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Sonntag, 21. April 2013

(verlorenes wochenende)

alle zeit vertrödeln müssen, es war klar, dass am sonntag die wut kommt. ich wollte zuhause in ruhe an der arbeit schreiben, aber das ging ja nicht, weil ich allein zu hause gewesen wäre und somit keine ruhe gehabt hätte. woanders noch weniger, aber eben: ohne durchdrehen.

die kosten für diese zwei fast angstfreien nächte (ich hab bei der freundin am sofa geschlafen): verplemperte zeit en masse.

und heute nachmittag war ich zu aufgekratzt und zu draußen aus der routine, um mich davor hinzusetzen; ich konnte nur herumtigern und tagträumen. am abend jetzt ging es, aber viel ist nicht passiert, ich hab mir nur mehr überblick verschafft und ein bisschen weitergedacht.

der zeitplan wackelt. sehr.

und alles andere ist natürlich auch liegengeblieben... die hausübung die morgen abzugeben ist, habe ich lustigerweise aber schon vor 2 wochen angefangen zu machen, ich hab sie also fast fertig am laptop wiedergefunden. morgen muss ich noch ergänzen.

der plan für morgen:
vormittag/mittag: arbeiten
früher nachmittag: kurs
nachmittag: bibliothek/arbeit
späterer nachmittag: sprechstunde wegen der negativen note (hurra... -.- immerhin eine neue erfahrung... und manchmal meine ich, zu übertreiben, wenn ich nachfragen gehe: andererseits will ich die prüfung wiederholen und ... positiv wiederholen. halte also das vorhaben noch für das vernünftigste, auch wenn ich mich blamieren könnte. - blamieren weil: dann hat sie ein gesicht zu dieser fürchterlichen leistung.)
dann, abend: kurs.

dazwischen den freund dran erinnern, milch zu kaufen.
und die hausübung fertigmachen und hochladen.
und französischkurs vorbereiten

am abend dann wieder an der arbeit sitzen.

hm -


Samstag, 20. April 2013

(zwischendings)

bin also im angstexil. und ziemlich brüchig.
kurz, ohne angst geschlafen.
heute nachmittag durch die stadt gefahren und gegangen, eingekauft, mit der freundin.
jetzt kommt noch ein freund und wir kochen (und reden usw)

ich hab bauchkrämpfe und bin zittrig. vielleicht eine nachwirkung von gestern (hatte auf dem weg hierher ziemliche angst; es war gestern schon spät und blöde kerle waren unterwegs), vielleicht erschöpfung, vielleicht irgendwas -
wochenenden sind immer so "erholungszeiten" wobei es bei mir heißt, dass ich alles schlimme ausbrechen lasse (unterbewusst) und meistens mehr schmerzen hab als unter der woche - die verspannungen lösen sich und tun mehr weh usw...


an meiner arbeit kann ich nur ein ganz klein wenig weiterarbeiten -

Freitag, 19. April 2013

(liste zum wochenende)

was ich so für nächste woche tun sollte

* die arbeit weiterschreiben/-ergänzen
* die hausübung vom montagskurs machen (!!! muss ich montag hochladen)
* französisch vorbereiten (well... ich glaub, das lass ich diesmal aus, das ist zu viel.)
* mir die unterlagen zur vorlesung anschauen, die mir nach 8 jahren die erste negative note beschert hat: am montag geh ich zur lehrenden und frage nach, das kann ich nicht ganz unvorbereitet tun
* ein bisschen japanisch lernen (was aber wohl automatisch passieren wird, weil die freundin meine japanisch-kollegin ist)

(freitag)

heute nicht geweint.

am frühen nachmittag war ich sogar ein bisschen positiv aufgeregt, wegen der arbeit: ich hab mir die letzte version ausgedruckt und drauf rumgekritzelt - und auch wenn mir noch viele stücke fehlen, viele verbindungen und auch einiges an wichtiger hintergrundinfo (bei der ich zum teil weiß, woher ich sie krieg und mir das noch raussuchen muss; zum teil hab ich aber keinen plan, woher und muss das irgendwie elegant umschiffen) ... ist das ganze irgendwie... gut. ich mein, klar, seit februar arbeite ich praktisch ununterbrochen darin, sehr viele stunden... die struktur ist sehr ausgefeilt... aber hey... es ist fast spannend. das wird eine gute arbeit. das wird eine arbeit, die ich verteidigen kann, wenn mir wer reinscheißen will.

ich muss sie halt echt noch fertig machen. viel fitzelarbeit noch, am ende auch noch die ganzen formatierungen.

der plan ist:
am wochenende noch viel reinschreiben, viele sachen recherchieren (obwohl mir ein bisschen die zeit fehlt, weil ich eben die zwei nächte mit der freundin verbringe - und morgen den ganzen tag auch, wir wollen zum koreanischen supermarkt (und dann kochen) )

am montag nachmittag und am abend hab ich dann je noch ein paar stunden dafür.
dienstag will ich die pause zwischen den kursen (4 std) in der bib nützen, mit einer kollegin hab ich mich aber auch zum mittagessen verabredet.
und am mittwoch hab ich noch den ganzen nachmittag.

das ziel wäre es aber, die arbeit mittwoch in der nacht oder spätestens donnerstag nachmittag fertig zu haben und abzuschicken. das peile ich jetzt an.

(und dann hab ich noch ein paar tage, um eine fast komplette proseminararbeit zu schreiben, hihi -.- )

Donnerstag, 18. April 2013

(donnerstag, abend)

erschöpft, müde. alles mach ich durch den ganzen tag.
in der früh weine ich, dann beruhige ich mich, dann reden die menschen mit mir und ich versuche wütend zu sein und muss lachen. rauf und runter im zehn minuten takt, sonst, wenn keiner mit mir redet. dann fahr ich auf die uni und die hoffnung fährt weg und ich sitze eine halbe stunde da, die ich vor dem kurs habe, schreibe sätze in das dokument und einen satz aus der erzählung, die ich in der früh im bus lese, bevor ich zu weinen anfange, schreibe ich in mein notizbuch, während die zwei freundinnen vor mir stehen und in dem moment will ich dann auch weinen und schreien, weil ich gerne mehr minuten hätte: minuten zum lesen, schreiben, reden und gleich in den kurs gehen und vorher noch schnell aufs klo und runter vor die tür eine rauchen.

-
dann der kurs, den ich mir so sehr schlimmer vorgestellt habe, nachdem ich letzte woche gefehlt hab und auch so immer die hälfte verpasse (ich muss nur einen teil nachmachen) - es ist ein kurs, der für mich eine wiederholung ist, ein aufholen, weil im normalen zweiten semester alles nur sehr schwerpunktmäßig erklärt wurde und im dritten semester sind wir ins meer gestoßen worden (nichts mehr wurde erklärt, aber in der stunde mussten wir alles können) - jetzt zurück im zweiten semester ist alles fein: ich kann aus dem freien heraus in die fremde sprache übersetzen, ich kann sätze bilden und die grammatiksachen, die mir vorher ein rätsel waren, bekomme ich jetzt langsam erklärt. (und mittlerweile mag ich diese neue fremde sprache, die ich nur aus... warum eigentlich? ... begonnen habe zu lernen. ich schreib die schrift gern; ich hör den klang auch gern; aber am meisten natürlich... das langsame verstehen von dingen.)

-
danach sitze ich wieder draußen rum, die freundin ist noch da, ich sage ihr, ich muss an der arbeit sitzen, es fühlt sich komisch an, zu arbeiten und nicht mit ihr zu reden (und das steht mir dieses wochenende bevor, weil der freund weg fährt und ich nicht allein gelassen werden kann, folglich bei ihr zuflucht suche - aber gleichzeitig nicht (nur) den ganzen mädchenkram (filme schauen, essen kochen) machen sollte, sondern eben an der arbeit sitzen - )
und ich will am nachmittag schon wieder verzweiflungsweinen, leise gespräche lenken mich ab, ich schwanke zwischen schuldzuweisungen und mittenrein schreibe ich sätze.
die vorlesung, die eigentlich so spannend wäre, habe ich geschwänzt, wegen dem gewissen.
-
nach sechs fahre ich nach hause, zigaretten und essen kaufen, eine waschmaschine starten, mit dem laptop herumgehen und kurz am balkon sitzen. (und die blumen gießen, ich habe radieschen und blumen gesät; soviel normalität ist hier; so viel unnützer kram trotz keiner freizeit) -

irgendwann jetzt hat es sich aber aufgehört, ich kann nicht mehr mittendrin sätze hineintun. keine sätze mehr in meinem kopf übrig, kein nerv mehr übrig. diese arbeit wächst, und sie wächst so gut und jetzt gerade habe ich keine verzweiflung, aber sie lauert.
- immerhin ist es mein eigener lernprozess. und das ist die erste arbeit für die uni, die ich wirklich so vor mich hinschreiben kann. bei der ich fühle, dass ich kann. es kommt relativ spät.

trotzdem weiß ich: nur noch eine woche zeit, meine persönliche deadline ist jetzt der nächste donnerstag. ich will nicht bis zum allerletzten tag warten. aber: stressstressstress. es ist noch so viel zu tun.

-
ich werde also jetzt ins bett gehen, noch mit dem restlichen zeug für die arbeit zum lesen. (denn zum lesen komme ich ohnehin sonst nicht mehr) - und dann schlafen und morgen wieder: arbeit, auf der uni mit der arbeit sitzen, dann kurs. (und dann??? aber in der nacht passt hoffentlich die freundin auf mich auf. ich kann im moment die dunkelheit allein nicht ertragen, überhaupt gar nicht. und mit verzweiflung und tränen und dem niedrigen selbstwert tauchen automatisch bilder auf, wonach sofort jemand kommt um mich umzubringen, weil ich es verdient habe. und mit diesen bildern kann ich alleine grad nicht leben, nicht im dunkeln, nicht in der nacht.)

(donnerstag)

lang bin ich noch nicht auf; lang bin ich noch nicht im büro; geheult hab ich aber schon eine gute halbe stunde. ich könnte pausenlos heulen, ich hab gestern im bett noch geheult, bis zum einschlafen. in der früh braucht es immer etwas, weil ich zeit brauche, bis mein kopf "klar" ist (also wach), kaffee und zigaretten und dann wird mir erst das elend wieder bewusst, meistens am weg zur arbeit und ich fange an zu heulen.

was mich zusätzlich zu all dem, was mich in erster instanz zum heulen bringt, noch zusätzlich fertig macht: es sieht niemand den mehraufwand. es zählt nur, wie ich meine arbeit mach (und das ist das hauptproblem) und niemand sieht, wieviel zusätzliche energie da drin steckt, wieviel es mich gekostet hat, nicht heulend in der küche am boden über selbstmord nachzudenken oder zitternd am sofa sitzen, weil ich gespenster im nebenraum vermute, sondern mich trotz alledem auf die arbeit zu konzentrieren -

und an allen ecken und enden werde ich mit ähnlichen problemen wie meinen konfrontiert: hier in der arbeit wird rücksichtsvoll von einer studentin gesprochen, die "depressive schübe" hat. und? ich wette auch sie kriegt eine gute - sehr gute - note auf ihre arbeit.

und ich... schlucke runter, wüte, produziere: versage.
immerhin weiß ich jetzt, wie das ist, wenn man ganz und gar versagt - trotz vollem einsatz.

(mittwoch, noch immer mittwoch?)

übel, sehr übel. sehr viel salzwasser. es tut sehr weh. verachtung von allen. ich kann nichts, es wird mir von allen seiten her bewiesen. alle anderen können etwas. ich kann nichts. und ich glaube noch immer so daran, irgendwo, gut zu sein, klug zu sein - und immer wieder erfahre ich nur das gegenteil von anderen. bin ich verrückt? ist das einfach nur eine gemeinheit? ich ertrag es auf jeden fall nicht...

alles ist hier grad scheiße: und wo alles scheiß ist, fliegt noch mal ein großer batzen drauf. es ist furchtbar. ich kämpfe (und all diese wut und verzweiflung hat mir immerhin viel energie für die arbeit gegeben, ich war fleißig, sicher, ich darf gar nichts anderes mehr als fleißig sein - in der früh geh ich arbeiten, nach der arbeit auf die uni, nach der uni fahre ich heim und arbeite an der arbeit weiter und mache mir kein abendessen und sonst macht mir auch keiner eins. ichfühlmichelend.) es ist eins, vielleicht geh ich schlafen, vielleicht arbeite ich weiter, um 7 steh ich wieder auf und geh in die arbeit. und bin für alle der arsch vom dienst. für alle die, die gut sind in dem was sie tun und auch immer positive rückmeldung kriegen. aber sich bei mir über ihre ängste beklagen. fuck you fuck you fuck you.

wieviel sachen ich heute gelesen habe, durch einen schleier aus tränen. und nicht mal mehr für zusammenbrüche nehme ich mir zeit.


Mittwoch, 17. April 2013

(mittwoch)

gestern furchtbar, mit tränen einschlafen.
das schlechte gefühl ist auch noch nicht weg, wie soll es denn jemals weggehen -
das gefühl, so schlecht zu sein: unansehnlich, nichts dahinter. dumm, zu blöd zu reden (ich kann nicht einmal lange reden, irgendwann klebt sich meine kehle zusammen).

also: dumm, fett, hässlich, talentfrei. (und ja, wenn ich diese laune hab, wenn mein letztes sicherheitsfeld verwüstet ist, dann rutsche ich immer ab in diese kleinmädchenjammereien - aber ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass dieses fett-hässlich in meinem kopf nicht existiert. im winter kann ich es verdrängen. im sommer: will ich mich verstecken. will meinen körper verstecken können.

ich will und ich kann es auch: nicht drüber nachdenken, verdrängen, dass ich einen hässlichen körper habe.
nur dazu muss ich die möglichkeit zum verstecken haben: zuhause, in viel kleidung.

und jetzt bei dieser wärme, vor all diesen beobachtenden menschen, die in ihrer glücklichkeit in der sonne herumsitzen... nein.

Montag, 15. April 2013

(montag)

hm.
angstnah.

vormittags arbeit, dann im halbschlafhalbpanik zur uni fahren, nur so halb da sein, ein bisschen zittrig; an der uni rumsitzen und für die prüfung lesen, müde; dann zum anderen uniteil fahren, zur prüfung: hätte schlimmer sein können, glanzleistung war es keine, aber gut: wenig aufwand.
danach war ich erleichtert, fühlbar erleichtert und hielt es gleich für einen komischen panikanflug.

und die ganze zeit: so viel sonne, dass meine augen die farben gleich ganz anders gesehen haben (dauergeblendet), wärme und fröhliche menschen (mag ich nicht, ich stand mit meinen zigaretten immer im schatten) -

aber heute abend, als ich dann beim supermarkt aus dem bus stieg und in der ferne die lkws sah, da konnte ich ein bisschen strahlen; ich hab das kleine kind in mir und das kleine kind war heute glücklich, weil heute der zirkus angekommen ist (der zirkus gastiert auf dem fußballplatz neben unsrem zuhause; letztes jahr waren sie auch schon da, heuer waren sie schon seit 1-2 wochen vorangekündigt, ich war also recht ungeduldig, wann sie denn endlich kämen, weil sie ja schließlich vor der ersten vorstellung das ganze zeug aufbauen müssen)

jetzt waren sie also da (noch nicht ganz: nur die tiere sind da, das zirkuszelt wird wohl morgen aufgebaut), beim heimkommen habe ich die pferde im lkw scharren gehört und die kamele aus dem anderen lkw gucken, ein eselchen durfte schon draußen sein und gänse liefen herum. da haben sie erst das gehege aufgebaut, ich dachte, ich hätte noch zeit, bin nach hause, der freund kam, kochen und essen (auf dem balkon) -

dann gingen wir wieder rüber zu den tieren und leider waren die kamele schon ausgepackt (ich wollte das so gerne sehen: kamele, die aus dem lkw trotten) - die pferde aber wenigstens kamen vor unsren augen raus, in allen großen, in allen gemütszuständen.

und die ziege, die wir vom letzten jahr kennen (ich hab allerdings ihren namen vergessen) lief derweil im kamel&lama-gehege amok und wurde von entrüsteten lamas angespuckt.

also, ja, zirkus vor der wohnung: toll.

und seitdem wir jetzt ganz zuhause sind, mach ich einmal nichts und bin auch unglaublich müde.
morgen habe ich referat, aber das wird schon irgendwie hinhauen.


Sonntag, 14. April 2013

(sonntag)

okay das übliche; sonntagabend wundere ich mich, wo 48 stunden so schnell hin sind und wie ich das mache, nicht kopflos gackernd mittenrein in den montag:

vorlesungsprüfung morgen: ich habe grad mit erschrecken festgestellt, einen teil der unterlagen noch gar nicht angeschaut gehabt zu haben. tue ich jetzt. irgendwie wird es gehen. morgen nachmittag, nach der arbeit, hab ich ja auch noch ein paar stunden zum "lernen"

referat: 2,5 von den 3 büchern gelesen. die lektüre selbst war toll, allerdings keine ahnung, wie ich das referat aufbaue: sekundärliteratur gibts zu dem autor auch recht wenig (dienstag zu mittag werde ich noch in die bib gehen und ein bisschen nachlesen - durch die prüfung am montag geht es aber eben nicht früher)
einziges problem: das handout muss ich noch heute fertigmachen, weil ich es nur morgen ausdrucken könnte (kann nur in der arbeit ausdrucken). andererseits: vielleicht doch kein handout? ich weiß auch nicht so recht, was ich raufschreiben soll. und das proseminar ist so ein kindergartenproseminar, wo alle nur mit büchern vorne rumsitzen und über die bücher reden. sollte ich vielleicht auch so machen. mit ner woche vorbereitungszeit kann man sich aber auch nicht mehr erwarten, find ich. ^^ das referat ist aber auch grad wirklich mein sorgenkind: 3 bücher eines russischen autors, anscheinend nicht ins englische übersetzt - nur ins deutsche. ich kann kein russisch (könnte also nichts anderes und drumrum lesen), soll auf englisch darüber reden (muss mir also erst auch noch die ganzen begrifflichkeiten raussuchen, weil ich sonst nicht einfach direkt über die bücher reden kann ohne große umwege) ... kompliziert.

arbeit: ich hab ein bisschen dafür weitergesucht und -gedacht und ich würde mir wünschen, ich könnte mich nur da drauf konzentrieren. mein kind. muss ich säugen und die ganze zeit im arm halten. (also, meine arbeit.) und krieg immer mehr und mehr angst vor - fertigmachen, abgeben, feedback.

ansonsten raunzen mich schon einige an, wegen dem schönen wetter und ob ich nicht raus will. fickt euch. ich will ganz viele dinge und kriege nichts davon, also geht's scheißen und ich mach hier weiter meine ich-vergrab-mich-in-papier-und-wortgebilden-überlebenstherapie. ^^

ich hab eine krise, abseits, neben noch dem ganzen normalen krisenverzweiflungsscheiß, habe ich eine krise und weiß nicht, was ich will und wozu ich das ganze tue und wenn ich ein stück weiterdenke, lande ich im grauen sumpf.
und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die einzige lösung wäre, tabletten zu nehmen und ich kann mir nicht vorstellen, das tabletten solch existentielle probleme lösen können. ^^

Freitag, 12. April 2013

(freitag, abend)

und damit fängt das arbeitswochenende an.

was ansteht:
* für die prüfung am montag lernen
* 3 bücher lesen für referat am dienstag
* handout für dienstag
* frz. texte für dienstag-vormittagskurs lesen/vokabel raussuchen
* an den eigentlichen arbeiten weitermachen


den japanischkurs, den ich 2x die woche habe, mag ich mehr und mehr (problem: es überschneidet sich zeitlich ganz genau mit latein - und da ich wählen kann, will ich immer in japanisch) ... drei jahre (oder 4? hab im frühjahr 09 damit aufgehört... -.- uh, also 4) nichts gelernt und jetzt wieder angefangen... und ich komme mit. und ich weiß öfters sogar dinge (lesungen von kanjis zB), die all die anderen nicht wissen, die seit letztem wintersemester im kurs sind und für die prüfungen lernen mussten. und mittlerweile, wenn ich dran komm, sag ich auch immer brav die lösungen.

(freitag)

schwanger sein mit verzweiflung: jeden morgen weinen. (und zwar sehr pünktlich, genau die fünf minuten nachdem ich ins büro gekommen bin. muss sich scheinbar übers aufstehen/bus fahren erst aufbauen.)

es wird ab jetzt schlimmer werden.
hach gott.

ich fühl mich, als würde meine zukunft/meine träume/der letzte rest selbstbewusstsein am abgrund hängen, ich halte noch die hände davon, aber es rutscht langsam...

Donnerstag, 11. April 2013

(donnerstag)

viel geredet, viel arge sachen in den letzten tagen erfahren.
angefangen, die arbeit umzustrukturieren, manchmal ein funken hoffnung, meistens mutlosigkeit (aber bald wird es nicht mehr zählen, denn sie mussmussmuss fertig werden)

uni geschwänzt, fürs reden und an der arbeit feilen (dabei saß ich nicht mal 50 meter vom unterrichtsraum entfernt)

und ich vermisse ihn so sehr. ich würd ihn gern einfach mal einfach so wiedersehen. ich bin da ein bisschen verrückt, ich weiß.

Mittwoch, 10. April 2013

(suchanfragen)

was ich so in meiner statistik finde; die idee stammt von anderen blogs, ich find es aber ganz sinnvoll: immerhin wurde danach gesucht. es könnte ja wen interessieren.

#1 "angsttagebuch"

da findet man mich leicht, ja. ich habe das auch schon öfters gegoogelt, weil ich doch will, dass ich lese, wie es anderen so geht, damit. gibt aber wenig. leider. sollten mehr darüber bloggen. macht die welt zwar auch nicht heil, aber: geteiltes leid.

#2 "wie löse ich mich auf"

das ist eine ganz niedliche suchanfrage, die öfter kommt. ich hab keine ahnung. ich hab nur einmal geträumt, ich wäre in säure gefallen, da habe ich mich aufgelöst. (und es hat sich komisch angefühlt und dann bin ich aufgewacht.)

#3 "angststörung sinn des lebens"

man sollte die beiden nicht nebeneinander stellen, das kann nur schief gehen. mit der angst kommt auch einiges anderes; da ist es schwierig "vernünftig" zu fühlen und meinen, irgendwas hätte noch einen sinn.
was für mich noch sinn hat: einschlafen und aufwachen, immer wieder. träumen und mich in den schönen dingen verlieren (die nicht schön sind, aber halt für mich: wortkonglomerate, zum beispiel. oder verbindungen, zwischen allem möglichen, die man sich nicht gedacht hätte.)

#4 "menstruationskopfschmerz"

wird auch häufig gesucht. ich für mich denke, dass bei mir eine verbindung besteht, es ist beides zyklisch, wenn auch nicht unbedingt synchron. aber ja, rund um die zeit ist bei mir die wahrscheinlichkeit größer, kopfschmerzen zu haben. ist halt so. -.-

#5 "wegfahren angst"

da kann ich sagen: so schlimm ist es nicht! DAVOR fürchte ich mich auch immer, aber dann mittendrin hangel ich mich von minute zu minute und es ist ok. und es LOHNT sich. es lohnt sich so sehr. aber ich weiß nicht, ob ich es so könnte, wenn ich allein wäre. mit begleitung hab ich sicherheit, da geht es natürlich einfach. das allein-wegfahren funktioniert bei mir aber auch nach dem prinzip von-minute-zu-minute. und bei aller angst: zugfahren macht mir fast so etwas wie freude.

#6 "ich löse mich auf"

nein, tust du nicht. und ansonsten: genieß es. was anderes sinnvolles kann man damit nicht machen. aber es ist nicht schlimm. es ist überhaupt nicht schlimm. und sternenstaub sind wir alle^^

#7 "biene sterben"

so ein alltime-favourite. wenn man allergisch ist (und es weiß), bitte woanders nachlesen und gut aufpassen. ich kann da nicht mitreden. wenn man allergisch ist und es nicht weiß, aber es stark vermutet: kann man das irgendwo testen lassen? ich weiß es nicht.
ich wurde aber schon ein paar mal gestochen (ich glaub erst einmal von einer biene durch drauftreten) (die anderen paar male von den bösen wespen) - und habe angst. (ich könnte ja plötzlich allergisch sein...) aber so einfach stechen bienen nicht. und wenn nichts passiert außer panik: dann passiert nichts.
und eine biene, die selbst stirbt: traurig, aber nicht mein thema.
(irgendwann werde ich aber anfangen, hier von insekten zu schreiben, glaube ich. ich und die insekten... wir haben alles schon durchgemacht. )


(mittwoch)

mutig war ich heute. im vergleich zu dem, was ich mir sonst so leiste.

in der arbeit habe ich mich beruhigt: klar, da waren immer leute da. kann ich ja nicht weiterheulen, wenn ich doch eigentlich studenten beraten soll. (irgendwann später hab ich auch mit der chefin geredet, wegen allem, was so ansteht ... irgendwann kam sie dann wieder zurück in mein büro mit schokolade. :P )

dann bin ich von der arbeit zum bus nach hause gegangen, bin aber mitten am heimweg noch ausgestiegen um zur post zu gehen (paket abholen: koreanischbücher). und dann bin ich zu fuß zum supermarkt gegangen und von dort noch hause. (normalerweise mach ich das nicht... normalerweise ist mir der bus ein wenig sicherheit.)

zuhause hab ich nicht viel getan (aber das war auch mal gut) - am späten nachmittag bin ich dann wieder losgegangen, und auch das wieder neu für mich: den ungewohnten weg zum uni-hauptgebäude fahren, mit den ubahnen. so im normalen alltag fahr ich nie ubahn... brauche ich auch nicht. aber ich merke schon auch, dass ich es vermeide, wenn es doch einmal schneller wäre.

im hauptgebäude hab ich bücher geholt und bin dann zum campus gefahren, hatte einen kurs. und ich hab schon gemerkt, wie ich mich wohler fühler, je näher ich dem campus komme: dort bin ich fast jeden tag.

also, ja,... seltsames ich.

im kurs hab ich mich dann auch ein paar sachen gesagt, was ganz fein war, weil ich die sprache eigentlich in den letzten jahren wieder verlernt gehabt habe (japanisch). es waren zwar nur einfache sachen... aber dafür, dass ich wirklich jahre nichts gemacht habe und jetzt auch noch kein aufhol-lernen veranstaltet hab... irgendwie erinnere ich mich trotzdem noch an viel. (und damals hab ich es auch nicht intensiv gelernt)

und sonst: vorher ein stern (am mittelblauen h.); den ganzen tag über schöne wolken. und warm war es. blätter kommen raus. mal sehen was vorher passiert: die arbeit abgegeben oder die bäume ganz grün.

(und nächste woche kommt anscheinend der zirkus wieder auf den fußballplatz neben uns. kamele und so. das wird ein spaß. ^^)

(miau, 2)

alles ist schlimm.

wenn ich in der früh weine, weiß ich, dass alles schlimm ist.

so ein interessanter vorgang:
missmutig zuhause, an der bushaltestelle, im bus anfangen, dinge zu imaginieren,
am weg vom bus zum büro dann anfangen, schlechte dinge zu imaginieren, mich davon überzeugen, über das verschwinden nachdenken (well, meistens denke ich sowieso an missglücktes verschwinden, von daher halt ich es doch für ungefährlich)
und kaum bin ich im büro, lehne die tür hinter mir zu, fange ich an herumzusuppen.
10 minuten, bis jemand hereinkommt oder mich anruft oder der computer hochgefahren ist.

miserabel.

(miau.)

neue erfahrungen:
* monatelang jeden tag an etwas arbeiten und trotzdem nicht schneller sein. und nicht weniger frustriert
* schon viel zu viel text zu haben und noch lang nicht fertig sein
* viel zu viel text haben und nicht schlafen können und deswegen um halb 2 eine neue struktur zusammenschreiben, nachdem sie mich im halbschlaf eineinhalb stunden verfolgt hat

-.-

ich hoffe, ich kann bald irgendwann schlafen (letzte nacht 7 stunden geschlafen, den ganzen tag draußen gewesen, erst um halb 9 von der uni heimgekommen und direkt an der arbeit weitergebastelt... und... ich kann nicht schlafen? hä? - und morgen muss ich in der früh arbeiten gehen, dann hab ich ein paar wege und am abend auch wieder bis 8 uni... )

na... noch 20 tage. (und in diesen 20 tagen: normaler alltag, 1 prüfung, 1 referat, hausübungen, eine proseminararbeit schreiben.)
20 tage um die arbeit perfekt zu machen.
und, leider gibt es keine ausreden: unperfekt funktioniert eben nicht, das ist erprobt.
und es fühlt sich an wie eine letzte chance, die es vermutlich auch irgendwie ist... die letzte chance, den kopf über wasser zu halten.

zu wichtig, zu verdammt wichtig.

Dienstag, 9. April 2013

(dienstag)

und wieder im alltag.

gestern spät nach hause gekommen (es ging so... untertags kaffee getrunken, in der bibliothek mit kopfweh und schwindel gearbeitet) - schlecht geschlafen und mit furchtbarem halsweh zu früh aufgewacht: tee getrunken und wieder schlafen gegangen.

heute hätte ich mich fast verspätet zum kurs in der früh, aber die leiterin kam auch zu spät... dann kaffee + mittagessen geholt (das ich nur zur hälfte gegessen habe, war dann in der bib und wollte schlicht nicht weg)
arbeit: nicht sehr produktiv, ich hab heute (und gestern) eigentlich nur dinge ausgeschlossen, also: viel gelesen und für nichtig befunden. (prima sache, macht mich ja so zuversichtlich -.- )

jedenfalls bin ich hier und arbeitsfähig, auch wenn nicht viel weitergeht... ach scheiße: nur noch so wenig zeit.

ach und ich habe mich heute für ein referat nächste woche breitschlagen lassen. morgen hol ich die bücher dafür (3), die les ich dann übers wochenende. (und nächsten montag ist eine prüfung, für die ich lernen sollte, und und und)

Montag, 8. April 2013

(montag; früh)

hölle. gestern abend 4 stunden "gedöst mit schweren kopfschmerzen". praktisch also nur herumgelegen, gehofft, nicht zu existieren und ab und zu weggekippt. dabei halsschmerzen, hunger, ...
um mitternacht aufgestanden, was getrunken, ausgezuckt und einen sehr hysterischen heulanfall bekommen, weil der freund nichts in der wohnung gemacht hat (well... er könnte mal geschirr abwaschen, wenn ich ausfalle. riesenberg. nein, lieber mal warten, bis ich wieder fit dafür bin. -.-) und mein abendessen weggegessen hat. und wegen den schmerzen. kleinen kaffee getrunken, tee getrunken, weitergeheult, dann doch ins bett gelegt, dabei wahnsinniges frösteln bekommen, fieber gemessen (34,9), die wand angestarrt, irgendwann wohl bewusstlos geworden.

heute früh ist das kopfweh noch da, das ganz große elend auch: mein brustkorb ist ein eisenkäfig, drinnen sind ganz viel schleim und tränen, mein herz ist wund, mein selbstbewusstsein würde mich am liebsten umbringen und ... alles ist furchtbar.

aber ich sitze in der arbeit und halte durch. weil mir nichts andres übrig bleibt.

Sonntag, 7. April 2013

(sonntag)

war mit der freundin draußen; kaffee und tee und reden und japanisch lernen und dann einen bescheuerten film ansehen. und: schnupfen, halsweh, üble verspannungen und seit dem film: übles kopfweh.  meine welt.

und schon ist es so spät. ich bin müde, keine kraft, schmerzen - körperlich. wenn ich nicht so eingeschränkt wäre, hätte ich noch genug zuversicht übrig, weiter zu machen, für heute.

jetzt... werde ich aber einfach noch die waschmaschine abwarten, dann schlafen gehen.... und morgen ist wieder ein erster stresstag. viel zu tun, viel zu wenig zeit, meine welt.

Samstag, 6. April 2013

(samstag)

die ganzen ferien nichts gemacht, außer den verpflichtungen gefolgt und an der arbeit verzweifelt. hm. am montag geht die uni (und damit der ganz normale alltag - 8-20 uhr - wieder los). mit der freundin mache ich mir für morgen etwas aus und hoffe, dass wir es endlich schaffen. raus. was unternehmen, wobei es morgen halt auch nur kaffee + lernen + kino bedeutet. - aber wir beide haben so schwierigkeiten irgendwie, uns zu sowas zu überwinden, gerade. (ich: weil rausgehen stressig ist (angst) und das schlechte gewissen; überhaupt, dass ich einfach nicht spaß haben kann... also generell. weil ich trotz der gefühlslage ja immer noch weiß, dass es eigentlich normal wäre, spaß zu haben.)

heute also noch: herinnen verkriechen, vorm laptop sitzen, weiter verzweifeln. (und ja, es geht immer ein kleines stückchen weiter, aber langsam sollte die arbeit abgebfertig werden. an rohfassung+notizen sind da 17 seiten, noch unformatiert (also sind es eigentlich mehr) und somit kann es so oder so nicht zuwenig werden. es ist die erste arbeit, die mir unter den händen fast automatisch wächst, wo ich nicht angst haben muss, die seiten zu füllen. aber genau das ist ja das schwierige: die inhaltlichen lücken, die ich mir bei der ganzen arbeit noch denke. und die unmöglichkeiten, die zu füllen.

außerdem sollt ich nicht auf die anderen uni-sachen vergessen:
* die andere schriftliche arbeit, an der ich noch immer nicht weitergearbeitet habe
* diverse hausübungen (eine am montag fällig, die anderen am dienstag und donnerstag)
* lernen für die verschiedenen sprachen

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heute auch wieder in der notizdatei herumgeschrieben: mein minimalst-tagebuch, die letzten 2 wochen nichts geschrieben und damit war es schon schwer zu rekonstruieren: klar, die arbeit jeden tag... und große panikattacken. das merk ich mir. aber was ist sonst dazwischen passiert, wo sind die vielen stunden hin? (ich träume und verzweifle zu viel und unterschätze, dass mich das soviel zeit kostet)
außerdem dann eingetragen, letztes wochenende: im ausland; montag bei meinen eltern - da kommt mir auch schon wieder ewig weit weg vor.)
und im gesamtbild komme ich mir vor, als würde ich nur jeden tag arbeiten gehen, dann kurz in den supermarkt und dann zu hause versumpern. dabei passiert ja mehr. und ich komm ja trotzdem auch in der welt herum. aber irgendwie ... ist das so weit weg. verzerrtes bild. was aber nicht schlecht sein dürfte, weil es eben den extra druck gibt, nicht immer nur zuhause eingeigelt zu sitzen. aber doch auch: druck ist druck. und das ergibt hass und angst und wut. noch aushaltbar. schön ist so ein leben aber halt nicht. und mut kommt da keiner raus.

Freitag, 5. April 2013

(freitag)

diesmal hoffentlich eine ordentliche, normale verkühlung. (schnupfen ist da seit heute) nicht wieder so ein komisches halbes dings, das nichts als verwüstung hinterlässt.

angstzustände trotzdem; und immer wieder fällt mir auf, wie schön dieses gefühl danach ist: wenn man plötzlich anfängt, sich wohl zu fühlen (was man halt in den umständen wohlfühlen nennen kann) und erst draufkommt, nachdem es schon eingesetzt hat. und merkt, dass die angst  weg ist; dass das gefühl, das nichts anderes als schrecken herrschen kann, weg ist.

ich müde, fiebrig-müde, das ist schöne müdigkeit, solang keine angst dabei ist.

Donnerstag, 4. April 2013

achja: <3! (das ist ein geheimnis, aber jemand wird sich hoffentlich angesprochen fühlen. ^^ )
(ich will ein wunder, ich wünsch mir immerzu ein wunder. eine e-mail würde auch schon reichen.)

(donnerstag)

halsweh (seit vorgestern früh, weswegen ich dienstags nicht rausgegangen bin (+ an dem tag kopfweh dazu) und gestern nach der arbeit gleich nach hause); seit heute morgen auch noch ohrenschmerzen. (krank, also. etwas ausbrütend.)

es ist so klar. irgendwas ist immer. --


gestern abend dann auch noch einiges aus wut rausgeheult, wut über die arbeit, die so viel arbeit macht; die zeit rennt und ich ... mag die arbeit eigentlich, mag aber diesen stress nicht. ich mag die ausläufer und ich hätte gerne zeit/geld, mich um die ausläufer zu kümmern, als mich beschränken  zu müssen, weil es fast alles, was ich brauche, nicht gibt (und darunter fällt auch die zeit.)
ich will die arbeit perfekt machen und das scheitert schon an anderen dingen als an mir selbst. (und es hätte mir von anfang an klar sein müssen, aber die hoffnung --)

jedenfalls hängt da mein dreiviertel herz drin, in der arbeit und es wird schwierig, die arbeit auszuformulieren und loszuwerden. und wenn sie mir dann jemand kaputtschlägt, dann schlägt er mich kaputt. (ist zumindest mein pathetischer ansatz^^)

in der nacht bin ich dann auch in gedanken an die arbeit eingeschlafen, heute in der früh, beim warten auf dem bus in die arbeit, dann versucht, das einschlafgedachte zu rekonstruieren und aufzuschreiben.

also ja, mein herz ist da drin.

und ich hab ohrenschmerzen.^^ und will nachhause.

Montag, 1. April 2013

(montag)

abenteuer; oder auch nicht. freitag war der freund im krankenhaus (gräte im hals^^), samstag sind wir weggefahren, in einem auto mit irgendwelchen györer proleten, die frau fuhr schrecklich (uns hat von rechts ein auto überholt, knapp vor einem lkw, wundervoller moment -.-), der mann neben ihr redete sexistischen scheiß und trank vodka...
samstag abend/sonntag waren wir dann zuhaus bei ihm, nicht viel getan, ein bisschen für die uni gelesen, viel im buch weitergelesen, dann der zug zurück.
heute bei meinen eltern, furchtbare gefühle, ich wurde nach der masterarbeit gefragt und ich kann nicht darüber reden; dabei auch noch die kleine nichte gehabt und mich absolut unwohl gefühlt... ich weiß nicht, ob ich beruhigt sein soll oder gerade deswegen irritiert, weil ich scheinbar im moment kleine kinder (3-4 monate) nicht aushalten kann. ich finde sie weder hübsch, noch süß, noch sonst irgendwas und hab keine ahnung, was ich tun soll, außer sie anzustarren. (und ich: im gebärfähigsten alter und mit dem ziel, mich irgendwann in meinem leben auf jeden fall fortpflanzen zu müssen.)
gruselig auch, dass mein vater dann meinte, in ihrem alter (also 3-4 monate) wäre ich schon in der obhut meiner großeltern gewesen. ich dachte immer, es wäre erst später gewesen, die vergehen meiner mutter hätten sich über längere zeit gezogen (vernachlässigung, "stehen lassen" im Kinderwagen, usw) ; aber scheinbar ist es schon alles passiert gewesen, bevor ich noch annähernd so "groß" war wie meine nichte jetzt und die ist noch furchtbar klein: außer schreien und ab und zu lachen kann sie noch nichts. außer muttermilch kriegt sie nichts. (heißt das... ich bin sehr früh "entwöhnt" worden?)
(ich hab sowieso keine ahnung von den normalen entwicklungsschritten von kindern, ich muss das mal auf wikipedia nachlesen.)

später mit meinen eltern (also vater + stiefmutter) über begräbnisse und was danach geschehen soll geredet, wir kamen von der taufe darauf und fanden es alle sehr seltsam darüber zu reden, konnten es aber nicht lassen und lachten viel. (eines der wenigen themen, über die ich mit meinem vater angeregt reden kann: der tod.)

danach hab ich gemeint, ob wir nicht langsam gehen könnten ("bruder" + frau + nichte waren schon länger weg, weil die nichte nicht aufgehört hatte zu schreien, es war schon abends) und dann waren meine eltern ein wenig verstimmt und ich hab seither ein schlechtes gewissen.

(und vor all dem: das gefühl, das ich nicht sehr präsent bin und dass ich mich in gesellschaft nicht verhalten kann, also nicht angemessen. gespräche sind schwierig, würde mich am liebsten verkriechen.)

(das ist jetzt einmal ein wenig persönlicher gewesen, das vorherige geschriebene; ich hab doch immer das gefühl, es kann jeder mitlesen und ich hoffe weiterhin, dass jeder nicht irgendjemand ist, dem ich bekannt bin... also auf andere art und weise. deswegen, ein bisschen persönlicher. ist ja eh wurscht.)


und sonst: morgen hören die feiertage wieder auf, ferien sind noch; ein bisschen der plan:
morgen unüblicherweise arbeiten zu gehen - aber ich bin im moment langsam in der arbeit und gehe immer recht früh, deswegen wäre es nicht schlecht, ein paar extra stunden dort zu sein.
danach in die bib, an der arbeit weiterarbeiten (ich komme weiter, ich mag die arbeit, aber langsam rückt die deadline ins bild...)

die woche außerdem: für die prüfung nächsten montag/dienstag (ich vergesse es immer) lernen, die andere arbeit irgendwie weiterschreiben (die offizielle 1. deadline wäre heute, ich werde aber wohl die 2. anvisieren, also auch, ende des monats), außerdem ... endlich mal wieder was normales mit der freundin machen: einkaufen, kino, mich außerhalb der uni treffen.
die angst hat zäune gebaut, sehr viele. ich fühl mich natürlich, als hätt ich die kraft im moment nicht, die niederzureißen (und ich will meine kraft für das unizeug sparen), aber ... ich sollte über meinen schatten springen.

Donnerstag, 28. März 2013

(donnerstag; und heim kommen)

alles erledigt, trotz der rasenden angst. lächerlich ist jetzt alles.
auch das erledigte.

in der bibliothek gewesen, kaum etwas gelesen (aber 2 bücher mitgenommen), dafür über 1 stunde mit der bibliothekarin + noch wem geredet, über bibliothekssachen. (und dabei ist mir ja den ganzen tag so gruselig gewesen, das habe ich dann auch gemerkt: keinen geraden satz rausbekommen, das immerwährende gefühl, so dumm zu sein - jetzt schäme ich mich. aber schön war es trotzdem... )

der freund hat mich abgeholt, also hatte ich dann wenigstens eine stütze, obwohl er mich fast verarscht hat, für mein jammern. aber allein hätte ich die wege draußen heute gar nicht geschafft. (ja, das sollte ich mir selbst gegenüber öfter zugeben... )

wir waren dann noch das geburtstagsgeschenk für meinen vater besorgen. und auf der post, die sache, die mich beschäftigt hat, abgeben (und auch das habe ich in der angst fertiggemacht, kaum drauf konzentriert, einfach nur: fertig machen und weg. jetzt ist es weg --- und ich schäme mich. aber weg und bereuen kann ich es nicht mehr.)

und zuhause sein: ruhe kommt. sicherheit. ich hab noch immer grausliche schmerzen, aber ich bin nicht mehr panisch. ich bin ja auch nicht mehr draußen. ich bin hier, kann mich einrollen und sterben. (oder so tun als ob.)

morgen dann noch einmal arbeit, dann einkaufen und dann abends tatsächlich ins ausland fahren (ins nachbarland) - bis sonntag.
(und hoffentlich mit weniger angst.)
(das durchdrehen nimmt so viel kraft. ich würde mich so gerne auf die arbeit konzentrieren können.)

(donnerstag; durch die hölle gehen)

nur ein kleiner bericht von der halben stunde, die ich unterwegs war vom arbeitsplatz zur unibibliothek.
metall im körper, dickes, das drückt. das hatte ich schon mal, aber nein, das beruhigt mich nicht. wenn ich atme, fühle ich mich, als hätte ich metallstäbe im brustkorb stecken, dicke, hinten, an der wirbelsäule reingesteckt, dann eines, quer, cirka wo das zwerchfell liegt, horizontal. steine, metall, knochen.
keine muskeln mehr, kein lebendiges tier mehr, einfach nur noch ein kaputter haufen schrott. atmen tut weh. ich stoße die ganze zeit auf, weil ich weiß, es lindert ein bisschen den druck im brustkorb (ja, es klingt lächerlich) - und heute macht es das nicht mal besser, alles tut weh: atmen, aufstoßen, runterschlucken. diese angstschleimbatzen hängen im hals, die kommen, wenn man hyperventiliert und absichtlich schluckt und aufstößt und...

alles tut weh. ich dachte ich dreh durch. an der straßenbahnhaltestelle habe ich geweint, so, dass das wasser auch wirklich runtergeronnen ist. in der straßenbahn war ein kleinkind im kinderwagen, es hat zu mir gesagt "brille auf", das hat mich ein wenig fasziniert aber nichtsdestoweniger habe ich mich wie ein lebensunfähiges alien gefühlt. ich kann nicht einfach so tun, gehen, leben. ich kämpfe die ganze zeit, als würde ich sterben.

vielleicht tue ich das auch. meine haut schuppt. in den letzten kalten tagen ist mein körper zu wenig durchblutet, ich habe diese flecken, die man hat, wenn man von eisiger kälte reinkommt und auftaut, diese marmorierung, die habe ich die ganze zeit.

ich bestehe aus den teilen: kopf, rumpf, auslegern (arme und beine). der rumpf ist das kostbarste, weil da das herz schlägt und die lunge atmet. das angreifbarste. und gerade: stein, schmerzen.

(ich will auch nicht jammern, ich habe mittlerweile gelernt, dass das nichts hilft. auch das darüber schreiben nicht. magisches denken. hilft kein bisschen. aber ich habe die hoffnung, dass sich ab und zu jemand hierher verirrt, dem es genauso geht, der glaubt, er ist ein außerirdischer, er stirbt, ein geist, irgendwas, nur kein mensch mehr bei all diesen komischen gefühlen, die man aushalten muss. und vielleicht ist derjenige dann ein bisschen getröstet. wenn man nicht mehr allein ist, gibt es vielleicht eine möglichkeit zu überleben.)

(donnerstag)

wieder alles voller schmerzen; ich atme beschränkt, ich atme in einen bunker hinein. versteinert, alles versteinert.

gestern natürlich nachmittags vergessen, was ich eigentlich tun wollte. heute aufzuholen. heute auf teufel komm raus letzter drücker irgendwie alles fertigmachen und wegschicken. wegen der chance, wegen dem bereuen. halb fertig damit, es wird halbherzig. aber wer weiß, ich könnte ja sonst bereuen und ich trau mich ja auch nicht richtig mit beiden augen hinzusehen, auf mein zeug, meine ausdrucke, meine repräsentanz. vielleicht ist es gar nicht so mager. (immer dieser hintergedanke und dann bin ich zwischen den zwei seiten und weiß nicht, ob ich mich hassen soll oder doch, ob es eine chance gäbe?)

hauptsächlich bin ich aber hier und es tut alles weh und mein körper versteinert und nichts bewegt sich darin, selbst das atmen ist nur der wind in röhren.

Dienstag, 26. März 2013

(dienstag)

osterferien sind. heißt, nach der arbeit darf ich nach hause, mich verkriechen. am arbeitsfreien (uni-)dienstag mich ganz verkriechen. lethargisch sein und mich dafür hassen. tue ich.

ein bisschen, immer ein bisschen weiter arbeiten. untätig bin ich ja nicht. aber weit entfernt vom ideal. und die ganze zeit am ringen mit kopfscheiße. (die schmerzen sind besser geworden (schöner satz); der ganze andre psychokack inklusive der angst nicht.)

ich darf dinge nicht aus den augen verlieren.

in meiner niedergeschlagenheit habe ich eine deadline versäumt (bewusst) und die zweite jetzt fast vergehen lassen. habe mich aber gerade zusammengerafft, alles notwendige zusammengesucht, morgen drucke ich es aus, schaue es durch, korrigiere, muss zwei seiten über die zukunft schreiben, dann probiere ich es einfach. (weil ich ein jahr warten müsste auf die nächste frist; weil ich mich so dafür hassen würde, weil es mich nicht munterer machen würde; im gegenteil - und so - wenn ich es denn am donnerstag wegschicke, habe ich wenigstens eine chance, mich eventuell ein klein wenig mit mir zu versöhnen - also, mit dem inneren chef.)

außerdem: weiterarbeiten an der einen uni-arbeit, dabei die andere nicht vergessen (die wohl leichter zu schreiben ist, aber deren frist früher) - idealerweise schreibe ich also noch diese woche auch an der anderen arbeit.

außerdem: nicht vergessen, dass ende der 1. aprilwoche eine prüfung statt findet, an der ich gern teilnehmen würde. (ich müsste nur dafür lernen beginnen)

außerdem: mich ein bisschen anschubsen zum ehrgeiz und etwas für koreanisch, japanisch, latein tun. und französisch. (die sprachen mit lehrveranstaltungen dieses semester. eine verrückte mischung, aber noch funktioniert es. nur hab ich im japanischen (vor jahren angefangen zu lernen) gerade noch so defizite, dass ich echt lernen müsste, also zuhause. koreanisch geht, nachdem ich dieses semester quasi ein "wiederholungssemester" mache. latein ist neu, ganz neu, aber ich sollte in absehbarer zeit die prüfung dafür machen (ist eine auflage des zweitstudiums) - außerdem scheint es mir nicht allzu uninteressant und vor allem recht leicht zu sein. und französisch... da gibt es in diesem semester viel zu lesen, viel spannendes, ich müsste mir nur die zeit dafür nehmen.)

außerdem gibt es so verdammt viel zu lesen: ich habe hier etliche ü500-seiten-bücher, die sich stapeln, die ich alle schnell sofort auf der stelle gelesen haben will: aber so einfach geht es halt nicht. durch ein ca. 900s-buch wühle ich mich gerade.

(hm, überlebensstrategien.... nicht, dass mich das ausfüllt. aber es ist etwas zum festhalten.)

Samstag, 23. März 2013

(samstag)

den ganzen tag mental drauf vorbereitet, am nachmittag ins ausland (für einen abend, morgen zurück) zu fahren; jetzt fahren wir doch nicht. (die abholenden sind viel zu spät gekommen, es würde sich nicht mehr lohnen)

mein verdauungssystem ist weiterhin absolut kaputt, schmerzen und abartigkeiten. beim kurzen rausgehen (supermarkt) festgestellt, dass sich das unbehagen diesbezüglich gleich potenziert, kein wunder also, dass ich unter der woche fast durchdrehe. ich weiß nicht, warum es draußen so schlimm wird; ich kann es vermuten.

(...)

Freitag, 22. März 2013

(freitag)

das furchtbare, der schrecken hält an. in der früh ist es schon so schlimm.
gestern abend war mir wenigstens schon um 10 eisig kalt, ich bin ins bett, wusste nicht, was ich sonst tun hätte können, mir war so kalt von innen heraus, dann bin ich eingeschlafen, ohne es gewollt zu haben. wenigstens. schlafen ist das beste. schlafen = keine schmerzen, keine angst.

Mittwoch, 20. März 2013

(mittwoch)

schmerzen, extreme, stechende, unortbare; angst vorm sterben; panik; alle möglichen zustände; ich komm nicht raus aus meinem kopfkäfig; ich komm nicht raus aus diesem körperwrack; ich kann nur drin sein und durchdrehen.

Dienstag, 19. März 2013

(dienstag)

ich kann mich nicht entscheiden ob tiefpunkt oder... naja, was anderes eben.

pro tiefpunkt:
- die schmerzen hören nicht auf, der ganze bauch, der ganze rücken. ich würd mir selbst monster attestieren, die mir magen, leber, darm, nieren und gebärmutter auffressen. aber die vernunft sagt immer: ähäm, du bist einfach nur gestört und das spürst du. fertig.
- das haus quasi nicht verlassen. (in der früh auf gasfirma-menschen warten müssen; bis mittags: also die erste lehrveranstaltung ohnehin verpassen müssen; am nachmittag dann zustände gehabt (zittern, aus dem körper raus, schmerzen; gut, im prinzip ist es in letzter zeit immer da, aber am nachmittag schlimm gefühlt) und mich irgendwie überwunden, doch zur uni zu gehen - nein... nur raus und zum supermarkt und wieder zurück (und dann ein bisschen heulen, was aber nicht geholfen hat)

tl;dr: uni geschwänzt weil es mir dreckig geht.

und mir ist so verdammt bewusst, dass ich das nicht einreißen lassen darf, dass es mir noch mehr unglaublichen druck macht. weil ich natürlich befürchte, dass es wieder runter geht, dass es schlimmer wird, dass ich vielleicht jetzt am zusammenfallen bin. (gerade dann, wenn ich in der uni einigermaßen auf hochtouren laufe - was ich ja seit herbst so zusammengebastelt habe, mich ein wenig gedrillt habe, wie man es auch immer nennen will...)

(unglücklich bin ich sowieso; mein versuch, die letzten monate und überhaupt, ist einfach nur: die zeit nicht zu verschwenden und auf eine bessere zukunft hinarbeiten. an meiner psyche kann ich sowieso selbst nicht direkt reparieren.)

pro eigentlich nicht so schlimm:
- ich habe heute - bis auf die unterbrechungen: gasmenschen, zustände, tagträume und natürliche pausen - die ganze zeit mit der seminararbeit verbracht und es geht mir besser damit. noch nicht ganz gut, aber ich weiß, wie ich weiter rudere und ich weiß cirka, in welche richtung. elektromotor gibt es halt noch keinen.


und jetzt, die wünsche:
- bis morgen einen einigermaßen wiederhergestellten körper haben (ich weiß wirklich nicht was es ist: die vernunft sagt, ein absolut überreiztes (weil psyche und vermutlich auch suboptimale ernährung + rauchen) verdauungssystem, das sich bei mir sensiblen gestörten gleich total auf den gemütszustand legt und mich angst, beunruhigung, drohende katastrophen fühlen lässt.)
- morgen funktionieren: arbeit, dann in die bib gehen und weiter an der seminararbeit arbeiten, dann japanisch vorbereiten (habe jetzt 2 einheiten verpasst und bin sowieso nicht ganz vorbereitet) und dann der japanischkurs.

Montag, 18. März 2013

(montag)

furchtbarkeit. und es tut weh, es tut einfach körperlich so weh. ich stelle mir vor, der ganze druck, die ganze verzweiflung, verachtung, uswusf ist in mir drin, auch physisch und macht die beschwerden. (mein rücken, mein brustkorb, mein bauch: verrottendes, gärendes, stechendes, sich auflösendes, zusammenkrampfendes hurenscheißdings. ununterbrochen. ununterbrochen schmerzen. nicht normal.)

und ich kann nichts tun. aus der phase, in der ich hilfe gesucht habe, bin ich schon lange draußen: ich habe ja keine gefunden. es gibt keine rettung, erlösung, hilfe, unterstützung. das einzige was geht: die fassade wahren und dafür ein bisschen wärme zurückbekommen. als verzweifelte ist man allein. und ich kann hier nichts machen, als einfach immer weiter zu machen. jeden tag aufstehen, busfahren, in die arbeit gehen, reden, so tun als ob, straßenbahn fahren, herumsitzen mit der arbeit, an der ich gerne hängen dürfen wollen würde, wenn wir uns nicht gegenseitig so hassen würden.

einfach weitermachen. schmerzen ertragen. gestorben bin ich ja jetzt noch immer nicht. (nur schade, dass dieses kämpfen so unsichtbar ist.)

Mittwoch, 13. März 2013

(und das x. mal)

ich kann das ja nicht trauma nennen, dazu ist es mir zu bewusst, dazu ist es zu lapidar.

aber sowas ähnliches, so etwas in die richtung:

in diesem moment, alleine, nur darauf wartend, hoffend, dass jemand (eine stütze, eine hilfe, sicherheit) nach hause kommt, ich nicht mehr alleine bin, mich nicht mehr bis an alle grenzen fürchte.

das gefühl ist so ident mit dem von früher.
vier, fünf jahre alt, auf dem sofa. die eltern haben in einer wohnung zwei stockwerke tiefer zu tun (die frau ist gestorben, erbe, was weiß ich). sie sagen, sie kommen gleich wieder.
ich warte stunden und sie kommen erst, weil ich so sehr heule und brülle, dass sie es bis nach unten hören. weil ich geglaubt und gehofft habe und gewartet und niemand ist gekommen und ich dachte, jetzt wäre ich verlassen.

das gefühl ist dasselbe.

(mittwoch, staudamm)

da kommt etwas. da sammelt sich so viel an. ich kann nicht weinen (oder irgendwie anders zusammenbrechen) und ich will es so sehr. verzweifelt. wegen praktisch allem.

ich will in einer stunde so sehr weinen können. jetzt kann ich es nicht. angst, wirklich viel angst, gerade: da kann man ja nicht weinen. weinen ist immer erst die entspannung. wenn ich mich fürchte, kann ich nicht weinen, ich fürchte mich, so unglaublich.

und ich kann nichts tun. nicht nur hier, in der situation, in der ich meine angst habe; auch mit allem anderen, was mich so anzipft. ich kann nichts tun. hilflos, quasi.

alles tut mir schon weh, muskeln, knochen, es staut sich eben auf. vielleicht werde ich explodieren, physisch, wenn die normalen wege verstellt sind.


(mittwoch)

zeit und energie. (wünsche)

gestern war so furchtbar anstrengend: ohne ergebnisse.
heute vermutlich dasselbe.

ich schinde mich für: nichts.

Montag, 11. März 2013

(montag)

whoa. so viel. zerspringen.

mein kopf ist echt so voll mit müll. dieser ganze uni-druck, die zukunft, alles. alles, was mich interessiert; alles, was mich interessieren sollte; alles, was es nicht sollte.

die ganze zeit mach ich irgendwas, die ganze zeit red ich mit leuten und alles was dabei rauskommt: ich mache nicht genug; es geht nichts weiter; alle anderen machen viel mehr/schaffen viel mehr/haben mehr glück als ich. ich kann mich in meiner elendskuhle herumrollen.

morgen, nur um kurz den kopf klar zu bekommen, der plan für morgen:
* in der früh wenn ich es schaffe, zur post gehen
* dann französischkurs (jetzt vorm einschlafen noch im bett den text für morgen fertiglesen)
* dann das buch für den französischkurs von der buchhandlung holen (wurde dort vorbestellt, ist billiger - aber ein umweg)
* dann richtung nach hause fahren, aber nur, um eine freundin zu untersuchungen zu begleiten (sie hat angst) und mit ihr warten
* dann wieder richtung uni, zwei kurse, bis 8 abends (wenigstens kann da noch nicht viel passieren: es gibt noch keine referatsthemen, es ist alles erst am anfang)

eigentlich ist jetzt der punkt erreicht, an dem ich denke: dann mach mehr. dann bleib länger in der nacht auf. dann muss es halt weh tun (ja, mein motto). dann musst du halt an die grenzen gehen. wenn du das willst, was du willst -
aber ich kann nicht. (noch nicht, wie ich hoffe) keine energie. noch immer das gefühl, lieber mich mal einrollen und weinen dürfen zu wollen. keine ferien gehabt. keinen urlaub. nur pause von der uni, aber gefüllt mit recherche, exkursion, prüfungsvorbereitung, prüfungen. jeden tag sitz ich mit den texten für die seminararbeit herum, lese viel herum, versuche irgendetwas für mich zu entdecken, schreibe mir notizen, um irgendeinen ordnung hineinzubekommen. aber: so langsam. so verdammt langsam.


Freitag, 8. März 2013

(freitag)

die erste woche uni. viel in fremden kursen sitzen, fremde menschen, fremde lehrer, fremde hörsäle. wenn die fremden hörsäle größer sind, dann kämpfe ich immer ein bisschen mit der klassischen angst. die wände wackeln vor meinen augen - das ist es nicht, was beängstigend ist - aber ich bekomme irgendwie von innen heraus angst und dann können meine augen keinen halt mehr im raum finden und ich fühle mich nicht mehr sicher - das geht so halb bewusst... dann das herz und die normale angst, die normalen panikattacken, normal - wie man es halt nennen kann.

abends bin ich oft erst um 9 heim gekommen, im dunkeln, müde, mit schmerzen und hungern heimgefahren. gestern hatte ich nette begleitung, das war besser. (aber ja, grunddings: alleine herumfahren können. dem kann und darf ich nicht ausweichen.)

ich bin müde und ich hätte gerne zeit für dinge, bei denen ich nicht das gefühl habe, ich muss sie tun.
mein bein schmerzt schon die ganze woche.

und ereignisse, die mich nicht direkt betreffen, aber mich mitnehmen, stürzen ab und zu ein. gestern abend zum beispiel, etwas erschütterndes. ich glaube, ich will nicht darüber schreiben, aber es war etwas, wo ich mich dafür umbringen könnte, würde es mir passieren - und es ist einem guten freund passiert - und es zeigt, wie furchtbar SCHLECHTE menschen es auf dieser welt gibt. man kann es gar nicht anders, differenzierter, ausdrücken. einfach nur blödes dummes abschaumdings. und ich wundere mich, weil ich so menschen nicht direkt kenne, aber es eben andere dauernd trifft.

Montag, 4. März 2013

(montag)

das wochenende: nicht gut. üblich. nicht rausgehen; nur sonntag abend mit freund und freundin essen gehen. angst haben, da draußen. die welt für nicht real halten. oder mich selbst nicht. unstimmigkeit im gefühl.

ich hab mehr angst in mir. und es ist viel verknäuelt. in den letzten tagen wollte ich weinen, habe versucht, es hinauszubekommen, die tränen, sehr krampfhaft, sehr wenig, nicht ausreichend. bebender vulkan und es bebt und was ich dann fühlen kann, ist nur die angst. kann ich so interpretieren. ob es stimmt? weiß nicht, aber ich brauch einen gedankengang dazu, irgendeine interpretation, um damit klar zu kommen. um mich nicht in die angstspirale einzudenken, um mir nicht denken zu müssen, ich fürchte mich, weil GANZ SICHER etwas passiert. (und ja, der hinterkopf denkt es sowieso, aber es soll nicht mich als ganzes erfassen.)

ich halte mich selbst an mich gepresst. das ist schutz; gleichzeitig fühlt es sich auch nicht optimal an.

was ich dafür tun kann: in der früh in die arbeit gehen, zu mittag zur uni fahren, in die kurse gehen und dazwischen einigermaßen konzentriert arbeiten. inmitten von lärm und dummen zweitsemestern. (ein bisschen realfrust: mein kostbares zeug lesen, während um mich herum die leute dumme fickwitzchen machen.)

morgen dann noch einmal, abends uni bis 8. finde ich nicht gut. heimfahren, im dunkeln, mit hunger: gibt der angst zu fressen.

Freitag, 1. März 2013

(freitag)

für nichts, für nichts: für nichts den einen urlaubstag verschwendet, für nichts die viele zeit zum lernen verschwendet (gut, ich weiß jetzt mehr... aber ob es je irgendeinen nutzen hat. oder ob ich es je beweisen könnte). prüfungen negativ, definitiv, darauf stelle ich mich ein. und das ist traurig: die ersten prüfungen, auf die ich mich vorbereitet habe (gut) und durchgefallen bin. armutszeugnis. normalerweise konnte ich mich dann (also, überhaupt, es gibt auf meinem zeugnis sonst nur 2 andere 5en - darauf ausreden, dass ich ab mitte des semesters nicht mehr hingegangen bin bzw. wirklich zu wenig gelernt hatte (und noch dazu im ersten semester war, frisch geschlüpft). scheiße. wirklich also: tief.

die ganze zeit weinen gewollt, immer waren überall menschen, manchmal richtig ekelhafte.

und mitgenommen: so viel hass, so viel verzweiflung. kein guter tag, kein guter abend, absolut kein selbstvertrauen, kein mut, keine motivation. ich lese trotzdem was für die seminararbeit, aber eigentlich würde ich am liebsten weinen und mir denken: ich kann nicht. das wird nix. es ist alles sinnlos.

Donnerstag, 28. Februar 2013

(donnerstag)

und zuhause. gut, dass ich in der bibliothek war: die bücher, die schon lange herumlagen und die ich zwar dauernd gelesen hab, aber nicht durch hatte, zurückgebracht. (und kopiert) und die gültigkeit der kopierkarte wäre heute abgelaufen, ich hab sie nach dem kopieren verschenkt, weil noch was drauf war. (irgendwie mach ich sowas in letzter zeit häufig. in münchen hab ich auch eine fremde frau kopieren lassen mit meiner karte, weil ich noch genug oben hatte.) (und ja, ich hoffe natürlich, irgendwann kommt sowas auch mal zurück. also, esoterischer kram.)

trotzdem: herumgewankt und übel gefühlt, am abend gings dann besser, aber... zerbrechlich bin ich auch noch. (ha, zerbrechlich: da will ich jedes mal weiterweinen, weil es ja von außen kaum so aussieht)

jetzt: lernen. dazu zwingen. werde es sonst bereuen. (hätte gerne mehr zeit) und froh sein, wenn ich mich ab morgen mittag wieder auf das wichtigere (die arbeiten) konzentrieren darf.

langsam verschwindet wenigstens auch wieder die müdigkeit.
leid tu ich mir trotzdem. und warte auf gute wunder. die ich so langsam aber wirklich verdient hätte. angefangen von großen, ehrlichen komplimenten, besser wäre natürlich: chancen. sowas fehlt mir schon länger.

(mit dem abgrund herumlaufen)

ich sitze in der bibliothek und mir ist elend. herkommen war ein kampf. bis 2 war ich in der arbeit: müde, schwindelig, aber irgendwie bequem angepasst, nur irgendwie halt überhaupt gar nicht da. bewegung ist dann das gefährliche: mit der bewegung, mit der ortsveränderung kommt die angst, viel mehr als nur eine ahnung, es kommen die schmerzen (man weiß nie, was zuerst da war) und wenn ich rein vom gefühl eine physische bestandsaufnahme machen müsste würde ich sagen: mir verfault das herz und stirbt ab, es bröckelt durch den körper, es gibt echo, vom fall. gleichzeitig die sonne draußen, so etwas wie frühlingssonne (angeblich wird es nächste woche warm) und mir ist schwindlig und ich könnte sagen: gut so ist das. es ist scheiße, aber es ist so.

aber nicht nur: wetterveränderung, schwindel, ... das geht allein nicht so. gleich bin ich losgelöst von der welt. tunnelblick, angst. es ist schwierig, zu sprechen, es ist schwierig, zu gehen, es ist schwierig, einen normalen eindruck zu machen. (ich hätte so liebend gerne laut aufgeschrien. vielleicht gebrüllt. das entsetzen - und zwar das entsetzen über gar nichts, damit ist das entsetzen noch einmal entsetzlicher - so groß und so versteckt in mir und keiner außer mir muss durch diese hölle gehen, gerade jetzt, in meiner welt. ich wär gerne normal dann und damit - und auch irgendwie schon fast als logische folge der angst - kommt das weinen, kommt das selbstmitleid.

aber ich hab mich kontrolliert, heute hab ich mich kontrolliert. nur tränen in den augen, nix aber hat deren ränder verlassen. gespräche geführt. ich meine: meine stimme ist weinerlich-brüchig. die anderen merken: nix.

im kopf mit meinem kopfmenschen gespräche geführt, die trösten hätten sollen. als könnte mich jetzt etwas trösten:

hier bin ich, mit der angst, mit den schmerzen, mit den drei jahren, in denen ich fast jeden tag dieselben grauslichen gefühle hab. und muss noch immer damit allein fertig werden.

Mittwoch, 27. Februar 2013

(mittwoch)

seltsam, ich dachte, ich hätte auch am montag geschrieben.
viel ist ohnehin nicht passiert. am montag war ich müde, den ganzen tag und bin am abend unabsichtlich eingeschlafen. ein bisschen absichtlich vielleicht, aber ich wollte eigentlich noch nicht ganz, ich kam nur nicht mehr vom bett los. damit war dann das defizit ein bisschen aufgeholt. die letzten tage bin ich trotzdem noch müde, schwindlig, ängstlich, seltsam drauf, aber ich kann es ja auf die mens schieben bzw. logisch.

wenig getan. freitag hab ich ja eine prüfung, von der ich erst seit kurzem weiß, dass ich sie wiederholen muss, auf die lerne ich: aber noch nicht genug. (und ja, es geht in erster linie darum, nicht durchzufallen. kein schnickschnack.)

die selbstzweifel holen mir jetzt auch das wochenende ein: vielleicht hab ich nur dummheiten erzählt? vielleicht war ich nur eine blöde nervensäge, die sich gar nicht artikulieren kann?

also, ja, alles so ziemlich wieder beim alten.
und bei den sachen, die mir wirklich wichtig sind, geht natürlich nichts weiter.
ich bräuchte urlaub.  (ich nehme mir ohnehin urlaub. zwei tage in den kommenden 10 tagen. für prüfungen.)

Sonntag, 24. Februar 2013

(wochenende)

ui, das war was. ob es so gut war, weiß ich erst, wenn ich wieder erholt bin.

zwei tage am land, viel zu viel schnee, viel literatur, unerwartet viel stress, unerwartet viel alkohol, viel kopfweh, einmal migränescheiß (flimmerskotom für eine halbe stunde... ur grauslich!), wenig schlaf - jeden tag maximal 5 stunden und die gefüllt mit wirren träumen, panik vor dem einschlafen, herzklopfen und die meiste zeit unter menschen und der versuch, normal und sozial zu agieren. (ach und natürlich: ein bisschen auftritt vor vielen fremden menschen. auch schon wieder ungewohnt. ganz wenig lampenfieber, dann war es toll.)

auf jeden fall ein denkwürdiges erinnerungswochenende. mal sehen, wie es geholfen hat. aber, eben, erst muss sich der körper erholen.

Freitag, 22. Februar 2013

(freitag)

oh ja, angst.

(da ist es noch: mit panikattacken heimfahren; in die hand atmen, um zu spüren, ob man noch atmet; alles fühlt sich seltsam an; die welt unecht; ich bin nicht DRIN in diesem leben-puzzle, ich bin draußen und spiel mit den steinen und weiß nicht, was es werden soll.)

und ja, hürden, überall, für mich, also: ich empfinde das so. heute komme ich nach hause, in ein leeres zuhause und packe meine sachen und fahre alleine weg. und dann bin ich 2 nächte in der halben wildnis (für mich als w.-erin) und wünsche mir wenigstens, dass ich mein doppelzimmer mit jemandem teilen kann, weil ich nicht weiß, ob ich sonst nicht in der nacht probleme habe. -

aber ich versuche es halt. ich versuche, so zu leben, wie ich es will, ohne es noch zu können. in zu großen schuhen herumlaufen. hoffen, dass die füße wachsen.

und ich weiß nicht, es muss doch einen weg geben, mich wieder mit der dunkelheit anzufreunden? im moment ist mir dunkelheit so ein graus. das dämmern wie ein gewitter, das aufzieht. und es scheint mir so alt, diese angst, auch so berechtigt - aber... als mensch im 21. jahrhundert müsste ich doch darüber hinweg sein?

Donnerstag, 21. Februar 2013

(donnerstag)

weiter, langsam arbeiten; viel müdigkeit; viel traum. ich weiß nicht, ob es besser ist, als vor einem jahr, vermutlich schon. ich weiß nicht, ob ich mich entwickle, vielleicht schon. (es steht an erster stelle, eine entwicklung, weil ich alt werde, weil ich mich dem anpassen muss.)

heute geht es nach der arbeit (pc-los, also recht angenehm), zur uni, anmeldungen für das nächste semester (und langsam gebe ich die überdrüber-pläne auf, werde aber dennoch viele stunden (wie immer) haben), bibliotheken, vermutlich am abend mit (mir unbekannten) chinesen essen gehen.

gestern erfahren, dass ich die koreanisch-prüfungen wiederholen muss, zu lange wurde ich im glauben gelassen, ich hätte einmal glück, ich wäre gerade noch gesamt positiv. also kein glück, nein, sogar extra fies: beruhigen und dann erst schrecken. also wird noch einmal gelernt. und für andere prüfungen auch. anfang märz dann vermutlich 4 prüfungen.

am freitag fahr ich dann aufs land, das wird spannend/langweilig/gruselig, ich weiß es noch nicht. ich nehme mir nur viel zu lesen und zu schreiben mit/vor. immerhin: zugfahren.

Dienstag, 19. Februar 2013

(dienstag)

alles ein bisschen wie gehabt: ich bemühe mich, etwas zu tun - die ganze zeit ... und raus kommt: durch sirup waten. alles so langsam. in dem tempo werde ich nie das alles bewältigen, was ich will. schon allein das lesen dauert so lange.

wenigstens organisatorisch funktioniert grad alles: vorhin ein zimmer bestätigt für nächstes wochenende - am land, eine uni-exkursion. und gut so, weil ich nicht allein in wien bleiben muss (der freund fährt nach bp) - und... mit dem zug herumfahren - zwar nicht weit, aber doch. und mal sehen, wie es wird. ein hotelzimmer (korrigiere: gasthofzimmer) ist immerhin besser als die wohnung zu hause, die gruselige.

und gleich gehe ich auf die uni, um uni-organisatorisches zu erledigen (im prinzip dasselbe, was ich die ganze zeit in der arbeit mache - aber heute mal ausnahmsweise von studentenseite aus. fühlt sich fast an wie betriebsspionage^^) - und dann wahrscheinlich ein abstecher in die bibliothek, konzentriert lesen und übersetzen, hoffentlich.


Sonntag, 17. Februar 2013

(sonntag)

hm. ich würd jetzt gern chaotisch schreiben. weiß ja nicht, wo anfangen. wo aufhören. auf jeden fall: viel kopfweh. die letzten tage auch. die erkältung? - am ersten tag bin ich viel im schnee, durch den schnee gelaufen, abends dann halb durchgedreht wegen schmerzen in der lunge. aber ab mittwoch war es dann in ordnung (bis auf meinen magen, der komplett hinüber war, sich aber ende der woche auch wieder erholt hat. habe aber ja sogar fast ganz auf kaffee verzichtet. und auf alles andere gefährliche. das meiste halt) meinen rücken hab ich mir kaputt getragen mit zeug, sowieso kaputt vom herumsitzen.

mein laptop ist eingegangen, ich habe mir gestern dann einen neuen kaufen müssen (fast tausend euro in 3 minuten ausgegeben. also. mein ganzes erspartes, quasi. egal. )

ich war streckenweise, fünfminütig, sogar sowas wie glücklich. einfach weil ich dort war (hm, ich mag die stadt.), dann wieder, weil ich zurück war. ich weiß, ich bin gern unterwegs. ich mag auch züge. sind gute voraussetzungen.

ansonsten haben meine tage (also 3) dann wirklich so ausgesehen, dass wir in der früh nach dem frühstück (gut, es war meist nach 10 uhr) in die bibliothek gefahren sind, dann war ich dort bis am frühen nachmittag, hab mir kurz was zu essen geholt und war dann wieder in der bibliothek bis 7, also bis sie zugesperrt haben. danach noch ein bisschen chaotisch herumfahren und ganz wenig herumlaufen (hatte ja ein trauma vom ersten tag, der noch dazu faschingsdienstag war und sauwetter), abendessen holen usw und dann wieder ins hotel. ein bisschen schad war, dass ich die allgemeinen öffnungszeiten von dingen eigentlich immer in den bibs verbracht habe: ich habs nicht in ein buchgeschäft geschafft und schon gar nicht in ein museum.
und ich hab ein vermögen in kopien und scans gesteckt, ich hoffe, dass sich das irgendwie lohnen wird.


Montag, 11. Februar 2013

(montag, abend)

ich könnt einträge verfassen, wie eine alte, langweilige frau. ich könnt von meinem magen reden, der, seit ich verkühlt bin (oder was auch immer das ist), absolut beleidigt ist, (vielleicht wegen dem ganzen obst & fruchtsaft, aber das ist nur eine theorie), von den ganzen letzten tagen mit irrsinnigem sodbrennen und aufstoßen und übelkeit, ich kann abends praktisch nichts mehr essen. und kein wunder, dass es mir dann noch weniger irgendwie gut geht.
(sodbrennen heißt übrigens in der einen meinen sprache "das herz verbrennen". ha.)

morgen früh dann. ein paar zugstunden, eine neue, fremde stadt, die ja eigentlich gar nicht so weit weg ist. und gar nicht so fremd sein kann. zu nah für ein echtes abenteuer. und dann auch: fremde bibliotheken, fremde universität, fremde menschen, aber ganz viele bücher: und ein paar tage ausschließlich nur dafür, mich damit zu beschäftigen. (irgendwie schon schön, irgendwie so luxus.)

muss noch die letzten sachen zusammenpacken; bereit mich schon den ganzen nachmittag fleißig auf die materie vor, zwar unüberlegt und chaotisch, aber immerhin.

oh, ich glaube schon, dass es gut wird.
herzbeschäftigung. eine neue stadt. der freund dabei. keine arbeit, kein stress. zwar nur ein paar tage, aber, immerhin.

das wird schon. (ich glaube aber, ich wünschte, ich hätte das geld, so etwas öfter zu planen. allein die 3, 4 tage sind jetzt verdammt teuer: zugticket, hotel, die ausgaben tagsüber.)

(montag)

weh tun. noch immer keine kraft. noch immer wehrt sich mein körper gegen alles, was passiert: jede bewegung, jeder ehrgeizige gedanke. alles erschöpft. und trotzdem. heute: alles mögliche erledigen; morgen früh fahren. und dann tagelang arbeiten, also, an dem, was spaß macht. viel lesen.
und hoffentlich nicht sterben dabei.^^

dass ich durchdrehen werde, das ist eigentlich schon klar. im moment macht mich der arbeitsweg fertig, kurze gehstrecken, die paar menschen da draußen. die welt da draußen.

da draußen wartet sicher auch genug panik für die nächsten tage. aber es ist egal.
ich mach das jetzt. und wenn es weh tut, wenn es schrecklich ist, wenn es mich noch mehr kaputt macht.


(und ich bin schon wieder so sehr am überlegen, nicht... zu probieren, medikamente zu bekommen. also bekommen geht sicher einfach, aber... sie nehmen. ich hab so befürchtungen, dass ich aus diesem schrecken einfach allein nicht rauskomme.)

Samstag, 9. Februar 2013

(samstag)

noch immer alles seltsam. gestern schnupfen, heute früh schnupfen, ständiges niesen. und am mittag: plötzlich alles weg: nase frei, kaum niesen. nur husten noch, schleim, von tief unten. und das gefühl, krank zu sein - ich merk es beim rausgehen, keine kraft. und dann noch die angst. die angst wegen diesem hin- und her und wegen dem wegfahren & funktionieren müssen. kann nicht einfach alles einfach linear sein?

Freitag, 8. Februar 2013

(freitag)

so und jetzt: verkühlt. endlich. die anderen symptome leichter bzw. nebensächlicher neben der explosion der nase. es geht etwas weiter. es gibt hoffnung. natürlich bin ich nicht glücklich, es ist mühsam, ich fühl mich noch immer fertig (sekundenweise dem bus nachlaufen heute = lungenbrennen, total außer atem) - aber, es gibt hoffnung.

natürlich war das timing gestern am arsch: die verkühlung ist just nach dem arztbesuch erst ausgebrochen, ein paar stunden später habe ich für teile der rückenschmerzen die erklärung gefunden: angeschwollene lymphknoten im rücken. (ekelhaft.) da muss ich jetzt damit leben.


Donnerstag, 7. Februar 2013

(erbärmliche miniwelt: ich flehe das nasenkribbeln an, sich auszubreiten, auszubrechen. ich warte jetzt sehnlichst auf einsetzenden schnupfen, damit ich dieses DING als erkältung/grippe/whatever einstufen kann und nicht noch wochenlang mit dubiosem krankfühlscheiß herumsitzen muss.)
(also, ich warte jetzt sehnlichst auf den schnupfen. damit kann ich leben. damit kann ich wegfahren.)

(donnerstag)

hölle, hallo.diese seltsame dahingrundelnde krankheit ist noch immer da: husten, halsweh, muskelschmerzen/verspannung - rücken, schultern, nacken, seit heute auch der brustkorb. gestern magenschmerzen. noch immer der ausschlag am fuß. kopfweh. stränge von irgendwas (muskeln, sehnen, nerven?) im hals tun weh.

weder krank noch gesund. aber kaputt.

heute nachmittag geh ich zur ärztin, weil es die einzige chance ist, wo sie öffnungszeiten hat. und weil ich wissen will, was es ist, bevor ich die krankheit ins ausland mitnehme.

gestern: arbeiten von 9 bis 16 uhr, in einer tour, die zeit vergessen, fertig sein: rausgehen und angst bekommen. heimweg... nach luft schnappen, hyperventilieren beginnen, weinen, total fertig sein und eine riesenriesenangst bekommen.
wollte nur noch heim, hab mich zum kurzen einkaufen gezwungen - wobei ich mich da nicht beruhigt habe, sondern panisch durch den supermarkt gehetzt bin. noch irgendwie nach hause geschafft, wohnungstür geschlossen und einen hysterischen heulanfall bekommen.

danach "ging's". sprich: ich hab mich noch immer scheiße gefühlt, zusätzlich leer, genauso scheiße wie meistens halt... aber ohne ausbruch.
heute am weg hierher wieder geheult.

ich bin keinen schritt weiter als letztes jahr. das ist so krank. ich bin noch immer so ein scheiß wrack. und noch immer mache ich einfach weiter (was hab ich denn für eine alternative?) obwohl sich alles in mir wehrt... wie lange geht das noch?
lustig, wenn ich mein ganzes leben lang mit diesem elenden scheiß, mich "zusammenreißend", dahinleben würde. ich will zusammenbrechen. ich will die kontrolle verlieren, ich will die hilfe verdienen, ich will hilfe, ich will nicht mehr so leben müssen. danke. -.-

Montag, 4. Februar 2013

(montag, bestandsaufnahme)

weil nichts mehr ging, schon zu mittag nach hause gegangen. (und natürlich: einkaufen, abwaschen, kochen, wäsche waschen. als würde krank sein bedeuten, das nicht tun zu müssen.)

trotzdem, lager am wohnzimmerbett, tee: ununterbrochen, abwechselnd: internet, fernsehen, bücher (fühlt sich an wie februar letzten jahres)

körper: halsweh (extrem, seit gestern, wund, schlucken geht schwer), leichtes kopfweh, frösteln, muskeln/rücken tun weh, blasenentzündungsähnliches und müdigkeit schon seit letzter woche durchgehend, ...

diese woche sollte ich aber trotzdem in der arbeit viel erledigen. ich sollte in die bibliotheken gehen. ich sollte konzentriert lesen/arbeiten. ich sollte den auslandsaufenthalt (klingt schlimmer, als es ist) nächste woche organisieren (bibliotheken anschreiben, zugtickets kaufen, hotel buchen - und natürlich: urlaub beantragen (was ich erst am mittwoch erneut mit der chefin absprechen muss, weil ja irgendwer meint, mich nächste woche dringend zu brauchen -.-) -

und ich kann grad einfach nicht. ich bin so müde. und fiebrig, obwohl ich keines habe.

das mit den bibliotheken ist dringend, wenn ich nächste woche wirklich fahren will: also heute (unwahrscheinlich) oder morgen früh erledigen. der arbeitskram: da graust mir davor, aber ich muss. oh ich will den mut/kraft/dings dafür haben. :/
unizeug: wie gewohnt steht das hinten an. so werd ich nie das studium beenden. (^^ <- sarkasmus-^^) langsam hab ich echt einen hass auf diesen lebensentwurf, auf das arbeiten-und-studieren; da ist so ein riesengroßer neid in mir auf die, die sich den ganzen tag, ohne ablenkung (sofern nicht gewollt) ihren sachen widmen können.


(montag, draufgehen)

das wochenende war die hölle. aber gut: ich bin gar nicht da, mit mir kann man alles machen. und natürlich, konsequenzen: ich fühle mich elend, elendelendelend und noch dazu bin ich verkühlt.

ich werde jetzt also erst mal eine weile krank sein, mich scheiße fühlen, noch weniger kraft für irgendwas haben, die dinge wieder verschieben und verschieben, weil einfach nichts geht und dann werde ich wieder weinen und nicht wissen, wie weiter.

da war ich schon vor genau einem jahr auch. (ich hab mir ja auch das knie gebrochen, weil ich keine kraft mehr hatte, auf die stufen zu achten: das hab ich natürlich nicht allen auf die nase gebunden.)

scheißkreislauf. und wieder versagen. wieder ein haufen biomüll sein.

Freitag, 1. Februar 2013

(freitag, grenzen)

so, so, so, so müde. und abwechselnd wütend, traurig, erschöpft. zu ausradieren. eingraben. eine weile nicht anstupsen. alles läuft falsch. alles ist falsch.

Sonntag, 27. Januar 2013

(planen)

heute: lernen, kuchen backen, emails, buch fertiglesen
morgen: arbeit (2x post abschicken, herumliegendes abarbeiten), uni (lernen), dann pause (?? heimfahren, freund abholen?), dann essen gehen mit ihm, dann kino, dann lernen
dienstag: lernen, test, lernen, uni, lernen
mittwoch: arbeit, test, lernen
donnerstag: (urlaub!!), lernen, test, für die anderen unisachen endlich etwas tun
...

und nächste woche:
schauen, dass in der arbeit endlich alles halbwegs fertig wird/rund läuft
urlaub für später beantragen
mit der bib in verbindung setzen
zeug weiterlesen, zurückgeben, kopieren
reise planen

übernächste woche dann hoffentlich urlaub & wegfahren & für die arbeiten recherchieren. finally.

(sonntag)

so viel zeit vergangen? ohne nichts...
hass, soviel hass.
soviel zeit, die vergeht, ohne nichts. - nichts passiert. inaktiv. und ich würde gerne sagen depressiv, aber das ist es ja nicht: noch bin ich hier, noch verzweifle ich nicht: ich bin nur müde und die zeit vergeht viel zu schnell.

Mittwoch, 23. Januar 2013

(mittwoch)

*dienstag*

natürlich nicht in die arbeit gegangen. dafür schon früher auf die uni, gelernt, gewartet, unterricht (hoffnungslos), dann wieder gelernt und gewartet, einen freund - der lange weg war - wieder gesehen und darüber ein bisschen die zeit vergessen und ein paar minuten zu spät in den zweiten kurs gekommen. und da wieder: so traurig, so gelangweilt, so hoffnungslos. mit tränen bim fahren, heim. zuhause war mir sehr nach weinen und im endeffekt war ich nur wütend; der freund; ich; die verzweiflung. später gings.

*mittwoch*
dafür mit hoffnungslosigkeit, verzweiflung, wut, nichtmehrwollen angefangen. ins büro kommen, magenschmerzen, weinen wollen. und dann gleich die ersten leut vorm schreibtisch stehen haben, das telefon läutet, ich kann irgendwann kurz in meine mails sehen und seh, dass es dringend ist; laufe dorthin; kläre sachen; laufe wieder zurück; wieder elendsviele leute, die zu mir kommen, elendsviel zu tun. ein bisschen zu spät für die uni von der arbeit weggegangen (nicht schlimm, die verspätung), dafür das gefühl gehabt, in der arbeit alles liegen und stehen gelassen zu haben (stimmt ja, das ganz dringende kam nicht mal dran; morgen dann)
also uni, letzte stunde vor dem test (den tests, nächste woche, 3 koreanischprüfungen), sehr früh ausgehabt, nach hause fahren, das mittagsweckerl essen (vorm fernseher, aber dabei dann später vokabel nachschlagen), ein kaffee und dann zur physiotherapeutin (vorletzte stunde vor überhaupt). dann einkaufen, nach hause, internet, aufräumen, lesen... hier. stein sein. (also nicht traurig, nichts sonst, obwohl es gut sein könnte)
(ich warte noch auf die mens, jede minute)

jetzt noch: haare waschen (nervig), wäsche aufhängen, lesen, lernen, ins bett.

morgen dann nur arbeit (viel) und zuhause lernen.
freitag arbeit, zuhause lernen und dann zu meinen eltern.

Montag, 21. Januar 2013

(montag) II

(kommentarantwort... gute nachrichten: hm... irgendetwas positives halt: lob. geld. was spannendes. überraschungen, positive. ^^ oder zumindest irgendetwas, was mich - positiv - anstachelt.)

natürlich war da nichts. da waren nur belangloses zeug und negatives zeug.

arbeit: es ist eine katastrophe. (aber ja... meine chefin hat mich angerufen - und ich hab schon das schlimmste befürchtet ^^ - aber sie hat mich nur darauf hingewiesen, ich solle doch gefälligst endlich mal was von den viel zu vielen angesammelten urlaubstagen verwenden)

uni: auch eine katastrophe: langweilig, kindergarten. (hab dafür viel weitergelesen, so nebenher, volle konzentration wäre verschwendung gewesen. - und in einer letzten reihe darf man so was.)

jetzt zuhause & ... hm, viel zu viel küchenzeugs (mittagessen für 2 gemacht, grad pudding gekocht (uncool, ja. aber süßes zeug geht hier aus und das puddingpulver muss auch mal weg. nur für kuchenzeugs geht das viel zu langsam drauf.) - und später werd ich abendessen machen.) - damit kann ich zeit verschwenden, die ich sinnvoller verwenden könnte und mein gewissen beruhigen... klar. (aber ja, ich darf das, immerhin. die einzige, die es mir nicht erlauben will, ist die stimme im kopf. nicht personifiziert, aber halt, ja, metaphorisch. was auch immer.)

ein elterntreffen ausgemacht. ein bisschen gelesen. und jetzt sollte ich noch weiterlesen und lernen. den mut für größeres kann ich im moment nicht fassen.

und wie jeden montagabend überlege ich, am dienstagmorgen in die arbeit zu gehen... (dienstag = einziger arbeitsfreier tag, uni hab ich erst ab mittag und arbeit wäre genug da). die letzten hundert male hat das aber eh nicht funktioniert. aber wer weiß.

morgen wird auf jeden fall spannender. das sowieso. (aber... ich hab im moment nichts, worauf ich mich so wirklich freuen kann... nix großes in aussicht. dafür viel, was ich selbst zu organisieren hab. :/ da sitze ich und warte auf mut & tatendrang - also die größeren stücke davon, das gewöhnliche maß an beidem geht ja schon für den alltag drauf.)

(und angst, ja: ein bisschen immer. in letzter zeit viel herzklopfen, wenn ich schnell geh, etc... ich schiebs auf den kreislauf. (und natürlich, meine geringe belastbarkeit). und schmerzen, hie und da. die aber vergehen. mich aber für viertelstunden verrückt machen können. und: ich bin eine maschine. und wenn ich keine bin, will ich eine werden.)

(montag)

ich brauche gute nachrichten. sonst halt ich all diesen scheiß nicht mehr aus.

Samstag, 19. Januar 2013

(samstag)

wieder langweilige, ruhige tage. sollte lernen. (wie immer)

gestern mehr getan, gelesen, nachgeschlagen, februarpläne angefangen zu formulieren (wegfahren wegen bibliotheken). auch noch kurz allein raus in den schnee gegangen. dafür um 11 wahnsinnig müde gewesen, ohne jegliches abendritual (abschließen, katzen füttern, zähne putzen, ...) einfach eingeschlafen.

heute die mattigkeit von zu langem schlafen (9, 10 stunden?), muskeln tun weh, kopfwehpotential. (und ich warte wieder aufs menstruieren, die nächsten tage werden ein spaß)


Donnerstag, 17. Januar 2013

(donnerstag)

schnee, drückend. dachte ich mir in der früh. scheine mich trotzdem zu erholen, bin zu irgendetwas fähig, hab hoffnung, mache pläne, glaube an die umsetzung. immerhin schon etwas. die zeit dafür muss ich aber erst finden. und großes gehopse wird es auch nicht. aber nur einmal: langsam wieder anfangen.
---
so viel schnee.

Mittwoch, 16. Januar 2013

(mittwoch)

die letzten zwei tage scheiße: taub sein, leer sein oder weinen wollen, das letzte sein. hat gestern nachmittag angefangen, bin immer kurz vorm weinen, reiße mich dauernd zusammen wegen den anderen menschen (in der arbeit, in der uni, zuhause, in der straßenbahn) -

uni, arbeiten, danach keinen nerv mehr für irgendetwas: so müde, so unmotiviert, - erschöpft, vielleicht, auch wenn ich es nicht mehr als schwere fühle (und selbst mit der schwere kann ich mich mehr aufraffen), aber jetzt ist hier... gar nix.

frauenarzttermin heute absolviert und immer wieder vergesse ich, wie unangenehm es ist; aber auch, wie es doch zu überstehen ist, dass es vorbei geht. (und ich bin verdammt froh über die ärztin, die ich vor jahren gefunden habe. die mit mir plaudert und dann ist alles vorbei und gut.)

morgen arbeiten, nur arbeiten: wenigstens also der vorsatz, mich nur auf das eine zu konzentrieren. freitag dann wieder mehr konzentration auf anderes.
die energie, das letzte bisschen mut soll zurückkommen, bitte.

Sonntag, 13. Januar 2013

(sonntag)

relativ leeres wochenende. dafür draußen sein. nicht so viel. einkaufen, gestern; kino, heute. (life of pi) - und ich gewöhne mich daran. (bekomme nur jedes mal jetzt kopfweh davon, warum auch immer)

ab morgen früh dann wieder die volle woche; arbeit, uni, lernen, termine. morgen ein "referat" (gänzlich unvorbereitet, aber dafür geh ich da mit meinem persönlichen wissen rein. mal sehen, ob das funktioniert.)

Freitag, 11. Januar 2013

an das neue jahr glauben.

abergläubisch bin ich ja sowieso. mindestens genauso bedeutungsvoll wie gespenster sind die neuen jahre. ich glaube noch an dieses. ich glaube an mut, hoffnung, erfolg. dass alles gut wird.

seit ich aus prag zurück bin, schreibe ich ein minitagebuch am computer, offline, 1-3 zahlen pro tag - im endeffekt so ähnlich wie die aufzählung hier, nur teilweise expliziter (namen) und teilweise weniger (angst) - ein bisschen so, als würden nur die bedeutenden dinge hineinkommen und all die gefühle nicht.
bis jetzt liest es sich prima: mit 2,3 langweiligen tagen und sonst war immer irgendwas besonderes.
(und das besondere muss nicht mal so besonders sein: ganz einfach irgendwo hin fahren, irgendetwas draußen machen oder auch besondere unisachen (wie die vorlesung bei f. oder die prüfung von vorgestern)

heute war ich nach der arbeit - die uni hatte ich geschwänzt und bin länger in der arbeit geblieben, um etwas fertig zu machen - noch ein buch holen gefahren (für das referat nächsten montag) und bin dann mit zwei freundinnen zu starbucks (ewig nicht mehr gemacht) - einen matcha latte trinken, den es neuerdings hier gibt... in china gabs den schon vor jahren bei starbucks und weil er damit was besonderes war (asiatisches extra im starbucks^^) hab ich ihn damals oft getrunken... und heute: wie sehr mich der geschmack an china erinnert hat! (mäh. traurig, natürlich, heim/fernweh/sehnsucht)

und ich bin herumgelaufen, nah an der panik: weil mein linker arm + mein linkes bein weh taten und immer ein bisschen taub wurden. und ich kann den eisprung spüren, es schmerzt. und mein rücken. und manchmal war mir ein bisschen schwindlig. aber egal: bin nicht geflüchtet, hab mich immer wieder davon erholt und bin dann auch allein gut nach hause gekommen.
(und so muss das sein: einfach immer noch irgendwas unternehmen. und die angst sollte nach und nach weggehen. das hab ich mir zwar vor jahren auch schon gedacht und es hat damals nicht funktioniert, aber vielleicht jetzt? - mein zustand ist ein anderer, das spür ich, aber vom "gesundsein" noch weit weg. sonst würd ich die angst nicht dauernd merken.)

(in der schnellbahn nach hause auch die rosa wolken am horizont angesehen und mir bewusst gewesen, dass ich es noch immer normal finde, soviel todesangst zu haben. weil wir ja doch sterben. und weil es doch so schön ist, am leben zu sein (egal wie schmierig dieser satz klingt) - alle chancen offen zu haben ist besser, als keine einzige zu haben.)

(freitag)

gestern nachmittag im zwischenzustand verbracht: nicht wach, nicht schlafend, nur zeitweise eines von beiden: eine halbe stunde am nachmittag geschlafen. dann nachts lange nicht einschlafen können. zuerst angst, panik wegen geräuschen bekommen, um danach mich fallen zu lassen und weg zu sein.

nicht unten, nicht oben, gar nix, war das gestern.

heute ein bisschen ähnlich, aber heute hat noch potential.

Donnerstag, 10. Januar 2013

(donnerstag), ermüdet

eine nacht alleine rumgebracht, der freund ist nach u. gefahren, weil er heute früh dort arbeiten muss/musste (und kommt heute wieder zurück).

gestern um 7/8 uhr schon müde gewesen (und allein), dann nur: ein bisschen vokabel nachschlagen, viel lesen, internet. ab und zu ein bisschen fürchten. irgendwann kam dann die große müdigkeit und die kälte: da ist der punkt erreicht, wo ich aus dem bett nicht mehr herauskomme. irgendwann kann ich den kopf nicht mehr heben. irgendwann die augen nicht mehr offen halten. und irgendwann, trotz der angst, wache ich auf und stelle fest, dass fünf stunden vergangen sind. (und freue mich sehr darüber)

trotzdem, zu wenig schlaf (5) und verkrampft geschlafen, kaum einen zentimeter bewegt in den fünf stunden.

jetzt arbeit - dann nach hause und vermutlich heute einfach mal nichts tun. (also: internet, lesen, fernsehen, putzen, ... aber keinen stress wegen der uni machen.)

(und im nachhinein find ich es schon ein klein wenig fantastisch: dass die kleine arbeit abgegeben ist, die prüfung gut gelaufen ist - und das obwohl ich nur stress und langes arbeiten und 2 auslandsausflüge in den ferien hatte.)

Mittwoch, 9. Januar 2013

(mittwoch), erlöst, ein bisschen

prüfung vorbei, nicht schlecht. einen schritt weiter. (und jetzt fange ich das an, zu spüren... vorher war es nur: ja, das und das fehlt mir noch, und die masterarbeit --> jetzt ist es nur noch eine seminararbeit und eine masterarbeit. nur noch schreiben. keine prüfungen mehr, gar nix. (also, außer der masterprüfung am schluss, aber ... naja... ist was anderes.)

danach der andere kurs, schon sehr müde... entgegen der pläne früher heim. und jetzt einmal: ruhe. und die sachen tun, die ich aufgeschoben hatte.

Dienstag, 8. Januar 2013

(dienstag, nachtrag), ermutigt

hatte ziemlich bald nach dem letzten eintrag dann eine wunderbare, seltsame mail im postfach... von der frau, die das proseminar hält, wo ich heute war und wofür ich die dreiseitenarbeit abzugeben hatte... lob von ihr und nachfrage, wie ich denn studientechnisch unterwegs wäre und in der zweiten mail dann von ihr, wir könnten ja irgendwann mal in der sprechstunde reden.

wunderbar, weil: einfach wunderbar, ich bin ja schon länger (laaaaang) an der uni und solche mails hab ich noch nicht bekommen. (andererseits: von ihr kamen immer schon sehr nette antwortmails und auch lob. sie ist da anscheinend eh eine tolle ausnahme)

seltsam, weil: solche mails hab ich noch nicht bekommen. und überhaupt: im vergleich zu anderen (hm... f.!) kennt sie mich kaum. und die, die mich kennen, putzen mich nur runter oder ignorieren mich halt. auch, so, vom arbeitsaufwand verglichen: die sachen bei ihr mach ich wirklich nur aus freude am spaß und bin nicht wirklich so fleißig. und für andere sachen reiß ich mir den arsch auf und krieg im besten fall noch schlechte kritik dafür. (meistens: gar nix.)

aber, naja: ich freu mich jetzt einfach, trau mich wieder zu träumen und bin mal gespannt, was wir dann irgendwann bereden werden. (und wenn wir nur über das thema meiner masterarbeit reden... es ist sicher auch schön, da mal einen kommentar von außen zu hören.)

(dienstag), entmutigt.

heute war ein f.-tag. (und eigentlich ein schöner, kein druck, nichts vorzubereiten - nur hingehen und zuhören. aber wie sehr ich trotzdem befangen bin... omg. einfach nur beim still dasitzen.) und: es war der allerletzte wirkliche f.-tag. keine lehrveranstaltungen mehr bei ihm, weil er weg ist. (und das heißt für mich auch: kein reiz mehr, noch irgendwas extra an lehrveranstaltungen für das hauptstudium zu machen... nur noch die schriftlichen arbeiten schreiben und... fertig werden.)
(und ja, vermutlich werde ich ihn wiedersehen, aber... um das zu können, muss ich erst was produzieren (seminararbeit, masterarbeit). eigentlich eine gute motivation.
trotzdem... ich wünsch mir die sicherheit zurück, die regelmäßigkeit.

sonst bin ich viel durch schnee, regen und matsch gelaufen. hab ein bisschen was gelernt, nicht viel. hab heute vormittag noch zu hause die 3seiten-arbeit fertig geschrieben (und mittlerweile doppelt abgegeben).

heute nur noch: sprache lernen, für morgen, die große prüfung.

(dienstag)

lähmung, brauche ewig für alle sachen.
dafür schlafe ich gut, auch tagsüber.

Sonntag, 6. Januar 2013

das übliche

die angst, die man nicht wirklich angst nennen kann: fürchten vor der großen prüfung, fürchten schon vor dienstag (eine rezension abzugeben, von der jetzt erst noch die halbe rohfassung steht; außerdem f. sehen, die zeit noch nicht gefunden haben für die wirklich wichtige arbeit, dabei ist es eh auch nicht relevant, aber... es ist das letzte mal und es ist überhaupt so außerhalb und... - egal. chaos. bzw hängt mit allem irgendwie zusammen. weil ich ja mut brauche.)

ich bin müde, ich kann mich nicht konzentrieren; ich weiß, dass die nächsten tage enorm stressig werden.

morgen die arbeit, dann ein arbeitstreffen (für das ich unterricht schwänzen muss, schon das zweite mal! scheißzeug.), vielleicht noch kurz zur bibliothek und dann zur physiotherapie. dann einkaufen und dann heim lernen und die rezension fertig schreiben.

übermorgen ausschlafen, lernen, zur uni gehen (koreanisch und ich hab kaum was dafür getan), dann den umweg in die fremde lehrveranstaltung gehen, dann vielleicht doch in die eigentliche lehrveranstaltung, dann heim, dann soviel zu lernen und fürchten.

mittwoch dann die arbeit und dann gleich die prüfung. ach, fuck.

ich hätte gerne ferien. eine woche zumindest. bitte.

außerdem habe ich die aussicht auf einige viele nächte, die ich allein verbringen muss. (und ich fühl mich grad null stabil) - und ich weiß, im februar muss ich allein reisen gehen. keine ahnung, wie das wird. aber... wenn es weh tut, tut es weh. dieses jahr kann ich mich vor nichts drücken. vor nichts. (das schlimme ist nur: vorerst hilft mir das nichts. gibt mir keinen mut. nur mehr basis, mich selbst zu hassen. weil ich trotz allem träge und unkonzentriert bin. und mich fürchte und dann nicht mehr denken kann. weil die angst durch den wahnsinnsmut nicht kleiner wird; vielleicht wird sie sogar größer, weil ich ja dagegenhalte. aber... ich habe keine zeit mehr zu balancieren. weil balancieren auch ducken & verstecken & abwarten heißt und dafür ist keine zeit mehr.

es muss weh tun. und es ist nur dann gut, vielleicht.

Samstag, 5. Januar 2013

(samstag)

langsam begonnen, gelernt, gelesen, noch nicht ausreichend; der druck wird morgen steigen.

dafür endlich mal wieder zuhause kochen. und auch neues: milchreis. hm. der erste in meinem leben, also, der erste selbstgekochte. irgendwann muss ich ja die dinge tun, die ich noch nie gemacht hab, und wenn es solche lappalien sind.

jetzt weiterlernen.

Freitag, 4. Januar 2013

(freitag)

sehen, wohin das führt.

heute der dritte tag, der nur voll ist mit arbeit: erst spät am nachmittag heimgehen. dafür wird das alles hier endlich einmal erledigt. was andres bliebe aber auch nicht übrig.

wochenende: endlich das lernen, lesen und hausübungen und und machen, was für die gesamten zwei wochen geplant war. außerdem einkaufen. (kleidung wäre ganz gut, besitze quasi nur noch durchlöchertes.) - heute hat die beste freundin geburtstag, mal sehen, was passiert. aber sicher auch wieder abends programm.

gestern bin ich um 5 aus der arbeit nachhause gekommen, hab einen kaffee getrunken, ein klein wenig koreanisch & ein klein wenig chinesisch gelernt und musste dann zur firmenparty vom freund mit - war ein bisschen öde: so viele chinesen, aber wir sitzen natürlich am nichtchinesischen tisch; das essen war für meine chinesischen standards auch recht bäh (zu viel fisch/meeresgetier, gemüse/anderes zeug war sehr auf europäischen geschmack zugeschnitten, überhaupt nix scharfes, weil die falschen chinesen) -

abends noch ein bisschen gelernt, ein bisschen facebook, ein bisschen lesen, dann schlafen.

und jetzt wieder hier. fleißig. mehr oder weniger.

Mittwoch, 2. Januar 2013

(neujahrsfoto)

fast alle fotos vom alten fotoapparat sind furchtbar. egal. das ist prag und nacht und feuerwerk, wenn auch alles nicht erkennbar.


(mittwoch)

arbeit ist noch immer scheiße. war zumindest lange genug dort, habe mehr machen können als ende letzten jahres, trotzdem noch: zu müde, zu erschöpft, zu angewidert, zu langsam.

dann heimfahren, einkaufen, (angst, ein bisschen, hyperventilieren, ein bisschen, ... woher das wohl alles wieder kommt) - zuhause ein paar videos ansehen, einen kaffee trinken, zur physiotherapie fahren (und jetzt zumindest für eine weile thromboseangst lossein... ich habs nicht ausgesprochen, aber sie hat sehr motiviert an meinem bein herumgedrückt, also kann es nichts schlimmes sein. außer halt, alle muskeln noch immer im arsch.) - dann heimfahren (und ein kleiner drogeriemarktspontankleinmädcheneinkauf ... schon lange nicht mehr gemacht und ich kann das auch gar nicht mehr angemessen, aber ein bisschen unnützen krimskrams hab ich jetzt doch.) -

die ex-mitbewohnerin kam vorbei, hat ihren letzten kram geholt (aus dem kühlschrank... jetzt ist endlich wirklich viel platz), wir haben tee getrunken und ein bisschen geredet (und ja, ich habe das gefühl, die lage ist entspannter - auch wenn wir nie gute freunde sein werden - aber wir können wieder miteinander reden, wenn auch nur oberflächlich.)

dann habe ich gekocht, war ewig in der küche, hab gegessen, der rest steht am herd für den freund + die zwei gäste, die wohl bald hier ankommen werden. (und ja... ich dunkel wohnung angst, bla. wie immer. ich kann das noch. panik wegen geräuschen. panik vor menschen und gespenstern. nie werde ich erwachsen.)

jetzt versuche ich ein bisschen zu lernen (oh gott, nur noch eine woche!!!! wo sind die ferien???) und warte...

(und morgen wieder arbeiten, dann hoffentlich ein bisschen zeit zum lernen, am abend eine arbeitsparty vom freund, wo ich ihn begleite)

Dienstag, 1. Januar 2013

(dienstag)

neues jahr also. endlich zurück aus prag.

tage, nächte, woanders, mit anderen gewohnheiten, ein bisschen schlimm; beine, die wehtun, ein migräneanfall (ein ganzer tag + eine ganze nacht im schmerzdelirium) - silvester mit leichten panikanflügen vor und nach mitternacht, hyperventilieren im neuen jahr - die jahreswechselstunde aber schön. und die ganze zeit denken: auch wenn es weh tut. (und weh hat alles die ganze zeit getan. der mitgenommene kaputte rücken, dann der kopf, die beine, der bauch. ans psychische hab ich mich nie rangetraut, nie irgendwie nachdenken können: ich war so ganz ohne zufluchtsort. weinen wäre nicht möglich gewesen.)

aber ja, insgesamt schön, toll, cool. das wird bleiben. die schmerzerinnerungen vergehen.

jetzt haben wir zwei von der freundesgruppe aus prag noch nach wien mitgenommen, die bleiben bis 4. jänner hier (bei uns wohnen).

morgen muss ich wieder arbeiten und es ist so verdammt viel. und da ist soviel für die uni zu tun. (ja, logisch, in prag bin ich zu nichts gekommen, außer ein bisschen lesen.)