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Sonntag, 26. Mai 2013

(sonntag)

das wochenende dreht sich wie immer ins nichts, mit verzweiflungsuntertiteln.

zuhause gewesen außer dem üblichen einkaufen am samstag; gestern abend war ein kollege von ihm zu besuch, kaum geredet, ich ließ sie trinken und hab währenddessen ein bisschen gelernt (koreanische politik/geschichte) -

gestern die eine hausübung abgeschickt (war ja auch klein), an der bis dienstag sitz ich die ganze zeit herum und komm nicht so recht weiter. gelesen habe ich absolut quer; rausgekommen ist scheinbar nichts. der plan von freitag ist ein bisschen weiter ausgereift aber noch nicht ganz realisierbar.

ich hab angst vor morgen.
erstens mal der tag an sich: lehrveranstaltungsfrei, trotzdem auf die uni gehen.
der plan soweit: arbeiten bis 1, dann zur bank (sperrt um halb 2 auf und ich hab noch immer keine neue - funktionierende - bankomatkarte und brauch geld), dann in die sprechstunde vom zweitstudium, dann in die bib und dann in die hauptbib (bücher zurückgeben) und heimfahren. vielleicht l-kurs, aber vermutlich nicht (niemand vermisst mich dort und schön ist es dort auch nicht) -

ich weiß aber - na, ich glaube zu wissen, die zeichen sprechen dafür, dass f. morgen anwesend ist. irgendwo, an der uni. (meistens weiß ich ja gar nicht, in welchem land er ist) - es macht mich ein bisschen verrückt; zusätzlich macht es mich verrückt, dass es mich verrückt macht. ich weiß, ich bin so f-ausgehungert (haha), dass ich es echt sehr drauf anlegen würde, ihn zu sehen. und gleichzeitig weiß ich, dass es mich vermutlich absolut durch den wind schießt, würde ich ihn sehen.
(ich werde also ein bisschen zeit in der bib sitzen und schauen, was das schicksal bringt.)

aber verrückt macht es mich.

ich mag diesen zustand (also, generell, themawechsel) gerade nicht: nicht mehr besessen von der arbeit sein (das hat ja ende april aufgehört; theoretisch müsste ich mich wieder besitzen lassen - muss ja korrigieren. bin aber noch gar nicht im rausch, bin sehr ambivalent) - voll von träumen, aber ohne irgendwelche hinweise auf realisierbarkeit. wie 14 und zuhause, quasi. ich mal mir meine zukunft aus und keiner glaubt an mich. ich bin nur schon zu alt für sowas (nächsten samstag werde ich älter. ich überlege die investition in eine (billige) kaffeemaschine (ich rede schon ewig davon), die mich eventuell beim sommerprogramm (masterarbeit) unterstützt. und von meinen eltern bekomme ich geld; ich habe mir welches gewunschen für die vorteilskarte der bahn - weil ich mittlerweile so alt werde, dass es einfach unerschwinglich wird. ich bin also echt alt. keine rosaglitzerwünsche mehr. nur noch pragmatisches.)

- ach.
mal sehen, was die woche bringt. oder auch nicht.

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