewissen einreden) - jetzt verdränge ich sie die meiste zeit und dann taucht sie auf, wenn ihre handschrift in meinem briefkasten auftaucht.
-
gestern waren wir dann tatsächlich zu mittag die kaffeemaschine kaufen (teuer und toll. und ich freu mich jetzt jedes mal, wenn ich in die küche gehe und sie sehe.) - im papierfachgeschäft habe ich dann in den ausverkaufsbüchern einige tolle gefunden und hab die auch bekommen.
am abend waren wir indisch essen mit freunden, zu sechst; bis auf eine sind dann noch alle (recht spontan) zu mir nach hause mitgefahren: trinken, mikrowellenpopcorn essen und uno spielen, stundenlang.
ein recht zahmer geburtstag (aber waren sie das nicht die letzten 7 jahre?), aber schon fein.
heute muss ich enorm viel für die uni machen - die letzten wochen habe ich zwar immer irgendwas getan, aber alles recht wenig effektiv. und langsam kommen die prüfungen, die abgabetermine usw... und ich kann nicht herumtrödeln, sondern muss.
am abend gehts dann zu meinen eltern. (vater und stiefmutter; was ich ja sonst nicht extra differenzier, aber nicht, dass es jemand vermischt mit der mutter da oben im posting. die mutter ist die mutter ist in etwa so ein wort wie 'das gespenst')
gestern ist der tag dann aber doch im verlauf besser geworden.
vorgestern habe ich mit der post eine karte meiner mutter bekommen: entweder ist sie jetzt total hinüber (gehirn) oder was weiß ich. sie hat mir auf jeden fall alles gute zum x. geburtstag gewunschen und der war falsch. wenn nicht mal mehr die eigene mutter weiß, wie alt man wird - bin ich zu alt? ist sie zu kaputt?
(und ich hab mich erschreckt, wie ich den umschlag mit ihrer handschrift gesehen habe und geweint, ein bisschen. die wunde wird immer da sein. das ist so geschehen, als ich noch keinen einfluss drauf hatte (weil ich ein kleinkind war) und seither ist es nicht mehr reparierbar ohne größeren schaden anzurichten. wer weiß ob ich abschließen könnte, würde sie sterben. (oder dann eher die ganze zeit illusionen malen und mir ein schlechtes gewissen einreden) - jetzt verdränge ich sie die meiste zeit und dann taucht sie auf, wenn ihre handschrift in meinem briefkasten auftaucht.
-
gestern waren wir dann tatsächlich zu mittag die kaffeemaschine kaufen (teuer und toll. und ich freu mich jetzt jedes mal, wenn ich in die küche gehe und sie sehe.) - im papierfachgeschäft habe ich dann in den ausverkaufsbüchern einige tolle gefunden und hab die auch bekommen.
am abend waren wir indisch essen mit freunden, zu sechst; bis auf eine sind dann noch alle (recht spontan) zu mir nach hause mitgefahren: trinken, mikrowellenpopcorn essen und uno spielen, stundenlang.
ein recht zahmer geburtstag (aber waren sie das nicht die letzten 7 jahre?), aber schon fein.
heute muss ich enorm viel für die uni machen - die letzten wochen habe ich zwar immer irgendwas getan, aber alles recht wenig effektiv. und langsam kommen die prüfungen, die abgabetermine usw... und ich kann nicht herumtrödeln, sondern muss.
am abend gehts dann zu meinen eltern. (vater und stiefmutter; was ich ja sonst nicht extra differenzier, aber nicht, dass es jemand vermischt mit der mutter da oben im posting. die mutter ist die mutter ist in etwa so ein wort wie 'das gespenst')
Freitag, 31. Mai 2013
(freitag)
gestern keinen schritt aus der wohnung gemacht. und außer ein bisschen lesen und ein bisschen japanisch lernen auch nichts vernünftiges gemacht. ist wohl aber manchmal auch gut so. (und mein rücken/hals war gestern ganz verdreht, ich war also sehr verspannt und habs die ganze zeit gespürt. heute ist es weg.)
der plan für heute:
arbeit (jetzt gerade, fenstertag, juhu -.-), dann bibliothek (lesen, arbeiten, kopieren), dann zur hauptuni-bib fahren (buch zurückgeben, bücher holen) und dann kurs. und am heimweg noch einkaufen, wir hatten ja gestern fast nichts zuhause. (wohlstandsproblem)
der plan für morgen:
am vormittag einkaufen gehen (eine kaffeemaschine! nachdem ich schon so lange drüber red.), dann - keine ahnung. ich will noch immer in den zoo oder sonst irgendwas. einen starbucks-kaffee (oder so etwas ähnliches) will ich auch, das hab ich schon angekündigt. war ewig nicht mehr, will von zeit zu zeit, morgen ist ein guter tag für sowas und beim kaffeemaschinenkauf sind wir sowieso auch gleich bei einem. (hm. abstrus. kaffeemaschine kaufen und zu starbucks gehen. aber egal.)
abends dann mit freunden essen gehen. und dann... keine ahnung. vermutlich muss ich was trinken, weil man das ja so tut(am geburtstag) .
und sonntags muss ich mich dann echt in unikram stürzen: am montag hab ich zwei prüfungen. und sowieso sind die ganzen arbeiten & korrekturen noch da und warten auf mich.
der plan für heute:
arbeit (jetzt gerade, fenstertag, juhu -.-), dann bibliothek (lesen, arbeiten, kopieren), dann zur hauptuni-bib fahren (buch zurückgeben, bücher holen) und dann kurs. und am heimweg noch einkaufen, wir hatten ja gestern fast nichts zuhause. (wohlstandsproblem)
der plan für morgen:
am vormittag einkaufen gehen (eine kaffeemaschine! nachdem ich schon so lange drüber red.), dann - keine ahnung. ich will noch immer in den zoo oder sonst irgendwas. einen starbucks-kaffee (oder so etwas ähnliches) will ich auch, das hab ich schon angekündigt. war ewig nicht mehr, will von zeit zu zeit, morgen ist ein guter tag für sowas und beim kaffeemaschinenkauf sind wir sowieso auch gleich bei einem. (hm. abstrus. kaffeemaschine kaufen und zu starbucks gehen. aber egal.)
abends dann mit freunden essen gehen. und dann... keine ahnung. vermutlich muss ich was trinken, weil man das ja so tut
und sonntags muss ich mich dann echt in unikram stürzen: am montag hab ich zwei prüfungen. und sowieso sind die ganzen arbeiten & korrekturen noch da und warten auf mich.
Mittwoch, 29. Mai 2013
(mittwoch)
heute anders; der tag beginnt besser als er endet, es wird stunde für stunde schlimmer.
in der arbeit war viel zu tun, viel neues, aber solche tage mag ich irgendwie. auch wenn ich dann ganz verwirrt bin und mich zusammenreißen muss, dass ich nichts falsch mache, weil alle gleichzeitig was von mir wollen. -
in der bibliothek wars mir dann stellenweise fad, vielleicht gewöhne ich mich schon zu sehr daran. (dort zu sitzen und zu lesen und zu arbeiten)
abends hat mich mein schweigen (und mein kopfinhalt) fertiggemacht, ich komm nicht so gut damit klar: irgendwo sein und schweigen müssen, aus verschiedenen gründen.
und immer wieder, schön über den tag verteilt, kleine panikattacken: großteils wegen essen. (ja, dämlich), aber auch beim heimfahren und manchmal einfach, weil ich inne gehalten habe und mir alles vor den augen verschwommen ist.
am abend habe ich dann auf die bim gewartet - bin einen ungewohnten umweg gefahren - dort, wo abends die fiaker vorbeifahren, weil sie in die garage fahren. und dann ist mir eingefallen, dass ich was geträumt habe (letzte nacht?), von fiakerpferden, die wild waren und vor denen ich flüchten musste. weiß aber gar nicht mehr, wann ich es tatsächlich geträumt habe, aber es schien recht klar - als erinnerung. nicht nur als abbild einer angst, von irgendwoher.
aber die letzten tage habe ich sowieso zuviele kleine fetzen geträumt und kann mich an kaum was erinnern: heute früh im letzten schlaf habe ich zum beispiel davon geträumt, mir endlich eine neue klobrille (ja!) kaufen zu wollen - und dabei war die klobrille im traum eine uralte, eine hölzerne, nicht die, die wir tatsächlich haben.
-
in der arbeit war viel zu tun, viel neues, aber solche tage mag ich irgendwie. auch wenn ich dann ganz verwirrt bin und mich zusammenreißen muss, dass ich nichts falsch mache, weil alle gleichzeitig was von mir wollen. -
in der bibliothek wars mir dann stellenweise fad, vielleicht gewöhne ich mich schon zu sehr daran. (dort zu sitzen und zu lesen und zu arbeiten)
abends hat mich mein schweigen (und mein kopfinhalt) fertiggemacht, ich komm nicht so gut damit klar: irgendwo sein und schweigen müssen, aus verschiedenen gründen.
und immer wieder, schön über den tag verteilt, kleine panikattacken: großteils wegen essen. (ja, dämlich), aber auch beim heimfahren und manchmal einfach, weil ich inne gehalten habe und mir alles vor den augen verschwommen ist.
am abend habe ich dann auf die bim gewartet - bin einen ungewohnten umweg gefahren - dort, wo abends die fiaker vorbeifahren, weil sie in die garage fahren. und dann ist mir eingefallen, dass ich was geträumt habe (letzte nacht?), von fiakerpferden, die wild waren und vor denen ich flüchten musste. weiß aber gar nicht mehr, wann ich es tatsächlich geträumt habe, aber es schien recht klar - als erinnerung. nicht nur als abbild einer angst, von irgendwoher.
aber die letzten tage habe ich sowieso zuviele kleine fetzen geträumt und kann mich an kaum was erinnern: heute früh im letzten schlaf habe ich zum beispiel davon geträumt, mir endlich eine neue klobrille (ja!) kaufen zu wollen - und dabei war die klobrille im traum eine uralte, eine hölzerne, nicht die, die wir tatsächlich haben.
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Dienstag, 28. Mai 2013
(dienstag, 3)
da bin ich noch - wieder - noch immer; lebendig, mit zahnschmerzen. die angst ist gegangen, die zahnschmerzen wieder gekommen. verrückt: als hätte ich eine blase (so wie eine seifenblase), die einfach nicht platzt, die aber herumfliegt und in allen farben schillert: manchmal angst, manchmal schmerz, manchmal verzweiflung - immer da, aber immer an verschiedenen orten.
in der bibliothek hat es trotzdem lange gedauert, bis ich runtergekommen war - und bis ich die arbeit fertiggestellt hatte, an der ich schon seit tagen gesessen bin (schnoddrige 3 seiten) - dann war sie aber abgeschickt und ich konnte zehn minuten spaßlesen und bin dann zu meinen kursen - von 4 - 8 uhr - gegangen.
und die waren eigentlich ganz gut, hab einiges gesagt, vor allem im zweiten kurs; ich war richtig munter. (und ertapp mich öfters dabei, dass ich gern englisch rede. der zweite kurs ist auf englisch, die meisten haben zwar ohnehin deutsch als muttersprache, aber weil der kurs eben auf englisch gehalten wird, diskutieren wir auch auf englisch. und ich hasse diese sprache eigentlich.)
danach ist mir - wie jeden dienstag abend, weswegen ich nicht glücklich bin über diesen schluss erst um 20 uhr - die straßenbahn davon gefahren und ich bin zur anderen ein stück gegangen.
- jetzt bin ich zuhause und: müde, schmerzen, ein bisschen entspannt (weil nichts dringendes ansteht) und lese so ein bisschen herum.
morgen wieder vormittags arbeit, nachmittags bibliothek (und ich habe mir vorgenommen, mich in die korrektur der großen arbeit zu stürzen), am abend eine lesung. (und spät nach haus kommen)
- und jetzt fällt mir gerade erst ein, dass ich ja dann morgen nicht zum einkaufen komm. und donnerstag ist feiertag. hach. -.- egal.
in der bibliothek hat es trotzdem lange gedauert, bis ich runtergekommen war - und bis ich die arbeit fertiggestellt hatte, an der ich schon seit tagen gesessen bin (schnoddrige 3 seiten) - dann war sie aber abgeschickt und ich konnte zehn minuten spaßlesen und bin dann zu meinen kursen - von 4 - 8 uhr - gegangen.
und die waren eigentlich ganz gut, hab einiges gesagt, vor allem im zweiten kurs; ich war richtig munter. (und ertapp mich öfters dabei, dass ich gern englisch rede. der zweite kurs ist auf englisch, die meisten haben zwar ohnehin deutsch als muttersprache, aber weil der kurs eben auf englisch gehalten wird, diskutieren wir auch auf englisch. und ich hasse diese sprache eigentlich.)
danach ist mir - wie jeden dienstag abend, weswegen ich nicht glücklich bin über diesen schluss erst um 20 uhr - die straßenbahn davon gefahren und ich bin zur anderen ein stück gegangen.
- jetzt bin ich zuhause und: müde, schmerzen, ein bisschen entspannt (weil nichts dringendes ansteht) und lese so ein bisschen herum.
morgen wieder vormittags arbeit, nachmittags bibliothek (und ich habe mir vorgenommen, mich in die korrektur der großen arbeit zu stürzen), am abend eine lesung. (und spät nach haus kommen)
- und jetzt fällt mir gerade erst ein, dass ich ja dann morgen nicht zum einkaufen komm. und donnerstag ist feiertag. hach. -.- egal.
(dienstag, 2)
wie ich mich hergekämpft habe. (bibliothek) - wie unwohl mir ist. der schmerz überall; es sind tatsächlich kleine monsterchen, die überall sein können und alles mögliche aufführen. ich kann es mir nicht anders vorstellen. zahn (der ist groß und sitzt dort fast immer, manchmal schläft er), magen/herz (das ist eine horde von monstern, die immer krach machen und dinge schmeißen), unterbauch (monsterfrauen, die eigentlich nur im selbstmitleid baden, aber das tut auch weh), hüfte, knie...
und die angst. das herz, der schwindel, der tunnelblick, mein atmen, die menschen, die irreale welt, das gefühl so müde zu sein und so zusammengestaucht durch die angst und gleichzeitig noch immer vorsichtig, weil ich nicht loslassen will. wenn ich mich entscheiden muss: ich will leben, immer.
vermutlich eine panikattacke, wenn man es zusammenfassen will. mir flimmert es noch immer vor den augen, ich kann nicht richtig fokussieren und meine hände sind sehr schnell beim tippen: von der angst gejagt.
ich habs ja vorm rausgehen schon gewusst, dass ich angst habe und wenn ich dann tatsächlich rausgehe (soll ich stolz sein, dass ich mich so sehr überwinden kann??), dann explodiert das ganze, dann ist alles in bewegung und ich bewege mich nur noch meter für meter, sekunde für sekunde und hoffe, dass ich überlebe und bin immer froh, dass ich überlebe.
heute war: erhöhter schwierigkeitsgrad. es wäre schon schwierig gewesen, hätte ich den normalen weg genommen, die routine: bus, bim, nochmal bim. aber eben heute: oberleitungsschaden. musste also wieder zurückgehen und mit der ubahn fahren, dann mit der bim (die eine hat funktioniert) und wollte dann auf die gewohnte letzte umsteigen: auch hier der oberleitungsschaden, also das stück bis zur uni zu fuß gehen. also: ein ganz anderer weg, mehr zu fuß gehen, null sicherheit und ich mit meiner panik. hurra. jetzt bin ich hier, in der bib, zwischen meinen regalen, mit meinem laptop und meiner angst. und könnte mich beruhigen oder mich zumindest überreden, dass ich hier doch sterben darf, weil hier der schönste platz auf der welt ist.
und ja: immer mit der angst kommt eine volle ladung selbstmitleid, weswegen ich jetzt auch fast heulen könnte: ich sehe es nicht ein. ich sehe es nicht ein, warum ich mich damit herumplagen muss, warum ich mich so unaushaltbar fühle, warum ich die ganze todesangst und -panik aushalten muss, warum ich nicht ein normaler mensch mit normalen gefühlen sein darf. warum muss es so extra schwierig für mich sein? -
und die angst. das herz, der schwindel, der tunnelblick, mein atmen, die menschen, die irreale welt, das gefühl so müde zu sein und so zusammengestaucht durch die angst und gleichzeitig noch immer vorsichtig, weil ich nicht loslassen will. wenn ich mich entscheiden muss: ich will leben, immer.
vermutlich eine panikattacke, wenn man es zusammenfassen will. mir flimmert es noch immer vor den augen, ich kann nicht richtig fokussieren und meine hände sind sehr schnell beim tippen: von der angst gejagt.
ich habs ja vorm rausgehen schon gewusst, dass ich angst habe und wenn ich dann tatsächlich rausgehe (soll ich stolz sein, dass ich mich so sehr überwinden kann??), dann explodiert das ganze, dann ist alles in bewegung und ich bewege mich nur noch meter für meter, sekunde für sekunde und hoffe, dass ich überlebe und bin immer froh, dass ich überlebe.
heute war: erhöhter schwierigkeitsgrad. es wäre schon schwierig gewesen, hätte ich den normalen weg genommen, die routine: bus, bim, nochmal bim. aber eben heute: oberleitungsschaden. musste also wieder zurückgehen und mit der ubahn fahren, dann mit der bim (die eine hat funktioniert) und wollte dann auf die gewohnte letzte umsteigen: auch hier der oberleitungsschaden, also das stück bis zur uni zu fuß gehen. also: ein ganz anderer weg, mehr zu fuß gehen, null sicherheit und ich mit meiner panik. hurra. jetzt bin ich hier, in der bib, zwischen meinen regalen, mit meinem laptop und meiner angst. und könnte mich beruhigen oder mich zumindest überreden, dass ich hier doch sterben darf, weil hier der schönste platz auf der welt ist.
und ja: immer mit der angst kommt eine volle ladung selbstmitleid, weswegen ich jetzt auch fast heulen könnte: ich sehe es nicht ein. ich sehe es nicht ein, warum ich mich damit herumplagen muss, warum ich mich so unaushaltbar fühle, warum ich die ganze todesangst und -panik aushalten muss, warum ich nicht ein normaler mensch mit normalen gefühlen sein darf. warum muss es so extra schwierig für mich sein? -
(dienstag)
angst. gestern die zahnschmerzen wieder gehabt, die ganze nacht damit geschlafen, heute morgen auch noch - dann weg... dafür der arm. wie ein nerv eingeklemmt.
und: unsicherheit, angst, die so herumschwimmt. frösteln von innen. (ja, klar: prämenstruell, blutdruck, psyche) - ich kann noch so viele erklärungsansätze haben, in meinem kopf ist die ganze zeit trotzdem: fühlt man sich so, bevor man stirbt? - so.... haltlos. komisch.
werde aber versuchen bald in richtung uni zu fahren. ohne panik.
und: unsicherheit, angst, die so herumschwimmt. frösteln von innen. (ja, klar: prämenstruell, blutdruck, psyche) - ich kann noch so viele erklärungsansätze haben, in meinem kopf ist die ganze zeit trotzdem: fühlt man sich so, bevor man stirbt? - so.... haltlos. komisch.
werde aber versuchen bald in richtung uni zu fahren. ohne panik.
Montag, 27. Mai 2013
(ach, der versuch)
was ich wohl unterbewusst versuche und was ja auch eine argumentierbare basis hat:
logik:
von einer essstörung kommt man auch nicht mit essen (oder hungern, oder sonstwas) los. es ging mit dem umlenken des fokus auf das andere, das wichtigere (leben, inhalte). - ich weiß, es versuchen sogar sehr viele; ich kannte mal einen haufen davon - magersüchtige, die versuchen gesund zu werden, indem sie essen. klar, essen ist notwendig. essen war aber damals ihr therapieversuch: ich "gönn mir was", ich "ess genug", ich hab spaß dran, ich fotografiers und rede/schreibe darüber. gesund hat das aber keine gemacht. die, die das hauptsächlich betrieben haben, haben sich mit jedem kilo mehr gehasst und die kacke war genauso am dampfen. (und sicher, es gab die, die das zwar auch gemacht haben, aber eben nicht hauptsächlich/ausschließlich.)
ummünzen der logik: funktioniert das mit der angst auch?
alles aussetzen, alles aussitzen, alle exposition, alles bekämpfen, überwinden, damit auseinandersetzen: vielleicht funktioniert das deswegen nicht, weil man eben bei so psychokack nicht den weg einfach zurückgehen kann, den man genommen hat?
weil man einen anderen suchen muss?
und vielleicht funktioniert es ja auch (irgendwann) mit der angst so, dass sie verschwindet, weil mir anderes wichtiger ist?
ich mein, ich versuch es; sogar mit allen kräften: die uni, die literatur, die buchstaben, die zeichen, die sprachen. und ja, es hilft beim überleben, ja, es lenkt ab (meistens); aber ob es der weg raus ist? (ob es überhaupt einen gibt, der nicht darin besteht, sich zeit seines lebens mit medikamenten niederzuknüppeln?)
ich bin mitten im versuch, ich kann noch nix von den ergebnissen erzählen.
logik:
von einer essstörung kommt man auch nicht mit essen (oder hungern, oder sonstwas) los. es ging mit dem umlenken des fokus auf das andere, das wichtigere (leben, inhalte). - ich weiß, es versuchen sogar sehr viele; ich kannte mal einen haufen davon - magersüchtige, die versuchen gesund zu werden, indem sie essen. klar, essen ist notwendig. essen war aber damals ihr therapieversuch: ich "gönn mir was", ich "ess genug", ich hab spaß dran, ich fotografiers und rede/schreibe darüber. gesund hat das aber keine gemacht. die, die das hauptsächlich betrieben haben, haben sich mit jedem kilo mehr gehasst und die kacke war genauso am dampfen. (und sicher, es gab die, die das zwar auch gemacht haben, aber eben nicht hauptsächlich/ausschließlich.)
ummünzen der logik: funktioniert das mit der angst auch?
alles aussetzen, alles aussitzen, alle exposition, alles bekämpfen, überwinden, damit auseinandersetzen: vielleicht funktioniert das deswegen nicht, weil man eben bei so psychokack nicht den weg einfach zurückgehen kann, den man genommen hat?
weil man einen anderen suchen muss?
und vielleicht funktioniert es ja auch (irgendwann) mit der angst so, dass sie verschwindet, weil mir anderes wichtiger ist?
ich mein, ich versuch es; sogar mit allen kräften: die uni, die literatur, die buchstaben, die zeichen, die sprachen. und ja, es hilft beim überleben, ja, es lenkt ab (meistens); aber ob es der weg raus ist? (ob es überhaupt einen gibt, der nicht darin besteht, sich zeit seines lebens mit medikamenten niederzuknüppeln?)
ich bin mitten im versuch, ich kann noch nix von den ergebnissen erzählen.
(montag)
fast alles zu erledigende erledigt: die arbeit, die bank, die anerkennungen (und ich hatte einen kurzen positiv-flash, weil es so aussieht, als hätte ich schon viel. na gut, die realität: ich brauche noch die lvs, die ich dieses semester absolviere (2 proseminare, 1 übung, eine prüfung vom ec) und dann fehlen mir noch: 2 vo-prüfungen (wahrscheinlich im herbst), die lateinergänzungsprüfung (ich peile herbst an, bin aber noch immer furchtbar unberührt von latein) und dann im nächsten semester die 2 bachelorseminare. (also denke ich schon immer nur: cool, nur noch die bachelorseminare.) - wie auch immer, der bachelorabschluss scheint dennoch nächstes semester realisierbar.
weiß nicht, warum mir das jetzt so wichtig ist. aber vielleicht bestärkt es meine motivation, im sommer viel an der masterarbeit zu sitzen und dann mit nächstem wintersemester tatsächlich das masterstudium zu beenden (mir fehlen ja keine lehrveranstaltungen mehr).
trotzdem rase ich dann auf einen abgrund zu, weil ich so tue, als würde ich dann die uni verlassen. (und das passiert nur, wenn träume in erfüllung gehen, was ich bezweifle.) - worst case sitze ich später auch noch so herum, wie jetzt, mit einem 20-stunden-job, von dem ich nicht leben kann und dafür endlos viel zeit um mir alles mögliche sinnlose (ostasiatische sprachen zb) beizubringen. könnte ja dann immerhin noch mein koreanologie-studium weiterführen. und einen master im zweitstudium beginnen. und und.
tatsächlich lebe ich aber von dem 20-h-geld nicht gut (urlaub? reisen? nein!) und irgendwann bin ich auch schon zu alt (27) und zu lange auf der uni (8 jahre im herbst) um es mir selbst gegenüber rechtfertigen zu können.
mäh. soviel zu DER situation.
sitze in der bib, lasse das schicksal walten (noch ist nichts passiert) und mach den kram, den ich tun muss, wenn der plan bis nächsten herbst zumindest funktionieren soll. immerhin: seidene fäden zum aufknüpfen!
---
schon zuhause, auch die bib erledigt. kein schicksal. also, doch, schicksal: aber eben nicht. keine spur. ist vielleicht auch besser so.
weiß nicht, warum mir das jetzt so wichtig ist. aber vielleicht bestärkt es meine motivation, im sommer viel an der masterarbeit zu sitzen und dann mit nächstem wintersemester tatsächlich das masterstudium zu beenden (mir fehlen ja keine lehrveranstaltungen mehr).
trotzdem rase ich dann auf einen abgrund zu, weil ich so tue, als würde ich dann die uni verlassen. (und das passiert nur, wenn träume in erfüllung gehen, was ich bezweifle.) - worst case sitze ich später auch noch so herum, wie jetzt, mit einem 20-stunden-job, von dem ich nicht leben kann und dafür endlos viel zeit um mir alles mögliche sinnlose (ostasiatische sprachen zb) beizubringen. könnte ja dann immerhin noch mein koreanologie-studium weiterführen. und einen master im zweitstudium beginnen. und und.
tatsächlich lebe ich aber von dem 20-h-geld nicht gut (urlaub? reisen? nein!) und irgendwann bin ich auch schon zu alt (27) und zu lange auf der uni (8 jahre im herbst) um es mir selbst gegenüber rechtfertigen zu können.
mäh. soviel zu DER situation.
sitze in der bib, lasse das schicksal walten (noch ist nichts passiert) und mach den kram, den ich tun muss, wenn der plan bis nächsten herbst zumindest funktionieren soll. immerhin: seidene fäden zum aufknüpfen!
---
schon zuhause, auch die bib erledigt. kein schicksal. also, doch, schicksal: aber eben nicht. keine spur. ist vielleicht auch besser so.
Sonntag, 26. Mai 2013
(sonntag)
das wochenende dreht sich wie immer ins nichts, mit verzweiflungsuntertiteln.
zuhause gewesen außer dem üblichen einkaufen am samstag; gestern abend war ein kollege von ihm zu besuch, kaum geredet, ich ließ sie trinken und hab währenddessen ein bisschen gelernt (koreanische politik/geschichte) -
gestern die eine hausübung abgeschickt (war ja auch klein), an der bis dienstag sitz ich die ganze zeit herum und komm nicht so recht weiter. gelesen habe ich absolut quer; rausgekommen ist scheinbar nichts. der plan von freitag ist ein bisschen weiter ausgereift aber noch nicht ganz realisierbar.
ich hab angst vor morgen.
erstens mal der tag an sich: lehrveranstaltungsfrei, trotzdem auf die uni gehen.
der plan soweit: arbeiten bis 1, dann zur bank (sperrt um halb 2 auf und ich hab noch immer keine neue - funktionierende - bankomatkarte und brauch geld), dann in die sprechstunde vom zweitstudium, dann in die bib und dann in die hauptbib (bücher zurückgeben) und heimfahren. vielleicht l-kurs, aber vermutlich nicht (niemand vermisst mich dort und schön ist es dort auch nicht) -
ich weiß aber - na, ich glaube zu wissen, die zeichen sprechen dafür, dass f. morgen anwesend ist. irgendwo, an der uni. (meistens weiß ich ja gar nicht, in welchem land er ist) - es macht mich ein bisschen verrückt; zusätzlich macht es mich verrückt, dass es mich verrückt macht. ich weiß, ich bin so f-ausgehungert (haha), dass ich es echt sehr drauf anlegen würde, ihn zu sehen. und gleichzeitig weiß ich, dass es mich vermutlich absolut durch den wind schießt, würde ich ihn sehen.
(ich werde also ein bisschen zeit in der bib sitzen und schauen, was das schicksal bringt.)
aber verrückt macht es mich.
ich mag diesen zustand (also, generell, themawechsel) gerade nicht: nicht mehr besessen von der arbeit sein (das hat ja ende april aufgehört; theoretisch müsste ich mich wieder besitzen lassen - muss ja korrigieren. bin aber noch gar nicht im rausch, bin sehr ambivalent) - voll von träumen, aber ohne irgendwelche hinweise auf realisierbarkeit. wie 14 und zuhause, quasi. ich mal mir meine zukunft aus und keiner glaubt an mich. ich bin nur schon zu alt für sowas (nächsten samstag werde ich älter. ich überlege die investition in eine (billige) kaffeemaschine (ich rede schon ewig davon), die mich eventuell beim sommerprogramm (masterarbeit) unterstützt. und von meinen eltern bekomme ich geld; ich habe mir welches gewunschen für die vorteilskarte der bahn - weil ich mittlerweile so alt werde, dass es einfach unerschwinglich wird. ich bin also echt alt. keine rosaglitzerwünsche mehr. nur noch pragmatisches.)
- ach.
mal sehen, was die woche bringt. oder auch nicht.
zuhause gewesen außer dem üblichen einkaufen am samstag; gestern abend war ein kollege von ihm zu besuch, kaum geredet, ich ließ sie trinken und hab währenddessen ein bisschen gelernt (koreanische politik/geschichte) -
gestern die eine hausübung abgeschickt (war ja auch klein), an der bis dienstag sitz ich die ganze zeit herum und komm nicht so recht weiter. gelesen habe ich absolut quer; rausgekommen ist scheinbar nichts. der plan von freitag ist ein bisschen weiter ausgereift aber noch nicht ganz realisierbar.
ich hab angst vor morgen.
erstens mal der tag an sich: lehrveranstaltungsfrei, trotzdem auf die uni gehen.
der plan soweit: arbeiten bis 1, dann zur bank (sperrt um halb 2 auf und ich hab noch immer keine neue - funktionierende - bankomatkarte und brauch geld), dann in die sprechstunde vom zweitstudium, dann in die bib und dann in die hauptbib (bücher zurückgeben) und heimfahren. vielleicht l-kurs, aber vermutlich nicht (niemand vermisst mich dort und schön ist es dort auch nicht) -
ich weiß aber - na, ich glaube zu wissen, die zeichen sprechen dafür, dass f. morgen anwesend ist. irgendwo, an der uni. (meistens weiß ich ja gar nicht, in welchem land er ist) - es macht mich ein bisschen verrückt; zusätzlich macht es mich verrückt, dass es mich verrückt macht. ich weiß, ich bin so f-ausgehungert (haha), dass ich es echt sehr drauf anlegen würde, ihn zu sehen. und gleichzeitig weiß ich, dass es mich vermutlich absolut durch den wind schießt, würde ich ihn sehen.
(ich werde also ein bisschen zeit in der bib sitzen und schauen, was das schicksal bringt.)
aber verrückt macht es mich.
ich mag diesen zustand (also, generell, themawechsel) gerade nicht: nicht mehr besessen von der arbeit sein (das hat ja ende april aufgehört; theoretisch müsste ich mich wieder besitzen lassen - muss ja korrigieren. bin aber noch gar nicht im rausch, bin sehr ambivalent) - voll von träumen, aber ohne irgendwelche hinweise auf realisierbarkeit. wie 14 und zuhause, quasi. ich mal mir meine zukunft aus und keiner glaubt an mich. ich bin nur schon zu alt für sowas (nächsten samstag werde ich älter. ich überlege die investition in eine (billige) kaffeemaschine (ich rede schon ewig davon), die mich eventuell beim sommerprogramm (masterarbeit) unterstützt. und von meinen eltern bekomme ich geld; ich habe mir welches gewunschen für die vorteilskarte der bahn - weil ich mittlerweile so alt werde, dass es einfach unerschwinglich wird. ich bin also echt alt. keine rosaglitzerwünsche mehr. nur noch pragmatisches.)
- ach.
mal sehen, was die woche bringt. oder auch nicht.
Freitag, 24. Mai 2013
(freitag)
wieder mal das wochenende; wieder: pläne und hoffnung, dass die pläne aufgehen; zeug zu tun:
* rezension für ps (bis montag)
*hü für ü (bis montag)
* arbeit korrigieren
*sehr viel zeug lesen
* ps-arbeiten (alte und neue)
* texte für f lesen, hausübungen vorbereiten
*j & k lernen
* überlegen, welche der prüfungen ich jetzt noch mach & welche im herbst
*studienplan vom 2.studium noch mal durchgehen (montag fang ich mal da an organisatorisch aufzuräumen)
hach; keine ahnung.
update: durchgestrichen: erledigt; kursiv: so halb halb
* rezension für ps (bis montag)
*
* arbeit korrigieren
*
* ps-arbeiten (alte und neue)
* texte für f lesen, hausübungen vorbereiten
*
* überlegen, welche der prüfungen ich jetzt noch mach & welche im herbst
*
hach; keine ahnung.
update: durchgestrichen: erledigt; kursiv: so halb halb
Donnerstag, 23. Mai 2013
(donnerstag)
gestern: arbeit, bib, kurs, heimfahren; dann essen/wäsche waschen/haare waschen, kaum etwas anderes schaffen. dafür um 1 im bett noch wachliegen und wütend werden vor schlaflosigkeit und dann doch einschlafen.
die stunden in der bib waren toll, ich sitze da mit büchern und meinen unterlagen und manchmal würde ich lachen, manchmal weinen (und habe es sogar ein bisschen getan, unbemerkt) und hätte wahnsinnig gerne jemanden zum reden, aber dann rede ich eben mit mir im kopf. und mit imaginierten.
(und mit der bibliothekarin rede ich nur über das licht)
ich hab die arbeit gestern angefangen zu korrigieren - noch auf papier, aber alles eben, was mir auffällt. und seine hinweise übertragen. (der plan ist, dann alles auf dem ausdruck zu haben und es dann 1 nach dem anderen abzuarbeiten, möglichst bald.) - sehr ambivalent. teilweise geniere ich mich, dass ich sie ihm so halbfertig gegeben habe (ohne den direkten hinweis sie wäre nur halbfertig, aber das war sie ja irgendwie, aber wie auch, wenn die zeit -), teilweise bin ich dann doch selbst wieder beeindruckt. das wird schon, so kann ich arbeiten: mit scham und weinen und stolz. nur die leicht krankhaften gefühle sind mir geblieben, ich halte mich mit denen über wasser und rede mir ein, ich würde fühlen.
und alles kommt mir schon vor wie jahre her. dienstag ist jahre her, der zehnte mai ist jahre her, ende april: ewigkeiten.
(weil ich weiß, dass ich es immer unabsichtlich verschweige, wenn nicht, aber zum nachlesen, für mich selbst: die zahnschmerzen sind weg; seit dem wochenende. keine ahnung also, was es war - anspannung, weisheitszähne oder doch kaputter zahn, der jetzt nur kurz schläft?)
aber schmerz ist sowieso immer da, er wandert nur. jeden tag ist irgendwas. im moment konzentriert es sich wieder auf meinen bauch, aber das ist ja ohnehin schon normal.
heute dann: nach der arbeit uni (kurs), dann einkaufen und zuhause unizeug fertigmachen
morgen: arbeit, bib, uni; as usual.
die stunden in der bib waren toll, ich sitze da mit büchern und meinen unterlagen und manchmal würde ich lachen, manchmal weinen (und habe es sogar ein bisschen getan, unbemerkt) und hätte wahnsinnig gerne jemanden zum reden, aber dann rede ich eben mit mir im kopf. und mit imaginierten.
(und mit der bibliothekarin rede ich nur über das licht)
ich hab die arbeit gestern angefangen zu korrigieren - noch auf papier, aber alles eben, was mir auffällt. und seine hinweise übertragen. (der plan ist, dann alles auf dem ausdruck zu haben und es dann 1 nach dem anderen abzuarbeiten, möglichst bald.) - sehr ambivalent. teilweise geniere ich mich, dass ich sie ihm so halbfertig gegeben habe (ohne den direkten hinweis sie wäre nur halbfertig, aber das war sie ja irgendwie, aber wie auch, wenn die zeit -), teilweise bin ich dann doch selbst wieder beeindruckt. das wird schon, so kann ich arbeiten: mit scham und weinen und stolz. nur die leicht krankhaften gefühle sind mir geblieben, ich halte mich mit denen über wasser und rede mir ein, ich würde fühlen.
und alles kommt mir schon vor wie jahre her. dienstag ist jahre her, der zehnte mai ist jahre her, ende april: ewigkeiten.
(weil ich weiß, dass ich es immer unabsichtlich verschweige, wenn nicht, aber zum nachlesen, für mich selbst: die zahnschmerzen sind weg; seit dem wochenende. keine ahnung also, was es war - anspannung, weisheitszähne oder doch kaputter zahn, der jetzt nur kurz schläft?)
aber schmerz ist sowieso immer da, er wandert nur. jeden tag ist irgendwas. im moment konzentriert es sich wieder auf meinen bauch, aber das ist ja ohnehin schon normal.
heute dann: nach der arbeit uni (kurs), dann einkaufen und zuhause unizeug fertigmachen
morgen: arbeit, bib, uni; as usual.
Dienstag, 21. Mai 2013
(dienstag, zwei)
gewitter. und einen kurzen, intensiven panikanfall später. (musik hören am laptop, vibrieren, vibrieren in den fingern, strom durch den körper - ich mache das einzige, was mir einfällt in dem moment: die katze streicheln (logik: mir beweisen, ich stünde nicht unter strom, wenn ich die katze anfasse, weil die katze nicht stirbt) - der spaß an der sache: die katze faucht mich total an (die katzen sind eigentlich verschmust und für alles dankbar) - ich so: noch mehr panik, scheinbar stehe ich ja unter strom, warum sonst faucht mich die katze an? - gottseidank habe ich eine kontrollkatze, also eine zweite katze, die hab ich dann gestreichelt und die hat katzenhaft reagiert. hab sie fünf minuten gestreichelt, bis das adrenalin weg war.)
naja.
und dann hab ich zum hundertsten mal die mail durchgelesen und dann den mut gefunden, die arbeit selbst noch einmal anzusehen: auf anhieb sind mir ca. 10 fehler aufgefallen, die ihm nicht aufgefallen sind. korrigieren wird ein spaß. hab dann aber gemerkt, aus wieviel mehr die arbeit - abgesehen von den erwähnten mängeln - besteht, hab dann wieder die mail gelesen und mich am kleinen kompliment (ist es überhaupt eines? ein so ambivalentes wort) festgehalten. wie auch immer: die arbeit hat potential und ich werd sie demnächst verbessern und dann kann sie hoffentlich noch mehr. abstand ist gut. (mut wär noch besser. wenigstens lob, bitte. lob wär toll.)
(noch immer gewitter, graugelb und eine verrückte fliege.)
komischer tag, sagte ich schon.
naja.
und dann hab ich zum hundertsten mal die mail durchgelesen und dann den mut gefunden, die arbeit selbst noch einmal anzusehen: auf anhieb sind mir ca. 10 fehler aufgefallen, die ihm nicht aufgefallen sind. korrigieren wird ein spaß. hab dann aber gemerkt, aus wieviel mehr die arbeit - abgesehen von den erwähnten mängeln - besteht, hab dann wieder die mail gelesen und mich am kleinen kompliment (ist es überhaupt eines? ein so ambivalentes wort) festgehalten. wie auch immer: die arbeit hat potential und ich werd sie demnächst verbessern und dann kann sie hoffentlich noch mehr. abstand ist gut. (mut wär noch besser. wenigstens lob, bitte. lob wär toll.)
(noch immer gewitter, graugelb und eine verrückte fliege.)
komischer tag, sagte ich schon.
(dienstag)
der schöne freie tag. alles hat schon betrieb, nur ich nicht (und andere studenten; aber endlich mal darf ich sowas erfahren) -
die ersehnte/erfürchtete mail bekommen; nicht so recht erlöst. am analysieren, die ganze zeit. und ich weiß ja, dass es sinnlos ist. eine winzig kleine positive kritik gegenüber von einem riesigen haufen schlimmer. keine ahnung. einfach weitermachen, es als kampfansage hinnehmen, tun. - aber noch nicht jetzt, jetzt zuerst noch das andere zeug (heute: französisch hausübung fertigmachen, für die proseminare etwas tun, für masterarbeit lesen) - morgen dann alles ausdrucken und mir das malheur anschauen. viel schämen, dann, also, ich schäm mich ja schon im vorhinein.
komischer tag.
und gestern abend war ich bei der freundin, film schauen und hab mich am hin- und heimweg so gefürchtet, so viel angst: ich war so verloren in der welt und fand es so unfassbar zu existieren. (und das leider nicht im staunen sondern in panik)
die ersehnte/erfürchtete mail bekommen; nicht so recht erlöst. am analysieren, die ganze zeit. und ich weiß ja, dass es sinnlos ist. eine winzig kleine positive kritik gegenüber von einem riesigen haufen schlimmer. keine ahnung. einfach weitermachen, es als kampfansage hinnehmen, tun. - aber noch nicht jetzt, jetzt zuerst noch das andere zeug (heute: französisch hausübung fertigmachen, für die proseminare etwas tun, für masterarbeit lesen) - morgen dann alles ausdrucken und mir das malheur anschauen. viel schämen, dann, also, ich schäm mich ja schon im vorhinein.
komischer tag.
und gestern abend war ich bei der freundin, film schauen und hab mich am hin- und heimweg so gefürchtet, so viel angst: ich war so verloren in der welt und fand es so unfassbar zu existieren. (und das leider nicht im staunen sondern in panik)
Sonntag, 19. Mai 2013
(sonntag)
- hm, wie ist es weitergegangen?
freitag eine sehr schöne zeit in der bib gehabt (einfach herumgelesenen und einen aha-moment gehabt -> der mir sehr eindrucksvoll gezeigt hat, was ich in den letzten jahren gelernt habe oO ), dann kam die freundin, wir sind uns das japanischbuch ausborgen und kopieren gegangen (und das hat wenigstens gut funktioniert; geld gespart, das buch ist ja so unglaublich scheißteuer)
dann japanischkurs und dann heimfahren, einkaufen, abendessen machen usw usf.
samstag war dann auch nicht viel mehr als üblich: aufräumen, lesen, großeinkauf, ... am abend eine zuhauseparty bei der arbeitskollegin (ein bisschen langweilig wars, aber ganz nett)
und heute ein nicht-rausgeh-tag... auch wieder aufräumen, putzen, lesen... ein bisschen mehr wieder für die uni machen.
sicher ist es schön, die 4 tage jetzt geschenkt bekommen zu haben (wochenende + feiertag + vorlesungsfreier dienstag (der ja immer mein uni-tag ist, daher superprima - arbeiten müsste ich nämlich, wenn ich dienstags arbeiten würde), aber ich sollt sie auch nützen.
in 2 wochen beginnen schon die prüfungen... und die arbeiten sollte ich ja auch schreiben (die von diesem semester schon) - und hausübungen gibts wieder genug zu erledigen. und wenn ich endlich mal mit meiner masterarbeit zurandekommen täte, wäre das sicher auch prima. -.- ich will im sommer schon mehr ahnung haben, was ich tue.
freitag eine sehr schöne zeit in der bib gehabt (einfach herumgelesenen und einen aha-moment gehabt -> der mir sehr eindrucksvoll gezeigt hat, was ich in den letzten jahren gelernt habe oO ), dann kam die freundin, wir sind uns das japanischbuch ausborgen und kopieren gegangen (und das hat wenigstens gut funktioniert; geld gespart, das buch ist ja so unglaublich scheißteuer)
dann japanischkurs und dann heimfahren, einkaufen, abendessen machen usw usf.
samstag war dann auch nicht viel mehr als üblich: aufräumen, lesen, großeinkauf, ... am abend eine zuhauseparty bei der arbeitskollegin (ein bisschen langweilig wars, aber ganz nett)
und heute ein nicht-rausgeh-tag... auch wieder aufräumen, putzen, lesen... ein bisschen mehr wieder für die uni machen.
sicher ist es schön, die 4 tage jetzt geschenkt bekommen zu haben (wochenende + feiertag + vorlesungsfreier dienstag (der ja immer mein uni-tag ist, daher superprima - arbeiten müsste ich nämlich, wenn ich dienstags arbeiten würde), aber ich sollt sie auch nützen.
in 2 wochen beginnen schon die prüfungen... und die arbeiten sollte ich ja auch schreiben (die von diesem semester schon) - und hausübungen gibts wieder genug zu erledigen. und wenn ich endlich mal mit meiner masterarbeit zurandekommen täte, wäre das sicher auch prima. -.- ich will im sommer schon mehr ahnung haben, was ich tue.
Freitag, 17. Mai 2013
(freitag)
falschrum, alles falschrum.
in der früh hätt ich liegen bleiben können, gestern auch schon: immer irgendwann zwischen 11-12 einschlafen, durchschlafen, von tigern träumen (und ähnlichem) und in der früh nicht aufstehen wollen, so müde sein, den wecker von halb 8 bis dreiviertel läuten lassen und dann die geräusche nicht mehr aushalten, aufstehen.
nach der arbeit wollte ich dann geld abheben und: bankomatkarte defekt. hatte gottseidank noch ein paar euro fürs mittagessen/mittagskaffee. am weg zur uni überlegt, dann spontan beschlossen zur bank am weg zu gehen, dafür aber: 40 minuten warten. den kaffee im park trinken, dann zu früh wieder zurück zur bank gehen, herumstehen, rauchen, warten. drinnen dann geld abgehoben und eine neue karte beantragt.
dann wollte ich eigentlich normal weiter zur uni fahren. und hab das gemacht, was mir sonst nie passiert und worauf ich sehr achte: ich bin in die falsche bim gestiegen. mit vollster überzeugung, es wäre die richtige. ist aber dann falsch abgebogen. kein großes problem, nur ein kleiner umweg. aber was es für hirnfick lostritt. bin also länger zu fuß hierhergegangen: wind und schwitzen und außerdem habe ich noch von der parkpause gedacht, ich hätte eventuell ein viech verschluckt (ein kleines, aber es könnte mich ja auch in den hals stechen usw usf) und hatte ein rotes gesicht und jetzt hab ich halsweh und alles juckt, innen und außen und ich habe angst und sitze hier. as usual.
in der früh hätt ich liegen bleiben können, gestern auch schon: immer irgendwann zwischen 11-12 einschlafen, durchschlafen, von tigern träumen (und ähnlichem) und in der früh nicht aufstehen wollen, so müde sein, den wecker von halb 8 bis dreiviertel läuten lassen und dann die geräusche nicht mehr aushalten, aufstehen.
nach der arbeit wollte ich dann geld abheben und: bankomatkarte defekt. hatte gottseidank noch ein paar euro fürs mittagessen/mittagskaffee. am weg zur uni überlegt, dann spontan beschlossen zur bank am weg zu gehen, dafür aber: 40 minuten warten. den kaffee im park trinken, dann zu früh wieder zurück zur bank gehen, herumstehen, rauchen, warten. drinnen dann geld abgehoben und eine neue karte beantragt.
dann wollte ich eigentlich normal weiter zur uni fahren. und hab das gemacht, was mir sonst nie passiert und worauf ich sehr achte: ich bin in die falsche bim gestiegen. mit vollster überzeugung, es wäre die richtige. ist aber dann falsch abgebogen. kein großes problem, nur ein kleiner umweg. aber was es für hirnfick lostritt. bin also länger zu fuß hierhergegangen: wind und schwitzen und außerdem habe ich noch von der parkpause gedacht, ich hätte eventuell ein viech verschluckt (ein kleines, aber es könnte mich ja auch in den hals stechen usw usf) und hatte ein rotes gesicht und jetzt hab ich halsweh und alles juckt, innen und außen und ich habe angst und sitze hier. as usual.
Donnerstag, 16. Mai 2013
(donnerstag, nochmal)
bestandsaufnahme:
alles erledigt, nur in die letzte vo nicht gegangen, ist aber nicht tragisch.
zahnschmerzen ein bisschen, zahnärztin nicht angerufen, mich tagsüber ein wenig übel gefühlt, aber keine panik.
und so: ich denke zuviel im kreis. versuche mich runterzuziehen.
(gleichzeitig kommen mir alle sätze so lächerlich vor.)
bald werde ich alt. ich bin schon alt. ich tue den ganzen tag irgendwas, nichts kommt dabei raus. ich sehe die dinge anderer: toll, kreativ, neu, durchdacht, so GROß. an solche dinge kann ich gar nicht denken.
mein kopf ist meine letzte zuflucht. war nie schön, war die meiste zeit nicht normalgewichtig, hab außer kopfdingen kein besonderes talent. mein kopf war mir wichtig und es war mein halt, um mir zu sagen, dass ich etwas wert bin. die meiste zeit: ich bin mehr wert als alle anderen, denn das muss ich mir sagen, wenn ich nicht sagen will, dass ich weniger wert bin als alle anderen. (das klingt sehr danach, in eine diagnosenschublade eingeordnet werden zu wollen)
vielleicht ist es, weil ich immer meine fühler herumschlenker und sie dann zurückzieh. vielleicht passiert deshalb nichts. vielleicht schaffe ich deshalb nichts.
bevor ich wieder alles vergesse, denn ich vergesse seit jahren so viel:
* selbstableserdings machen (die energiefirma will ablesen kommen, wenn ich arbeite; ich hab keine zeit, ihr ärsche, was glaubt ihr? das ich zuhause rumsitze und warte? bezahlt?)
* lesen, lesen, lesen, lesen.
* putzen und mich dazu auch
* das dokument schreiben, an das ich bei der heimfahrt gedacht habe.
alles erledigt, nur in die letzte vo nicht gegangen, ist aber nicht tragisch.
zahnschmerzen ein bisschen, zahnärztin nicht angerufen, mich tagsüber ein wenig übel gefühlt, aber keine panik.
und so: ich denke zuviel im kreis. versuche mich runterzuziehen.
(gleichzeitig kommen mir alle sätze so lächerlich vor.)
bald werde ich alt. ich bin schon alt. ich tue den ganzen tag irgendwas, nichts kommt dabei raus. ich sehe die dinge anderer: toll, kreativ, neu, durchdacht, so GROß. an solche dinge kann ich gar nicht denken.
mein kopf ist meine letzte zuflucht. war nie schön, war die meiste zeit nicht normalgewichtig, hab außer kopfdingen kein besonderes talent. mein kopf war mir wichtig und es war mein halt, um mir zu sagen, dass ich etwas wert bin. die meiste zeit: ich bin mehr wert als alle anderen, denn das muss ich mir sagen, wenn ich nicht sagen will, dass ich weniger wert bin als alle anderen. (das klingt sehr danach, in eine diagnosenschublade eingeordnet werden zu wollen)
vielleicht ist es, weil ich immer meine fühler herumschlenker und sie dann zurückzieh. vielleicht passiert deshalb nichts. vielleicht schaffe ich deshalb nichts.
bevor ich wieder alles vergesse, denn ich vergesse seit jahren so viel:
* selbstableserdings machen (die energiefirma will ablesen kommen, wenn ich arbeite; ich hab keine zeit, ihr ärsche, was glaubt ihr? das ich zuhause rumsitze und warte? bezahlt?)
* lesen, lesen, lesen, lesen.
* putzen und mich dazu auch
* das dokument schreiben, an das ich bei der heimfahrt gedacht habe.
(donnerstag)
gestern abend mir ein herz gefasst und eine mail geschrieben, recht bald eine antwort. keine lösung für mich, aber wenigstens habe ich jetzt mehr gewissheit über die zeit. und überhaupt: kommunikation!
jedenfalls hat es die spannung gelöst: kurz darauf stand ich rauchend in der küche und meine zähne haben geklappert. richtig arg. (und dann kam das kopfweh)
heute morgen bin ich so weit noch schmerzfrei, aber voller angst über die zukünftigen schmerzen: wenn nämlich der zahn sich wieder meldet, werde ich die zahnärztin anrufen (heute oder morgen) und einen termin ausmachen müssen. und erfahrungsgemäß heißt das: der plombierte zahn macht probleme = noch scheiße da = keine möglichkeit mehr, es glimpflich zu lösen = wurzelbehandlung = spritze ins unterkiefer = zunge taub = schluckprobleme = panik; außerdem danach = wochen mit offenem zahn und desinfektionseinlagen, alles schmeckt danach, alles ist scheiße. und im schlimmsten fall, auch schon selbst erlebt: wurzelbehandelter plombierter zahn + brot = auseinanderbrechen = krone/stiftzahn = 1500 euro. *kotz*
(als wär mein leben eh nicht scheiße genug.)
und jetzt? hm, arbeit, dann zwei kurse, in die bib bücher holen, heimfahren, am besten noch was tun, ansonsten mal alles andere dringende. ---
jedenfalls hat es die spannung gelöst: kurz darauf stand ich rauchend in der küche und meine zähne haben geklappert. richtig arg. (und dann kam das kopfweh)
heute morgen bin ich so weit noch schmerzfrei, aber voller angst über die zukünftigen schmerzen: wenn nämlich der zahn sich wieder meldet, werde ich die zahnärztin anrufen (heute oder morgen) und einen termin ausmachen müssen. und erfahrungsgemäß heißt das: der plombierte zahn macht probleme = noch scheiße da = keine möglichkeit mehr, es glimpflich zu lösen = wurzelbehandlung = spritze ins unterkiefer = zunge taub = schluckprobleme = panik; außerdem danach = wochen mit offenem zahn und desinfektionseinlagen, alles schmeckt danach, alles ist scheiße. und im schlimmsten fall, auch schon selbst erlebt: wurzelbehandelter plombierter zahn + brot = auseinanderbrechen = krone/stiftzahn = 1500 euro. *kotz*
und jetzt? hm, arbeit, dann zwei kurse, in die bib bücher holen, heimfahren, am besten noch was tun, ansonsten mal alles andere dringende. ---
Mittwoch, 15. Mai 2013
(mittwoch)
ich bin ein bisschen verwirrt, deswegen muss ich das chaos aus dem kopf rausbringen:
- vo um 17 uhr, sprachkurs um 18 uhr (kurz hingehen zum anmelden von mir und s.)
- dann einkaufen: erdbeeren, aufstrich, brot, alufolie, katzenfutter
dinge, die ich tw schon angefangen habe bzw. angedacht habe, die aber so wahllos herumfliegen:
- f-hü bis nächsten freitag (zitate vorbereitet, text noch zu schreiben)
- nächster f-text vorbereiten
- rez. für ps a
- email an fr. b. schreiben wegen thema für arbeit von ps (done)
- die physiotherapie-unterlagen suchen, verpacken und losschicken an krankenkasse vorbereiten (fliegen schon wochenlang irgendwo rum und es wär schad ums geld) - und dann es irgendwann zur post schaffen, scheiß öffnungszeiten
- proseminararbeiten vorbereiten, literatur, struktur, anfangen!!!
- die andre proseminararbeit fertigmachen, auch wenns zu spät ist
- bücher lesen. alles mögliche.
- buch für j auftreiben, lernen
- k lernen
- l lernen
- herumfliegende unwichtige post öffnen und entsorgen
- email an komp. wegen anrechnungsgeschichten/termin ausmachen (noch dieses semester)
und jetzt hab ich sogar das gefühl, ich hab einiges vergessen. -.-
- vo um 17 uhr, sprachkurs um 18 uhr (kurz hingehen zum anmelden von mir und s.)
- dann einkaufen: erdbeeren, aufstrich, brot, alufolie, katzenfutter
dinge, die ich tw schon angefangen habe bzw. angedacht habe, die aber so wahllos herumfliegen:
- f-hü bis nächsten freitag (zitate vorbereitet, text noch zu schreiben)
- nächster f-text vorbereiten
- rez. für ps a
- die physiotherapie-unterlagen suchen, verpacken und losschicken an krankenkasse vorbereiten (fliegen schon wochenlang irgendwo rum und es wär schad ums geld) - und dann es irgendwann zur post schaffen, scheiß öffnungszeiten
- proseminararbeiten vorbereiten, literatur, struktur, anfangen!!!
- die andre proseminararbeit fertigmachen, auch wenns zu spät ist
- bücher lesen. alles mögliche.
- buch für j auftreiben, lernen
- k lernen
- l lernen
- email an komp. wegen anrechnungsgeschichten/termin ausmachen (noch dieses semester)
und jetzt hab ich sogar das gefühl, ich hab einiges vergessen. -.-
Dienstag, 14. Mai 2013
(dienstag)
wieder ein horrordienstag hinter mir; nächste woche entfällt der gottseidank (pfingsten, also im wahrsten sinn).
noch immer keine mail. überlege schon nachzufragen, scheiße mich aber zu sehr an und es gibt futter für alles, was gegen mich geht.
ich kann seit tagen nicht weinen (ist das jetzt gut, weil ich nicht weinen muss oder ist es schlecht, weil es ja trotzdem brennt?) -
aber anspannung ja, schmerzen, ja (kopf und zähne, da verlagert es sich gerade hin und ich befürchte, dass es so schlimm wird, dass ich wieder zur zahnärztin muss. es kann ja sehr leicht real sein, meine zähne sind schlecht. und es tut ununterbrochen weh.)
hab die tage aber - trotz all diesem ganzen elend, außen und innen - versucht, einfach zu funktionieren und das hat doch irgendwie funktioniert. sonntag abend und montag abend je eine hausübung abgegeben, die stunden für heute vorbereitet gehabt.
morgen wird mein sprachtag, ich werde nach der arbeit bücher holen und dann die zwei vernachlässigten sprachen lernen. am abend kurs, wahrscheinlich.
ich will mich überwinden, diese email zu schreiben, es ist kein zustand. im 2-minuten-takt rufe ich die mails am handy ab (und das kostet sogar etwas, weil ich nur ein gewisses datenvolumen frei habe. würde ich ja am liebsten in die mail schreiben. dass ich hier irre werde, dass ich das schlimmste befürchte und dass ich jetzt meine augen nicht vom posteingang lassen kann. andererseits kann ich mir gerade keinen andren zustand vorstellen. was soll ich denn machen, wenn ich nicht mehr warte?)
noch immer keine mail. überlege schon nachzufragen, scheiße mich aber zu sehr an und es gibt futter für alles, was gegen mich geht.
ich kann seit tagen nicht weinen (ist das jetzt gut, weil ich nicht weinen muss oder ist es schlecht, weil es ja trotzdem brennt?) -
aber anspannung ja, schmerzen, ja (kopf und zähne, da verlagert es sich gerade hin und ich befürchte, dass es so schlimm wird, dass ich wieder zur zahnärztin muss. es kann ja sehr leicht real sein, meine zähne sind schlecht. und es tut ununterbrochen weh.)
hab die tage aber - trotz all diesem ganzen elend, außen und innen - versucht, einfach zu funktionieren und das hat doch irgendwie funktioniert. sonntag abend und montag abend je eine hausübung abgegeben, die stunden für heute vorbereitet gehabt.
morgen wird mein sprachtag, ich werde nach der arbeit bücher holen und dann die zwei vernachlässigten sprachen lernen. am abend kurs, wahrscheinlich.
ich will mich überwinden, diese email zu schreiben, es ist kein zustand. im 2-minuten-takt rufe ich die mails am handy ab (und das kostet sogar etwas, weil ich nur ein gewisses datenvolumen frei habe. würde ich ja am liebsten in die mail schreiben. dass ich hier irre werde, dass ich das schlimmste befürchte und dass ich jetzt meine augen nicht vom posteingang lassen kann. andererseits kann ich mir gerade keinen andren zustand vorstellen. was soll ich denn machen, wenn ich nicht mehr warte?)
Sonntag, 12. Mai 2013
(wochenanfang)
gerade eine hausübung abgegeben, ein versuch also, morgen neu zu starten. montag ist immer furchtbar, das klischee stimmt schon.
morgen: in der früh was zu essen holen (haben nichts zuhause, was ich essen könnte bzw. mitnehmen), dann arbeit, zu mittag zu einer veranstaltung (arbeit) fahren, vllt noch mit der kollegin reden, dann endlich wieder die übliche nachmittagsgestaltung (am institut herumsitzen oder in der bibliothek), am abend ein kurs, dann heimfahren, einkaufen und die hausübung für dienstag fertigmachen. und lesen. und lernen.
wobei montag an sich nicht so schlimm ist. aber so ein eindeutiges zeichen dafür, dass die zeit dahinrast.
dienstag ist schlimmer. wenn man mich fragt. dienstag macht mich immer fertig.
und: noch immer keine mail. es ist furchtbar. einerseits will ich endlich was wissen, andererseits will ich nicht nachfragen, weil sich dann in mir drin ein kleines trauriges trotziges kind rührt. (und sagt, dass ich eben nichts wert bin, dass ich mich eben nicht wundern soll, dass mir das wichtigste anderen so unwichtig ist. - und außerdem: fürchte ich mich vor dieser email. ich fürchte mich so, weil mit wenigen worten könnte mir mein kartenhaus zusammengeschlagen werden.)
morgen: in der früh was zu essen holen (haben nichts zuhause, was ich essen könnte bzw. mitnehmen), dann arbeit, zu mittag zu einer veranstaltung (arbeit) fahren, vllt noch mit der kollegin reden, dann endlich wieder die übliche nachmittagsgestaltung (am institut herumsitzen oder in der bibliothek), am abend ein kurs, dann heimfahren, einkaufen und die hausübung für dienstag fertigmachen. und lesen. und lernen.
wobei montag an sich nicht so schlimm ist. aber so ein eindeutiges zeichen dafür, dass die zeit dahinrast.
dienstag ist schlimmer. wenn man mich fragt. dienstag macht mich immer fertig.
und: noch immer keine mail. es ist furchtbar. einerseits will ich endlich was wissen, andererseits will ich nicht nachfragen, weil sich dann in mir drin ein kleines trauriges trotziges kind rührt. (und sagt, dass ich eben nichts wert bin, dass ich mich eben nicht wundern soll, dass mir das wichtigste anderen so unwichtig ist. - und außerdem: fürchte ich mich vor dieser email. ich fürchte mich so, weil mit wenigen worten könnte mir mein kartenhaus zusammengeschlagen werden.)
(sonntag)
ende/schrecken/ende.
jetzt bin ich wieder zuhause und wieder unter aufsicht, alles wieder normal, der alltag darf weitergehen. (und ich natürlich so griesgrämig, dass es mich unheimlich ärgert: ein feiertag + ein wochenende und noch mehr stress als sonst!)
donnerstag früh aufgestanden, den tag irgendwie rumgebracht, am nachmittag zur freundin gefahren, dann durch die halbe stadt gewandert nach einem offenen sushi-laden (es war verflucht). abends noch film, sprache und rumkugeln.
freitag früh aufgestanden und von ihr quer durch die stadt in die arbeit gefahren. einen bus erwischt, der mit chlor gespült wurde, meine nasenschleimhäute haben reagiert, also aussteigen, panik, mit dem nächsten fahren. (aber ja: ich lebe ja noch, es kann also nichts schlimmeres als eine dämliche reinigung gewesen sein) arbeit, dann heimfahren, einkaufen (blumen für den muttertag), zuhause alles zusammenpacken und aufräumen, dann zum zug hetzen, in letzter minute (mit rennen) den zug erwischen und eine lunge, die weh tut, bis ich drüben bin. mit ihm, der mich abgeholt hat, noch in ein lokal gehen (sein freund), später nach hause, um 10 schon schlafen, weil wir beide übermüdet waren.
samstag einige zeit lang herumtrödeln, dann einkaufen fahren (nix für mich), dann hatte ich kopfweh und bin zuhause geblieben, während er mit freunden was trinken gefahren ist. in diesem haus, das neben dem wald steht, war ich, im dunkeln, mit seiner schlafenden mutter und all diesen geräuschen (gewitter, wind in den bäumen, katzenkämpfe, knacksen)
irgendwann gegen 4 war ich aber so müde, dass ich einfach keine angst mehr haben konnte und eingeschlafen bin. um halb 8 bin ich aufgewacht, es war hell und er war noch nicht zurück (ich hatte zuerst gehofft, er käme um mitternacht, dann wenigstens um 3 oder 4). also telefonieren. er im halbschlaf, betrunken, erzählt mir lustige absurde sachen, die mir nichts sagen (und kann sich im nachhinein nicht mal mehr dran erinnern). war ein bisschen verzweifelt, weil ich nicht rauskriegen konnte, wo er war und wann er heimkommt. noch ein bisschen geschlafen, um 10 nochmal angerufen: er hat bei freunden geschlafen, er käme. kam dann auch.
dann schnell mittagessen und in die stadt hetzen, um den zug zurück zu bekommen. der zug: absolut überfüllt, wir waren im speisewagen, vor der bar, ein schmaler schlauch zum durchgehen, da standen wir drei stunden lang während sich dauernd leute vorbeigedrängt haben. (ja, es erinnert mich an china, aber in china ist sowas schöner: zumal man dort rauchen und mit chinesen reden kann.)
jetzt endlich: zuhause. warten, dass meine eltern anrufen, dann muttertagsbesuch. und dann sollt ich mal endlich die ganzen sachen machen, die ich eigentlich gestern abend (angst) und heute im zug (herumstehen) machen wollte, die ja nicht gingen. ach, fuck, wieder mal.
und eine email (ich warte, ich warte so sehr) hab ich auch noch nicht bekommen.
jetzt bin ich wieder zuhause und wieder unter aufsicht, alles wieder normal, der alltag darf weitergehen. (und ich natürlich so griesgrämig, dass es mich unheimlich ärgert: ein feiertag + ein wochenende und noch mehr stress als sonst!)
donnerstag früh aufgestanden, den tag irgendwie rumgebracht, am nachmittag zur freundin gefahren, dann durch die halbe stadt gewandert nach einem offenen sushi-laden (es war verflucht). abends noch film, sprache und rumkugeln.
freitag früh aufgestanden und von ihr quer durch die stadt in die arbeit gefahren. einen bus erwischt, der mit chlor gespült wurde, meine nasenschleimhäute haben reagiert, also aussteigen, panik, mit dem nächsten fahren. (aber ja: ich lebe ja noch, es kann also nichts schlimmeres als eine dämliche reinigung gewesen sein) arbeit, dann heimfahren, einkaufen (blumen für den muttertag), zuhause alles zusammenpacken und aufräumen, dann zum zug hetzen, in letzter minute (mit rennen) den zug erwischen und eine lunge, die weh tut, bis ich drüben bin. mit ihm, der mich abgeholt hat, noch in ein lokal gehen (sein freund), später nach hause, um 10 schon schlafen, weil wir beide übermüdet waren.
samstag einige zeit lang herumtrödeln, dann einkaufen fahren (nix für mich), dann hatte ich kopfweh und bin zuhause geblieben, während er mit freunden was trinken gefahren ist. in diesem haus, das neben dem wald steht, war ich, im dunkeln, mit seiner schlafenden mutter und all diesen geräuschen (gewitter, wind in den bäumen, katzenkämpfe, knacksen)
irgendwann gegen 4 war ich aber so müde, dass ich einfach keine angst mehr haben konnte und eingeschlafen bin. um halb 8 bin ich aufgewacht, es war hell und er war noch nicht zurück (ich hatte zuerst gehofft, er käme um mitternacht, dann wenigstens um 3 oder 4). also telefonieren. er im halbschlaf, betrunken, erzählt mir lustige absurde sachen, die mir nichts sagen (und kann sich im nachhinein nicht mal mehr dran erinnern). war ein bisschen verzweifelt, weil ich nicht rauskriegen konnte, wo er war und wann er heimkommt. noch ein bisschen geschlafen, um 10 nochmal angerufen: er hat bei freunden geschlafen, er käme. kam dann auch.
dann schnell mittagessen und in die stadt hetzen, um den zug zurück zu bekommen. der zug: absolut überfüllt, wir waren im speisewagen, vor der bar, ein schmaler schlauch zum durchgehen, da standen wir drei stunden lang während sich dauernd leute vorbeigedrängt haben. (ja, es erinnert mich an china, aber in china ist sowas schöner: zumal man dort rauchen und mit chinesen reden kann.)
jetzt endlich: zuhause. warten, dass meine eltern anrufen, dann muttertagsbesuch. und dann sollt ich mal endlich die ganzen sachen machen, die ich eigentlich gestern abend (angst) und heute im zug (herumstehen) machen wollte, die ja nicht gingen. ach, fuck, wieder mal.
und eine email (ich warte, ich warte so sehr) hab ich auch noch nicht bekommen.
Samstag, 11. Mai 2013
Mittwoch, 8. Mai 2013
mittwoch
hier: das ding zwischen nichtlebensfähig und esfunktioniertjaalles. arbeiten gegangen, in die bibliothek gegangen (und ich liebe den platz und wäre nicht die nacht - nicht nur mit schließung, auch mit dunkelheit - könnte ich dort leben bleiben, auch wenn es ungemütlich ist.), in eine vorlesung gegangen (eine neue, als vertretung einer kollegin, dort eine kollegin aus einem andren kurs getroffen, geplaudert), heimgefahren, eingekauft, jetzt bin ich zuhause, schlichte literatur, mache mir was für morgen aus, räume auf und wasche ab.
und so unsicher. ich beneide alle, die in ihr zuhause heimkommen können. allein. ich kann das nicht. ich komme nach hause und: im schlafzimmer sind die gespenster. ich falle gleich tot um und die katzen knabbern mich an. bei jedem fenster, jeder tür kommt jemand rein und will mir was. draußen hab ich das nicht so sehr, herinnen schon. als würde ich in einer verwunschenen wohnung wohnen. (es war hier nie wirklich gut, die wohnung hat leider wirklich eine geschichte... aber vor jahren habe ich mich hier trotzdem wohler gefühlt. auch allein.) -
ich bin so abhängig vom mann. überhaupt, abhängig von anderen. wenn man mich allein einsperrt, dreh ich wahrscheinlich durch, weil ich so schnell den bezug zur realität verliere. und gleichzeitig: bin ich überhaupt kein soziales wesen, mag die meisten anderen nicht/verachte sie, vor denen, die ich nicht verachte, hab ich entweder ehrfurcht oder ich mag sie ganz normal und bin trotzdem immer befangen. ich kann weder das eine noch das andere. (und bin wenigstens froh, den männerfang und männerfesthalt erlernt zu haben. ich versuche mich immer auf verschiedenen ebenen zu reflektieren (ich reflektiere ohnehin zu viel) und weiß, dass ich auf der schiene bin. manipulative frau, weil ohne mann zu unsicher. und das war ich, seit ich die freiheit dazu gehabt hab.
ach, fuck.
ich bin eh so vieles, was ich nicht sein will und so vieles nicht, was ich will.
und jetzt bin ich hier und dreh ein bisschen durch wegen den nächsten tagen, mir geht es nicht gut.
(ich mein, ich schweb jetzt seit 2,5 jahren dahin, ohne halt, ohne freude, ohne medikation. wenn ich wenigstens fleißbienchensticker in ein oh-toll-du-hast-dich-noch-nicht-heimgedreht-stickerheft kleben könnte. irgendwas, einfach, irgendwas.)
und so unsicher. ich beneide alle, die in ihr zuhause heimkommen können. allein. ich kann das nicht. ich komme nach hause und: im schlafzimmer sind die gespenster. ich falle gleich tot um und die katzen knabbern mich an. bei jedem fenster, jeder tür kommt jemand rein und will mir was. draußen hab ich das nicht so sehr, herinnen schon. als würde ich in einer verwunschenen wohnung wohnen. (es war hier nie wirklich gut, die wohnung hat leider wirklich eine geschichte... aber vor jahren habe ich mich hier trotzdem wohler gefühlt. auch allein.) -
ich bin so abhängig vom mann. überhaupt, abhängig von anderen. wenn man mich allein einsperrt, dreh ich wahrscheinlich durch, weil ich so schnell den bezug zur realität verliere. und gleichzeitig: bin ich überhaupt kein soziales wesen, mag die meisten anderen nicht/verachte sie, vor denen, die ich nicht verachte, hab ich entweder ehrfurcht oder ich mag sie ganz normal und bin trotzdem immer befangen. ich kann weder das eine noch das andere. (und bin wenigstens froh, den männerfang und männerfesthalt erlernt zu haben. ich versuche mich immer auf verschiedenen ebenen zu reflektieren (ich reflektiere ohnehin zu viel) und weiß, dass ich auf der schiene bin. manipulative frau, weil ohne mann zu unsicher. und das war ich, seit ich die freiheit dazu gehabt hab.
ach, fuck.
ich bin eh so vieles, was ich nicht sein will und so vieles nicht, was ich will.
und jetzt bin ich hier und dreh ein bisschen durch wegen den nächsten tagen, mir geht es nicht gut.
(ich mein, ich schweb jetzt seit 2,5 jahren dahin, ohne halt, ohne freude, ohne medikation. wenn ich wenigstens fleißbienchensticker in ein oh-toll-du-hast-dich-noch-nicht-heimgedreht-stickerheft kleben könnte. irgendwas, einfach, irgendwas.)
Montag, 6. Mai 2013
(fast dienstag)
wieder ein tag weniger, ich darf verzweifelt warten, wenigstens gibt es ein kleines ziel. (in all diesem chaos, angst, tagen ohne, ohne sicherheit.)
und langweilig: arbeit, auf die uni fahren (zigaretten, kaffee holen), herumsitzen und lernen, dann die prüfung (genausowenig/viel gewusst wie beim letzten mal, also wohl premiere: 2x negativ. immerhin, nachdem ich wohl nicht ewig studieren werde (hoffentlich) ist es vielleicht nicht schlecht, das auch mal zu erfahren.), dann heimfahren, katzenfutter kaufen, ein kleiner kaffee zuhause und internet und lesen und jetzt den kurs morgen vorbereiten.
dann schlafen, dann ist schon morgen, ein tag weniger und ich darf wieder verkrampft mails checken. weil mich das wenigstens von dieser großen unsicherheit ablenkt. es ist mir alles so viel zu grün draußen. (und dabei bin ich heute sogar kurz in der sonne gesessen und habe versucht, mich anzufreunden.). ich beneide die jüngeren und die älteren.
-
wenigstens ist mein unterbewusstsein auch noch mit dem film von gestern angefüllt, das ist auch eine ablenkung. ich merke es kaum, aber in meinem unterbewusstsein marschieren tausend verschiedene japanische geister in ein badehaus und das ist gut so.
und langweilig: arbeit, auf die uni fahren (zigaretten, kaffee holen), herumsitzen und lernen, dann die prüfung (genausowenig/viel gewusst wie beim letzten mal, also wohl premiere: 2x negativ. immerhin, nachdem ich wohl nicht ewig studieren werde (hoffentlich) ist es vielleicht nicht schlecht, das auch mal zu erfahren.), dann heimfahren, katzenfutter kaufen, ein kleiner kaffee zuhause und internet und lesen und jetzt den kurs morgen vorbereiten.
dann schlafen, dann ist schon morgen, ein tag weniger und ich darf wieder verkrampft mails checken. weil mich das wenigstens von dieser großen unsicherheit ablenkt. es ist mir alles so viel zu grün draußen. (und dabei bin ich heute sogar kurz in der sonne gesessen und habe versucht, mich anzufreunden.). ich beneide die jüngeren und die älteren.
-
wenigstens ist mein unterbewusstsein auch noch mit dem film von gestern angefüllt, das ist auch eine ablenkung. ich merke es kaum, aber in meinem unterbewusstsein marschieren tausend verschiedene japanische geister in ein badehaus und das ist gut so.
(montag)
wieder eine neue woche. wieder eine schwierige woche: heute prüfung (die, die ich vor 2 monaten nicht hinbekommen hab; diesmal auch nicht unbedingt mehr gelernt); morgen langer uni-tag; am donnerstag werd ich allein gelassen (hoffentlich nicht schon am mittwoch); am freitag muss ich dann alleine wegfahren, um nicht auch am wochenende allein zu sein; sonntag ist muttertag und ich hab noch keine ahnung, was wie wo.
zuviel ablenkungen, zuviel zu große hürden für mich. will meinen normalen alltag. "normal"; "alltag". ein mindestmaß an sicherheit, wo ich doch keinen boden mehr hab.
gestern vorgestern draußen gewesen; vorgestern alleine einkaufen - nicht weit weg, aber... fürchterlich. gestern ein kleiner spaziergang mit freund + freundin. und in mir drin immer die panik, die ganze zeit. ich bin noch nicht heil von letzter woche. ich weiß nicht, ob sich das reparieren lässt. ich will meinen märz-april-zustand wieder.
zuviel ablenkungen, zuviel zu große hürden für mich. will meinen normalen alltag. "normal"; "alltag". ein mindestmaß an sicherheit, wo ich doch keinen boden mehr hab.
gestern vorgestern draußen gewesen; vorgestern alleine einkaufen - nicht weit weg, aber... fürchterlich. gestern ein kleiner spaziergang mit freund + freundin. und in mir drin immer die panik, die ganze zeit. ich bin noch nicht heil von letzter woche. ich weiß nicht, ob sich das reparieren lässt. ich will meinen märz-april-zustand wieder.
Freitag, 3. Mai 2013
(freitag, abend)
der tag ein versuch. und jetzt sitze ich schon wieder hier, alles stirbt mir ab, alle körperteile sind so weich und scheinen zu fallen, ich scheine mir wegzusterben und nur die angst hält mich beisammen. und: erstaunlich, was für bewusstseinszustände der körper so ganz ohne hilfsmittel bewerkstelligen kann. aber, negativ, halt.
arbeiten gewesen, dann auf die uni gefahren, zuerst noch woanders hin, bücher zurückbringen, dann zum institut, herumsitzen, was essen, dann in die bibliothek (und dort gings mir relativ gut, die bibliothek ist einer der besten orte), dann wieder oben herumsitzen und den rest vom mittagessen aufessen, dann japanischkurs, dann mit freundinnen und freund koreanisch essen gehen und dann heim (panik) und jetzt hier sitzen und warten, auf so einiges, aber auf alles, das nur besser werden kann. aber: am sprung sitzen.
den ganzen tag hat es heute gewechselt, das elend der woche mit "ich reiß mich zusammen", denn anders als elend geht es mir noch nicht. aber ich kann wenigstens den menschen wieder ins gesicht lügen. und lachen. mir wurde ja heute gesagt, es wäre aufgefallen, dass ich in letzter zeit so kaputt aussehe - weil ich sonst anders aussehen würde... fröhlicher. ich? gute fassade!
aber es hilft mir grad alles nichts, es ist so aussichtslos und dieses ganze krankheitsgeschmeiß geht mir so sehr gegen den strich. es ist schon zu lange. zu lange rumvegetieren mit "wenn ich einen schritt mache, bekomme ich panik", zu viel von jeden tag rückenschmerzen, magenprobleme, hyperventilieren, panik, panik, panik.
meine beziehung geht gerade kaputt und ich dabei will ich die sein, die gerettet wird. und nicht die, die sich jetzt erklären muss, warum es ihr so schlecht geht. ich seh ja ein, dass ihn das kaputt macht - aber kann ihn das bitte erst dann kaputt machen, wenn es mir hilft? so ignoriert er mich, ignoriert meine schwarzen wolken, versucht genauso wie ich die augen vor allem zu schließen und so tun als wäre mein elendsleben ein normales - und mosert aber dabei herum, dass es ihn kaputt macht und dass er sich aufopfert. (ja, das kann verdammt wütend machen, so eine auffassung, so ein falschlaufen, so ein... ach, fuck einfach.)
ich fühl mich einfach permanent, als würd ich immer was verlieren, was ich nie gehabt habe. hungrige katze, vor deren augen ständig würstel gegessen werden.
arbeiten gewesen, dann auf die uni gefahren, zuerst noch woanders hin, bücher zurückbringen, dann zum institut, herumsitzen, was essen, dann in die bibliothek (und dort gings mir relativ gut, die bibliothek ist einer der besten orte), dann wieder oben herumsitzen und den rest vom mittagessen aufessen, dann japanischkurs, dann mit freundinnen und freund koreanisch essen gehen und dann heim (panik) und jetzt hier sitzen und warten, auf so einiges, aber auf alles, das nur besser werden kann. aber: am sprung sitzen.
den ganzen tag hat es heute gewechselt, das elend der woche mit "ich reiß mich zusammen", denn anders als elend geht es mir noch nicht. aber ich kann wenigstens den menschen wieder ins gesicht lügen. und lachen. mir wurde ja heute gesagt, es wäre aufgefallen, dass ich in letzter zeit so kaputt aussehe - weil ich sonst anders aussehen würde... fröhlicher. ich? gute fassade!
aber es hilft mir grad alles nichts, es ist so aussichtslos und dieses ganze krankheitsgeschmeiß geht mir so sehr gegen den strich. es ist schon zu lange. zu lange rumvegetieren mit "wenn ich einen schritt mache, bekomme ich panik", zu viel von jeden tag rückenschmerzen, magenprobleme, hyperventilieren, panik, panik, panik.
meine beziehung geht gerade kaputt und ich dabei will ich die sein, die gerettet wird. und nicht die, die sich jetzt erklären muss, warum es ihr so schlecht geht. ich seh ja ein, dass ihn das kaputt macht - aber kann ihn das bitte erst dann kaputt machen, wenn es mir hilft? so ignoriert er mich, ignoriert meine schwarzen wolken, versucht genauso wie ich die augen vor allem zu schließen und so tun als wäre mein elendsleben ein normales - und mosert aber dabei herum, dass es ihn kaputt macht und dass er sich aufopfert. (ja, das kann verdammt wütend machen, so eine auffassung, so ein falschlaufen, so ein... ach, fuck einfach.)
ich fühl mich einfach permanent, als würd ich immer was verlieren, was ich nie gehabt habe. hungrige katze, vor deren augen ständig würstel gegessen werden.
Donnerstag, 2. Mai 2013
(mittwoch)
wie gerne würde ich das unter pms verbuchen, aber ich warte noch immer. der frauenärztin hab ich damals von den selbstmordsachen, von den argen einbrüchen kurz davor erzählt, meistens der abend bevor es anfängt; jetzt denke ich schon seit dienstag abend: mir geht es so fürchterlich, in mir drin ist so ein elend, ich kann nicht aufhören zu weinen, dass es ja eigentlich jede sekunde anfangen soll, aber es sind schon drei tage also glaube ich nicht, dass es die hormone sind, ich glaube, es ist ein zusammenbruch.
noch 2 stunden abzusitzen, bevor ich zur ärztin darf. sachen im brustkorb schmerzen noch immer, teilweise so angsterregend, so durchbohrt vorne-hinten-vorne.
und ich weiß nicht, was ich mit mir anstellen soll.
ich glaube, ich kann momentan nicht viel anderes tun als weinen, versuche mich zu verkriechen, angst haben und mich wieder beruhigen. es erscheint aber so hoffnungslos. es wird dadurch ja nichts besser. aber ich kann grad nicht anders.
dabei sollt ich auf die uni gehen. ich hab wegen der arbeit vorher schon so viel geschwänzt und versäumt.
noch 2 stunden abzusitzen, bevor ich zur ärztin darf. sachen im brustkorb schmerzen noch immer, teilweise so angsterregend, so durchbohrt vorne-hinten-vorne.
und ich weiß nicht, was ich mit mir anstellen soll.
ich glaube, ich kann momentan nicht viel anderes tun als weinen, versuche mich zu verkriechen, angst haben und mich wieder beruhigen. es erscheint aber so hoffnungslos. es wird dadurch ja nichts besser. aber ich kann grad nicht anders.
dabei sollt ich auf die uni gehen. ich hab wegen der arbeit vorher schon so viel geschwänzt und versäumt.
(selbstunterhaltung)
ab und zu taucht mir der gedanke auf, mein unterbewusstsein veranstaltet das alles nur, damit mir nicht langweilig wird. (damit die depression nicht noch mehr fressen findet, alles sinn- und nutzlos findet und mich schließlich verschwinden lässt.)
gestern viel geweint, viel panik, immer alles abwechselnd, schmerzen, schmerzen, schmerzenschmerzenschmerzen (fast die ganze zeit über, pausenlos). nichts gemacht, außer rumliegen (lesen, internet, handy) und ab und zu aufstehen, um essen zu holen oder eine zigarette oder trinken. und wäsche und mich selbst/und die haare gewaschen.
und: es hat nichts geholfen. es hat mich nicht entspannter, nicht glücklicher und schon gar nicht schmerzfreier gemacht.
ich hab dann geschlafen (gut; und zu morgengewitter aufgewacht) und bin aufgewacht und konnte mich kaum bewegen. alle schmerzenden stellen sind erstarrt. da ist nichts mit entspannung.
gehe also nachher - nach der arbeit - zur ärztin. (fühle mich jetzt schon schrecklich. habe ja keine berechtigung dazu.) (und schwänze dabei auch noch uni.)
aber ich kann grad so nicht... funktionieren. ich kann nur weinen und jammern.
und ich bin so neidisch auf alle anderen, auf echt alle anderen.
gestern viel geweint, viel panik, immer alles abwechselnd, schmerzen, schmerzen, schmerzenschmerzenschmerzen (fast die ganze zeit über, pausenlos). nichts gemacht, außer rumliegen (lesen, internet, handy) und ab und zu aufstehen, um essen zu holen oder eine zigarette oder trinken. und wäsche und mich selbst/und die haare gewaschen.
und: es hat nichts geholfen. es hat mich nicht entspannter, nicht glücklicher und schon gar nicht schmerzfreier gemacht.
ich hab dann geschlafen (gut; und zu morgengewitter aufgewacht) und bin aufgewacht und konnte mich kaum bewegen. alle schmerzenden stellen sind erstarrt. da ist nichts mit entspannung.
gehe also nachher - nach der arbeit - zur ärztin. (fühle mich jetzt schon schrecklich. habe ja keine berechtigung dazu.) (und schwänze dabei auch noch uni.)
aber ich kann grad so nicht... funktionieren. ich kann nur weinen und jammern.
und ich bin so neidisch auf alle anderen, auf echt alle anderen.
Mittwoch, 1. Mai 2013
(ein versuch, alles den bach hinunter zu schicken)
gestern abend ein großer zusammenbruch. im übrigen raubt das das letzte stück hoffnung. die nachbarn hören nichts. (gut, es sind alte leute.) ich meine aber das halbe haus zusammengeheult zu haben. seit wochen kann ich nicht mehr normal heulen, ich kann nur noch plärren wie ein dreijährige. es fühlt sich so an, es hört sich so an. hätte mir niemand erzählen können, dass man das als erwachsene noch kann, aber ja, man kann es.
mir tut alles weh, ich kann nicht mehr atmen ohne schmerz. das hört nicht auf. und das reicht auch nicht. ich phantasiere dämliche sachen zusammen und muss den kopf schütteln, dass es weggeht. wegen schmerzen, wegen, irgendwas tun, damit ich hilfe bekomme. denn ich bekomme keine mehr, von niemandem.
das ist eine schreckliche sache. dass da eigentlich menschen sind und man bekommt keinen trost oder irgendwas. weil man es schon gar nicht mehr wert ist.
deswegen kommen wahrscheinlich die phantasien in den kopf: es bräuchte gröbere sachen für die aufmerksamkeit. oder ja: krankenhaus. weil die dort immerhin bezahlt werden dafür.
das ist ja die letzte möglichkeit, wenn es keinen mehr schert: sich von denen trösten lassen (oder zumindest nicht ignorieren), die geld dafür bekommen.
bin aber ohnehin zu vernünftig dafür, auch wenn es so präsent ist.
und verteufle immer, dass ich zu feig und zu dämlich bin, wirklich daran zu denken, zu verschwinden. ich bin da definitiv kein mensch dafür.
ich habe keinen freund mehr, denke ich.
und wie schön all die märchen sind, wo man am boden liegt und man wird gerettet. warum gibt es das hier nicht.
mir tut alles weh, ich kann nicht mehr atmen ohne schmerz. das hört nicht auf. und das reicht auch nicht. ich phantasiere dämliche sachen zusammen und muss den kopf schütteln, dass es weggeht. wegen schmerzen, wegen, irgendwas tun, damit ich hilfe bekomme. denn ich bekomme keine mehr, von niemandem.
das ist eine schreckliche sache. dass da eigentlich menschen sind und man bekommt keinen trost oder irgendwas. weil man es schon gar nicht mehr wert ist.
deswegen kommen wahrscheinlich die phantasien in den kopf: es bräuchte gröbere sachen für die aufmerksamkeit. oder ja: krankenhaus. weil die dort immerhin bezahlt werden dafür.
das ist ja die letzte möglichkeit, wenn es keinen mehr schert: sich von denen trösten lassen (oder zumindest nicht ignorieren), die geld dafür bekommen.
bin aber ohnehin zu vernünftig dafür, auch wenn es so präsent ist.
und verteufle immer, dass ich zu feig und zu dämlich bin, wirklich daran zu denken, zu verschwinden. ich bin da definitiv kein mensch dafür.
ich habe keinen freund mehr, denke ich.
und wie schön all die märchen sind, wo man am boden liegt und man wird gerettet. warum gibt es das hier nicht.
Dienstag, 30. April 2013
weichteile, alles gehört mir gar nicht mehr.
ich kann mich fast nicht auf die arbeit konzentrieren, es geht wenig weiter, ich weiß nicht, ob ich sie heute schreiben kann, ich weiß nicht, ob ich sie heute fertig machen kann.
verfaulen innen. was dagegen spricht: wenn ich meinen kopf drehe, dreht sich auch die metallspirale in meinem rücken und alle unebenheiten schleifen durch mein fleisch. eine einfache, mechanische puppe. alles hängt fast zusammen. würde man mir den kopf abreißen, da wäre noch die sich drehende metallstange. ich mache mir einen spaß daraus, den kopf zu wiegen und dabei zu spüren, wie es im unteren rückenteil schmerzt. zwei völlig voneinander unabhängige dinge. doch zusammenhängend. dazwischen die verwesung. meine ich.
ich kann zwar noch gehen, aber ohne jede kraft. ich würde gerne ausreden dafür finden, aber sie funktionieren nicht. ich kann mir nur immer sagen: ich sterbe. ich habe keine kraft mehr. wenn ich umfalle, wird jemand kommen und mich retten. oder auch nicht. was ja auch nicht schlecht wäre: vielleicht würde ich nur immer weiter mein gesicht verlieren, immer weiter versagen, vielleicht wäre, würde ich weiterleben, mein leben sowieso spätestens nach dem uniabschluss aus, vielleicht würde ich mich dann ganz zuhause einsperren (zumindest nach der arbeit) und so tun, als hätte ich ein leben, ohne eins zu haben.
ich kann mich fast nicht auf die arbeit konzentrieren, es geht wenig weiter, ich weiß nicht, ob ich sie heute schreiben kann, ich weiß nicht, ob ich sie heute fertig machen kann.
verfaulen innen. was dagegen spricht: wenn ich meinen kopf drehe, dreht sich auch die metallspirale in meinem rücken und alle unebenheiten schleifen durch mein fleisch. eine einfache, mechanische puppe. alles hängt fast zusammen. würde man mir den kopf abreißen, da wäre noch die sich drehende metallstange. ich mache mir einen spaß daraus, den kopf zu wiegen und dabei zu spüren, wie es im unteren rückenteil schmerzt. zwei völlig voneinander unabhängige dinge. doch zusammenhängend. dazwischen die verwesung. meine ich.
ich kann zwar noch gehen, aber ohne jede kraft. ich würde gerne ausreden dafür finden, aber sie funktionieren nicht. ich kann mir nur immer sagen: ich sterbe. ich habe keine kraft mehr. wenn ich umfalle, wird jemand kommen und mich retten. oder auch nicht. was ja auch nicht schlecht wäre: vielleicht würde ich nur immer weiter mein gesicht verlieren, immer weiter versagen, vielleicht wäre, würde ich weiterleben, mein leben sowieso spätestens nach dem uniabschluss aus, vielleicht würde ich mich dann ganz zuhause einsperren (zumindest nach der arbeit) und so tun, als hätte ich ein leben, ohne eins zu haben.
(in der bibliothek sterben)
wie eine kranke katze habe ich mich also verkrochen. und auch nicht hier darf ich weinen: menschen, überall menschen. bevor jemand auf die idee kommt: es gibt hier wenige toiletten, ich könnte mich also nicht mal dort einsperren und weinen, ohne dass es auffallen würde. aber wenigstens bin ich jetzt an einem schönen ort, wenn auch nicht bequem.
hier sein und nicht sichtbar weinen. wenn ich irgendwo sterben will, dann hier, mit diesem haufen von ungelesenen büchern links von mir.
hier sein und nicht sichtbar weinen. wenn ich irgendwo sterben will, dann hier, mit diesem haufen von ungelesenen büchern links von mir.
(sterben)
ich kann mich nur noch an den dramatischen wörtern festhalten, weil es wieder so ist. jede sekunde die angst, es wäre vorbei. nicht mehr atmen, der brustkorb so zusammengeschnürt, alles tut weh, mir ist übel, ich bin gar nicht da, ich will so sehr weinen so sehr weinen aber ich sitze gerade irgendwo, wo rund um mich menschen sind (fröhliche, die viel zu laut reden) ich will einfach nur weinen und gerettet werden und gesagt bekommen, ich wäre krank, ich hätte es viel zu lang unterdrückt, aber ich wäre krank und es ist keine schlimme krankheit, ich werde nicht sterben, ich muss nur auf mich aufpassen.
aber es passt niemand auf mich auf und hier sitze ich und habe schmerzen, die ich mir nur vorstellen kann, dass sie auftauchen, wenn ich sterbe: wenn meine lunge teil für teil abstirbt, alle muskeln nur noch krampfen, ich nicht mehr atmen kann, herzklopfen irgendwann, tunnelblick, irgendwann werde ich eingeschlafen sein, ohne es zu merken, es wird aus sein und vorher nur dieses hysterische geschreibsel, das keiner liest.
es tut so weh. bei jeder scheiß bewegung, der rücken, der brustkorb, auch der magen, der ist auch beleidigt, vielleicht ist mein zwerchfell verknotet, vielleicht bin ich innen drin einfach schon durchlöchert und verfault und abgestorben und meine letzten atemzüge und aus.
und ich kann mir einfach nicht jede sekunde weiter einreden, es wäre eine verrenkung, die bald wieder vorbei wäre, ich würde überleben, ich müsste überleben.
hier sind so viele fröhliche menschen und ich sitze hier und will weinen und weiß, dass ich nicht darf.
aus solchen mischungen werden gefährlichkeiten geboren.
aber es passt niemand auf mich auf und hier sitze ich und habe schmerzen, die ich mir nur vorstellen kann, dass sie auftauchen, wenn ich sterbe: wenn meine lunge teil für teil abstirbt, alle muskeln nur noch krampfen, ich nicht mehr atmen kann, herzklopfen irgendwann, tunnelblick, irgendwann werde ich eingeschlafen sein, ohne es zu merken, es wird aus sein und vorher nur dieses hysterische geschreibsel, das keiner liest.
es tut so weh. bei jeder scheiß bewegung, der rücken, der brustkorb, auch der magen, der ist auch beleidigt, vielleicht ist mein zwerchfell verknotet, vielleicht bin ich innen drin einfach schon durchlöchert und verfault und abgestorben und meine letzten atemzüge und aus.
und ich kann mir einfach nicht jede sekunde weiter einreden, es wäre eine verrenkung, die bald wieder vorbei wäre, ich würde überleben, ich müsste überleben.
hier sind so viele fröhliche menschen und ich sitze hier und will weinen und weiß, dass ich nicht darf.
aus solchen mischungen werden gefährlichkeiten geboren.
Montag, 29. April 2013
(montag, 2.)
also heimgegangen, untypisch ausgeruht, wie ein ganzer urlaub, sowas. zwei stunden kaum etwas tun. ein bisschen gelernt und jetzt am abend hat mich der eifer an der arbeit gepackt. (immerhin, morgen mitternacht muss ich sie abschicken... und ich schreibe sie erst jetzt gerade.)
morgen hab ich ein paar stunden zeit, ob das reichen wird?
ich werd noch ein wenig dran rumschreiben, dann verzieh ich mich mit den sprachsachen für den test morgen ins bett. wocheneinkauf haben wir auch endlich mal erledigt (fürchterlich... dadurch dass wir am samstag auf der feier waren, sind wir nicht dazu gekommen - ich hatte am freitag beim heimgehen das nötigste gekauft... mit dem ergebnis, dass mir heute mittag zum essen nichts besseres mehr einfiel als gebratener tofu mit ketchup. dramatisch. jetzt haben wir endlich wieder frisches zeug. erdbeeren, radieschen, frühlingszwiebel, brot. (und das hat heute unbedingt stattfinden müssen, da ich ja morgen den ganzen tag an der uni bin, erst um 9 heimkomme (alles hat zu) und übermorgen ist ja ein feiertag. und ich muss vorausplanen -.- hilft ja alles nichts.)
wenigstens lenkt mich der ganze dreck vom anderen dreck ab, nämlich den schlechten gefühlen vom abschicken gestern. die ganze zeit fällt mir noch was ein und mir laufen schauer über den rücken.
morgen hab ich ein paar stunden zeit, ob das reichen wird?
ich werd noch ein wenig dran rumschreiben, dann verzieh ich mich mit den sprachsachen für den test morgen ins bett. wocheneinkauf haben wir auch endlich mal erledigt (fürchterlich... dadurch dass wir am samstag auf der feier waren, sind wir nicht dazu gekommen - ich hatte am freitag beim heimgehen das nötigste gekauft... mit dem ergebnis, dass mir heute mittag zum essen nichts besseres mehr einfiel als gebratener tofu mit ketchup. dramatisch. jetzt haben wir endlich wieder frisches zeug. erdbeeren, radieschen, frühlingszwiebel, brot. (und das hat heute unbedingt stattfinden müssen, da ich ja morgen den ganzen tag an der uni bin, erst um 9 heimkomme (alles hat zu) und übermorgen ist ja ein feiertag. und ich muss vorausplanen -.- hilft ja alles nichts.)
wenigstens lenkt mich der ganze dreck vom anderen dreck ab, nämlich den schlechten gefühlen vom abschicken gestern. die ganze zeit fällt mir noch was ein und mir laufen schauer über den rücken.
(montag)
kreislauf. immer nach einer weile, in der ich funktioniere, funktioniere ich dann eine weile nicht mehr. jetzt ist die nicht-funktionier-phase. ich warte auf die menstruation (und halte die verbindung für offensichtlich), bin heute morgen aufgewacht und kann mich nicht gescheit bewegen (der übliche bereich im rücken verspießt, schmerzt bei jeder bewegung, klammert den ganzen brustkorb ein), die schmerzen versuchen panik auszulösen und zudem bin ich so müde, als hätte ich nicht geschlafen. erschöpft, müde, warmwatteeingepackt.
aber in der arbeit und versuche ein problem zu lösen, das sich meiner reichweite entzieht. grauslich. und danach doch das restliche programm verschieben (auf donnerstag, zB) und nach hause und lernen/schreiben, aber in sicherer umgebung.
aber in der arbeit und versuche ein problem zu lösen, das sich meiner reichweite entzieht. grauslich. und danach doch das restliche programm verschieben (auf donnerstag, zB) und nach hause und lernen/schreiben, aber in sicherer umgebung.
Sonntag, 28. April 2013
(sonntag)
jetzt das warten, auf so vieles. auf rettung, in irgendeiner weise.
die schutzmauern, die mein kopf heute schon sehr früh aufgebaut hat (irgendwann konnte ich fast gar nichts mehr am bildschirm erkennen, alle buchstaben haben sich zusammengewirbelt: das war der moment, wo ich aufgegeben habe und die arbeit beendet.) (und ich will es die ganze zeit mit einer einsamen amputation vergleichen, dass ich auf einen berg gestiegen bin, dass ich allein war, dass ich wieder runter wollte und den anderen davon erzählen. da hat mich aber ein stein erschlagen und mein bein eingeklemmt und um nicht zu sterben, musste ich mir den fuß absäbeln. so in etwa, so in etwa habe ich die arbeit beendet.)
die schutzmauern sind da und tun weh. es gibt wahrscheinlich in vielen science-fiction-filmen diese art von dings: man kommt nahe dran und es schlägt einen, man bekommt den schlag aber nicht mit, steht aber plötzlich weiter entfernt davon als vorher. und alles ist seltsam.
als wäre irgendetwas besser geworden. nein: noch immer könnte ich den ganzen tag heulen, ließe ich mich. und hätte die ganze zeit angst, würde ich mich nicht antreiben und ablenken. ich habe angst, sie kommt durch, natürlich. vorgestern beim heimfahren von der uni bin ich halb durchgedreht, als ich auf die straßenbahn gewartet habe. und ich glaube schon, dass ich ein lustiges bild abgebe, dann: im kreis laufend, ständig die hände vorm gesicht (um zu kontrollieren, ob ich noch atme), dabei immer wieder ein schluchzausbruch, der sofort aufhört, weil ich noch nicht kann und weil ich noch viel zu viel angst zum weinen habe; weil ich es aber trotzdem versuche, weil es gegen die angst hilft. den menschen in meinen kopf erzähl ich jeden tag andre stücke meiner lebensgeschichte und hole mir trost von ihnen, ich weiß aber, dass sie nicht echt sind.
und langsam entgleitet mir alles. langsam kann ich keine depression mehr überspielen, langsam merke ich, wie der depressionstonfall sich in meine stimme hineinbahnt, wie nach einem normalen satz drei kommen, die ich vorher nur zu mir selbst gesagt hätte. ich kann nicht mehr mit menschen reden, weil ich sie anekle, so entmutigt, wie ich von allem spreche.
die schnöden tagesabläufe: vorgestern bin ich nachmittags früher von der uni heimgefahren, ich hatte bauchkrämpfe, auf der heimfahrt eben die wüste panikattacke und dann die schmerzen überall anders. ich bin bis um halb 2 vor der arbeit gesessen und dann bin ich schlafen gegangen, weil wir am nächsten tag um halb 10 bei meinen eltern sein mussten (hieß: auch am samstag um 7 aufstehen und um kurz vor 9 losfahren)
dann war gestern die taufe meiner nichte und ich habe fast vergessen, dass ich ein sichtbarer mensch bin, der auf andere menschen reagieren muss: hände schütteln, reden, irgendetwas tun. ich kann das alles gar nicht mehr, ich habe es verlernt. da waren wir bis zum späten nachmittag und wurden dann heimgebracht. da hatte ich schon kopfweh und konnte kaum etwas machen, habe dann von 7 bis 10 uhr geschlafen und wild geträumt, war dann zwar wach mit weniger kopfschmerzen, dafür diesem seltsamen traumgefühl, das man hat, wenn man tagsüber geschlafen hat, obwohl man nicht müde war. bis 1 habe ich noch gearbeitet, dann bin ich wieder schlafen gegangen.
heute von in der früh bis am nachmittag an der arbeit gesessen, dann losgeworden, dann sind all die fürchterlichen gefühle gekommen und seither sind da die mauern und ich versuche, auf ein ruhigeres, klareres level zu kommen, kann es aber nicht. ich will schlafen und vergessen. (ich muss noch haare waschen und zumindest ein bisschen was tun, weil ich sonst morgen wahrscheinlich in schockstarre verfalle)
morgen, das heißt: arbeiten bis nachmittags, dann auf der uni bücher zurückbringen, am besten auch gleich zur post wegen einer erledigung. und dann nach hause und lernen und die andere arbeit schreiben. dienstag früh der test und dienstag abend die abgabe für die andere arbeit.
(und danach? mittwoch ist ein feiertag, den möchte ich zum lesen und zum lernen (sprachen, die letzten wochen aufholen) nutzen. und dann sollte ich mich auf den nächsten termin der prüfung (6.5.) vorbereiten, die ich anfang märz geschrieben habe und auf die ich negativ war.) und danach, und danach? - ich weiß nicht so recht, ich denk noch nicht so lang. bald ist es auch nur noch ein monat und ich werde 27. das nächste furchtbare ding also, das mich trifft. obwohl ich mich schon lange an die zahl gewöhnen will, aber immer schreckt sie mich, immer denke ich... das geht nicht: da sind zuviele defizite.
die schutzmauern, die mein kopf heute schon sehr früh aufgebaut hat (irgendwann konnte ich fast gar nichts mehr am bildschirm erkennen, alle buchstaben haben sich zusammengewirbelt: das war der moment, wo ich aufgegeben habe und die arbeit beendet.) (und ich will es die ganze zeit mit einer einsamen amputation vergleichen, dass ich auf einen berg gestiegen bin, dass ich allein war, dass ich wieder runter wollte und den anderen davon erzählen. da hat mich aber ein stein erschlagen und mein bein eingeklemmt und um nicht zu sterben, musste ich mir den fuß absäbeln. so in etwa, so in etwa habe ich die arbeit beendet.)
die schutzmauern sind da und tun weh. es gibt wahrscheinlich in vielen science-fiction-filmen diese art von dings: man kommt nahe dran und es schlägt einen, man bekommt den schlag aber nicht mit, steht aber plötzlich weiter entfernt davon als vorher. und alles ist seltsam.
als wäre irgendetwas besser geworden. nein: noch immer könnte ich den ganzen tag heulen, ließe ich mich. und hätte die ganze zeit angst, würde ich mich nicht antreiben und ablenken. ich habe angst, sie kommt durch, natürlich. vorgestern beim heimfahren von der uni bin ich halb durchgedreht, als ich auf die straßenbahn gewartet habe. und ich glaube schon, dass ich ein lustiges bild abgebe, dann: im kreis laufend, ständig die hände vorm gesicht (um zu kontrollieren, ob ich noch atme), dabei immer wieder ein schluchzausbruch, der sofort aufhört, weil ich noch nicht kann und weil ich noch viel zu viel angst zum weinen habe; weil ich es aber trotzdem versuche, weil es gegen die angst hilft. den menschen in meinen kopf erzähl ich jeden tag andre stücke meiner lebensgeschichte und hole mir trost von ihnen, ich weiß aber, dass sie nicht echt sind.
und langsam entgleitet mir alles. langsam kann ich keine depression mehr überspielen, langsam merke ich, wie der depressionstonfall sich in meine stimme hineinbahnt, wie nach einem normalen satz drei kommen, die ich vorher nur zu mir selbst gesagt hätte. ich kann nicht mehr mit menschen reden, weil ich sie anekle, so entmutigt, wie ich von allem spreche.
die schnöden tagesabläufe: vorgestern bin ich nachmittags früher von der uni heimgefahren, ich hatte bauchkrämpfe, auf der heimfahrt eben die wüste panikattacke und dann die schmerzen überall anders. ich bin bis um halb 2 vor der arbeit gesessen und dann bin ich schlafen gegangen, weil wir am nächsten tag um halb 10 bei meinen eltern sein mussten (hieß: auch am samstag um 7 aufstehen und um kurz vor 9 losfahren)
dann war gestern die taufe meiner nichte und ich habe fast vergessen, dass ich ein sichtbarer mensch bin, der auf andere menschen reagieren muss: hände schütteln, reden, irgendetwas tun. ich kann das alles gar nicht mehr, ich habe es verlernt. da waren wir bis zum späten nachmittag und wurden dann heimgebracht. da hatte ich schon kopfweh und konnte kaum etwas machen, habe dann von 7 bis 10 uhr geschlafen und wild geträumt, war dann zwar wach mit weniger kopfschmerzen, dafür diesem seltsamen traumgefühl, das man hat, wenn man tagsüber geschlafen hat, obwohl man nicht müde war. bis 1 habe ich noch gearbeitet, dann bin ich wieder schlafen gegangen.
heute von in der früh bis am nachmittag an der arbeit gesessen, dann losgeworden, dann sind all die fürchterlichen gefühle gekommen und seither sind da die mauern und ich versuche, auf ein ruhigeres, klareres level zu kommen, kann es aber nicht. ich will schlafen und vergessen. (ich muss noch haare waschen und zumindest ein bisschen was tun, weil ich sonst morgen wahrscheinlich in schockstarre verfalle)
morgen, das heißt: arbeiten bis nachmittags, dann auf der uni bücher zurückbringen, am besten auch gleich zur post wegen einer erledigung. und dann nach hause und lernen und die andere arbeit schreiben. dienstag früh der test und dienstag abend die abgabe für die andere arbeit.
(und danach? mittwoch ist ein feiertag, den möchte ich zum lesen und zum lernen (sprachen, die letzten wochen aufholen) nutzen. und dann sollte ich mich auf den nächsten termin der prüfung (6.5.) vorbereiten, die ich anfang märz geschrieben habe und auf die ich negativ war.) und danach, und danach? - ich weiß nicht so recht, ich denk noch nicht so lang. bald ist es auch nur noch ein monat und ich werde 27. das nächste furchtbare ding also, das mich trifft. obwohl ich mich schon lange an die zahl gewöhnen will, aber immer schreckt sie mich, immer denke ich... das geht nicht: da sind zuviele defizite.
Freitag, 26. April 2013
(freitag)
stand der dinge: noch nicht fertig, noch nicht abgegeben.
obwohl ich praktisch ohne pause daran arbeite. hoffentlich heute. wird noch ein kraftakt. (kampfakt?krampfakt?) -
seit mittwoch ist auch die (lohn)arbeit stressig geworden, ich war am mittwoch viel länger im büro als geplant, gestern auch und habe nachmittags dann auch noch immer mit der chefin telefoniert. - da ist mir wohl auch ein eck zeit und elan abhanden gekommen für die (uni)arbeit.
obwohl ich praktisch ohne pause daran arbeite. hoffentlich heute. wird noch ein kraftakt. (kampfakt?krampfakt?) -
seit mittwoch ist auch die (lohn)arbeit stressig geworden, ich war am mittwoch viel länger im büro als geplant, gestern auch und habe nachmittags dann auch noch immer mit der chefin telefoniert. - da ist mir wohl auch ein eck zeit und elan abhanden gekommen für die (uni)arbeit.
Dienstag, 23. April 2013
(dienstag)
scheißtag: von 3 kursen 2 besucht (müde, gelangweilt, unbeteiligt, wut weil ich nicht an der arbeit werkeln konnte), einen geschwänzt, dann die rechnung dafür präsentiert bekommen (nämlich: früher heimgegangen, eingekauft und am heimweg von einem dummen insekt angeflogen worden, das sich dann via meinen ausschnitt in mein top verkrochen hat... ich mitten auf der straße, konnte mich nicht ausziehen oder sonst was... und das ding hat mich gestochen, drei mal. habe angeschwollene, juckende stiche am bauch. prima sache. sogar die insekten sind gegen mich.)
(und ich bin dann heimgekommen, war alleine und hab wie ein kleinkind geschluchzt und geheult, dass die nachbarn es wohl gehört haben... konnte nicht anders. so ein weltschmerz! wenn man ohnehin schon verzweifelt ist und dann passiert so eine scheiße, die normalerweise nicht passiert... )
sitze jetzt ohne enthusiasmus, dafür mit verzweiflung und lähmung vor der arbeit, versuche, etwas zu tun.... ich will es so sehr diese woche loswerden!!!! ich merke, wie alles von dezember wieder hochkommt, wie ich einfach nur weinen will, weil ich anscheinend zu blöd dafür bin ------
(und ich bin dann heimgekommen, war alleine und hab wie ein kleinkind geschluchzt und geheult, dass die nachbarn es wohl gehört haben... konnte nicht anders. so ein weltschmerz! wenn man ohnehin schon verzweifelt ist und dann passiert so eine scheiße, die normalerweise nicht passiert... )
sitze jetzt ohne enthusiasmus, dafür mit verzweiflung und lähmung vor der arbeit, versuche, etwas zu tun.... ich will es so sehr diese woche loswerden!!!! ich merke, wie alles von dezember wieder hochkommt, wie ich einfach nur weinen will, weil ich anscheinend zu blöd dafür bin ------
Montag, 22. April 2013
(montag)
tag hinter mich gebracht: beide kurse besucht, in der sprechstunde gewesen (und höflich!), an der arbeit weitergeschrieben und -fabuliert.
jetzt der heimkomm-kaffee und die zigarette, dann kochen und dann weiter arbeiten dran bzw. auch französisch vorbereiten für morgen.
---
am nachmittag auch die verzweiflung und die wut wieder gehabt, deswegen ist wohl an der arbeit auch mehr weitergegangen. bin wieder angestachelt. bin wieder böse und produktiv. - aber ob der plan mit donnerstag aufgeht? - wir werden sehen.
am liebsten hätte ich mittwoch früh eine zu 90% fertige fassung, die ich ausdrucken und noch mal generalsanieren kann.
aber in morgen setz ich nicht so die hoffnungen:
10.30-12 kurs
13-? mit kollegin treffen
16-20 kurse
--- da ist nicht so viel zeit.
und die angst? - so lala. ich hab schmerzen (bein, arm, bauchkrämpfe), aber mein kopf dreht sich ja wegen der arbeit. gute ablenkung. sehr gute ablenkung. natürlich vielleicht auch nicht so ganz gesund, wenn die arbeit so wichtig ist, aber... hey, ich drehe nicht wegen der angst durch.
jetzt der heimkomm-kaffee und die zigarette, dann kochen und dann weiter arbeiten dran bzw. auch französisch vorbereiten für morgen.
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am nachmittag auch die verzweiflung und die wut wieder gehabt, deswegen ist wohl an der arbeit auch mehr weitergegangen. bin wieder angestachelt. bin wieder böse und produktiv. - aber ob der plan mit donnerstag aufgeht? - wir werden sehen.
am liebsten hätte ich mittwoch früh eine zu 90% fertige fassung, die ich ausdrucken und noch mal generalsanieren kann.
aber in morgen setz ich nicht so die hoffnungen:
10.30-12 kurs
13-? mit kollegin treffen
16-20 kurse
--- da ist nicht so viel zeit.
und die angst? - so lala. ich hab schmerzen (bein, arm, bauchkrämpfe), aber mein kopf dreht sich ja wegen der arbeit. gute ablenkung. sehr gute ablenkung. natürlich vielleicht auch nicht so ganz gesund, wenn die arbeit so wichtig ist, aber... hey, ich drehe nicht wegen der angst durch.
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